E61 525d nach 330TKM Steuerkette gerissen

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  • Ben-G schrieb:

    68gt500 schrieb:

    Was soll daran - nicht okay sein? Logisch, dass ich sie nicht bis an die Schmelzgrenze (hellgelb) glühen lasse ...
    Wie von der GK erzeugte Wärme kann nicht schnell genug abgleitet werden, im Vergleich zum eingebauten Zustand und erliegen dann ihrem eigenen Hitzetod. Von der Brand- und Verletzungsgefahr mal abgesehen.
    Aber wenn neue rein kommen, ist es ja egal :top:
    Mich würde interessieren wohin die die Wärme im Motor ableiten? Über den Schaft an den Kopf werden wohl nur minimale Verluste übertragen.
    Ich vermute so empfindlich sind die GK nicht, die werden ja nur gesteuert und nicht geregelt. Kenne das Steuerprofil allerdings nun nicht.
    E61 530d , saphirschwarzmetallic 10/2005 337TKM
    E39 530d , orientrot 06/1999 340TKM
  • JJJohnson schrieb:

    Ben-G schrieb:

    68gt500 schrieb:

    Was soll daran - nicht okay sein? Logisch, dass ich sie nicht bis an die Schmelzgrenze (hellgelb) glühen lasse ...
    Wie von der GK erzeugte Wärme kann nicht schnell genug abgleitet werden, im Vergleich zum eingebauten Zustand und erliegen dann ihrem eigenen Hitzetod. Von der Brand- und Verletzungsgefahr mal abgesehen.Aber wenn neue rein kommen, ist es ja egal :top:
    Mich würde interessieren wohin die die Wärme im Motor ableiten? Über den Schaft an den Kopf werden wohl nur minimale Verluste übertragen.Ich vermute so empfindlich sind die GK nicht, die werden ja nur gesteuert und nicht geregelt. Kenne das Steuerprofil allerdings nun nicht.
    Das sind sogar selbstregulierte Grühstifte, wenn man der BERU-Werbung glauben darf. Die Glühzeit geht halt von der (offensichtlich meist recht kurzen) Lebenszeit ab, mehr passiert da nicht.
  • JJJohnson schrieb:

    Ben-G schrieb:

    68gt500 schrieb:

    Was soll daran - nicht okay sein? Logisch, dass ich sie nicht bis an die Schmelzgrenze (hellgelb) glühen lasse ...
    Wie von der GK erzeugte Wärme kann nicht schnell genug abgleitet werden, im Vergleich zum eingebauten Zustand und erliegen dann ihrem eigenen Hitzetod. Von der Brand- und Verletzungsgefahr mal abgesehen.Aber wenn neue rein kommen, ist es ja egal :top:
    Mich würde interessieren wohin die die Wärme im Motor ableiten? Über den Schaft an den Kopf werden wohl nur minimale Verluste übertragen.Ich vermute so empfindlich sind die GK nicht, die werden ja nur gesteuert und nicht geregelt. Kenne das Steuerprofil allerdings nun nicht.
    Da täuscht du dich aber. Die Wärmeübertragung in den ZK ist nicht zu vernachlässigen.
    Die Glühkerzen werden indirekt geregelt, über die Regelwendel. Die Regelwendel sitz in Reihe vor der eigentlichen Glühwendel. Beim Aufheizen der Glühwendel erwärmt sich die Regelwendel mit und erhöht durch die Temperaturänderung ihren Innenwiderstand und begrenzt somit den Strom der durch die GK fließt.
    Wenn das Wärmeübertragungsverhalten der GK verändert wird, kann die Regelwendel den Strom nicht schnell genug begrenezen und die Glühwendel brennt durch.
  • saft6luck schrieb:

    Das sind sogar selbstregulierte Grühstifte, wenn man der BERU-Werbung glauben darf. Die Glühzeit geht halt von der (offensichtlich meist recht kurzen) Lebenszeit ab, mehr passiert da nicht.
    na, ja, bei mehr als 10 Jahren und 330TKM kann kaum von geringer Lebenszeit die Rede sein.
    Das war ja auch der Sinn meiner ursprünglichen Frage - ob das "im Rahmen des Normalen" ist.

