Beiträge von Schraubi

    3. Erfahrungsbericht Fluidwechsel am Automaten:


    Aktuelle Laufleistung 387 tkm


    Jetzt war wieder ein Ölwechsel angesagt.


    Den ersten Öl- und Filterwechsel habe ich bei ca. 170 tkm durchgeführt. Den 2. habe ich bei ca 270 tkm gemacht. Über das erstaunlich saubere Öl und den Filterzustand hatte ich damals berichtet.


    Der Automat schaltet in letzter Zeit spürbar härter (unsanftes Rucken besonders zwischen 2. und 3.Gang). Ich habe mir deshalb die Drosseln für den Schaltblock besorgt, die für ein weiches, verzögertes Einkuppeln verantwortlich sind.


    Bereits beim Ablassen des Fluids war ich wieder über die geringe Ölverunreinigung begeistert. Wer das Fluid bei einem GM-Automaten 5HP40 eines E39 530d schon mal getauscht hat, der weiß wie verunreinigt, trüb und "verbraucht" so ein Fluid auch aussehen kann.


    Erneut stelle ich nach ca. 120 tkm bei dem Öl eine für mich nur sehr geringe Verschmutzung fest. Selbst die Magneten in der Ölwanne sind kaum mit Metallabrieb beaufschlagt (6-Segmente Metallauftrag auf dem runden Magnet). Späne und Metallpartikel konnte ich keine entdecken. :)


    Bei meinem vorherigen 530d mit GM-Automaten 5HP40 war bei 285 tkm bereits die WÜK am Ende. Späne und Metallpartikel waren stets in Hülle und Fülle vorhanden. Beim ZF-Automaten hier scheint alles noch in Ordnung zu sein. Nun hoffe ich auf weitere 130 tkm.


    Aus dem Automaten konnte ich genau 5 ltr. Fluid ablassen plus unbekannte Menge Sauerei, .. und 8 ltr. frisches Fluid (Mannol) ohne hinten, rechts Aufbocken einfüllen.


    Der Steuerblock stand zur Reinigung mit Erneuerung der Kolben an. Der Ausbau des Getriebeanschlusses (Stecker) war leider sehr eng, pfrimmelig und mühsam. Die Öffnung des ausgebauten Steuerblockes dagegen sehr einfach.


    WARNUNG! IM SCHALTBLOCK SIND FEDERN, KUGELN UND KLEINE WIPPEN VERBAUT, DIE ALLE LEICHT RAUSFALLEN.

    (Ist mir auch passiert.) Hier soll jeder auf eigene Gefahr handeln und sich vorher vielleicht schlauer machen.


    Der Steuerblockes war auch sehr sauber. 😁 Die Drosselkolben wurden ersetzt. 7 sind verbaut, 5 waren zum Teil erheblich abgeflacht (verschlissen, verdrückt).


    Die Steuerblockrevision ist geglückt.

    Ergebnis, der Automat schaltet wieder super sanft und ruckfrei.


    Dieses Mal keine Bilder über das Öl vom Ölwechsel. Einfach zu sauber.


    Beste Grüße

    Schraubix

    Hallo,


    jetzt muss ich euch noch meine letzten Erfahrungen berichten. Es war nicht die Starrohrklappe, es waren nicht Sensoren bzw. es waren keine Probleme mit dem Steuergerät. Es war der kleine Turbolader. Besonders im kalten Zustand nahm er das Gas unwillig an. Das Turbinenrad des Turboladers war mit Ölkohle zugesetzt. Wenn der Motor kalt war, dann "klebte" das Turbinenrad. Es brauchte das Turbinenrad ordentlich Druck um sich zu lösen. Deswegen hatte er anfangs keine Leistung. War der Turbolader warm und leichtgängig, so traten die Probleme nicht auf. Ich habe mir einen Einsatz für den Turbolader besorgt und eingebaut. Jetzt läuft er wieder wie gewohnt leistungsstark und einwandfrei.


    Beste Grüße

    Schraubix

    Hallo,


    jetzt muss ich meine Erfahrungen berichten. Drosselklappe zwischenzeitlich erneuert, doch keine Besserung festgestellt.


