Getriebewartung bei ZF

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  • Dein Fahrzeug wird vor Auslieferung immer mal bewegt, oder meinst du, der schwebt beispielsweise auf und vom Tieflader, oder ins Schiff? ;)
  • Blacksheep530iA schrieb:

    Meiose schrieb:

    Fragt sich nur wie das BMW damals bei Neuwagen gemacht hat...
    Dann müssten ja alle schon paar km vor der Auslieferung runter gehabt haben...
    Ich bin der Meinung zurücksetzen und dann fahren wir immer....das Getriebe wird dann schon lernen...
    Motoren laufen teilweise im Test etliche Kilometer, ehe die vom Band gehen ;)
    Hat ja aber nichts mit der Getriebe Adaption zu tun. Die kann nur im tatsächlichen Fahrbetrieb stattfinden. Auf den Testständen werden die Motoren nur eingefahren und auf bestimmte spezifizierte Parameter hin überprüft.
    Wenn ich mich richtig erinnere, wird keine Getriebeadaption gestartet, so lange das Fzg im Transportmodus ist.
  • Ben-G schrieb:

    Hat ja aber nichts mit der Getriebe Adaption zu tun. Die kann nur im tatsächlichen Fahrbetrieb stattfinden. Auf den Testständen werden die Motoren nur eingefahren und auf bestimmte spezifizierte Parameter hin überprüft.Wenn ich mich richtig erinnere, wird keine Getriebeadaption gestartet, so lange das Fzg im Transportmodus ist.
    Und wer macht dann vor der Auslieferung der Neuwagen diesen Adaptionsprozess? Beschäftigt das BMW-Werk Tausende Testfahrer, die den ganzen Tag nur diese langwierigen Adaptionsfahrten machen? Oder erledigen das die Händler vor Auslieferung?

    Unwahrscheinlich, also fahren geschätzte 99,99999% aller Automatik-BMW im Auslieferungszustand ohne Adaptionsfahrt umher?


    Grüße
    Udo
  • udogigahertz schrieb:

    Ben-G schrieb:

    Hat ja aber nichts mit der Getriebe Adaption zu tun. Die kann nur im tatsächlichen Fahrbetrieb stattfinden. Auf den Testständen werden die Motoren nur eingefahren und auf bestimmte spezifizierte Parameter hin überprüft.Wenn ich mich richtig erinnere, wird keine Getriebeadaption gestartet, so lange das Fzg im Transportmodus ist.
    Und wer macht dann vor der Auslieferung der Neuwagen diesen Adaptionsprozess? Beschäftigt das BMW-Werk Tausende Testfahrer, die den ganzen Tag nur diese langwierigen Adaptionsfahrten machen? Oder erledigen das die Händler vor Auslieferung?
    Unwahrscheinlich, also fahren geschätzte 99,99999% aller Automatik-BMW im Auslieferungszustand ohne Adaptionsfahrt umher?


    Grüße
    Udo
    Quatsch, die Adaption läuft von ganz alleine ab im Fahrbetrieb. Von Werk sind gewisse Standard Paramater eingestellt, die sich dann im Fahrbetrieb kontinuierlich ändern, bis sie irgendwann stagnieren. So zu sagen ein ständiger Lernprozess des Getriebes, bei dem die Lernkurve nach einer gewissen Zeit abflacht.

    Die Adaptionsfahrt ist ja nur ein beschleunigter/verkürzter Prozess, von dem was dann im tatsächlichen Fahrbetrieb stattfindet, um nach Wartung/Reparatur eine auf den Zustand des Getriebes passende Adaption einzustellen.
  • Ben-G schrieb:

    Quatsch, die Adaption läuft von ganz alleine ab im Fahrbetrieb. Von Werk sind gewisse Standard Paramater eingestellt, die sich dann im Fahrbetrieb kontinuierlich ändern, bis sie irgendwann stagnieren. So zu sagen ein ständiger Lernprozess des Getriebes, bei dem die Lernkurve nach einer gewissen Zeit abflacht.
    Die Adaptionsfahrt ist ja nur ein beschleunigter/verkürzter Prozess, von dem was dann im tatsächlichen Fahrbetrieb stattfindet, um nach Wartung/Reparatur eine auf den Zustand des Getriebes passende Adaption einzustellen.
    Diese Adaption ist also eigentlich überflüssig, da das Getriebe im täglichen Fahrbetrieb auch so adaptiert wird? Nur eben nicht so schnell?