    Aber ja, das Fahrprofil bzw. unser schönes Karlsruher Wetter verlangen den Dingern wahrscheinlich viel weniger ab, als wenn man in den Alpen lebt.
  • 68gt500 schrieb:

    saft6luck schrieb:

    Das sind sogar selbstregulierte Grühstifte, wenn man der BERU-Werbung glauben darf. Die Glühzeit geht halt von der (offensichtlich meist recht kurzen) Lebenszeit ab, mehr passiert da nicht.
    na, ja, bei mehr als 10 Jahren und 330TKM kann kaum von geringer Lebenszeit die Rede sein.Das war ja auch der Sinn meiner ursprünglichen Frage - ob das "im Rahmen des Normalen" ist.
    Mann, das war ein Seitenhieb auf BERU. Du bist die glückliche Ausnahme. :trinken:
  • Ben-G schrieb:

    JJJohnson schrieb:

    Ben-G schrieb:

    68gt500 schrieb:

    Was soll daran - nicht okay sein? Logisch, dass ich sie nicht bis an die Schmelzgrenze (hellgelb) glühen lasse ...
    Wie von der GK erzeugte Wärme kann nicht schnell genug abgleitet werden, im Vergleich zum eingebauten Zustand und erliegen dann ihrem eigenen Hitzetod. Von der Brand- und Verletzungsgefahr mal abgesehen.Aber wenn neue rein kommen, ist es ja egal :top:
    Mich würde interessieren wohin die die Wärme im Motor ableiten? Über den Schaft an den Kopf werden wohl nur minimale Verluste übertragen.Ich vermute so empfindlich sind die GK nicht, die werden ja nur gesteuert und nicht geregelt. Kenne das Steuerprofil allerdings nun nicht.
    Da täuscht du dich aber. Die Wärmeübertragung in den ZK ist nicht zu vernachlässigen.Die Glühkerzen werden indirekt geregelt, über die Regelwendel. Die Regelwendel sitz in Reihe vor der eigentlichen Glühwendel. Beim Aufheizen der Glühwendel erwärmt sich die Regelwendel mit und erhöht durch die Temperaturänderung ihren Innenwiderstand und begrenzt somit den Strom der durch die GK fließt.
    Wenn das Wärmeübertragungsverhalten der GK verändert wird, kann die Regelwendel den Strom nicht schnell genug begrenezen und die Glühwendel brennt durch.
    Sag halt PTC in Serie mit Heizwiderstand :)
    E61 530d , saphirschwarzmetallic 10/2005 337TKM
    E39 530d , orientrot 06/1999 340TKM
  • Ben-G schrieb:

    Da täuscht du dich aber. Die Wärmeübertragung in den ZK ist nicht zu vernachlässigen.Die Glühkerzen werden indirekt geregelt, über die Regelwendel. Die Regelwendel sitz in Reihe vor der eigentlichen Glühwendel. Beim Aufheizen der Glühwendel erwärmt sich die Regelwendel mit und erhöht durch die Temperaturänderung ihren Innenwiderstand und begrenzt somit den Strom der durch die GK fließt.
    Wenn das Wärmeübertragungsverhalten der GK verändert wird, kann die Regelwendel den Strom nicht schnell genug begrenezen und die Glühwendel brennt durch.
    Sorry, aber das ist zuschnell gedacht.