    Ich vermute, dass es doch nicht ein Defekt der Staurohrklappe war. Derzeit vermute ich, dass der kleine Abgasturbolader (Hochdrucklader beim .35d) Ursache der Probleme ist. Für mich ist er schon im kalten Zustand etwas "schwergängig". Erst wenn er heiß ist, läuft er wieder rund.


    Im kalten Zustand bringt er keine Leistung. Erst wenn ordentlich Druck aufgebaut oder der 2.TL einsetzt spurtet das Auto.
    Ist der ATL betriebswarm, so läuft er normal.


    Demnächst werde ich die beiden ATL ausbauen und einer Vollreinigung unterziehen oder ggf. erneuern.


    Berichte Euch dann.


    • BMW 535d Touring
      Laufleistung ca. 380 tkm


      Hallo,


      seit einiger Zeit hatte meine Dicke das Gas unwillig an der Ampel angenommen. Anfangs kam keine Leistungsentfalltung und dann war sie plötzlich da. Beim Starten schwankte die Standgasdrehzahl stark und manchmal würgte der Motor sich selbst ab. Im warmen Zustand lief der Leerlauf einwandfrei

    • Keine Fehler in der Steuerung hinterlegt. (?!)


      Die Drosselklappe machte häufig unerwartet starke Bewegungen. Anfangs dachte ich, dass ich ein Problem mit der AGR habe, da mein AGR-Ventil relativ sauber war.


      Ich erneuerte den Unterdruckschalter und die Schlauchleitungen für das AGR-Ventil. Mein Problem wurde aber leider nicht gelöst. Der Leerlauf blieb nach dem Starten unruhig. Die AGR verschmutzt aber wieder mein Ventil.


      Mein Eindruck war, dass sich die Drosselklappe nicht genügend beim Anfahren öffnete und den Motor fast abwürgte.


      Leider habe im Netz keine brauchbaren Beiträge gefunden, wie man die Drosselklappe und die Potis der Klappenstellung vermessen kann.


      Von Videos geplagt, wo Drosselklappen voll Öl gelaufen waren, öffnete ich jetzt die Klappensteuerung. Alles sauber und die Vermessung der Pins mit Multimeter erbrachte keine brauchbaren Ergebnisse. Die Taster für die Widerstandsmessung der Potistellung liegt leider unzugänglich unter der Platine, Richtung Klappe und die Klappe ist nicht zu zerlegen. Drehgeber und Rückführung der Klappe sind laserverschweißt. Demontage unmöglich.


      Ich habe dann die Schrauben der Platine gelockert, die Platine dann möglichst versetzt angeschraubt, so dass die Taster für die Potentiometer nicht mehr in der gleichen Bahn liegen.


      Alles wieder zusammengebaut und dann getestet.


      ERGEBNIS : Problem nicht mehr vorhanden.


      Die Drosselklappe macht jetzt wieder was sie machen soll. Wenn sie demnächst wieder zickt, dann wird sie sofort erneut.


      Beste Grüße
      Schraubix aus München





    Hallo liebe Gemeinde,


    vielleicht kann mir jemand bei meinem teilweisen Leistungsverlust durch teilweisen unzureichenden Ladedruck im unteren Bereich helfen?


    Hier die Situation:


    Im Leerlauf hörte man im Sekundentakt immer einen unterschiedlichen Motorlauf. Die Motordrehzahl war jedoch stets konstant.
    Die Ursache war schnell gefunden. Die Staurohrklappe vor Abgasrückführungsventil machte im Sekundentakt voll auf, dann wieder zu.


    Leider kommt es seit einiger Zeit vor, dass man beim Losfahren (Gasgeben) entweder er ganz normal beschleunigt oder er gar nicht recht beschleunigen will.
    Mir kommt es vor, dass die Drosselklappe genau in dieser Phase noch geschlossen ist, so dass zu wenig Frischluft in den Motor gelangen kann. Erst wenn die Drehzahl etwas angestiegen ist und die Klappe öffnet, beschleunigt der Motor ordentlich.


    Im Drehzahlbereich über 1.500 U/min läuft der Motor wie gewohnt einwandfrei.


    Ich habe das Abgasrückführungsventil (AGR-Ventil) abgeschraubt und festgestellt, dass dieses nicht mehr öffnet, da es nicht verschmutzt war.
    Mit ca. 0,6 - 0,7 bar Unterdruck öffnet das Ventil vollständig. Anfangs dachte ich, es muss der Druckwandler für das AGR-Ventil sein. Ich habe den Drucksensor überprüft und festgestellt, dass diese etwas Falschluft zieht. Jetzt ist ein neuer drin.


