Meinung zu M54 Motor im e60

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    • Weil ich seit 3 Wochen einen e61 525i Schaltgetriebe besitze und recht zufrieden bin deswegen wollte ich wissen was ihr davon hält. Ein Bekannter von Mir arbeitet in München bei BMW und hat ebenfalls gesagt das dies sehr Robuste Aggregate sind
      Er sagte auch das die M54 bereits für einen Turbo ausgelegt waren und daher schon Standfestiger konstruiert wurden dieser kam aber dann erst beim Nachfolger zum Einsatz.
    • Verglichen mit seinen Vorgängern ist der M54 auch etwas zickiger, verglichen mit seinen Nachfolgern mit Direkteinspritzung allerdings ein problemloses Aggregat.

      An für sich kam der M54 bereits in 09/1998 als M52TÜ auf den Markt. Die großen technischen Änderungen zum Vorgänger M52 wurden hier bereits vollzogen. Mit dem M54 selbst begann der moderne Öldurst der Reihensechser, die bekannten DISA Probleme sowie auffällig oft Schwierigkeiten mit undichten Ventildeckeldichtungen, defekte sonstige KGE Kompomenten sowie Undichtigkeiten innerhalb(!) des VANOS Systems die an für sich zum Ausfall der Nockenwellenverstellung führen. Hier gibt es seither weltweit ein paar Firmen die mit Dichtsätzen bzw. revidierten VANOS Einheiten gutes Geld verdienen. ;)

      Alles keine großen Baustellen - allerdings gab es diese Themen - abgesehen von einer einseitig ausfallenden VANOS - beim M52 nicht.
    • Meiner Meinung nach, ist der M54 der beste Motor den BMW je gebaut hat.
      Er hat eigentlich nur die Schwachstelle der DiSa, als einzige die nen tatsächlich heftigen Totalausfalls des Motors herbeiführen kann.
      Also eigentlich besser gesagt, er bietet den mMn besten kompriss aus Elektronik und Mechanik im Motor.

      Alles andere wie undichte Dichtungen sind in meinen augen eher Verschleißteile.
      Okay, VANOS überholen kann man drüber streiten ob Verschleißteil „würdig“, aber ansonsten sind die Motoren für locker 300000 und mehr gut mit bisschen Pflege und wenn man den wagen mit Verstand bewegt.
    • Adi schrieb:

      Meiner Meinung nach, ist der M54 der beste Motor den BMW je gebaut hat.
      Na das ist dann doch etwas übertrieben.
      Die 2,5 Liter Variante M54B25 leistet 192 PS und ca. 250 Nm bei etwa 10 Litern gemitteltem Durchschnittsverbrauch.

      Genau die gleichen Daten lieferte ein M50B25 bereits 1990. Ohne VANOS, ohne DISA, ohne membrangeregelte KGE, ohne Ölverbrauch... :P
    • Ich würde mich hier Zlatkos Meiunng anschließen. An sich ein solider Motor. Allerdings hat er einige Schwächen, auf die man beim Kauf achten sollte (ob es evtl. sogar schon behoben wurde).
      Vanos, DISA, Kurbelgehäuseentlüftung, Ventildeckeldichtung, Zündspulen, und hoher Ölverbrauch durch verkokte Kolben-Abstreifringe...

      Und übermotorisiert ist der E60 mit diesem Aggregat auch nicht :(
    • Ein Moin auch aus Hessen :)

      Fahre meinen 530ia M54 jetzt seit Juli letzten Jahres.
      Nachdem ich ja neulich die Vanosringe gewechselt habe (Beisan) läuft er recht ordentlich. DISA und KGE sind erst vor 2 Jahren beim Freundlichen getauscht worden. Ölverbrauch hält sich bei mir in Grenzen. Ein Sportwagen ist er trotzdem nicht, dazu schaltet die Automatik zu träge :sleeping: . Ich bin auch der Meinung das der 3 Liter merklich rauher läuft als der 25er.
      Jedenfalls kein Vergleich zum M60
      8 Zylinder meines 95ers e34 530i Schalter, den ich zuvor 8 Jahre gefahren habe. Mit dem hätte ich Kreise um den jetzigen 5er fahren können.
      Verbrauch bei mir jetzt um die 11Liter.

      Gruß Ralph
      Suche einen Codierer in meiner Nähe zwecks SW Updates :hilfe:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ralph530 ()

    • Danke schonmal für die schönen Antworten, ich sehe schon das ich mit meinen nichts verkehrt gemacht habe Denk ich

      Ich muss sagen meiner läuft sehr angenehm ruhig und ist komplett vom freundlichen durchgewartet mit der Leistung bin ich zumal auch im großen und ganzen zufrieden
    • CAG schrieb:

      Blacksheep530iA schrieb:

