550i Japan Import

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    • uli07 schrieb:

      Linksverkehr ist richtig. Die dürfen aber das Lenkrad auch auf der verkehrten Seite haben.
      Angeblich werden die deutschen Auto's da gehegt und gepflegt. Nur die "Geldsäcke" fahren einen deutschen Wagen mit Linkslenkung und der wird auch nur Sonntags bei schönen Wetter gefahren und hinterher geputzt und wieder weggestellt. Wird so erzählt.
      Umgekehrt darf es auch sein, auch bei uns darf man ein Auto mit der Lenkung auf der rechten Seite fahren.

      Aber warum?

      Das ist doch deutlich unkomfortabler, wie soll man damit auf Landstraßen/Bundesstraßen überholen?

      Warum sollte ein Japaner mit viel Geld, der für seinen Traum-BMW eine hübsche Summe auf den Tisch legt, denn ausgerechnet auf die führ ihn viel bessere, sicherere Rechtslenkervariante verzichten? Zumal es diese Varianten von BMW ohne weiteres gibt, siehe den australischen, südafrikanischen und britischen und indischen Markt.

      Das macht keinen Sinn.

      Zumal null komma gar nichts in dieser verlinkten Anzeige auf den japanischen Ursprung des Autos hindeutet, also wie kommt der Fragesteller darauf?


      Autofan Dieter
    • Danke für eure weiteren Antworten.

      Kurz und knapp.
      Fahrgestellnummer ergibt Länderausführung Japan und Händler hat es auch bestätigt.

      Es ist richtig, dass in Japan viele Linkslenker von uns rum fahren.
      Das ist da sogar sehr üblich.
      Die behandeln die Autos sogar öfters besser als wir, wenn es um die Importe geht von uns.

      Grüße
    • Keinanderer schrieb:

      Danke für eure weiteren Antworten.

      Kurz und knapp.
      Fahrgestellnummer ergibt Länderausführung Japan und Händler hat es auch bestätigt.

      Es ist richtig, dass in Japan viele Linkslenker von uns rum fahren.
      Das ist da sogar sehr üblich.
      Die behandeln die Autos sogar öfters besser als wir, wenn es um die Importe geht von uns.

      Grüße
      In Ordnung, wenn die VIN das hergibt, dass dieses Fahrzeug für Japan gebaut wurde, dann ist das so.

      Das wirft jedoch sofort viele neue Fragen auf:

      - Warum erwähnt der Verkäufer diese doch wichtige Tatsache nirgendwo in seiner Verkaufsanzeige? Das ist unseriös!
      - Warum sollte ein deutscher Käufer für dieses Japan-Fahrzeug mehr Geld bieten als ein japanischer Interessent, wenn die Dinger doch in Japan ach so beliebt sein sollen? Ich stelle mir die Verkaufssituation für den diesen BMW besitzenden Japaner vor: Der will den Wagen loswerden und inseriert und das höchste Angebot kommt aus Deutschland? Man darf ja nicht vergessen, dass zu dem reinen Kaufgeld noch Transport, Verzollung, Umsatzsteuer und das Beantragen der deutschen Papiere kommt. Werden die BMWs in Japan soo billig gehandelt? Großes Fragezeichen.
      - Wer hat wann dieses Auto reimportiert? Dieser verkaufende Händler? Wenn er nun ca. 20.000 Euro will und darin noch sein Gewinn eingebaut ist, was hat der dann schlussendlich an den japanischen Besitzer gezahlt? 5.000 Euro?
      - Wenn der Händler dieses Auto für so wenig Geld bekommen hat, muss man sich doch fragen, was dahintersteckt? Eventuell Totalschaden, der in einer litauischen Hinterhofwerkstatt wieder notdürftig zusammengeschustert wurde?

      Also ich würde mir dieses Auto sehr genau ansehen, am besten durch einen unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen und dem Händler all diese obigen Fragen stellen und dann kann man doch schon anhand der Antworten oder auch des betretenen Schweigens des Händlers einschätzen, was es damit auf sich hat.


      Lieber VOR dem Kauf übertrieben misstrauisch sein, als nachher festzustellen, dass man reingelegt wurde.


