Tempolimit 130 Kmh Wer ist dafür?

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    • arnold69 schrieb:


      Ich bin aber dafür das mal zwei Wochen in Deutschland kein Lkw fährt.
      Dich möchte ich hören wenn es nach 2 - 3 Tagen keinen Sprit mehr an der Tanke gibt und nach ca. einer Woche keine Lebensmittel mehr im Supermarkt.
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      Gruss Löwenherz

      Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.
    • denkt doch einfach mal an die industrie bzw die auto bauer.
      Wer sollte jemals wieder nen bmw kaufen wer man nicht mal mehr annähernd leistung abrufen darf?
      Richtig niemand.
      Deutschland ist ein, von der auto industrie abhängiges land, wissen die idioten wie viele arbeitsplätze da dran hängen?
      Eben......nicht........
      Klar kastriert bmw,benz,audi usw.....dann können wir wirklich langsam nur noch mit Kutschen von a nach b kommen....
    • Obwohl ich große Sympathien für ein Tempolimit habe, bin ich gegen ein solches, aus folgenden Gründen:

      1. Ich glaube an die Mündigkeit des Bürgers. Jeder kann und sollte für sich selbst entscheiden können, wie schnell er fahren will und kann. Erst wenn die Freiheit des Einen durch die Freiheit des Anderen beschnitten wird, sollte die Frieheit des Anderen eingeschränkt werden. Nun könnte argumentiert werden, dass dies aufgrund des Unfall- und besonders des Verletzungsrisikos bei hoher und stark unterschiedlicher Geschwindigkeit der Fall ist. Ich halte dies aber nicht für die signifikante Ursache. Viel eher sind das fehlende Fahrpraxis, mangelnde Verkehrserziehung und Selbstüberschätzung. Ein regelmäßiger Fahrtauglichkeitscheck würde vermutlich mehr bringen.

      2. Der Umweltschutz ist meiner Meinung nach vernachlässigbar. Keiner wird sein Auto stehen lassen, weil er nicht mehr 200 fahren darf. Klar sinkt der Ausstoß, aber wer fährt schon wie oft so viel schneller? Es ist also ein geringer Anteil am sowieso schon geringen Anteil des Autoverkehrs. Hier sehe ich eher Anreize als wirkungsvoll, um Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen.

      3. Es ist ein Alleinstellungsmerkmal der BRD. Jeder, der sich halbwegs für Autos interessiert, kennt die "German Autobahn". Das ist ein emotionales Argument, sollte bei der Diskussion aber genauso gelten, wie bei der Erhaltung von kulturellen Besonderheiten. Als ich noch in Freiburg gewohnt habe, war die A5 zu ruhigeren Zeiten voller schweizer Sportwagen - und die Besitzer wollen dann auch Essen und Einkaufen. Kein großer, aber ein kleiner Wirtschaftsfaktor für den lokalen Einzelhandel in der Region.

      Davon ab: Dass Autobauer ein sonderlich großes Interesse an einer unbeschränkten Autobahn haben, glaube ich nicht. Nicht nur ist Deutschland ein immer unbedeutenderer Markt für Autos, auch haben nahezu alle anderen Länder bereits generelle Tempolimits. Trotzdem werden Autos mit Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 300km/h weiterhin (gut) verkauft. Allein der Blick in die USA, wo 120 km/h nur selten erlaubt sind, zeigt ja wie paradox das Käuferverhalten ist. Die Amis kaufen Muscle Cars wie verrückt, können sie aber nicht nutzen.
    • Löwenherz schrieb:

      arnold69 schrieb:

      Ich bin aber dafür das mal zwei Wochen in Deutschland kein Lkw fährt.
      Dich möchte ich hören wenn es nach 2 - 3 Tagen keinen Sprit mehr an der Tanke gibt und nach ca. einer Woche keine Lebensmittel mehr im Supermarkt.
      Hallo Löwenherz,

      das weis ich, ich kutschiere jede nacht Lebensmittel .
      Nach drei Tagen geht in Deutschland nichts mehr, die meisten Produktionsprozesse sind just in time und seit neusten just in moment.
      Die meisten Firmen haben ihr Lager auf die Straße verlegt.
      Was ich damit sagen will, ohne Lkw geht bei uns nichts mehr.
      Mehr Güter auf die Schine ist leider nicht so ohne weiteres möglich, weil die Kapazität der Bahn auch schon ziemlich ausgereitzt ist.

      Aber ich glaube wir schweifen zu sehr vom Thema ab.