    Und nun:


    Beim Starten läuft der Motor in seiner Leerlaufdrehzahl. Nach ca. 10 - 20 sec. beginnt er plötzlich mit schweren Drehzahlschwankungen. Er würgt sich fast ab, gibt dann ordentlich Gas und stottert so für ca. 10 sec. um seine Leerlaufdrehzahl umher. Dann läuft er wieder ruhig und gleichmäßig.
    Das Problem mit der verweigerten Gasannahme ist jedoch geblieben.


    Unterdruckschläuche bereits durch Silikonschläuche ersetzt, alle dicht. Die Unterdruckdosen des Turboladers habe ich mit einer Vakuumpumpe auf ihre Funktion überprüft.


    Ergebnis des Testes:
    1. Große, hinten oben sitzende Unterdruckdose für die Turbinenregelung = sehr leichtgängig und spricht sofort auf den Unterdruck der Spritze an.


    2. kleine Unterdruckdose im vorderen, unteren Bereich für die Verdichter-Bypass-Regelung = kann ich zwar nicht sehen, aber man hört sie klappern. Meines Erachtens auch sehr leichtgängig und spricht sofort auf den Unterdruck der Spritze an


    3. Unterdruckdose für Wastegate-Ventil = kann ich zwar nicht sehen, aber man hört sie bei Zusammenfallen des Unterdruckes zuschlagen. Meines Erachtens ist bei dieser Dose erheblich mehr Unterdruck von Nöten, damit diese öffnet.


    Alle 3 Unterdruckdose sicher dicht. Mechanik müsste auch gehen.



    Meine Fragen:
    - Kennt das jemand?
    - Was könnte das sein?
    - Muss ich die Adaptionswerte resetten? Wenn ja, welche ..?
    - Welche Teile könnten für diesen unstimmigen Motorlauf verantwortlich sein?
    (LLM, Lambdasonde, ..?)



    Was meint ihr ?


    Beste Grüße


    Schraubi

    Könnte das am Wandler liegen?
    Mein Auto hat aber eigentlich erst knapp 81000 km oder kann das auch altersbedingt sein?

    Gleiche Drehzahlschwankungen kommen bei mir gelegentlich auch vor. Das Getriebe ist es sicher nicht. Die WÜK schließt bei dir nicht kraftschlüssig.
    Die Reibbeläge der WÜK sind bei der Laufleistung sicher noch einwandfrei. Der Öldruck für die WÜK reicht nicht ganz aus. Werden Drehzahlschwankungen in dern WÜK festgestellt, so erhöht die Mechatronik wieder den Druck.


    Bei mir hilft dann eine frische Ölfüllung am meisten.


    Hier folgender Beitrag zum Thema:


    AutomatikGetriebeprobleme


    Beste Grüße
    Schraubi x

    Erhöhter Ölverbrauch äußert sich - ohne Defekte am Motor - für mich besonders in folgenden Punkten:


    1. Erhöhter Blowby
    (Wiki: Unter Blowby versteht man das bei der Kompression in einem Verbrennungsmotor oder Kolbenverdichter an den Kolbenringen vom Arbeitsraum in den Triebwerksraum vorbeistreifende Gas. Er beträgt selbst bei optimaler Abdichtung ca. 0,5 % bis 2 % des gesamten Gasvolumens.)
    - Motorenbelastung/Fahrweise?
    - Temperatur?
    - Verschleiß an Buchsen, Kolben, Kolbenringen (vielleicht ab 800 tkm)
    Der Blowby fördert den Ölnebel im Motorinnenraum in die Motorentlüftung. Der Flies oder auch der Zyklon sollte das Öl aus dem Ölnebel einfangen und in den Motor zurückführen.


