Beiträge von BIG-O

    Du kannst auch felgen vom Hecktriebler kaufen und dann mit Spurplatten auf die richtige Et bringen.

    Das funktioniert definitiv nicht, es ist genau anders herum, wie Zlatko schon geschrieben hat.

    Die genannten Beispielfelgen M135 mit ET20 vom Hecktriebler würde auf dem xDrive so weit herausstehen wie vergleichbare Felgen mit ET-03 auf einem Hecktriebler. Kämen da dann zusätzlich noch Spurplatten drunter, müsste man direkt Overfender über die Radläufe schrauben...

    Auf seiner Seite steht der noch für paar hundert € günstiger drin. Aber ja, es ist nicht DER Wunschwagen. Wahrscheinlich drückt bei dem Kollegen so langsam zeitlich der Schuh.

    Und gestern ist uns abends ein E39 innerhalb von Minuten entwischt. Der Markt ist hart ;)

    Trotzdem ist der Preis für das Alter und die Basisausstattung wirklich recht hoch.

    Nur zum Vergleich: ich hole am Sonntag mit/für einen Freund einen 2008er 530d ab. Nachgewiesene 198000km, wirklich toller Zustand (speziell im Innenraum sehr gepflegt), 12-fach bereift, kein Wartungsstau, prima Ausstattung mit ACC2 Stop&Go, Spurverlassenswarnung, Komfortsitzen mit Belüftung und Aktivsitzfunktion... wurde für 9xxx€ erworben.

    Ja, es ist ein Diesel (dafür eine Kategorie oberhalb vom 525i), aber bei diesen alten Fahrzeugen schlägt sich das nicht zu extrem in der Preisgestaltung nieder. Das Fahrzeug steht im Großraum Hannover, ist also auch grob regional mit eurem Standort im Ruhrpott vergleichbar.


    Ich bin selbst kein großer Freund solcher Vergleiche, da es hier und da immer Ausreißer auf dem Markt gibt... aber eure Fahrzeuge dort sind wirklich heftig überteuert. Wenn man bedenkt, dass sie sich im unteren Motoren- und Ausstattungsspektrum befinden, vor-vor-Facelifts und damit beinahe 20 Jahre alt sind und dazu trotz Händler ohne Gewährleistung veräußert werden, dann kann das irgendwie kein verlockendes Angebot sein. Ja, der Markt ist aktuell verrückt, aber bevor ich mir einen beinahe nackten 2004er E61 für über 6000€ holen würde, würde ich lieber auf etwas anderes zurückgreifen.

    Dir ist schon aufgefallen, dass dieser Thread von 2014 ist, oder? Die letzte Aktivität von "MüllerA." war ebenfalls Ende 2014. ;)

    Ich finde es auch schwierig den E60/61 als potenzielle Baustelle zu verteufeln. Mein E60 535d wie auch mein E61 550i waren/sind die zuverlässigsten Autos, die ich je hatte. Der E61 wird dieses Jahr 17 und kratzt an den 400000km. Die relevanten Dinge (Karosserie, Motor & Getriebe) geben wenig Anlass zur Sorge, wohingegen diese Faktoren schon viele andere Fahrzeuge in meinem Besitz wie auch in meinem Umfeld haben ausscheiden lassen. Was bringen die zuverlässigsten, simplen Motoren, wenn einem kontinuierlich die Karossiere unter dem Hintern weggammelt? Anders herum ist es natürlich auch nicht besser. In diesem Hinblick können die E60 sich meiner Erfahrung nach also durchaus sehen lassen. Ich weiß, dass das nicht bei jedem so ist, genauso ist es aber auch bei jedem anderen Modell bzw. Marke.


    Bei einem Punkt stimme ich aber definitiv zu - und dieser gilt eigentlich für jedes ältere Auto, was noch zuverlässig im Alltag bewegt werden soll:

    Der potenzielle Käufer sollte zumindest im Ansatz etwas handwerkliches Geschick und Interesse mitbringen um im Zweifelsfall das Eine oder Andere selbst an dem Fahrzeug diagnostizieren und instandsetzen zu können. Wenn man das Fahrzeug wegen jeder kleinsten Macke zu BMW oder einer vergleichbaren Werkstatt geben muss, können selbst Kleinigkeiten schnell zu einem finanziellen Desaster werden. Es darf eben nicht vergessen werden, dass die Plattform E60 nächstes Jahr 20 Jahre alt wird, es sind so oder so alte Autos an denen immer mal Kleinigkeiten anfallen werden - und seien es nur solche Lappalien wie Klebstoffe und Gummi, die einfach durch die Zeit und Hitzeeinwirkung porös werden (was sich überhaupt nicht vermeiden lässt). Hier sollte man sich selbst zu helfen wissen.