      Ich fahre auch gerne mal etwas flotter wenn es der Verkehr zulässt und genauso fahre ich auch gerne mal gemütlich auf der Bahn, vor allem wenn ich mit meinem alten 7er Unterwegs bin. :)

      Gruß Arnold
      Ich bin Franke, Danke.
      Genauer gesagt: Unerfrange

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von arnold69 ()

    • Neu

      bin auch gegen Tempolimit auf der AB ! Diese Asbach-Uralt-Themen werden doch nur von den Grünen ausgekramt , damit sie sich wieder profilieren können ! Klar muss auch Deutschland seine Klimaziele erreichen , aber ob man das erreicht , in dem man diese Freiheiten einschränkt - ich denke nicht ! Die Luft über Deutschland ist mit Sicherheit nicht schlechter , wie die über Österreich , Polen , Frankreich , Tschechien oder Holland - wo es Tempolimite gibt ! ...und nur weil ich auf deutschen Strassen nicht mehr freie Fahrt habe , kaufe ich mir nicht gleich ein kleineres oder geringer motorisiertes Auto .
    • Neu

      Ich gebe auch mal meinen Eindruck ab:
      In den USA gibt es ein Tempolimit. Dort ist das fahren so tiefenentspannt. In Holland, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg auch.

      Kommt man auf die Autobahn in Deutschland gibt es i.d.R. als erstes Baustellen, dann Stau, dann wieder 120 Km/H dann wieder für 1km offen bis die nächste Baustelle kommt.

      Auch gibt es in Amerika (Californien) die Ampelregel: rechts abbieger haben immer grün. Mega geil! So kommt man auch fast immer über die Kreuzung ohne noch eine Ampelschaltung abzuwarten (Abgasausstoß?)

      Leider benötigen wir hier in DE Ewigkeiten bis ein neues Gesetz in Kraft tritt. Jedoch werden solche schwerwiegenden Änderung nie beschlossen.

      Ich erfreue mich auch über nachts offene Autobahnen und fahre sicherlich auch sehr gerne schneller als 150 km/h.
    • Neu

      GTS_Tarik schrieb:

      530xit schrieb:

      Ich glaube es gibt eine simple Sache, die die Autobahnen sicherer machen würde: Mindestgeschwindigkeiten. Rechte Spur min 60, mittlere Spur min 101km/h und links mindestens 130km/h.
      Der Vorschlag ist gut aber in der Realität kaum umsetzbar.
      Das gibt es häufig an Steigungen. Mal so kontrollieren wie die überhöhte Geschwindigkeit und genauso bestrafen, schon ist das Thema sehr schnell geklärt.
      Diagnose? Klar, wie zu Opas Zeiten!
    • Neu

      Zum Argument CO2-Einsparung durch das Tempolimit: Wie berechnet man eigentlich diese Einsparung?...dazu müsste man doch die Durchschnittsgeschwindigkeiten alle Fahrzeuge über einen bestimmten aussagekräftigen Zeitraum ermitteln und das dann in Relation setzen...hat das jemand gemacht?.. oder ist das Alles wie so Vieles, nur Stimmungsmache?...warum werden solche Aussagen in den Medien nicht sachlich zu Diskussion gestellt? Warum liegen Frankreich, Polen oder Österreich bei den Verkehrstoten/1 Million Einwohner vor Deutschland? Warum werden solche Fakten nicht betrachtet und mit dem Politikern auf Grund dessen eine Diskussion geführt. Warum kann ich nicht selbst bestimmen wie schnell ich fahre?...soll man den immer weiter gegängelt werden?...oder will man dadurch dem E-Auto zum Durchbruch verhelfen(schneller kann man damit ja kaum fahren)?...kann man nicht die bekloppten Vorrangschaltungen für Bus und Bahn abschaffen, welchen einen flüssigen Verkehrsfluss behindern?

      Ich muss nicht 200+ fahren, schon gar nicht mit Familie, aber 130 ist Blödsinn. Meine Erfahrung sag 160-170 ist ein gutes Tempo und wenn ich dann vielleicht nur 15min eher da bin... wenn ich das auf meine Lebenszeit hochrechne...wie kann sich denn jemand anders anmaßen über meine Zeit zu bestimmen. Wenn die andern gerne länger im Auto sitzen...bitteschön!
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      es ist nur meinungsmacherei!
      Ich glaube sogar mal gelesen zu haben, dass Deutschland noch unter 1% CO2 einsparen würde, wenn man diese Templimits einführt! Und all die anderen Themen die hier noch angeführt werden, Verkehrssicherheit und Zwang zum Downsizing , sind genau so lächerlich!
      Die Autobahn in anderen Ländern ist ja auch nur weniger befahren, weil man fast überall in Form von Maut und Vignette blechen muss! Nicht für umsonst hat Österreich diesen Sommer eine Art Autobahnpflicht bei der Fahrt durch die alpenrepublik eingeführt, um alles was geht, an Geldern abzuschöpfen! Ernsthafte Klimaziele können da auch nicht dahinter stehen, wenn ich bewusst alles an Verkehr auf die Autobahn zwinge !
      Lassen wir uns überraschen! Vielleicht kommt ja auch bald ein Rindfleisch verbot oder Kilolimet , wieviel Fleisch ich im Jahr essen darf
    • Neu