    2. Erhöhter Motorinnenraumdruck
    Erhöht sich der Motorinnenraumdruck gegenüber dem Umgebungsdruck, so wird Öl durch den Turbolader gedrückt. Der Ölverbrauch steigt.
    Turbolader haben Gleitlager und drücken normalerweise das Öl nicht heraus, sofern die Motorinnenraumentlüftung einwandfrei ist. Baut sich ein leichter Motorinnenraumdruck auf, weil z.B. der Flies der Motorinnenraumentlüftung schmodrig und zugesetzt ist, dann wird Öl durch die Gleitlager des Turbladers gedürckt. Der gesamte Motor ist bis auf das offene Gleitlager sonst gut abgedichtet. (Ölverbrauch erhöht sich)


    3. Fahrweise/Motortemperatur
    Wird der Motor stärker belastet, erhöht sich die thermische Belastung. Öl und Kühlwasser müssen die Temperaturen abführen. Bei höheren Temperaturen wird das Motoröl dünnflüssiger und somit wird auch der Ölnebel auch feiner. Mit dem höheren Blowby aus der Mehrbelastung erhöht sich auch der Anteil an nicht eingefangen Ölnebel, der über die Motorenentlüftung in den Ansaugtrakt geführt wird.


    Einen unauffälligen Turbolader schließe ich als Ursache für einen erhöhten Ölverbrauch aus.


    Welche Temperaturen liegen am Motor vor?
    Und was passiert, wenn der Öldeckel bei laufenden Motor aufgedreht und nicht abgenommen wird? Drückt es dann leicht heraus?
    Wie viel Ölnebel wird bei abgenommenen Öldeckel festgestellt?


    Beste Grüße
    Schraubi x

    Für mich ist es die Wandlerüberbrückungskupplung (WÜK). Die schließt vermutlich nicht reibschlüssig. Kam bei mir auch vor.


    Vermutlich sind beim Beschleunigen die leichten Drehzahlschwankungen nicht feststellbar? Hier wird die WÜK von der Mechatronic nämlich stärker geschlossen.
    Die Schwankungen treten am liebsten bei gleichmäßiger Fahrt im unteren Drehzahlbereich und warmen Getriebe auf?


    Falls das zutrifft, dann halte ich das AT-Getriebe für die umfänglichste (und teuerste) Lösung.


    Bei mir war es mit frischem Öl und leichter Überfüllung des Automaten wieder getan. Aktuell bin ich bei ca. 320 tkm.

    Wenn du die Mechatronik im Herbst auseinandern baust, würde ich dir raten nicht nur die Dämpfer und die Zwischenplatte neu zu machen. Bestell dir das Sonnax Zip Kit zur mechanischen Überholung. Das verbessert das schaltverhalten signifikant.

    Welche Verbesserungen zeigten sich nach dem Kit ?


    - harte Gangwechsel beseitigt?
    - Drehzahlschwankungen / Schlupf der WÜK beseitigt?

    Danke für die Info, habe meinen Automaten aus dem E39 schon paar mal zerlegt, allerdings war der von GM.Möchte nur nicht in der Werkstatt stehen ( dort hab ich kein Netz/Internet o.Ä.) und unverrichteter Dinge das Getriebe wieder zusammenbauen weil sich mir was nicht erschlossen hat:-D


    Ich denke ich bekomme das schon hin :-D, hoffe ich

    Den GM Automaten habe ich auch bei meinen Vorgängerfahrzeugen auch mehrfach zerlegt und gereinigt. Die ZF Mechantronik ist mit Schieber- und nicht mit diversen "Kugelventilstufen" (Steuerungslogik) aufgebaut und zudem meines Erachtens von aussen auch mit Druckluft gut "ausblasbar" aufgebaut. Wenn du den GM-Automaten schon zerlegt hast, dann wirst du den ZF-Automaten sicher genauso schaffen.


    Viel Erfolg.

    Tauschen ist tricky, geht aber, wenn man von vorne unter der LIMA durch langt und dem Kabel nach hinten folgt. Tief tauchen :D (Die Akustikabdeckung würde ich abmachen.)
    Man muss dann nur am Stecker ziehen, der ist nur eingeklemmt, nicht verriegelt. Wenn er verschmort ist, kann er das Problem sein.
    Einstecken geht eigentlich etwas schwieriger, weil man in die richtige Richtung drücken muss.

    Und immer dabei PFEIFEN ! Denn wer pfeift, kann nicht fluchen. ;)


    Wollte damit nur sagen:
    (Dreckspfrimmlige Arbeit, ohne Zugang, Sicht, Platz, ... - Der Entwickler diese Reparatur-/Montagestelle hat sicher sich was für Schrauber einfallen lassen!)


