Beiträge von k-hm

    Kabelbruch Heckklappe, einer der äußeren Kabelbäume, ziemlich sicher Fahrerseite.
    Der Anzugsmechanismus funktioniert ja, nur das Signal vom Schließ-Schalter kommt nicht mehr durch. Der sitzt in der Heckklappe.
    Schau mal in die Werkstattecke, da gibts viele Artikel, wie man die Kabelbäume repariert.


    Gruß


    k-hm

    So, jetztt, obwohl ich den E61 verkauft habe (gegen einen F11 "eingetauscht"), hier einUpdate.


    Ich habe nämlich, nachdem die NiVi-Kamera komplett blind war (so ab ca. 200000km waren nichtmal mehr Schemen zu erkennen, nur noch hell dunkel), einfach mal das Polieren versucht.
    Ob es schief gehen könnte, war ja egal, weil das Ding eh komplett blind war.


    Zusammenfassung:
    Ging nicht bzw. Ergebnis gleich Null.


    Details:
    Habe mir Uhren-Glas-Polierzeug (Pulver, mineralisch mit Korund) besorgt.
    Dann einen Baumwoll-Polierfilz vor meine Mini-Proxxon-Bohrmaschine (wie Drehmel, nur kräftiger und handlicher/kleine) gesetzt.
    Dann von dem Polier-Pulver mit ein paar Tropfen Wasser einen halbflüssigen Brei angerührt und auf den Polierfilz gegeben.


    Dann fröhlich immer wieder über das Germanium-Glas poliert.
    War am Ende ganz glatt, aber gesehen hat man immernoch nichts.
    Also mit einen groberen Schleifstein drüber und dann nochmal poliert.
    Effekt wieder: ganz glatt, aber Null Durchblick. Wie vorher.


    Dafür sah die Oberfläche des Germanium-Glases aus wie mit Grau lackiert. Hochglänzend, aber hellgrau.
    Ganz glatt, ein kleiner Saugnapf hält problemlos drauf


    Aber Effekt gleich Null.


    Fazit:
    Da hilft nur Ersatz der Scheibe.
    Es handelt sich um eine FLIR-IR-Kamera des Types "PathfindIR II", ich hatte also die Hoffnung, da mal Ersatzteile zu finden.
    Aber nichts zu machen, das Ding gibts nicht als Ersatzteil.


    Man kann also nur von Outdoor-Freaks oder aus dem Automotive-Bereich eine defekte Kamera finden, wo das Glas noch ganz ist.
    Da ist dann auch die Heizung gleich mit drinnen, weil BMW das FLIR-Produkt nahezu 1:1 übernommen hat.


    Schade, aber nicht zu ändern. Immerhin habe ich es versucht... :D


    k-hm


    Der LCI ab 2008 hat kein ACC/2 mehr. Der Stop&Go-Tempomat läuft über EHB3 und LDM.


    Auf der Beifahrerseite gibts eine Kunststoffkuppel untren im Stoßfänger neben dem Nebler. Darunter sitzt der LRR (Long Range Radar)-Sensor. Den haben nur Fahrzeuge mit Stop&Go-Tempomat.
    Auf der Fahrerseite gibts die Infrarot-Kamera für das Night-Vision. Die ist sehr selten.
    Eine weitere Kamera für den Spur- und Fernlicht-Assistenten sitzt im Rückspiegelfuß unter der Scheibe.


    k-hm

    Zitat

    Original von Claudio
    Ich fahre 18 Zoll Felgen und keine 10 Zoll
    Sie streifen außen am Blech. Ohne Platten bin ich die Felgen letztes Jahr gefahren und da streift nix. Nur jetzt mit den Platten


    Hm, Du meinst, dass ich vom Durchmesser spreche?
    Falls Du meinen Text gelesen hast, hast Du ihn jedenfalls nicht verstanden. Ich schrieb von BREITE.
    10 Zoll Durchmesser mit 245ern auf einem E6x würden sicherlich Aufsehen erregen :D


    Sorry, bin davon ausgegangen, dass wir von 10 Zoll breiten Felgen reden.


    Aber mit 8 Zoll breiten Felgen gilt es ähnlich:
    ET35 mit 20er Platten macht eine resultierende ET von 15.


    Das ist hinten auf dem E6x OHNE X-Drive völlig unkritisch, da stößt nichts ans Blech. Daran liegts nicht.