      Heute noch das ganze mit absicht explizit beobachtet.
      Strecke 300km Hin, 300km zurück.
      Hinfahrt tempomat 130 ohne hörere geschwindigkeit, da werden ja die füße müde und die augen ganz träge und wenn man sich noch irgendwo an ne kollone von 110-130kmh fahrern dranhängt ist ja das unfallrisiko deutlich höher weil man irgendwann bei der fahrt das gefühl vernachlässigt mit abstand und aufmerksamkeit...

      Rückfahrt wie immer 150-170, ab und zu über 200 ging dann jeweils immer nur für paar minuten bis der verkehr stockte aber jedenfalls konzentrierter am steuer und aktiver im straßenverkehr als mit 130 vor sich hin zu gurken.


      530xit schrieb:

      Ich glaube es gibt eine simple Sache, die die Autobahnen sicherer machen würde: Mindestgeschwindigkeiten. Rechte Spur min 60, mittlere Spur min 101km/h und links mindestens 130km/h.
      Der Vorschlag wäre langfristig gesehen eher eine Lösung statt tempolimit 130.
      Ist ja schon lebensgefährlich wenn unsichere fahrer plötzlich zum überholen ansetzen und mit 120 mit dem kleinwagen von der mitte nach links ziehen und noch 2 minuten für einen überholvorgang benötigen..so viel dazu
    • Neu

      Na dann, goodbye german Autobahn. Hier ein Text aus der Presse von heute: "Im Bundestag soll heute über einen Vorstoß der Grünen zur Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen abgestimmt werden.
      Es geht um ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde, und zwar ab Januar. Die Partei hat dazu eine namentliche Abstimmung beantragt. Fraktionschef Hofreiter sagte der Deutschen Presse-Agentur, dadurch würden viele Unfälle vermieden und die Kapazität der Autobahnen deutlich erhöht. Darüber hinaus würden Verkehrslärm und Klimagas-Ausstoß verringert. Die Bundesregierung sei die letzte Regierung in Europa, die sich logischen Argumenten verschließe."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von binsen ()

    • Neu

      zzz seht auch mal diesen Artikel aus der Schmiere von T-Online an - mit dicker Überschrift: "Die Mehrheit der Deutschen ist für ein Tempolimit"


      Link

      ... und weiter Zitat: "Für die repräsentative Umfrage wurden 1.020 Personen befragt....Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von "mobile.de"

      nun, bis gerade eben hat aber T-Online in demselben Artikel selbst eine eigene Umfrage für Webuser geschaltet, dort hieß es bis zuletzt:
      Abgegebene Stimmen über 483.000 !!!, davon sind im Gegensatz zur Leitüberschrift 56% gegen ein Tempolimit.

      das heißt im Endeffekt, T-Online findet 1020 Stimmen irgendeines NoName "Instituts" repräsentativer als 483.000 Stimmen der eigenen Leser, gleichzeitig wurde die Kommentarfunktion entfernt.

      Unglaublich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cruzer ()

    • Neu

      Nur weil man sich keinen Meter mit Statistik auskennt, muss man ja nicht immer und immer wieder die gleichen falschen Argumente rausholen.
      Erst einmal ist YouGov ein bekanntes Unternehmen.
      Zweitens sind 1020 Befragte eine ausreichende Stichprobe um mit den gegebenen Konfidenzintervallen eine Aussage zu treffen. Deutlich mehr Leute werden für die Grundgesamtheit "Deutsche" eigentlich nie gefragt.
      Drittens ist natürlich die Stichprobe von YouGov sinnvoller, da hier kein Bias vorliegt. Bei T-Online ist die Stichprobe vermutlich so verzerrt, dass die Umfrage nie und nimmer valide ist.
      Viertens wird YouGov alle statistischen Kennzahlen berechnet haben, die erhobene Statistik ist somit induktiv. T-Online hat nur Ja/Nein gezählt, die Statistik ist somit nur deskriptiv. Es könnten also nur Aussagen über die 483.000 getroffen werden und sogar bei denen sind 44% dafür.