Meinung zu M54 Motor im e60

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    • Aber 2 Fälle weiß ich die eher negativ in meinem Umfeld aufgefallen sind in Sachen „M54“ einmal weiß ich den Fall defekter Hydrostössel defekt 5 und 6 Zylinder wo nicht einmal der BMW Händler mehr weiter wusste und ein neues Aggregat verkaufen wollte

      Und der zweite Fall Haarriss im Motorblock laufleistung 55.000 km
      War ständig Öl im Kühlkreislauf......
      ATM
      Aber in diesem Fall weiß ich das dieser Motor unter Kurzstrecke lied und dann extrem in der Früh getreten wurde schnell zum Bäcker und diese Geschichten....
      Das hält kein Motor lange durch
    • Ich habe kein Wort über die Haltbarkeit der neueren Motorengeneration gesagt...ich habe mich lediglich zum M54 geäußert.
      In Bezug auf 278tkm ist das keine LL, die man nun groß herausheben muss. Eine solche LL halte ich für das absolute Minimum....ich sprach zudem von Motorenpflege und nicht vom Herunterreiten.
      Und dass dein Gefährt kein Öl verbraucht hat, kannst du lieber deiner bEva erzählen. Du hast es wohl schlichtweg einfach nicht registriert oder freiweg ignoriert. ;)


      /edit: Smily vergessen.../
    • udogigahertz schrieb:

      Heißt das, dass die neueren N-Motoren dann allesamt sehr schlechte Motoren sind, die ab ca. 150.000 Kilometern auseinanderfallen?


      Grüße
      Udo
      Nee auseinanderfallen werden die nicht. Aber lass doch dir doch Mal z.b. beim N53 eine elektrische Wasserpumpe oder neue Injektoren oder eine neue Hochdruckpumpe oder nen neuen Nox Sensor oder ne neue DISA oder ne neue Vanos einbauen. Das wird richtig teuer. Über solche Ersatzteilpreise kann man als M54 Fahrer nur lachen.
    • freezer_k schrieb:

      In Bezug auf 278tkm ist das keine LL, die man nun groß herausheben muss.
      Eine solche LL halte ich für das absolute Minimum...



      Und dass dein Gefährt kein Öl verbraucht hat, kannst du lieber deiner bEva erzählen.
      Du hast es wohl schlichtweg einfach nicht registriert oder freiweg ignoriert.
      Ich eben auch und das dann aber auch ohne große Eingriffe bis dahin. Und wenn du hier erzählst, dass man ab 150.000 irgendwelche gravierende Ersetzungen vornehmen muss, damits läuft, dann ist das eben irgendwie unpassend.

      Ich kann es auch euch erzählen.^^ Wenn ich zwischen den Intervallen nichts nachfüllen muss, dann hat er praktisch über das normale Maß hinaus nichts verbraucht. Er hat es hier und da eher verloren, denn irgendwo schwitzen die ja immer in dem Alter.
    • Ich habe lediglich gesagt, dass jemand, der meint, bis 150.000km nichts machen zu müssen, naiv an die Sache rangeht. Ich habe nicht gesagt, das dir dann die Karre auseinanderfällt.
      Aber sparsame Pflege bis dahin wird sich dann auf den Folgekilometern rächen. Oder dazu führen, das das Fahrzeug nach 278tkm schrottreif ist, wo andere erst Halbzeit feiern...
      Wenn Ihr meint, nichts reinstecken zu müssen, dann macht ruhig. Ist eure Karre. ;)
    • freezer_k schrieb:

      Wenn Ihr meint, nichts reinstecken zu müssen, dann macht ruhig.
      Habe ich auch gemacht, gerächt hat sich dann der schlecht gefixte Unfall, den die Kiste mal hatte, nicht der Kollaps des Motors oder irgendwelcher anderen Teile. Auch die Kupplung und Puff waren immer noch die ersten und auch sonst zeigte der kaum Altersschwächen. Das waren alles noch richtige BMWs, die auch mal einen Knuff abkonnten, nicht wie diese Wegwerfelektronikkrüppel heutzutage.
    • Ich sag mal so, wenn die Ersatzteile nicht so teuer wären dann würde das alles halb so schlimm sein mit dem neuen Motoren, so ein 3.0 N53 Aggregat ist schon was feines, da haben sie früher nur geträumt von so viel Leistung, da müsste man damals tief in die Tuning Kisten greifen um auf die Leistung zu kommen.
      Na gut die Autos waren auch leichter aber auch nicht so sicher wie heute.