    Also:
    Ohne X-Drive schrabt der wohl am Innenkotflügel.. dumm gelauifen, da hat irgendwer etwas ohne Fachwissen zusammen"gefügt" :D


    Wenn Dein Fahrzeug X-Drive hat, dann ist das gefährlich, fast kriminell.
    Warum?
    Weil X-Drive eine ET43 braucht. ET35-Felgen sitzen dann schon mal 8mm weiter außen. und mit 20er Platten sinds dann 28mm weiter draußen.


    Die Frage lässt tief blicken :D


    k-hm

    Du fährst ET35, die Mitte jedes Rades sitzt also ohne Platte auf jeder Seite 15mm weiter innen (regulär ist ET20). Dann 10 Zoll statt z.B. 8 Zoll, also Innenseite schon ca. 40mm weiter innen als bei 8 Zoll.
    Mit 20er Platten dann wieder nach außen sind es dann nur noch ca. 20mm tiefer innen, das sollte gehen.


    Außen sieht es anders aus.
    ET35 statt 20, also Radmitte 15 mm weiter rein. Aber Felge 25mm (1 Zoll) auf jeder Seite breiter als 8-Zoller, also doch 10mm weiter raus. Und dann noch 20er Platten sind zusammen 30mm weiter außen.


    30mm gegenüber den "Normal-Zustand" ist schon reichlich.


    Wo reiben die denn?
    Am inneren Radlauf (Federn zu kurz, Anschlag zu weit oben) oder am äußeren?
    Falls außen, kannste nur bördeln...
    Wenn Du andere oder keine Platten nimmst, reiben die innen irgendwann am Bremsschlauch und so. Da hätte ich keine Lust drauf.


    Aber... 245er auf 10-Zoll-Felgen?
    Heiliger Bimbam, geht das überhaupt?
    Das sieht doch sicher übel aus und die Felgen sind ständig in akuter Gefahr, oder?


    k-hm

    Beim Kabelbaum mit Kabeln und Steckern wäre ich nicht so sicher, dass da etwas vorbereitet ist.
    BMW ist der Hersteller mit der größten Diversität der Kabelbäume.
    Nicht, weil die Dinger so komplex sind, sondern weil jede Ausstattungskombination ihren eigenen Kabelbaum bekommt. Es gibt keine vorgefertigten, jeder wird einzeln berechnet und hergestellt.


    Keine Ahnung, was das soll, aber das macht jeden Kabelbaum zum Unikat.
    Vielleicht wollte BMW der billigen Nachrüstung so entgegenwirken... ?


    k-hm

    Zitat

    Original von Stivikivi
    Ah okay wenn das so vorgegeben ist :D


    Gut dann wieder mit silikonentferner befreien.


    Die Gummibuchsen habe ich aber zur Sicherheit mit Silikonspray imprägniert, hoffe das ist okay Henning :evil:


    Keine Ahnung, ehrlich gesagt., was da chemisch abgeht. Kann mir nicht vorstellen, dass Silikonspray schadet.
    Ist ja auch kein Fett im klassischen Sinne.


    Aber geh bitte nicht mit Silikonentferner an Gummi. Bin nicht sicher, aber ich möchte die Gummibrösel später nicht einsammeln... :D
    Lass es einfach, wie es ist. Kontrolllier nur beim Reifenwechsel, ob die Sättel sich von Hand bewegen lassen, zumindest mit sanfter Gewalt. Dann ist alles ok.


    k-hm

    Zitat

    Original von Stivikivi
    Henning, meinst das ist nicht kritisch wenn du die Führungsbolzen einfach so trocken gleiten lässt?


    Woanders da benutzt man doch auch Gleitmittel :cool:


    Du Schlawiner :D


    Nee, das ist im ISTA und im TIS ausdrücklich so vorgegeben, dass die Bolzen trocken laufen sollen.


    Als ich meine auseinander nahm, waren die geschmiert. Und natürlich fest. Habe dann bei BMW die 8 Gummi-Buchsen gekauft und trocken eingebaut.
    Ist jetzt 3 Jahre her, die Sättel laufen immernoch so leicht, dass ich sie von Hand problemlos hin und her ziehen kann.