      Autofan Dieter
    • Autofan Dieter schrieb:

      Das wirft jedoch sofort viele neue Fragen auf:

      - Warum erwähnt der Verkäufer diese doch wichtige Tatsache nirgendwo in seiner Verkaufsanzeige? Das ist unseriös!
      - Warum sollte ein deutscher Käufer für dieses Japan-Fahrzeug mehr Geld bieten als ein japanischer Interessent, wenn die Dinger doch in Japan ach so beliebt sein sollen? Ich stelle mir die Verkaufssituation für den diesen BMW besitzenden Japaner vor: Der will den Wagen loswerden und inseriert und das höchste Angebot kommt aus Deutschland? Man darf ja nicht vergessen, dass zu dem reinen Kaufgeld noch Transport, Verzollung, Umsatzsteuer und das Beantragen der deutschen Papiere kommt. Werden die BMWs in Japan soo billig gehandelt? Großes Fragezeichen.
      - Wer hat wann dieses Auto reimportiert? Dieser verkaufende Händler? Wenn er nun ca. 20.000 Euro will und darin noch sein Gewinn eingebaut ist, was hat der dann schlussendlich an den japanischen Besitzer gezahlt? 5.000 Euro?
      - Wenn der Händler dieses Auto für so wenig Geld bekommen hat, muss man sich doch fragen, was dahintersteckt? Eventuell Totalschaden, der in einer litauischen Hinterhofwerkstatt wieder notdürftig zusammengeschustert wurde?

      Also ich würde mir dieses Auto sehr genau ansehen, am besten durch einen unabhängigen Sachverständigen prüfen lassen und dem Händler all diese obigen Fragen stellen und dann kann man doch schon anhand der Antworten oder auch des betretenen Schweigens des Händlers einschätzen, was es damit auf sich hat.


      Lieber VOR dem Kauf übertrieben misstrauisch sein, als nachher festzustellen, dass man reingelegt wurde.


      Autofan Dieter
      Da du Autofan bist solltest du dich auch mal mit den Gepflogenheiten in Japan beschäftigen.

      - Es gibt in Japan keinen nennenswerten Gebrauchtwagenmarkt wie wir ihn kennen. 99% aller Gebrauchtwagen werden an Aufkäufer verkauft, diese wiederum erstellen ein ausführliches Gutachten und dann werden die versteigert.

      - Der Japaner akzeptiert Gebrauchsspuren nicht. Ein Gebrauchtwagen muss im Neuwagenzustand sein, insbesondere die Innenausstattung muss ohne jegliche Spuren vom Vorbesitzer sein.

      - Alle 8 Jahre will der TÜV dort alle relevanten Fahrwerksteile neu haben inklusive der kompletten Bremsanlage. Und ich glaube auch die Abgasnachbehandlung.

      Wenn du jetzt den 5er nimmst, hat er Abnutzung- und Gebrauchsspuren im Innenraum und auch das Alter wo eben ordentlich investiert werden muss um ihn in Japan weiter zulassen zu können. Somit für die dortigen Händler uninteressant bzw. war der Versteigerungspreis wahrscheinlich zu hoch.
    • Dr Death schrieb:

      Da du Autofan bist solltest du dich auch mal mit den Gepflogenheiten in Japan beschäftigen.
      - Es gibt in Japan keinen nennenswerten Gebrauchtwagenmarkt wie wir ihn kennen. 99% aller Gebrauchtwagen werden an Aufkäufer verkauft, diese wiederum erstellen ein ausführliches Gutachten und dann werden die versteigert.

      - Der Japaner akzeptiert Gebrauchsspuren nicht. Ein Gebrauchtwagen muss im Neuwagenzustand sein, insbesondere die Innenausstattung muss ohne jegliche Spuren vom Vorbesitzer sein.

      - Alle 8 Jahre will der TÜV dort alle relevanten Fahrwerksteile neu haben inklusive der kompletten Bremsanlage. Und ich glaube auch die Abgasnachbehandlung.

      Wenn du jetzt den 5er nimmst, hat er Abnutzung- und Gebrauchsspuren im Innenraum und auch das Alter wo eben ordentlich investiert werden muss um ihn in Japan weiter zulassen zu können. Somit für die dortigen Händler uninteressant bzw. war der Versteigerungspreis wahrscheinlich zu hoch.
      Natürlich herrschen in Japan andere Gepflogenheiten als hierzulande, allerdings glaube ich dir nicht alles, von dem, was du da geschrieben hast, so kann ich mir nicht vorstellen, dass Japaner bei Gebrauchtwagen keine Gebrauchsspuren akzeptieren, dass alle Gebrauchtwagen im Neuzustand sein müssen, so penibel und akribisch kann man doch gar nicht sein? Schließlich erwirbt man einen GEBRAUCHTWAGEN, keinen Neuwagen und zahlt dafür auch erheblich weniger Geld.

      Wenn das stimmen würde, gäbe es ja praktisch keinen Gebrauchtwagenmarkt in Japan, jeder müsste, wenn er ein Auto besitzen wollen würde, zum Neuwagen greifen, das würde bedeuten, dass sich ganze Volksgruppen nie im Leben ein Auto leisten könnten, was ich mir nicht vorstellen kann.