    Zum Thema Motorfrage:

    Ich würde hier genauso beipflichten und die Motorengenerationen ohne Direkteinspritzung empfehlen. Die Direkteinspritzung hat durchaus Vorteile, gibt es aber Defekte, sind die Reparaturen ungleich teurer als bei den älteren Saugrohreinspritzern. Ich denke einen zuverlässigen Begleiter findet man also durchaus in den N52 Motoren im 525i und 530i des kleinen Facelifts (mit Startknopf). N62 V8 im Alltag kann ich persönlich auch empfehlen, aber dafür muss man (auch hinsichtlich des Spritverbrauchs) durchaus Überzeugungstäter sein. ;)

    der LCI nachempfundene Schalthebel schaut imho sehr deplatziert aus, ist sehr hoch...gewollt aber nicht gekonnt, lieber original lassen

    Kann mich dieser Aussage nur anschließen! Speziell durch die Höhe wirkt es sehr auffallend "falsch" und passt nicht zum übrigen Interieur.


    Der LCI-Wählhebel passt nur als richtiger Joystick in den LCI, oben auf den vor-Facelift Hebel aufgeschraubt sieht wirklich gruselig aus.

    Leder Nasca ist schon eine eigene Lederart, abgesehen von den perforierten Teilen der Sitze sind die übrigen Umfänge aber wie bei Leder Dakota.

    Für die Langlebigkeit muss das perforierte Leder schon besonders robust sein... und wird dadurch wohl gerne auch mal etwas "härter" wahrgenommen. Ich hatte in meinem Vorgänger E60 LCI normale Komfortsitze in Leder Dakota und jetzt im E61 Komfortsitze mit Belüftung in Leder Nasca. Der reinen Sitzkomfort empfinde ich als sehr ähnlich, zumindest finde ich die Nasca Sitze nicht in so einem Grad "härter", dass es mir negativ aufgefallen wäre. Dafür wiederum liebe ich die Belüftung an sich.

    Beim Nachfolger F10/11 habe ich allerdings schon von einigen gelesen und auch persönlich gehört, dass sie die Komfortsitze mit Belüftung deutlich unbequemer finden als ohne. Ich habe bisher "leider" nur in F10/11 mit Sitzbelüftung gesessen, da fehlt mir also der Vergleich.


    Unabhängig davon ob Leder Dakota oder Nasca würde ich mir in einer perfekten Welt durchaus noch etwas weicheres und hochwertigeres Leder wie bspw. Nappa oder Merino in Kombination mit meinen Sitzfunktionen wünschen, muss aber auch gestehen, dass es mir sowohl den Aufwand der Umrüstung als auch der gesteigerte Pflegeaufwand in einem Alltagsfahrzeug wie meinem nicht wert wäre.

    In einem Zweitwagen wie bspw. einem M5, in dem man nicht so viele Kilometer abreißt und die Pflege eher Spaß denn Pflicht ist, sähe das ganz anders aus.

    Richtig, die Wertigkeit vom Leder Nappa ist schon ein Stück über dem Leder Dakota bzw. Nasca (perforiert) anzuordnen. Es ist weicher und geschmeidiger, allerdings dadurch speziell bei nicht ordentlicher Pflege auch deutlich anfälliger für Verschleisserscheinungen. Sieht man auf dem Gebrauchtwagenmarkt leider immer wieder, dass speziell Modelle, die mit ursprünglich höherwertigen Interieurs ausgestattet wurden, speziell am Fahrersitz viel mehr Falten, Abschürfungen und zum Teil sogar Risse haben. Gibt es bei Leder Dakota natürlich auch, aber bei Nappa ist es schon häufiger bzw. auffallender. Da kann das Leder wie geschrieben aber relativ wenig für, es liegt einfach an der mangelnden Pflege.


    Aus dieser Wertigkeit des Leders ergibt sich auch, dass die Edition Exclusive, welche bewusst serienmäßig mit dem Leder Nappa versehen wurde, keine Option auf ein "Downgrade" angeboten hat. Ist ja auch nicht schlimm, wenn man sich an mangelnden Kombinationsmöglichkeiten einer der Editionen angestoßen hat, konnte man jederzeit das normale Modell wählen.