      Der M50 im E34 525i 24V war ein Top Aggregat. Und der M54 ist nur ne Erweiterung.
      Du vergleichst nicht wirklich den ensationell robusten M50 mit der lagerfressenden Ölzentrifuge M54 ? Nur weil die noch ein paar Abmessungen teilen, haben die nichts mehr gemeinsam. Den M50 immer, den M54 nimmer.
      Lieber einen M54 im E60 als einen Hightech N52 / N53 der ab 150tkm. mit den teuren Ersatzteilen massig Geld verbrennt. Und eine Ölzentrifuge ist der M54 auch nicht unbedingt. Meine Frau hat einen 325ti mit 257tkm. und der Verbraucht 0,0 Öl. Mein E60 mit 170tkm. Verbrennt etwa 50-100ml auf 1tkm. Kommt immer darauf an wie Fit der Motor und die ganze Peripherie drumherum ist.
    • Ich fahre auch seit kurzem, ganz bewußt und ausgesucht einen 525er M54.
      Es ist völlig klar, dass man hier nicht mit einer Rakete rechnen kann. Er schlägt sich im Alltagsgebrauch aber m.E. bestens.
      Vergleiche mit kräftigeren Motoren führt doch zu nichts. Ebenso der Vergleich zum Diesel. Wenn schon, dann in seiner Klasse. Also z.B. mit einem V70. Das ist wenigstens noch ein 5-Ender und keine 4-Zylinder-Zwiebacksäge. :D

      Ich kann nicht nachvollziehen, was am ZF 6HP19 so schlecht sein soll. Gut, die undichte Ablassschraube aus Plastik nervt.
      Man darf halt nur nicht den Fehler machen, das Getriebe mit einem akutellen Modell zu vergleichen. Das hinkt dann schon gewaltig.
      Das Steuermodul vom Getriebe lernt ständig mit und passt sich an die Fahrweise des Fahrers an. Vielleicht sollte man da mal anfangen. ;)

      Der M54 besitzt von Hause aus gehärtete Ventilschaftsitze. Ein großer Vorteil, wenn man sich eine LPG-Anlage einbauen lassen will.
      Das war DAS Argument für mich diesen Motortyp zu wählen. Ich verzichte da gern auf ein paar PS und wähle dafür das solidere Aggregat.

      Zum Thema Ölverbrauch: das hängt eben stark davon ab, wie man den Motor gefahren ist. Irgenwann sind die Ventilschaftdichtungen eben hin und müssen getauscht werden oder aber die Kiste fängt an, das Motoröl zu fressen. Aber das macht kaum einer freiwillig, weil es eben einiges kostet.

      Wenn ein Fahrzeug nicht ständig gewartet und gepflegt wird, gerade wenn es schon älter ist, dann geht die Mühle halt über den Jordan.
      Ich verstehe immer die Sorte von Menschen nicht, die meint, ein Fahrzeug billig kaufen und dann jahrelang ohne einen weiteren Euro reinzustecken fahren zu können. Das wird bekanntlicherweise nix.

      Das erste was ich gemacht habe, nachdem der 5er in meinem Besitz war, vorsorglich die DISA zu wechseln. Das Problem damit ist allseits bekannt und jeder kann überlegen ob er das Risiko eingeht oder nicht. Ein Repair-Kit kostet etwa 110 Euro. Etwa 1 1/2h gemütliches Arbeiten später ist die DISA für die Ewigkeit des noch bevorstehenden Autolebens geheilt. Sofern der Kunsstoff an den tragenden Teilen nicht schon rissig/bröselig war/ist.

      Thema VANOS: auch nicht unbekannt und ist im Endeffekt genau das gleiche wie mit den Ventilschaftdichtungen. Die verbauten Dichtringe verhärten mit der Zeit und benötigen einen Austausch. Absolut nichts unnatürliches. Dabei ist ein Wechsel bei der DoppelVANOS ja noch recht einfach selbst zu bewerkstelligen. Wer keine Lust hat die Dichtungen selbst zu wechseln, kauft sich halt hier ein fertig überarbeitetes Modul und baut es ein. Ich sehe darin kein Problem. Nur wer meint, dass ein Aggregat nach 150tkm keinen Verschleiss vorweist, der geht hier ziemlich naiv an die Sache heran.

      Wichtig ist m.E. dass der Vorbesitzer keine großen Wartungsstaus hinterlassen und verträglich mit dem Fahrzeug umgegangen ist.
      Wer nichts zu verbergen hat, legt beim Verkauf die Rechnungen der letzten x Jahre vor. Das schafft auch für den Käufer Vertrauen und einen Überblick, was tatsächlich alles schon gemacht wurde. Wer seinen 5er lieber vom Türken am Straßenrand kauft, um den letzten
      Euro zu sparen, steckt diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem hohen Multiplikator später wieder rein.

      Soweit meine persönliche Meinung zum Thema. :whistling:
    • freezer_k schrieb:

      Nur wer meint, dass ein Aggregat nach 150tkm keinen Verschleiss vorweist, der geht hier ziemlich naiv an die Sache heran.
      Dann bin ich wohl sehr naiv. Mein 256S1 wurde bei 278.000 km aus dem Verkehr genommen, der war bis dato nie weiter offen, als für einen neue VDD oder neue Kerzen nötig war, der hat kein Öl verbraucht, hatte auch keine Brüche am Saugrohr und lief noch zuletzt wie Hexe. Was sagt das jetzt über die Haltbarkeit der neueren Motoren ?