    Beste Grüße
    Schraubi x

    Ich habe vor einigen Wochen den gleiche bzw. noch größere Probleme mit meinem Automaten gehabt. Genaueres habe ich in zwei Beiträgen geschrieben. Bei Interesse suchen.


    Mein Masterplan wäre:


    Öl raus, Wanne runter, Magneten begutachten und säubern, Mechatronik abschrauben (Schrauben mit eckigen Köpfen), Mechatronik mit Druckluft von allen Seiten, Kanälen und Auslässen ausblasen (Zerlegen und reinigen würde ich Dir nicht raten, eher mit leichtem Spülöl waschen), mit Druckluft in die Getriebefenster blasen sowie VORSICHTIG und dosiert mit Druckluft in die Ein-/Ausgänge blasen (es kommt dann noch jede Menge altes Getriebefluid raus, Brillendichtung und Runddichtungen checken bzw. gleich erneuern. Mechatronik einbauen, gesäuberte Wanne ggf. mit einem Hauch von Dichtungsmittel anschrauben. Nach Anleitung mit frischem Fluid befüllen, ggf. mit einem kräftigen Schuss überfüllen.


    Keine neue Wanne, da der verbaute Metallsieb gröber ist als vermutlich dein Nudelsieb. Also zur Kostenreduktion dann am Besten spülen und ausblasen!
    Mechatronik nicht zerlegen, besteht nur Gefahr etwas kaputt zu machen, die ist eh sehr sauber und zudem ist diese auch im geschlossenen Zustand gut zu säubern.


    Das Schließverhalten der WÜK ist bei mir deutlich besser geworden, aber ganz geheilt ist diese bei mir mit frischem Öl auch nicht. Ich vermute bei 320 tkm "reibt" sie sich halt einfach nicht mehr so gut.


    Alle anderen Problem (schlechtes Schaltverhalten) konnte ich bei meinem Automaten mit dem frischen Öl und wieder vollen Ölfüllung beseitigen.



    Viel Erfolg
    Schraubi x

    Ich habe die Ölwanne entfernt, die Mechatronik abgebaut und mit Druckluft vorsichtig in die Leitungen geblasen. Da drückt es noch jede Menge an Fluid aus Wandler und Kühlleitung heraus. Da aber das Fluid nicht sonderlich verunreinigt war, wollte ich nur das nötigste machen.


    Sollte im Sommer der Wandler folgen, dann ersetzte ich auch die Brillendichtung über die vier Runddichtungen zwischen Mechatronik und Getriebe. Diese waren aber beim Wechsel noch gut.

    Hallo,


    jetzt habe ich das Getriebeöl in meinem Automatikgetriebe ZF 6HP28 meines 535d LCI, BJ 2008 getauscht.


    Folgende Auffälligkeiten waren bei mir bei ca. 320 tkm feststellbar:
    - manchmal harter Gangwechsel, besonders gerne zwischen 3. und 4. Gang
    - erhöhte Drehzahlen beim Gangwechsel, spürbar verzögerte Schaltvorgänge
    - beim Anfahren an die Ampel, gelegentlich noch kräftiger Antrieb bis verzögert der Leerlauf eingelegt wurde
    - bei Autobahnfahrten besonders mit Tempomat anfangs nach ca. 5 sec. kurzes Drehzahlanstieg um ca. 50-100 U/min. für ca. 1 sec. bis die WÜK wieder geschlossen wurde
    vor Ölwechsel waren es sogar alle 2 sec. die Drehzahlschwankungen und auch bei 3-4.000 U/min.


    Jetzt hab ich ein Ölwechsel gemacht. Das alte Fluid war zwar etwas dunkler eingetrübt, jedoch noch klar und roch nicht brandig. Beide Magneten in der Wanne kaum mit Metallpartikel beaufschlagt. Somit alles gut. Auffällig war, ich habe bei der Frischbefüllung bestimmt mehr als 2 ltr. Fluid mehr einfüllen können.


    Aktuell schaltet er wieder butterweich, schnell und einwandfrei. Nur die Drehzahlschwankungen auf der AB sind noch leicht da, jedoch erst nach ca. 10 sec und mit vielleicht 20 U/min zuckt die Drehzahlnadel noch. Der Rest ist beseitigt. Vermutlich ist der Druckabfall in der WÜK schon etwas größer oder die WÜK ist vielleicht schon verschlissen.
    Vielleicht tausche ich diese im Sommer.