      Das würde auch bedeuten, dass dort noch fast neue, 8 Jahre alte Autos ohne wirkliche Mängel verschrottet werden müssten oder ersatzweise ins Ausland verkauft werden, unser Gebrauchtwagenmarkt wäre voll von gebrauchten Japanern mit Rechtslenkung, was er aber nicht ist.

      Dass man dort alle acht Jahre die Bremsanlage erneuern muss und Fahrwerksteile gleich mit ist ungeheuerlich, sowas kommt bei uns ja überhaupt nicht vor, bei uns halten diese Teile ein Autoleben lang, man hat noch nie davon gehört, dass jemand nach acht Jahren Reparaturen an der Bremsanlage oder am Fahrwerk hat.

      Autofan Dieter
    • Doch, der Japaner kauft üblicherweise einen Neuwagen. Die Preise dort, kann man auch nicht mit hier vergleichen. Die sind in Japan wesentlich billiger. Zumindest das Einheimische Zeug.
      Wusstest du eigentlich, dass Toyota seine Neuwagenpreise in Deutschland an VW orientiert und nicht an den tatsächlichen Herstellungskosten?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dr Death ()

    • Dr Death schrieb:

      Doch, der Japaner kauft üblicherweise einen Neuwagen. Die Preise dort, kann man auch nicht mit hier vergleichen. Die sind in Japan wesentlich billiger. Zumindest das Einheimische Zeug.
      Wusstest du eigentlich, dass Toyota seine Neuwagenpreise in Deutschland an VW orientiert und nicht an den tatsächlichen Herstellungskosten?
      Alle Neuwagenpreise bei uns sind orientiert an dem, was die dummen Kunden bezahlen wollen und nicht an den echten Herstellungs- und Vetriebskosten.

      In den 80er Jahren sagte mal der damalige langjährige BMW-Chef Eberhard von Kuenheim, dass er, wenn es denn die Marktlage erfordern würde, jeden BMW für 10.000 DM billiger anbieten könnte und BMW dann immer noch Gewinn machen würde. Ein Dreier war damals für um die 30.000 DM zu haben.

      Das wird heute nicht anders sein.

      Die Hersteller sind doch nicht blöd, die nehmen, was sie kriegen können, siehe VW, einstmals der "Volkswagen", also das billige Auto fürs ganze Volk (Anfangs war der Käfer das ja auch, der wurde ja nicht umsonst zum meistgebauten Automodell der Geschichte), als man sich dann am Markt etabliert hatte, wurden die Preise auf eine ganz subtile Art und weise erhöht, durch Sonderausstattungen und Zubehörpakete und stärkere Motoren, die man wählen konnte.

      Da konnte man stolz den Preis der Einstiegsversion als "niedrig" bezeichnen, obwohl nicht ein einziges Auto so "nackt" verkauft wurde, sondern alle mit Aufpreisen.

      Heute ist VW längst kein Volkswagen mehr, die Preise haben abgehoben in schwindelnde Höhen, Ende der 80er Jahre konnte ich mir ohne weiteres einen VW Passat mit einigen Extras neu kaufen, der war bezahlbar damals, heute nicht mehr, da wären wir bei 50.000 Euro, damals keine 30.000 DM.

      Klar sind die Autos heute umfangreicher ausgestattet, andererseits gab es ja auch Fortschritte in der Fertigung und Materialwahl, es werden immer weniger teure Menschen in der Fertigung gebraucht, so sollte ein angemessener Preis dafür nicht 50.000, sondern 30.000 Euro sein und alle würden nach wie vor verdienen.

      Aber der dumme Deutsche tickt ja anders: "Was nix kost', is auch nix!" oder: "Wer billig kauft, kauf zwei Mal", oder "Qualität hat ihren Preis".


      Darum haben Dacias immer noch den Ruf, schlechte Autos zu sein, weil sie so billig sind, das kann ja nix taugen.

      Autofan Dieter
    • Ich will ja nicht ätzen aber....vielleicht ist die Kiste nur in Japan Ausführung, hat aber Europa nie verlassen!? Ländreausführung XX bedeutet ja nicht automatisch reimportiert aus XX! Mein erster E60 war für Kazachstan gebaut und nie dorthin verschifft worden. Ich habe ihn dann bei BMW Moldavien gekauft und in München geholt....

      Timiboy
    • timiboy schrieb:

      Ich will ja nicht ätzen aber....vielleicht ist die Kiste nur in Japan Ausführung, hat aber Europa nie verlassen!? Ländreausführung XX bedeutet ja nicht automatisch reimportiert aus XX! Mein erster E60 war für Kazachstan gebaut und nie dorthin verschifft worden. Ich habe ihn dann bei BMW Moldavien gekauft und in München geholt....

      Timiboy
      Ja, sowas gibts auch, ohne Frage, also in diesem Fall mal den Händler löchern, wie sich das mit diesem speziellen Auto verhält.


      Autofan Dieter