    Den beworbenen Aufbau hast du ja gut erklärt, das Verhalten wäre aber völlig abwegig. Die Regelspule erwärmt sich erstmal durch den Stromfluß und nicht durch die Erwärmung des Gehäuses. Der Stromfluß wiederum richtet sich nach der Erwärmung der Regelwendel und geht zurück, deutlich bevor das Gehäuse glüht.
    Die Heizwendel wird aus möglichst temperaturunabhängigem Material gefertigt, damit sie möglichst schnell aufheizt (1000°C). Ohne die Regelwendel würde sie sehr schnell durchbrennen. Die Regelwendel begrenzt aber den Stromfluß durch die eigene Erwärmung.
    Erst im nächsten Schritt erwärmt sich das Gehäuse und dadurch die Regelwendel noch mehr, wodurch der Stromfluß weiter begrenzt wird. Dieser Zustand ist der eingeregelte Zustand und völlig unabhängig von einer Kühlung.
    Im Gegenteil: Eine Kühlung würde den Stromfluß wieder erhöhen (und somit die Lebensdauer der Heizwendel reduzieren)!

    Und noch etwas Blahblah aus der Werbung:
    "Funktionsweise
    Beim Vorglühen fließt anfangs starker Strom über den Anschlussbolzenund die Regelwendel zur Heizwendel. Diese erhitzt sichschnell und bringt die Heizzone zum Glühen. Das Glühen breitetsich rasch aus – und nach 2–5 Sekunden glüht der Heizstab bisnahe an den Kerzenkörper. Dadurch wird die Temperatur der durchden Strom schon erhitzten Regelwendel zusätzlich erhöht. In derFolge steigt ihr elektrischer Widerstand, und der Strom wird soweit reduziert, dass der Glühstab nicht beschädigt werden kann.Ein Überhitzen der Glühkerze ist somit nicht möglich."

    Was durch fehlende Kühlung geschädigt werden könnte, sind Kunststoff- oder Gummiteile, die im hinteren Teil der Glühkerze verbaut sind, also Dichtungen, Isolierungen oder der Stift für die Aufnahme des Steckers. Das ist allerdings alles hochtemperaturfest ausgeführt.
  • So, Update ist fällig.

    Habe das Ding an den "Car Tagen" wieder zusammengebaut und - siehe da --> er läuft wieder !

    Kling und fährt sich völlig normal, keine seltsamen Geräusche und Leistung ist auch wie gewohnt vorhanden.

    Leider habe ich bei der Montage den Simmerring beschädigt, so dass sich bei der Probefahrt eine gewisse Inkontinenz ergeben hat.

    Am Samstag hatte natürlich weder BMW, noch Opel, noch LandRover, noch mein Teilehändler so einen Std. Simmerring auf Lager (68x55x8), so dass ich dass Ding erst heute Abend fertig stellen kann.

    Frage: Ist es normal, dass keinerlei Fehler angezeigt werden?

    mfg

    Michael
  • Ben-G schrieb:

    68gt500 schrieb:

    Frage: Ist es normal, dass keinerlei Fehler angezeigt werden?
    Beim undichten KW Wellendichtring? Ja, ist normal, dass kein Fehler abgelegt wird.Durch den defekten KW Wellendichtring verringert sich der Unterdruck im Kurbelgehäuse. Der Motorinnendruck wird aber nirgends überwacht, also auch kein Fehler im Fehlerspeicher.
    Oh, sorry, das habe ich nicht genau genug ausgedrückt...

    Ich meine dass ein Fehler wegen dem Kettenriss da sein sollte...

    mfg

    Michael
  • Fertig!

    Neuen Wellendichtring eingebaut, und TATA!!! er ist dicht!

    Komme eben von einer ausgedehnten Probefahrt zurück - alles trocken, alles funktioniert!

    Leistung und Geräuschkulisse - so wie vor dem Schaden.

    Dafür höre ich nun, dass das rechte vordere Radlager ganz leichte Geräusche von sich gibt...

    Danke für die ganze Unterstützung und die Tips.

    Sollte jemand sich so was ähnliches antuen wollen - kann ich gerne mit Rat zur Seite stehen.

    Ist nicht wirklich schwierig, aber eine relativ umfangreiche Schrauberaktion.

    mfg

    Michael