      Ich hoffe die Chinesen bauen kostengünstige Injektoren :anbet: :P
      Performance is our mission.
    • CAG schrieb:

      Blacksheep530iA schrieb:

      Der M50 im E34 525i 24V war ein Top Aggregat. Und der M54 ist nur ne Erweiterung.
      Du vergleichst nicht wirklich den ensationell robusten M50 mit der lagerfressenden Ölzentrifuge M54 ? Nur weil die noch ein paar Abmessungen teilen, haben die nichts mehr gemeinsam. Den M50 immer, den M54 nimmer.
      Sicher vergleiche ich die! Hab den E34 525i 24V mit M50 7 Jahre lang gefahren und fand den Spitze. Über den M54, den ich aktuell seit 6 Jahren fahre, kann ich mich auch nicht großartig beschweren, weil dieser ebenfalls gut läuft und im Gegensatz zu vlt einigen anderen M54 dicht ist und kein Öl frisst. Die Ölwannendichtung kam bereits neu, VDD und Deckel vom Ölfilter. Wenn man da überall nen Auge drauf hat, ist und bleibt der dicht. Schockierend, oder?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Blacksheep530iA ()

    • CAG schrieb:

      Blacksheep530iA schrieb:

      Schockierend, oder?
      Jaa, denn als Ölzentrifuge verliert der das Öl nicht, er verfeuert es. Und da kannst du ohne eine tiefgreifende Revision noch so ein Auge drauf haben, die Brühe geht dennoch über den Auspuff weg.
      Ich weiß ja nicht, was dir da so alles ausm Auspuff läuft :rollen: aber dann scheint ja generell was falsch zu laufen...

      Ich für meinen Teil habe in 6 Jahren M54 und über 80.000km fahren bestenfalls 3 Liter Öl nachkippen müssen. Da gibts bestimmt schlimmeres...
    • Ach weißte, rumstänkern kann man bestimmt über jeden Motor. Ist mir egal.
      Mein Eisenschwein e32 735ia M30, war jedenfalls unkaputtbar. Hab ich 11 Jahre bis 2009 gefahren und nur 1x Kopfdichtung in all den Jahren gehabt. Kaum Öl gebraucht, zwischen den Intervallen musste ich nix nachfüllen. Dafür hat er sich im Schnitt 14 Liter gegönnt. :D
      Suche einen Codierer in meiner Nähe zwecks SW Updates :hilfe:
    • Ralph530 schrieb:

      Ach weißte, rumstänkern kann man bestimmt über jeden Motor. Ist mir egal.
      Mein Eisenschwein e32 735ia M30, war jedenfalls unkaputtbar. Hab ich 11 Jahre bis 2009 gefahren und nur 1x Kopfdichtung in all den Jahren gehabt. Kaum Öl gebraucht, zwischen den Intervallen musste ich nix nachfüllen. Dafür hat er sich im Schnitt 14 Liter gegönnt. :D
      Das stimmt, man kann bei allen Motorenbaureihen was meckern oder gut finden.

      Mein Vater hatte mal einen 2500, das war damals der erste "große" BMW der Neuzeit lange nach der Einstellung des Barockengels, ohne Servolenkung, ohne Klima, ohne Gurte, ohne Kopfstützen, ohne ABS, aber mit einem joystickartig schaltbaren, leichtgängigen Vierganghandschaltgetriebe ...... und einem wirklich unzerstörbaren Sechszylindermotor, der zwar nur 150 PS leistete und so 15 bis 17 Liter Super brauchte, der aber sogar noch mit schlapper Batterie ansprang, eine Kurbelwellenumdrehung reichte und er war da, am Motor selbst war nie was dran, nie. Aber die Karosse rostete dem Motor unterm Hintern weg, ich weiß gar nicht, wie viele Kilometer der am Schluss drauf hatte, es müssen aber weit über 300.000 gewesen sein, als der TÜV dem Auto die Plakette nicht mehr dranpappte.

      Die Technik war damals eben zeitgemäß simpel: Zündspule und Verteiler, Vergaser, Auspuffanlage, keine Elektronik, aufgeräumter Motorraum, wenn man die Haube öffnete, konnte man alle Teile direkt sehen und identifizieren, überall kam man leicht ran, Verkleidungen gab es nicht.

      Und? Was nützt uns das? Nichts. Nostalgie.

      Die Motoren wurden und werden immer weiter verbessert und verfeinert, die Leistung steigt, der Verbrauch sinkt, gleichzeitig wurde der Komfort verbessert.

      Diese Verbesserungen werden zum großen Teil nur durch den massiven Einsatz von geballter Elektronikpower möglich und natürlich jede Menge Technik wie verstellbare Einlass- und Auslassnockenwellen, Turbolader, Ladeluftkühler, hinzu kommt ein ungeheurer Aufwand für die Abgasreinigung, es gibt Dutzende von Sensoren und Aktuatoren, alles computergesteuert. Alles zusammen erhöht natürlich die Ausfallwahrscheinlichkeit, für mich ist es immer wieder erstaunlich, dass eine solch geballte Technotronik teilweise so lange ohne irgendeinen Ausfall hält, was da alles zusammen arbeiten muss, dass sich der Motor überhaupt regt, da werden Computerprogramme gestartet die erst mal ihre Sensorik befragen, wie sie denn so drauf sind, heute, es erfolgt ein kurzes Briefing im Millisekundenbereich, ob alle Werte im grünen Bereich sind, erst dann wird der Strom für den Starter freigegeben während sich auch die Einspritzpumpe, versorgt durch die Vorförderpumpe, in Bewegung setzt und zeitgerecht die Brennräume sequentiell mit Kraftstoff versorgt, der dann im genau richtigen Moment von der Zündanlage zur Detonation gebracht wird .......... in der Realität ist da alles noch viel komplizierter.