    Ich mach derzeit die fehlenden 2 ltr. Getriebeöl für die Auffälligkeiten verantwortlich. Meines Erachtens wurde das heiße und bewegte Fluid vom Getreibe unberuhigt (mit Luftblasen angereichert) gleich wieder eingepumpt. Der Druckaufbau im System somit gemindert bzw. gestört.


    Nur wo die mehr als 2 ltr. Fluid hin sind, das ist mir nicht so recht klar. Bestimmt wars der Butz.;-)


    Beste Grüße
    Schraubi

    Hallo,


    mein Automatikgetriebe ZF 6HP28 meines 535d LCI, BJ 2008 machte mir in letzter Zeit auch schon Sorgen.


    Folgende Auffälligkeiten waren bei mir bei ca. 320 tkm feststellbar:
    - manchmal harter Gangwechsel, besonders gerne zwischen 3. und 4. Gang
    - erhöhte Drehzahlen beim Gangwechsel, spürbar verzögerte Schaltvorgänge
    - beim Anfahren an die Ampel, gelegentlich noch kräftiger Antrieb bis verzögert der Leerlauf eingelegt wurde
    - bei Autobahnfahrten besonders mit Tempomat anfangs nach ca. 5 sec. kurzes Drehzahlanstieg um ca. 50 U/min. für ca. 1 sec. bis die WÜK wieder geschlossen wurde
    vor Ölwechsel waren es sogar alle 2 sec. die Drehzahlschwankungen und auch bei 3-4.000 U/min.


    Jetzt hab ich ein Ölwechsel gemacht. Das alte Fluid war zwar etwas dunkler eingetrübt, jedoch noch klar und roch nicht brandig. Beide Magneten in der Wanne kaum mit Metallpartikel beaufschlagt. Somit alles gut. Auffällig war, ich habe bei der Frischbefüllung bestimmt mehr als 2 ltr. Fluid mehr einfüllen können.


    Aktuell schaltet er wieder butterweich, schnell und einwandfrei. Nur die Drehzahlschwankungen auf der AB sind noch leicht da, jedoch erst nach ca. 10 sec und mit vielleicht 20 U/min zuckt die Drehzahlnadel noch. Der Rest ist beseitigt. Vermutlich ist der Druckabfall in der WÜK schon etwas größer oder die WÜK ist vielleicht schon verschlissen.
    Vielleicht tausche ich diese im Sommer.


    Ich mache die fehlenden 2 ltr. Getriebeöl für die Auffälligkeiten verantwortlich. Das heiße und bewegte Fluid wurde vermutlich unberuhigt (mit Luftblasen angereichert) gleich wieder eingepumpt. Der Druckaufbau im System somit gemindert bzw. gestört.


    Nur wo die mehr als 2 ltr. Fluid hin sind, das ist mir nicht so recht klar. Bestimmt wars der Butz.;-)


    Beste Grüße
    Schraubi

    Ich habe heute die Adaptionswerte des Automatikgetriebes mit Rh..old zurückgesetzt, jedoch brachte es keine Verbesserungen. Im Teillastbereich (gleichmäßige Fahrt) schwankt die Drehzahl geringfügig um ca. 50-100 U/min nach oben aus.


    Folgende Werte stehen bei mir in den kupplungsbezogenen Adoptionswerten nach dem Reset und Anlernen:


    Fülldruck Kupplung A -342 mbar
    Fülldruck Kupplung B -40 mbar
    Fülldruck Kupplung C -342 mbar
    Fülldruck Kupplung D 130 mbar
    Fülldruck Kupplung E -90 mbar


    Schnellfüllzeit Kupplung A 28 ms
    Schnellfüllzeit Kupplung B 16 ms
    Schnellfüllzeit Kupplung C -8 ms
    Schnellfüllzeit Kupplung D 0 ms
    Schnellfüllzeit Kupplung E 15 ms


    Sind diese Werte auffällig, deuten diese auf einen Defekt in einer der EDC bzw. eine abgenutzt Wandlerüberbrückungskupplung WÜK hin ?


    Besten Dank für Euren Einschätzungen