    Sitzbelüftung war beim 5er und 7er Anfang der 2000er eben eine Neuheit, die sich erst einmal nur mit dem speziell dafür eingeführten Leder Nasca (Dakota perforiert) kombinieren lies. Bei späteren Baujahren gab es dann exklusiv für den M5 in Verbindung den M Multifunktionssitzen (Komfortsitze mit ausgeprägter Konturierung) noch das Vollleder Merino in perforiert... und somit mit Sitzbelüftung. Eine solche Innenausstattung inkl. der Vollleder Türverkleidungen, Armaturenbrett, Mittelkonsole und dem Alcantara Dachhimmel zu finden ist allerdings unfassbar schwierig... und teuer. :D


    Es ist nicht so, dass man andere Lederarten nicht perforieren und inklusive Sitzbelüftung nutzen könnte. Bei neueren 5er, 7er usw. gibt es diverse Lederausstattungen inkl. Nappa, die sich mit der Sitzbelüftung kombinieren lassen. Beim E60 war dieses Extra aber noch neu und die Auswahl daher begrenzt. Die Perforation des Leders macht dieses leider auch anfälliger, eventuell wurde es deshalb am Anfang nur mit der robusteren Lederart angeboten.


    Eine weitere Möglichkeit wäre noch sich passende Komfortsitze mit der entsprechenden Ausstattung (Sitzbelüftung sowie eventuell Aktivsitz oder dynamischer Lehnenbreitenverstellung) unabhängig von Zustand und Farbe zu besorgen und diese dann von einem fähigen Sattler neu beziehen zu lassen. Macht bei dem Alter und Zustand vieler Sitze wohl eh Sinn... und ist oftmals gar nicht so extrem teuer, wie man es sich vorstellt. In so einem Fall könnte man auch perforiertes Nappaleder wählen, welches auch durchaus original aus einem BMW späterer Bauzeit stammen kann.

    Hatte mich auch gerade gewundert, wieso sie schleifen, bis ich beim zweiten lesen dann "im inneren Radkasten" gelesen habe. Das kann schon eher hinkommen.

    Ich fahre mit gewisser Tieferlegung 9,5x19 ET 17 mit 275/30/19 hinten und das passt absolut problemlos in jede Richtung. Ein paar Distanzscheiben sollten das Problem also bei dir lösen... und tun der Optik sicher auch noch gut, wenn nicht übertrieben wird.

    Nein, speziell das Tönen der Windschutzscheibe wie auch der vorderen Seitenscheiben ist egal auf welche Art und Weise schlicht und ergreifend nicht erlaubt. Auch nicht ein kleines bisschen oder mit eigentlich durchsichtiger Folie oder mit Lack oder... Vollkommen egal was da eventuell technisch machbar wäre, es ist nicht erlaubt - bis auf einen Tönungsstreifen im oberen Bereich der Windschutzscheibe, abhängig von der Fläche der Scheibe.


    Nachzulesen in der StVZO, diversen Portalen usw...

    Beispiel: Bussgeldrechner


    Mal davon abgesehen bin ich mir jetzt auch nicht so sicher, ob ich die Zustände im thailändischen Straßenverkehr als Grundlage für technisch einwandfreie und sichere Fortbewegung heranziehen würde. ;)

    Natürlich kann man sich jetzt noch ewig über den Impacttest unterhalten - interessant sicherlich.

    Nein, tatsächlich ist dieser Test sehr uninteressant... aber der relevante Punkt für dich.


    Aber ne Bereifung mit verstärkter Flanke und höherer als benötigter Traglast auf einer Felge eines ungefähr identisch schweren Fahrzeugs sollte doch wohl die fehlenden 5mm Gummi an einem Reifen egalisieren können?

    Rein von der Logik her definitiv ja, aber ohne TÜV-geprüften Nachweis: nein. Auch wenn es für dich eventuell gerade noch so sinnlos klingt, du kannst diesen Punkt leider nicht mehr wegdiskutieren.

    Kleine Ergänzung noch: es sind keine 5mm. Die zweite Ziffer in der Reifengröße, bei 245/45/18 also die "45", ist eine Prozentangabe und bezieht sich auf den ersten Wert, die Breite des Reifen in mm.


    Damit soll es für mich gut sein, ich wünsche dir viel Erfolg bei der Jagd nach dem entsprechenden Gutachten, Erfahrungsberichten und früheren Eintragungen. Eventuell lässt sich damit noch der eine oder andere mutige Prüfer überzeugen ein paar Augen zuzudrücken... aber regulär wird es leider nichts (mehr) ändern.

    Was ist denn eine außergewöhnliche Motorisierung? Alpina oder so?

    Ja, oder ein M5. Zumindest würde ich die Volumenmodelle 520d und 530d, von denen die meisten E60/61 gebaut werden, durchaus als Standardmotorisierung ohne Seltenheitswert bezeichnen, sofern sie nicht durch eine außergewöhnliche Farb- & Ausstattungskombination sowie einen entsprechenden Pflegezustand im jetzigen Alter hervorstechen.

