Beiträge von casume61

    Ist zwar schon älter, aber ich kann dir sagen warum. Das Reinigen funkioniert oftmals nicht sooo gut. Hast du ein Vermessungsprotokoll bekommen mit einer Druchflussrate Vor/Nach der Reinigung?
    12mBar im Leerlauf ist schon erhöht, jetzt nicht extrem schlimm, aber bei mir waren es mit "neuer" Keramik im DPF und 50.000km Laufleistung etwa 6-9mBar.
    Ich würde behaupten, dass der DPF einfach schon wieder recht voll ist und deswegen so oft regeneriert. Der Abgasgegendruck ist maßgeblich dafür, die Rußbeladung nur ein daraus abgeleiteter Wert. Der hat quasi keine reelle Aussagekraft.

    Mit HVO wird es besser, weil HVO fast rußfrei abbrennt :) dann steigt der Gegendruck auch kaum.

    nach Regeneration liegt der Wert im Leerlauf bei ca. 7mbar, schon länger so.

    Schließe mich auch mal an.


    Bei mir Schüttelt der auch für paar Sekunden - hatte jetzt auch mal die Drosselklappe als Fehler hinterlegt.


    Der Ruckelt dann beim abstellen ebenfalls stärker als sonst - Fehler kommt aber sporadisch und auch nicht immer - falls es hier irgendwie weiterhilft.

    Wenn er bei dir beim Abstellen auch ruckelt wird es definitiv ein Problem mit der Drosselklappe sein. Der Motor geht u.a. aus indem die Drosselklappe die Luftzufuhr stoppt. Wenn die nicht ganz schließt ruckelt er sich aus. Erklärt dann auch den schlechten Kaltstart.


    Am besten mal reinigen und ansonsten neu kaufen.

    Ich hatte das früher auch öfter... genau wie bei Manuelh170 im Video.


    Glühanlage damals wie heute komplett in Ordnung. Einen FS Code mit der Drosselklappe hatte ich früher 3-4x gehabt, ist aber schon seit 20.000km nicht mehr gekommen, Ölfeucht ist sie aber.


    Keine sonstigen Einträge im Fehlerspeicher. Damals hatte ich deutliche Abweichungen im Rücklaufmengentest, hatte die Injektoren im Augen. INPA sagte noch im Toleranzbereich.


    Habe aber nichts gemacht, Fehler verschwand von alleine. Mittlerweile startet er wieder wie ein Neuwagen im Winter, tanke HVO 100. Problem war allerdings auch vorher schon wieder weg.


    Solange er sich nach 2-3 Sekunden fängt und sonst in Ordnung läuft würde ich mir da keinen Kopf machen. Vielleicht verschwindet es bei dir ja auch wieder.


    Ich tippe aber nach wie vor stark darauf, dass das Thema einen Zusammenhang mit den Injektoren hat. Wahrscheinlich arbeiten die Injektoren durch Ablagerungen / Verschleiß nicht mehr 100% und es kommt besonders im Kalkstart bedingt durch zähe Viskosität des Diesels und unterschiedliche Toleranzen zur ungünstigen Verbrennung.


    Andere Ursachen wie AGR Probleme bringen noch andere Fehler mit sich. Und die Drosselklappe ist meines Wissens nur zum Abstellen und zur DPF Regeneration da.

    Kleines Update:


    Ich konnte das Problem leider nie lösen, seit ich HVO 100 Tanke sind meine Regenerationsintervalle bei über 1000km. Mit Shell V-Power alle 100-300km. Motor läuft auch deutlich ruhiger, Tanke HVO 1000 seit 5000km. Fahrprofil unverändert ausschließlich Langstrecke.


    Da es nie Fehlercodes oder auffällige Sensorwerte gab und das Auto sonst auch lief, hab ich mir die weitere aufwendige Suche erspart.


    Kilometerstand jetzt 265.000


    Falls jemand also ähnliche Probleme hat und die Möglichkeit hat HVO zu tanken kann ich es nur wärmstens Empfehlen.

    ... deshalb lass ich seit 15 Jahren und seit 400tkm so alle 50tkm McOil mit Helix 5-40 ran.

    Und siehe da, das N62N-Fossil läuft trotzdem immer noch klaglos und mit 0,2L Verbrauch wie damals bei 100tkm als ich ihn gekauft habe. Habe zwischendurch nur einmal VSD in Eigenregie gemacht.


    Ergo: Die Saugfossile laufen auch mit primitiven halbsynthetischen Standardölen egal ob 5-30/5-40 relativ ewig.

    Bei Turbos Benzin und Diesel mags ggf. ein bisschen differenzierter aussehen...

    Du wechselst nur alle 50.000 km dein Öl oder wie darf ich das verstehen?

    Ja den F11 finde ich super, den G31 auch. Wobei der G31 natürlich auch in einer anderen Preisklasse ist als ein gebrauchter E61.


