Motor Öl Kontrolle

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  • Slider schrieb:

    Durch das Aufschäumen des Öls steigt der Druck im Kurbelgehäuse, was die Entlüftung überfordert mit bereits beschriebenem Resultat.
    Ein LL04 Motoröl kann nicht schäumen, schon gar nicht von der Kurbelwelle verursacht.

    Wenn man da Wasser einbringt, könnte das passieren, das ist dann aber unabhängig von der Menge!

    Was macht es für einen Sinn, über Ölschaum bei Überfüllung zu reden, wenn dieser gar keinen Zusammenhang mit der Menge haben kann?

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von saft6luck ()

  • Slider schrieb:

    Natürlich gibt es Additive die das Luftabscheidevermögen verbessern und das Schaumverhalten des Motoröls beeinflussen. Mir wäre aber neu dass dieses Verhalten bei einem LL04 Öl komplett abgestellt werden konnte, gerne mehr Infos dazu.
    Was wäre dir da neu? Dass extra Additive beigesetzt werden, die eine Schaumbildung unmöglich machen sollen? Dann mal fix einlesen.
  • saft6luck schrieb:

    Was wäre dir da neu? Dass extra Additive beigesetzt werden, die eine Schaumbildung unmöglich machen sollen? Dann mal fix einlesen.
    Das neueste LL04 0W-20 Öl (natürlich nicht für den E60 freigegeben) soll einen "wirkungsvollen Schutz" gegen Schaumbildung gewährleisten- das heißt nicht dass es unmöglich ist, insbesondere bei Überfüllung.
    Darüber hinaus ist es nicht meine Aufgabe deine These zu beweisen. Wenn du deine Argumentation nicht stichhaltig belegen kannst sind wir hier meiner Ansicht nach fertig.
  • Es entspricht auch gar nicht den Tatsachen, dass jeder E60 Fahrer mit Otto Motor auch ein LL04 Öl nutzt! Viele benutzen auf Grund der neutralisierenden Wirkung Öle mit LL01 . Und außerhalb Europas dürfen bei BMW Otto Motoren eh keine LL04 Öle verwendet werden!
    Kein Mensch hat in dieser Diskussion, beim Thema Schaumbildung behauptet das LL04 Öle bei Überfüllung aufschäumen, sondern dass das im Allgemeinen passieren kann! In den meisten Datenblättern von LL04 Ölen steht sowieso nur drin , dass sie Schutz vor Schaumbildung bieten, also 100% unmöglich ist es nicht!
  • Slider schrieb:

    Das neueste LL04 0W-20 Öl (natürlich nicht für den E60 freigegeben) soll einen "wirkungsvollen Schutz" gegen Schaumbildung gewährleisten- das heißt nicht dass es unmöglich ist, insbesondere bei Überfüllung.Darüber hinaus ist es nicht meine Aufgabe deine These zu beweisen. Wenn du deine Argumentation nicht stichhaltig belegen kannst sind wir hier meiner Ansicht nach fertig.
    Ich belege oder beweise gar nichts, genauso wie du nichts belegst oder beweist. Du schreibst deine Meinung, das kann ich auch - egal wie du die formulierst.

    Teilsyntetisches Öl schäumt nicht, vollsyntetisches Öl kann nicht schäumen, so die Regel.

    Da du keine Fachkenntnis bzgl. Motoröl hast, sind wir hiermit fertig, ja.

    Michlb70 schrieb:

    Es entspricht auch gar nicht den Tatsachen, dass jeder E60 Fahrer mit Otto Motor auch ein LL04 Öl nutzt!
    Das ist die richtige Antwort! Vielen Dank, dass du mitgedacht hast.

    Aber so ist das leider bei dieser und vielen anderen Grundsatzdiskussionen: Keiner legt die Grundlagen fest, aber jeder hat eine Meinung. :)

    Mal so 2 Beispiele:
    - Wir hatten einen N45 zum Ölwechsel hier, ohne Ölmessstab, der mehr als 2l zuviel Öl drinnen hatte. Verdacht auf defekten Ölstandssensor (war ok). Die Besitzerin hat seit dem letzten Wechsel kein Öl nachgefüllt. Keine Auffälligkeiten, Motor trocken.
    - Wir haben in einen Audi 2.0 TDI von 2012 4l zuviel Öl eingefüllt (um ihn zu killen), hochgedreht bis Anschlag und nach einem Monat lief er immer noch ohne Probleme.