    Grüße
    Udo
  • Ja, dann dauerts halt nur länger. Keine Ahnung, wenn man schon die Anleitung für ein die Adaptionsfahrt von ZF im Inet findet, kann man danach auch verfahren. :nixsag:
  • Die Adaptionsfahrt ist schon sinnvoll. Kein Kunde hat Lust darauf, nach einer Reparatur/Wartung am Getriebe erstmal hunderte Kilometer mit ruckelendem und schlecht schaltendem Getriebe zu fahren, bis es sich dann mal adaptiert hat.

    Bei Auslieferung ist das Getriebe ja im Neuzustand und Werks-Adaptionswerte aufgespielt. Mit der individuellen Fahrweise und zunehmenden Verschleiß, ändert sich auch die Adaption.

    Mit einer Adaptionsfahrt werden alle Betriebspunkte des Getriebes abgefahren, so dass in kurzer Zeit eine auf den Verschleiß des Getriebes passende Adaption angelernt wird.

    Wie lange es dauert, bis man nach einem Adaptionsreset im normalen Fahrbetrieb eine einigermaßen passende Adaption erreicht hat, ist stark vom Fahrverhalten abhängig und kann davon abhängig ziemlich lange dauern.

    Nach Adaptionsreset ist es also sinnvoll und empfehlenswert eine Adaptionsfahrt zu machen.
  • Ben-G schrieb:

    Bei Auslieferung ist das Getriebe ja im Neuzustand und Werks-Adaptionswerte aufgespielt.

    Nach Adaptionsreset ist es also sinnvoll und empfehlenswert eine Adaptionsfahrt zu machen.
    Und wieso spielt man nicht einfach diese "Werks-Adaptionswerte" wieder auf? Das würde doch diese äußerst langwierige, umweltfeindliche, zeitraubende und meiner Meinung nach unnötige Adaptionsfahrt überflüssig machen, denn macht man auch nur einen Fehler in der Bedienabfolge .......... und man muss alles von vorne beginnen. Und Fehler sind da vorprogrammiert, hat sich mal einer diese Anweisung durchgelesen? Einmal zu wenig oder zu viel geschaltet und die bisherige Arbeit war für die Katz.

    Grüße
    Udo
  • udogigahertz schrieb:

    Ben-G schrieb:

    Bei Auslieferung ist das Getriebe ja im Neuzustand und Werks-Adaptionswerte aufgespielt.

    Nach Adaptionsreset ist es also sinnvoll und empfehlenswert eine Adaptionsfahrt zu machen.
    Und wieso spielt man nicht einfach diese "Werks-Adaptionswerte" wieder auf? Das würde doch diese äußerst langwierige, umweltfeindliche, zeitraubende und meiner Meinung nach unnötige Adaptionsfahrt überflüssig machen, denn macht man auch nur einen Fehler in der Bedienabfolge .......... und man muss alles von vorne beginnen. Und Fehler sind da vorprogrammiert, hat sich mal einer diese Anweisung durchgelesen? Einmal zu wenig oder zu viel geschaltet und die bisherige Arbeit war für die Katz.
    Grüße
    Udo
    Mensch Udo, lese doch erstmal was ich schon geschrieben habe bzw lese dich bisschen schlau, was die Adaption überhaupt macht. Dann beantworten sich deine Frage von selbst! :trinken:

    Das Getriebe hat fertigungsbedingt gewissen Toleranzen. Für den Neuzustand gibt es eine Werks-Adaption. Das Getriebe unterliegt ja aber im Betrieb einem gewissen Verschleiß. Die ständige Adaption kompensiert diesen Verschleiß, um eine gleichbleibende Schaltcharakteristik über die Lebenszeit zu ermöglichen.
    Nach einem Reset sind die Adaptionswerte ja wieder auf Werkseinstellung, die Toleranzen und Verschleiße entsprechen bei einem gebrauchten Getriebe ja aber nicht mehr denen im Neuzustand. Folge wäre ein unsauberes Schaltverhalten. Da die Adaption eine eher träger Prozess ist, würde es sehr lange dauern, bis sich wieder ein akzeptables Schaltverhalten einstellt. Deshalb wird eine Adaptionsfahrt gemacht, um nach einer Reparatur oder Wartung das Schaltverhalten wieder optimal auf den verschleiß im Getriebe zu adaptieren, ohne hunderte von Kilometern fahren zu müssen.
    ich hoffe das klärt das Thema.