    Ist eigentlich bei den meisten F Modellen so, F01, F10 F13 finde ich alle absolut toll, aber bis auf den kleinen N57 im 30d, der wohl noch ganz ok sein soll, sind die Motoren ja alle von Ketten, Lagern und Injektorschäden geplagt.


    Nicht umsonst bekommt man Autos wie einen 750i etc. hinterhergeschmissen.

    Habe bei meinem E60 525d selbst vor eine Downpipe zu verbauen, auch ein VFL also Dpf&Kat unten. Meine Sorgen sind aber weniger der Tüv, sondern eher die Lautstärke und der Ruß. Ziel ist nur die 200 ps zu knacken also nicht sehr viel, mir geht es mehr um das „Gesund sein“ des Motors:). Habe gesehen das es Downpipes mit Schalldämpfern gibt, kann mann das empfehlen? Oder ist es besser das bestehende Rohr so zu misshandeln um den Abgasgegendruck zu Kalibrieren? Einfach um weiter genauso unauffällig und vor allem ohne Angst aber mit mehr Spaß fahren zu können…

    Mein Nachbar hat einen dunkelen Passat B6 2.0 mit DPF+kat off, man hört, riecht und sieht es leider sehr deutlich, da die Rückleuchte über den Endrohren schon getönt aussehen. Dabei hat der sogar noch 45° gekrümmte Endrohre. Der Gestank ist schon sehr übel, ist man gar nicht mehr gewohnt. Auf dem Land geht sowas, aber in eine Stadt würde ich mit dem Auto niemals fahren, das merkt auch jeder Laie.


    Wenn der Motor 1A läuft sollte das Rußproblem überschaubar sein, aber der Rest ist schon sehr auffällig, vor allem wenn der Kat weg ist wegen dem Geruch. Hab auch hin und her überlegt, aber mir ist es das potentielle Drama nicht Wert. Außerdem würde ich, deinem Motor zuliebe die Software weg lassen. Wenn die Injektoren altersbedingt nicht mehr 100% i.O. sind, was meistens der Fall ist, tust du dir damit keinen Gefallen.

    Wertsteigerung kann ich mir unter Umständen bei einem 535d oder 535i vorstellen oder eben bei einem M5, alle natürlich mit wenig km und fast Vollausstattung aber nicht bei einem normalen 525d.

    Würde ich auch so unterschreiben, wobei damals auch niemand die kleinen Motoren in bspw. einem E30 haben wollte. Heute ist auch ein gepflegter 318i E30 um ein Vielfaches mehr Wert als damals, wo alle die Vergammeln ließen.


    Solange die Ausstattung (relativ) gut ist und die KM überschaubar sind denke ich, dass jeder 6 Zylinder BMW in den nächsten 10 Jahren das Potential hat einen 5 Stelligen Wert zu erreichen, auch ein 525d oder 525i. Die Leute erkennen auch einfach dass das Analoge / Semi Analoge Zeitalter der Autos vorbei ist und ich kenne viele die auch in Zukunft ein Auto dieser Art (Zeitepoche) fahren wollen, Angebot an guten Autos wird immer kleiner und somit steigt der Preis ;=)

    Aber 15.000€ finde ich für den 525d da oben auch extrem Überzogen, maximal 7.500.

    Manche Teile gibt es tatsächlich 1:1 so aus Fernost zu kaufen, z.B. Türgriff aus Leder (Beifahrerseite) oder die Griffmulde aus Plastik mit den Fensterhebern auf der Fahrerseite. Habe beides gekauft, konnte was Farbton, Materialqualität, Verarbeitung und Haptik keinen Unterschied zum Original feststellen, nur dass mich die beiden Griffe zusammen keine 40€ gekostet haben. Bei BMW kostete der Türgriff Beifahrerseite knappe 200€, vor zwei Jahren.

    Den Softlack kann man mit etwas Mühe selbst wieder Instandsetzen, M539 auf YT hat das öfter mal gezeigt... Alten Lack mit Terpentinenentferner und warmen Wasser aufrubbeln, ggf. anschleifen, Grundieren und dann mit einem mattschwarzen Lack neu lackieren. Habe ich schon seit zwei Jahren vor bei meiner Lenkradspange, aber mir fehlt leider die Zeit für solche spielerein an einem Auto was ich täglich nutze und brauche.


    Die Drehknöpfe für die Temperaturverstellung kannst du ja einfach abziehen und ersetzen, die gibts für wenige Euro im Netz, musst du mal schauen. Oder einfach aus einem Schlachter besorgen, gibt es ja wie Sand am Meer. Den Rest kann man, sofern man es möchte, wie oben beschrieben aufbereiten.

    Dpf Reiniger in Tank kippen. Ultimate tanken und aufs Autobahn. Dann löscht du immer wieder den Fehlercode bis der richtig regeneriert.

    So erreicht du den 620grad abgastemperatur.