    Das bedeutet nicht, dass man einen Motor ruhig überfüllen soll, aber 0,5l ist keine Überfüllung, über die man reden braucht.
  • Mit dem halben Liter zuviel hast du absolut Recht.
    Das ein Motor auch bei 2 Liter zuviel Öl nicht kaputt gehen muß stimmt ebenfalls.
    Wir haben vor Jahren bei einem R4, kennen eventuell noch welche, zu dem Öl noch Sand zugekippt um mal zu schauen wie lange der Motor hält. Es waren mehr als drei Hände voll. Der Motor hat nach zwei Stunden immer noch ohne hörbare Schäden gelaufen.
    Gruß Uli
  • Ich weiss nicht ob @BMWROW inzwischen das Problem gelöst hat, aber in so einem Fall wie seinem gäbe es für mich nur eine Lösung:
    Ölwechsel vorziehen oder Öl ablassen und korrekte Menge wieder einfüllen. Wenn bis dahin keine Auffälligkeiten erfolgt sind, sollte es das gewesen sein.
    Natürlich nur für den Fall, der Motor hat tatsächlich keinen Messstab und der TÖNS ist defekt.
    Grüsse,
    Ekki
  • saft6luck schrieb:

    Ich belege oder beweise gar nichts, genauso wie du nichts belegst oder beweist. Du schreibst deine Meinung, das kann ich auch - egal wie du die formulierst.
    Das gilt vielleicht für dich. Ich schreibe hier nicht meine Meinung oder Wunschvorstellungen hinein sondern Fakten zur Technik die ich jederzeit belegen kann.

    Zum Einstieg die basics: "Die Druckumlaufschmierung in Kombination mit einer Spritz- und Ölnebelschmierung ist das bei Fahrzeugmotoren am weitesten verbreitete Schmiersystem. Eine Ölpumpe (meist Zahnradpumpe) fördert Öl unter Druck zu den Lagerstellen des Motors. Die Gleitstellen werden durch Spritz- oder Schleuderöl und Öldunst geschmiert. Das Öl sammelt sich nach Durchströmung der Lager-und Gleitstellen unter dem Triebwerk in der Ölwanne, die zur Kühlung des Öls, zur Entschäumung durch Beruhigung und als Vorratsbehälter dient." (Quelle: Robert Bosch GmbH Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Seite 482, 28. Auflage, 2014, Springer Vieweg Verlag).

    Was im Betrieb bei den von mir beschriebenen Steigungs- und Gefällefahrten passiert sieht man in diesem Prüfstandsversuch auf Seite 10: kst-motorenversuch.de/wp-conte…s/2014/09/Oelhaushalt.pdf
    Der Gasgehalt im Öl steigt an, je stärker die Neigung des Motors ist. Das gezeigte Diagamm ist bei Füllstand max gefahren, d.h. durch Überfüllung wird dieser Effekt noch verstärkt. Der erhöhte Gasgehalt im Öl führt nicht sofort zu einer Schaumbildung, über einen längeren Zeitraum ist dies jedoch möglich.
    de.oelcheck.com/wiki/Luft_und_…_ein_.C3.96l_sch.C3.A4umt


    saft6luck schrieb:

    Teilsyntetisches Öl schäumt nicht, vollsyntetisches Öl kann nicht schäumen, so die Regel.

    Da du keine Fachkenntnis bzgl. Motoröl hast, sind wir hiermit fertig, ja.
    Diese Regel hast du erfunden. Nochmals, das Thema Ölspezifikation kam von dir um einen Post von mir in diesem Thread infrage zu stellen, also erwarte ich auch eine Begründung dafür. Wenn du die nicht liefern kannst dann behalte deine Provokationen für dich.
  • Slider schrieb:

    Das worst- case Szenario ist, dass durch die Überfüllung der Ölpegel im Bereich der Kurbelwelle höher ist, die Kurbelwelle also sagen wir mal zur Hälfte im Öl steht. Die drehende Welle schlägt dann das Öl schaumig, was dazu führt dass die Kurbelgehäuseentlüftung den Ölnebel nicht mehr bewältigen kann und ein Teil mitverbrannt wird, sowie ein niedrigerer Öldruck wenn die Ölpumpe das aufgeschäumte Öl ansaugt.
    Hier hast du geschrieben, dass die Kurbelwelle das Öl schaumig schlägt.