    Ich gehe also davon aus, dass das richtig war.


    k-hm

    Zitat

    Original von Gordon
    k-hm: Super Erklärung zum Klotzwechsel. Nur eine Einschränkung: Einen 7er Imbus kann man ganz normal im Baumarkt kaufen. Gottseidank, denn ich habe die Bremsklötze bei meinem E39 die letzten Jahren selber gewechselt. Der ist meines Wissens nur nie in irgendwelchen Sätzen enthalten.


    Na, hab mich wohl unglücklich ausgedrückt.


    Zum 7er Inbus speziell für die E6x-Bremsen habe ich folgende Erfahrungen gemacht:
    1.
    Im gut sortierten Werkzeughandel habe ich die in AA nicht bekommen.


    2.
    In Baumarkt schon. Und beim ersten Versuch war sofort der Schlüssel rund, viel zuviel Lösemoment, packt das Billig-Zeug nicht. Und ich will ja nicht den Bolzen kaputt machen.
    Das Festziehen geht, aber Lösen nicht :D


    Habe also stattdessen ein großes teures 8er Inbus-Bit (enorm widerstandsfähig, mein Schleifstein hatte viel zu tun :D) auf 7mm runtergeschliffen. Und zwar nur ganz knapp, geht grade so mit Druck rein und packt wunderbar.
    Damit und mit Föhn ist es ein Kinderspiel.
    Wollte jetzt nicht unbedingt 100 Euro für Profi-Werkzeug ausgeben.


    k-hm

    Zitat

    Original von Stivikivi
    Echt jetzt :o


    Ne man dann muss ich alles wieder abmachen :bad:


    Ach was, nee.
    Einfach beim Radwechsel im Auge behalten. So schnell sammelt sich da nix, hast ja gesehen, beim TE waren die Klötze fast runter, bis da was passierte.


    Ist völlig unkritisch, wenn man alle halbe Jahr mal die Leichtgängigkeit überprüft. Das tun nur viele eben nicht.


    k-hm


    Genau wie bei mir. M135er, frisch gepulvert.
    M-Embleme neu gekauft in der Bucht für wenig Kohle (10 Stk :D).
    Hielten natürlich nicht. Habe die dann einfach mit doppelseitigem Acry-Schaumband (dem grünen) aufgebeppt. Hält wie Sau und ist bei Bedarf ganz leicht zu entfernen.
    Hochdruckstrahlerfest. :D
    Fläche vorher mit Wasser und dann mit Waschbenzin reinigen.


    Und hol' Dir auch gleich frische neue Zentrierloch-Deckel mit BMW-Emblem und Chrom-Rand. Hätte auch nicht gedacht, wieviel das optisch ausmacht.


    k-hm

    Nein, kein Fett, schon garnicht an den Führungen.
    Du meinst jetzt aber die Klötze, nicht die Gleitbolzen, oder?
    Ich nehme für beides kein Fett.


    Habe die Führungen schön sauber gemacht (an Klötzen und Sätteln) und bin ein paarmal mit Teflon-Spray drüber (nicht auf Scheiben und Beläge, klar).
    Danach zusammengebaut. Mache ich immer so.
    Das Zeug, das in Tütchen dabei ist, nehme ich wenn überhaupt nur für die Kolbenseite.


    Alte Gewohnheit. Nie Probleme und auch nie feste Sättel.


    k-hm

    Ich vermute mal Plasti-Lube trocknet ab und hinterlässt kein Gesiffe, das Dreck anzieht, oder?


    Original-BMW-Klötze haben für den Kolben so Quetsch-Pads drauf. Da brauchts garnichts.
    Meine ATE-Ceramic-Klötze haben das nicht. Da habe ich auch so ein trocknendes weißes Zeug genommen, das bei den ATE-Klötzen dabei war.
    Allerdings nur hinten am Kolben, nicht an den Führungen.
    Bin da eigen. Meine Bremsen sollen sicher funktionieren.


    Habe neulich erst danach geguckt:
    Meine Ceramic-Klötze sind jetzt 30000km alt. Und wunderbar gerade abgenutzt, rundum. Meine Sättel kann ich von Hand sogar mit montierten Belägen ohne viel Kraft hin und her bewegen.
    Das prüfe ich bei jedem Reifenwechsel (Sommer-Winter), also zweimal im Jahr.


    k-hm

    Tissss, Leute gibbet...