    Eben deshalb suche ich ja nach einem Tragfähigkeitsgutachten für den E60/61 - "früher" hat man echt weniger "G`schiss" drum gemacht. Wichtig war immer, dass das Achsgewicht zur Felge passte, so zumindest immer, wenn ich für meinen E34 damals Felgen/Räder für ne EA "freigeben" lassen konnte, um die eintragen zu lassen. Hab aufm E34 auch E65-Felgen gefahren, völlig unproblematisch ... aber "damals" gabs auch noch ne Kundenbetreuung, die Gutachten ausgegeben hat, wenns passend war. ... Mit 245/40 auf den 118ern käme man auf einen Tachowert von 0,1 positiv - also immer noch im Bereich des "Nichtangleichenmüssens". Ich weiß, dass die auch aufm E61 gefahren wurden, gibt genug "sehr alte Beiträge" im Netz dazu - aber man kommt an die Nutzer/Fahrer nicht mehr ran, weils schon Jahre her ist ...

    Du hast leider den Kern meines Posts nicht so richtig erfasst:

    Die Tragfähigkeit der Felgen stellt nicht das Problem dar und ist über die Achslasten des vergleichbaren E63/64 durchaus gegeben. Ein Gutachten darüber bringt dich mit dem eigentlichen Problem aber nicht weiter.

    Dass 245/40/18 auf dem E60 passen steht außer Frage, ist ja eine der Standardgrößen dieses Modells. Deine gewünschten Felgen wurden mit dieser Größe aber ab Werk niemals ausgeliefert (zumindest nach jetzigem Kenntnisstand) und dementsprechend auch nicht geprüft und zugelassen. Geprüft wurden sie mit 245/45/18. Sie dürfen also auch nur mit dieser Größe gefahren werden. Möchtest du kleinere Reifen darauf montieren, dann musst du nachweisen, dass sie entweder damit auch schon einmal geprüft wurden oder einen entsprechende Prüfung selbst durchführen lassen.

    Früher reichte dein angesprochenes Tragfähigkeitsgutachten tatsächlich aus... aber das war eben einmal.

    Ich denke, das wird mit diesen Felgen auf dem E60 nicht legal funktionieren. Ich musste mir zu den Felgen auch kurz ein Bild machen und habe gesehen, dass die Radialspeiche 118 offenbar auf dem 6er E63/64 verwendet wurde. Die Abmessungen in 8x18 Et14 mögen auf dem 5er problemlos passen, das eigentliche Problem stellt die Reifengröße dar, da der 6er einen größeren Abrollumfang fährt.

    Auf dem 5er werden 245/40/18 montiert, der 6er wurde allerdings mit 245/45/18 ausgeliefert... und die Felge auch entsprechend mit dieser Reifengröße getestet und zugelassen.

    Jetzt mag sich das nach belanglosem Quatsch anhören, tatsächlich stellt ein für die Zulassung einer Felge vorgeschriebener Impact-Test aber ein Problem dar, wenn man nachträglich "dünnere" Reifen auf dieser Felge montieren möchte.


    Ich habe dazu in einem anderen Thread noch einen längeren Post verfasst, wenn es interessiert, dann einfach dort nachlesen: Styling 344 M Traglast/Festigkeitsgutachten


    Sollte es diese Felge also serienmäßig irgendwo mit 245/40/18 montiert gegeben haben, ist der Verbau überhaupt kein Problem... ansonsten bleibt nur draufschrauben und hoffen, dass niemand hinguckt, oder alternativ einen Impact-Test mit der gewünschten Reifengröße auf eigene Kosten durchführen lassen. Alternativ könnte man auch die 245/45/18 Reifengröße auf dem 5er montieren (sofern dies von der Freigängigkeit passt) und den Tacho an den neuen Abrollumfang angleichen. Alles viel Aufriss für eine Winterfelge.

    Für den Preis muss der aber inkl. Vollleder Merino und High End Individual Soundsystem in Pflegezustand Note 1 dastehen...


    Spaß bei Seite: 18000€ sind für einen E60 (also ein mindestens 12 Jahre altes Auto) mit Standardmotorisierung schon ungewöhnlich viel.

    Ein Link mit mehr Informationen wäre da tatsächlich hilfreich (und auch interessant).

    Naja, das ist aber auch schon wieder eine eigenartige Aussage: grundsätzlich die Sache mit der nicht geprüften Felgen-Reifen-Kombination ignorieren aber dann pauschal einen durchaus legal prüf- und eintragbaren Faktor (die generelle Felgengröße auf der Hinterachse, unabhängig von der Felge an sich) ablehnen... ändert zwar nichts an dem Ergebnis für dich, aber schon fragwürdig.

    Ich denke Dathes hat sich da sicher auf die Reifengrößten bezogen, die aktuell bereits auf dem Fahrzeug auf diesen Felgen montiert sind. Aber genau in deinen genannten Größen besteht das Problem, die Felgen wurden original mit deutlich "mehr" Reifen geprüft und zugelassen.