      Es wird kein "Zurück zu den Wurzeln" geben können, die Technik wird immer komplizierter werden.

      Manches wird auch wohl in der Erinnerung etwas verklärt, wenn einige von ihren alten Motoren sprechen, die keine Probleme machten.

      Grüße
      Udo
    • Hallo Udo,

      schön geschrieben :) .

      Behalten wir halt die guten alten Zeiten in Erinnerung.
      Mein Vater hatte anfangs der 80er auch einen e12 525er mit 150 PS. Denke der gleiche Motor wie beim Zwo Fünfer ;) .
      Ich hatte erst einen e28 528i und danach einen e28 535i (ohne M). Alles noch in der schönen Kat losen Zeit. Die Motoren damals waren noch richtig giftig und besonders der 528i hatte einen seidenweichen Lauf.......der M30 war sehr schön.
      Hätte ich die Karren damals bloß eingemottet :S anstatt sie für ein paar Tausend DM zu verticken. Heute bekommt man für gepflegte Exemplare ein kleines Vermögen.....
      Suche einen Codierer in meiner Nähe zwecks SW Updates :hilfe:
    • Ralph530 schrieb:



      Mein Vater hatte anfangs der 80er auch einen e12 525er mit 150 PS. Denke der gleiche Motor wie beim Zwo Fünfer ;) .
      Ich hatte erst einen e28 528i und danach einen e28 535i (ohne M). Alles noch in der schönen Kat losen Zeit. Die Motoren damals waren noch richtig giftig und besonders der 528i hatte einen seidenweichen Lauf.......der M30 war sehr schön.
      Hätte ich die Karren damals bloß eingemottet :S anstatt sie für ein paar Tausend DM zu verticken. Heute bekommt man für gepflegte Exemplare ein kleines Vermögen.....
      Bereue das nicht weiter, dass du keinen davon "eingemottet" hattest, einmal im Straßenverkehr intensiv gebrauchte Autos aus der damaligen Zeit wären dir auch eingemottet inzwischen komplett weggerostet. Man hätte damals einen fabrikneuen Wagen fachmännisch einlagern sollen, was jedoch außer der Investition des Neupreises auch noch horrende Kosten über die Zeit der Lagerung nach sich gezogen hätte.

      Die Autos aus der Zeit waren allesamt vom Werk aus überhaupt nicht vor Rost in irgendeiner Form geschützt, mussten sie ja auch nicht, die Garantie war nur ein halbes Jahr oder 10.000 Kilometer, wenn nach 7 Monaten der Rost blühte oder bei 11.000 Kilometer der Motor verreckte, konnte man nur auf Kulanz hoffen, die es natürlich nicht gab, wenn die bei 5.000 Kilometer vorgesehene Wartung nicht in einer zertifizierten Markenwerkstatt vorgenommen wurde.

      Heute sind die Karossen doch sehr viel haltbarer gefertigt, man schaue sich mal genau seinen E 60/E 61 an, auch am Unterboden: Wo ist da Rost? Und die Kisten sind fast alle mehr als 10 Jahre alt, so alt wurden die damaligen Autos nicht, keine Chance.

      Und auch die Wartungsintervalle wurden gegenüber früher dramatisch verlängert, als Kind hatte ich mal einen Camping-Deutschland-Urlaub im VW-Käfer, Baujahr in den 50er Jahren, den mit dem Brezelfenster, mitgemacht, da waren die Wartungsintervalle so kurz, dass mein Vater vor dem Urlaub und dann noch während des Urlaubs zur Wartung musste, das waren damals so 2.500 Kilometer, mehr nicht, dann war Ölwechsel dran und das Fahrwerk musste abgeschmiert werden, presste man da in die Lagerstellen kein Fett rein, begann es zu quietschen und kurz darauf waren dann die Fahrwerksteile austauschreif. Aber fast alle Fahrwerksteile mussten regelmäßig, so alle 25.000 Kilometer, ausgetauscht werden, weil sie verschlissen waren und wer mit dem ersten Motor 100.000 Kilometer schaffte, bekam von VW ne goldene Armbanduhr (50er Jahre).

      Ich glaube nicht, dass man sich diese ollen Zeiten wirklich zurückwünschen sollte, sei froh, dass du keinen 2500er oder 528i von damals am Laufen halten musst.


      Grüße
      Udo