    Hab auch ein 525d lci.

    Mache das immer wieder ab und zu und hab nie Probleme.

    Ich habe keinen Fehlercode, einfach nur zu häufige Regenerationen. Die Regeneration funktioniert auch von alleine wie sie soll.

    Habt ihr Erfahrungen / Einschätzungen zur Lebensdauer eines Turboladers aus der Instandsetzung?


    Hintergrund:


    N47 aus bekanntenkreis (Mini, absolutes Kurzstrecken Fahrzeug) hat vor einem Jahr einen Turboschaden gehabt, DPF voll etc. (Fahrprofil im Alltag 1km, ganz selten mal Langstrecke)


    Wurde dann von einer Fachfirma Instand gesetzt, 14 Monate und 10tkm später wieder kaputt...? DPF und co wurde natürlich auch freigebrannt und noch einige andere Sachen.


    Dass das Fahrprofil überhaupt nicht zum Motor passt habe ich schon oft erwähnt, wurde aber immer belächelt.


    Dennoch kommt es mir seltsam vor erneut einen defekten Turbo zu haben. Ich vermute mal die Instandsetzung war mangelhaft, wie seht ihr das?

    Dafür ist doch das AGR da wenn ich mich nicht irre. Im Teillastbereich ist das AGR ja offen, unter (hoher) Last nicht.


    Für mich ist das eh nicht schlüssig, bei 100 verbraucht der Motor ja bedeuted weniger Energie als bei 190. Da ist min. der Faktor 3 drin.


    Mehr verbrannter Diesel -> mehr Ruß, so zumindest meine Schlussfolgerung.


    Man kann es ja auch an der Abgastemp beobachten. Bei 100km/h habe ich teilweise auch über 350⁰C und mehr, wenn das AGR arbeitet. Mit Regeneration ca 620⁰C und auf der Autobahn nie mehr als 400⁰C.


    Kurz vor der Regeneration auch mal 420, weil wahrscheinlich ein kleiner Rückstau stattfindet.

    Habe tatsächlich noch keine Lösung gefunden aber ein paar Erkenntnisse:


    Das Regenerationsintervall ist nun von ca. alle 100-150km auf 200-250km gestiegen.


    Was mir aufgefallen ist:

    Wenn ich 150-190 fahre "belädt" sich der DPF wohl langsamer als z.B. bei 100.


    Auch ist es komisch, dass die Rußbeladung lange Zeit sehr konstant bleibt und nicht steigt, dann aber aus dem nichts innerhalb von Sekunden von z.B. 28g auf 34g springt.


    Entweder spinnt die DDE bzw. die Berechnung erfolgt sehr fragwürdig, denn würde der Motor so stark rußen dass innerhalb von Sekunden 6g ruß in den Filter kommen, dürfte er gar nicht mehr laufen.

    Oder der DPF nährt sich langsam seinem Lebensende. 250.000km hat er nun...

    Auch wenn die kurzen Intervalle nicht schön sind, fahre knapp 20tkm so. Ich wechsel das Öl etwas regelmäßiger und gut ist.


    Vielleicht findet sich nächstes Jahr eine Lösung.


    Ich werde dann mal Falschluft, Diffdruck Sensor und AGR Prüfen.

    Ja, meiner Ruckelt manchmal auch für 1-3 Sekunden im Kaltstart sehr leicht, minimale Drehzahlschwankungen. Injektoren sind noch in der Toleranz, trotz Abweichungen. Auto hat jetzt 250.000 gelaufen.


    Habe mir auch viel Gedanken gemacht, da meiner auch eine Zeit lang recht hörbar genagelt hat im Teillastbereich. Ich tanke seit 100.000km nur V Power Diesel, habe so bei 240tkm angefangen Super Diesel beizumischen, mittlerweile nur noch jede 3-4 Tankfüllung. Auto läuft tatsächlich ruhiger, vorher hatte ich auch ab und an leichte Laufunruhe im warmen Zustand. Tatsächlich alles weg, auch das Nageln tritt nur noch sehr selten auf. Fahre auch viel Langstrecke, mittlerweile auch mal wieder etwas schneller, schadet dem Auto auch nicht. Immer nur mit 130 rumtuckern ist auch nicht so gut ;)


    Bei einem älteren Auto sollte man nicht die Erwartung haben, einen Neuwagen zu haben. Nur weil man leichte Alterserscheinungen hat muss die Funktion nicht gleich gestört sein, ist bei Menschen ja auch so :)

    Davon gehe ich aus das die einiges abkönnen, sind ja schließlich Bestandteile vom Fahrwerk .., aber mir geht es um die Kerbwirkung und damit auf ev. Beschädigungen der Oberfläche auf der dann Alufraß entsehen kann.., (Streusalz)

    Steine und Kies haben den gleichen Effekt, mit der Zeit hat man da so oder so etwas Alufraß dran.