    1. Neue Klötze haben vorne um die 13-15mm, hinten höchstens 11mm.


    2. Auf dem Bild sieht man deutlich, dass die einen Beläge SCHIEF ab gefahren sind. Und zwar in Längsrichtung.


    Das beeutet::
    Die Klötze klemmen im Sattel. Sie bewegen sich nicht frei genug. Daran kann eine Belagfeder z.T. schuld sein oder die immer wiederkehrende gefährliche Angewohnheit, Kupferpaste zu benutzen. Die zieht nämlich Dreck an und der verklebt dann. Die Folge sind klemmende Beläge.
    Und dadurch folgt ein bei Belastung schief ziehender Sattel, was früher oder später die Sattelführungen beschädigt.


    Merke:
    Außen am Sattel und an den Klötzen verwendet man entweder garnichts, Trockenschmiermittel oder Keramik-Paste.
    Bei originalen BMW-Klötzen garnichts, die die kommen mit den entsprechenden Gleitpads auf der Kolbenseite daher, die anderen Flächen habe extra viel Spiel und werden nur gereinigt, aber nicht geschmiert.
    Dann verklebt da garnichts. Die "Trockenschmierung" besorgt da der Bremsstaub.
    BMW-original-Klötze erzeugen beim Richtungswechsel manchmal ein leichtes "Klack", wenn die Bremscheibe losdreht, weil sie in die andere Richtung in die Anschläge geschoben werden und dort anstoßen.
    Das ist normal und zeigt an, dass die Beläge schön viel Platz zum Bewegen haben und eben NICHT festgegammelt sind.


    3. Wenn ein Gutachter hingeguckt hat, ist ihm vermutlich das von außen nicht erkennbare Schieflaufen nicht aufgefallen. Er sah dann einen Belag, der noch 3mm hat. Das ist aber nocht nicht "am Ende", sondern noch einige km davor.
    Und er denkt sich: ok, gibt ja Belag-Sensoren.
    Mich wundert also nicht, dass das nicht aufgefallen ist.


    Und man sollte wissen, dass der BMW-Belagsensor am E6x drei Stufen hat:
    1.
    Nagelneu: Kurzschluss. Nur damit kann man die Beläge im BC resetten. Bescheißen (kurz Brücken) ist nicht, denn der BC merkt das, wenn dann ein paar km später ein gebrauchter Sensor eingebaut wird. Er prüft auf Plausibilität. Und zeigt dann im BC einen Wert an, der sie NIE verändert. Dumm gelaufen. Verändert sich also der Wert im BC über viele km nicht, dann hat da einer "gepfuscht".
    2.
    500 Ohm Widerstand. Hier ermittelt das Fahrzeug zwischen erster und zweiter Abnutzungsstufe die km und extrapoliert daraus eine Prognose für das restliche Leben der Beläge. Das wird dann im BC angezeigt und nimmt mit der km-Leistung ab. Ist die errechnete Grenze erreicht, kommt die gelbe Warnlampe und der BC zeigt "Belagwechsel" an.
    3.
    Sensor offen, Belag am Ende. Alarm. Rote Warnlampe im Kombi. Umgehend wechseln, sonst nach höchstens 1000km Metall auf Metall. Was das bedeutet, muss man nicht erklären.


    Also, machen:
    Klötze raus. Sättel reinigen und auf leichte Freigängikeit prüfen (müssen sich ohne Beläge mit wenig Kraft von Hand bewegen lassen, aber bitte nur ein Bisschen :D).
    Tun sie es nicht, Gummis ersetzen. Falls die Gleitbolzen defekt sind, auch die ersetzen (ist übrigens ein 7mm-Inbus, kann man normal nicht kaufen. Ich habe mir den selbst gemacht mit sehr wenig Spiel, packt besser als ein gekaufter).
    Und bitte: die Gummis werden TROCKEN über die Gleitbolzen geschoben, KEIN FETT (!!!). Die Gummis sind selbstschmierend, die Gleitbolzen müssen einfach tip top sauber und trocken sein.


    Und dann ohne Gesabber wieder zusammenbauen.
    Klötze auf leichtes Längs-Klappern (Sollzustand) prüfen. Klappern die nicht leicht, sondern stecken leicht fest, dann nacharbeiten, bis sie klappern.
    Federn rein, alles montieren, fertig. Und nie Ärger.


    k-hm