    Slider schrieb:

    Was im Betrieb bei den von mir beschriebenen Steigungs- und Gefällefahrten passiert sieht man in diesem Prüfstandsversuch auf Seite 10: kst-motorenversuch.de/wp-conte…s/2014/09/Oelhaushalt.pdf
    Der Gasgehalt im Öl steigt an, je stärker die Neigung des Motors ist. Das gezeigte Diagamm ist bei Füllstand max gefahren, d.h. durch Überfüllung wird dieser Effekt noch verstärkt. Der erhöhte Gasgehalt im Öl führt nicht sofort zu einer Schaumbildung, über einen längeren Zeitraum ist dies jedoch möglich.
    Darauf habe ich geantwortet und du antwortest mit Untersuchungen zu "undefiniertem Motoröl" und einen nicht näher definierten Motor, dessen Kurbelgehäuseentlüftung untersucht wird bei Extremlage des Motors und deiner Behauptung, Schaumbildung könnte möglich sein.
    Inhaltlich leider nicht sehr treffsicher. Der Verweis auf Ölcheck ist ja wohl ein Witz. Angstmacherei als "Fundierte Quelle" anzuführen bringt keinen Mehrwert.

    Slider schrieb:

    Das gilt vielleicht für dich. Ich schreibe hier nicht meine Meinung oder Wunschvorstellungen hinein sondern Fakten zur Technik die ich jederzeit belegen kann.
    Zum Einstieg die basics: "Die Druckumlaufschmierung in Kombination mit einer Spritz- und Ölnebelschmierung ist das bei Fahrzeugmotoren am weitesten verbreitete Schmiersystem. Eine Ölpumpe (meist Zahnradpumpe) fördert Öl unter Druck zu den Lagerstellen des Motors. Die Gleitstellen werden durch Spritz- oder Schleuderöl und Öldunst geschmiert. Das Öl sammelt sich nach Durchströmung der Lager-und Gleitstellen unter dem Triebwerk in der Ölwanne, die zur Kühlung des Öls, zur Entschäumung durch Beruhigung und als Vorratsbehälter dient." (Quelle: Robert Bosch GmbH Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, Seite 482, 28. Auflage, 2014, Springer Vieweg Verlag).

    D.h. du folgerst, wenn da jemand die Ölwanne entsprechend beschreibt, dass dann auch Schaum im Motoröl vorkommen muss?

    Slider schrieb:

    Diese Regel hast du erfunden. Nochmals, das Thema Ölspezifikation kam von dir um einen Post von mir in diesem Thread infrage zu stellen, also erwarte ich auch eine Begründung dafür. Wenn du die nicht liefern kannst dann behalte deine Provokationen für dich.

    Die Regel ist sicher nicht von mir erfunden, darum geht es mir aber nicht. Du behauptest etwas und kannst es nicht belegen. Ich habe lediglich das Gegenteil behauptet. Ich kann mit Additiven im Öl argumentieren. Die müssen laut Spec. drinnen sein, und würde Schaum auftreten, würde er im ganzen Motor auftreten und da hätte die Kurbelwelle bei Ölhochstand einen lächerlichen Anteil daran. Es gibt massenweise Motoren, mit extremen Drehzahlen, bei denen auch die Kurbelwelle im Öl badet und da sorgt sich keiner um Schaumbildung im Motoröl.

    Auch von meine Seite nochmals: Du hast behauptet, Öl mit der Kurbelwelle schaumig schlagen zu können. Wenn du einen Beleg dafür hast, her damit.
  • saft6luck schrieb:

    Auch von meine Seite nochmals: Du hast behauptet, Öl mit der Kurbelwelle schaumig schlagen zu können. Wenn du einen Beleg dafür hast, her damit.
    Den habe ich schon geliefert und beschrieben, ebenso wie ich in meinem ersten Beitrag darauf hingewiesen habe dass es sich um ein worst- case Szenario handelt. Das "schaumig schlagen" des Öls war als Vereinfachung gedacht um das Ansteigen des Gasgehalts zu beschreiben. Dass du versuchst einzelne Stichpunkte aus meinen Beiträgen herauszupicken und meine Quellen anzweifelst täuscht nicht darüber hinweg dass du keinen einzigen belastbaren Beweis dafür hast dass synthetisches Öl nicht schäumen kann.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Slider ()

  • Slider schrieb:

    Den habe ich schon geliefert und beschrieben, ebenso wie ich in meinem ersten Beitrag darauf hingewiesen habe dass es sich um ein worst- case Szenario handelt. Das "schaumig schlagen" des Öls war als Vereinfachung gedacht um das Ansteigen des Gasgehalts zu beschreiben.
    Ah, das erklärt nun alles. :pop: