Kaufberatung E60 525i Limo.

    • Kaufberatung E60 525i Limo.

      Hallo zusammen,

      könnte von meinem Nachbarn (Rentner) folgendes Fahrzeug aus Erstbesitz erwerben:

      E60 Limo, 525i (N52B25OL), BJ: 03.2006, 105.000 Km, TÜV: NEU, scheckheft, letzter Eintrag: 103.500 Km
      VIN: B966293

      Könnt ihr mir dazu bitte etwas Input geben: Schwachstellen, was sollte man überprüfen, ist Rost ein Thema (falls ja, wo genau) usw.
      Ganz speziell interessiert mich der Motor: Hat der Probleme, wenn ja welche? Wie schauts aus in Sachen Ölverbrauch, VDD, KGE, poröse Unterdruckleitungen usw. (Fahre aktuell einen E39 Touring FL mit M54B22 Motor u. 1L Ölverbrauch/1000KM, von daher bin ich da geimpft)

      Das Auto hat lt. Besitzer wohl schon etwas länger ein Problem: Vanos schwergängig od. ähnlich. Lt. Werkstatt käme das davon, dass er nur Kurzstrecke (max. 5 Km/Tag!!) fährt. Die Werkstatt hat deshalb bei der letzten Inspektion alle Magnetventile vom Vanos gespült (so verstehe ich die Rechnung) u. den Fehlerspeicher gelöscht. Nach 500 Km war die Motorkontrollleuchte wieder an, davor ging die Leuchte so alle 150-200 Km an > Fehlerspeicher wurde jedesmal bei BMW wieder gelöscht.
      Ist an der Aussage "Kurzstrecke schuld" etwas dran, bzw., könnte sich das Problem mit mehrmaligen Motorspülungen, verkürztem Ölwechselintervall u. Langstrecke fahren (100KM/Tag) lösen lassen? Od. geht das eher Richtung Dichtringe Vanos neu?

      Letztlich noch die Frage: Was darf der Wagen denn max. kosten? Der Besitzer hat sich dazu noch nicht geäußert..."man wird sich da sicherlich einig" war die Aussage. Der Wagen ist innen wie außen top gepflegt, Rentner halt, kein Kratzer, nichts.
      Winter- u. Sommerreifen auf Alu`s, da bei BMW gelagert natürlich in Bestzustand.

      Über ein paar Antworten würde ich mich sehr freuen.


      Danke u. Gruß
      Ralf
    • motoro schrieb:

      Hallo zusammen,

      könnte von meinem Nachbarn (Rentner) folgendes Fahrzeug aus Erstbesitz erwerben:

      E60 Limo, 525i (N52B25OL), BJ: 03.2006, 105.000 Km, TÜV: NEU, scheckheft, letzter Eintrag: 103.500 Km
      VIN: B966293

      Könnt ihr mir dazu bitte etwas Input geben: Schwachstellen, was sollte man überprüfen, ist Rost ein Thema (falls ja, wo genau) usw.
      Ganz speziell interessiert mich der Motor: Hat der Probleme, wenn ja welche?

      Danke u. Gruß


      Ferndiagnosen sind immer schwierig bis unmöglich, wenn ernsthaftes Kaufinteresse vorliegt, lass das Auto von einer unabhängigen Prüforganisation wie TÜV, Dekra usw, untersuchen, die können auch nicht alles finden, die kennen aber die Schwachstellen oder sollten sie kennen.

      Du weißt aber schon, dass dieses Auto 12 Jahre alt ist?

      Du solltest wissen, dass Kurzstreckenfahrten für jeden Verbrennungsmotor ein Graus sind, das mögen die nicht besonders, zumal der Fünfer BMW als Reisewagen konzipiert wurde und nicht als Stadtauto zum Brötchenholen.

      Außerdem hat der ja so gut wie nix an Ausstattung, nichtmal die Teilledersitze, sondern nur die Serien-Stoffsitze. Davon würde ich dringend abraten, denn die bieten einen eher schlechten Sitzkomfort, auf längeren Strecken wird dir da immer was weh tun.

      Und wer kauft denn ein Auto MIT einem schon bekannten Problem? Man weiß vorher doch nie, wie teuer sowas kommen kann, billig wird die Reparatur sowieso nicht, wenn du kaufen willst, dann nur nach vorheriger vollständiger Reparatur dieses Problems, würde ich so machen, sonst eben nicht kaufen.

      Rost ist bei diesen Autos eigentlich kein Problem, wenn, dann waren die Heckklappen betroffen.

      Dafür kann einem die Technik aber das Leben schwer machen, je älter, desto mehr.

      Also ich würde angesichts der äußerst mageren Ausstattung, der schlechten Sitze, des hohen Alters und vor allem wegen des vorhandenen Problems mit dem VANOS dieses Auto NICHT kaufen, auf keinen Fall, das wird am Ende sehr, sehr teuer, denn wiederverkaufen kannst du das Teil nicht, jedenfalls nicht zu einem dir angemessenen Preis.


      Außerdem dürfte dieser nachbarschaftliche Rentner eine ganz eigene Preisvorstellung haben, angesichts des damaligen Neupreises ruft der wahrscheinlich dafür mindestens 10.000 Euro auf und meint dann noch, das sei doch viel zu billig. Da ist Ärger vorprogrammiert.


      Grüße
      Udo
    • Hallo Udo,

      danke für deine Einschätzung.
      Tja, wer kauft ein Auto mit einem Mangel? Ich, wenn der Preis passt (was noch zu klären wäre) und ich den Mangel/Fehler evtl. sogar selbst beseitigen kann.
      Was die Austattung betrifft..die ist für mich Nebensache. Leder mag ich eh nicht u. je weniger Elektronik desto lieber.
      Was das Auto für mich interessant macht sind die wenigen KM, mein E39 hat gut 90.000 mehr.
      Ließe sich das Vanosproblem wie von mir beschrieben lösen u. passt der Preis, wäre der Wagen für mich eine Option.

      Gruß Ralf
    • Mit dem Mangel

      ( den zu beheben „kann“ auch 1500 Euro kosten )

      Würde ich 6500 Euro geben.

      Dass es die Werkstatt bisher nicht geschafft hat kann zwei Gründe haben.

      1. sie haben ihm gesagt kostet 1500 € er meinte nee macht mal ne Spülung und Löschung des Speichers, ich Verkauf den ehhh

      2. sie haben keine Ahnung

      Mit freundlichen Grüßen
    • motoro schrieb:

      Hallo Udo,

      danke für deine Einschätzung.
      Tja, wer kauft ein Auto mit einem Mangel? Ich, wenn der Preis passt (was noch zu klären wäre) und ich den Mangel/Fehler evtl. sogar selbst beseitigen kann.
      Was die Austattung betrifft..die ist für mich Nebensache. Leder mag ich eh nicht u. je weniger Elektronik desto lieber.
      Was das Auto für mich interessant macht sind die wenigen KM, mein E39 hat gut 90.000 mehr.
      Ließe sich das Vanosproblem wie von mir beschrieben lösen u. passt der Preis, wäre der Wagen für mich eine Option.

      Gruß Ralf
      Der Mangel kann ja auch was ganz anderes sein, als das VANOS-System, bei den heutigen äußerst kompliziert und komplex aufgebauten Motoren, vollgepackt mit jeder Menge Sensoren, Aktuatoren, Kontakten, Verbindungen und Auswerte- und Steuerelektronik ist es oft nicht leicht, den Fehler zu finden.

      Dieses Problem könnte sich als nachhaltiger erweisen, als man jetzt glaubt, zumal der Besitzer damit schon in einer Werkstatt war, wo man ihm offensichtlich nicht helfen konnte, oder die notwendige Reparatur dem Besitzer zu teuer war.

      Dass du den Fehler als Hobbyschrauber selbst vollständig beheben kannst ............ nun ja, das eben ist die Frage.

      Ausstattung Nebensache? Wenn das so ist, dann kaufe dieses fehlerhafte Auto erst recht nicht, sondern irgendeines mit ähnlichen Basisdaten zum gleichen Preis, die wird es mit Sicherheit geben, wenn dich die Ausstattung nicht interessiert, kannst du ja ALLE Fünfer in Betracht ziehen, da ist die Auswahl groß.

      Es geht hier bei den Sitzen auch nicht primär um Leder oder kein Leder, sondern darum dass die einfachen Stoffsitze bei BMW von der Sitzqualität her einfach unterirdisch sind, du wirst es während einer etwas längeren Ausfahrt bereits sehr deutlich merken.

      Du hast natürlich Recht, was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen, allerdings ist nur das Panoramadach bekannt für zusätzliche Probleme, die Sitze bzw. deren Motorik ist jetzt nicht besonders anfällig und wenn, kann man das auch selbst reparieren.

      Nochmal: Wenige Kilometer sind KEIN Indiz für gute, unverschlissene Qualität des Motors und des Getriebes, einzig der Innenraum leidet weniger.

      Eine Reiselimousine, die stets gut gepflegt wurde und nur im Langstreckeneinsatz war, kann bei nur wenigen Jahren Haltedauer schon auf astronomische Kilometersummen kommen ............ und die Mechanik ist so gut wie neu, nur der Innenraum ist dann hier und da verschlissen (Sitzpolster, Pedale, Schaltknauf, Lenkrad).


      Grüße
      Udo
    • Selbst das nicht. Jeden Tag sagen wir 200 km.

      Er steigt zweimal eins und aus.

      Ein anderer fährt das in der Woche und steigt 20 mal ein und aus.

      Was leider wohl mehr.

      Dennoch man kann nicht in die Technik schauen. Der eine bekommt keinen Service und läuft 200‘ der andere alle 10‘ einen Ölwechsel, singt seinem Auto was vor und kennt trotzdem jeden Mechaniker mit Vornamen.

      Mit freundlichen Grüßen
    • Robert80 schrieb:

      Ich würde auch keinen E39 der , ich gehe mal davon aus , sauber läuft nur wegen der km tauschen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Moin,

      wenn dem so wäre sicherlich nicht.
      Aber wie oben bereits erwähnt hat der nen M54B22 (170PS) Motor. Mal vom Ölverbrauch, 1L/1200Km, abgesehen, hat der auch ein paar Mängel: Kupplung incl. 2-Massenschwungrad ist fällig, Dämpfer rundum auch, diverse Elektrik-Probleme was Bedienung (Spiegelverstellung, Radio-Bedienung am Lenkrad etc.) u. ROST > Heckklappe, Schweller zum Radhaus vorne, Fahrertür Kante unten usw.
      Außerdem ist der aus 2002, also nochmal 4 Jahre älter. Und ich hab da schon viel dran gemacht: Bremsen rundum kompl., VDD, KGE, DISA, alle Unterdruckleitungen, alle Zündspulen, die Dichtung vom Ölfiltergehäuse zum Block, Servo-Behälter + Schläuche usw. ... irgendwann wird das auch unrentabel.
      Hab Anfang der 80ern mal ne Lehre zum Kfzler gemacht (danach Maschinenbau-Techniker gemacht). Von daher kann ich da einiges selbst machen, Hebebühne u. entsprechendes Werkzeug ist auch vorhanden.

      Von daher wäre der E60 schon ne Option, falls der Preis passt. Wichtig wäre halt auch, dass der Motor nicht noch andere Probleme hat/macht.

      Mal abwarten, der Nachbar ist zur Zeit in Urlaub...natürlich mit dem Bus. Danach will er mir seine Preisvorstellung mitteilen.


      Gruß
      Ralf
    • motoro schrieb:



      Mal abwarten, der Nachbar ist zur Zeit in Urlaub...natürlich mit dem Bus. Danach will er mir seine Preisvorstellung mitteilen.


      Gruß
      Ralf
      Wäre nett, wenn du uns auf dem Laufenden halten könntest, was wollte der Nachbar ursprünglich haben und auf welchen Preis habt ihr euch schließlich geeinigt oder war der Nachbar bereit, herunter zu gehen? Und wenn du ihn kaufst, hat die Reparatur geklappt? Und was war eigentlich die Ursache?


      Grüße
      Udo
    • udogigahertz schrieb:

      Wäre nett, wenn du uns auf dem Laufenden halten könntest, was wollte der Nachbar ursprünglich haben und auf welchen Preis habt ihr euch schließlich geeinigt oder war der Nachbar bereit, herunter zu gehen? Und wenn du ihn kaufst, hat die Reparatur geklappt? Und was war eigentlich die Ursache?

      Grüße
      Udo
      Kein Problem, Rückmeldung folgt... egal wie ich mich entscheide.
      Ich schau erst mal noch, ob ich nähere Infos zum Motor bekomme. Wenn das auch so ein "Problemteil" wie mein aktueller M54 ist, lass ich das eh...ein "Ölsäufer" reicht mir.

      Gruß
      Ralf
    • Hallo,

      am Sonntag kommt mein Nachbar aus dem Urlaub. Werde ihn Montag mal ansprechen, wegen seiner Preisvorstellung.
      Bin mal gespannt, was da kommt...

      Noch ne Frage:
      Was von der Ausstattung des Wagens ist eigentlich Serie bzw., was Sonderausstattung? VIN steht ganz oben, erster Post.
      Wird da eigentlich immer die kompl. Ausstattung angezeigt? Frage deshalb, weil der Wagen elektr. verstellbare Sitze hat, die stehen in der Aufzählung aber nicht...

      Danke u. Gruß
      Ralf
    • motoro schrieb:

      Hallo,

      am Sonntag kommt mein Nachbar aus dem Urlaub. Werde ihn Montag mal ansprechen, wegen seiner Preisvorstellung.
      Bin mal gespannt, was da kommt...

      Noch ne Frage:
      Was von der Ausstattung des Wagens ist eigentlich Serie bzw., was Sonderausstattung? VIN steht ganz oben, erster Post.
      Wird da eigentlich immer die kompl. Ausstattung angezeigt? Frage deshalb, weil der Wagen elektr. verstellbare Sitze hat, die stehen in der Aufzählung aber nicht...

      Danke u. Gruß
      Ralf
      Sonderausstattung sind Panoramadach, Tempomat, Servotronic-Lenkung, Runflat-Bereifung, Innenspiegel automatisch abblendend, Parkpiepser, Raucherpaket, Getränkehalter, Edelholzverkleidung, CD-Wechsler, Navi Business, Fußmatten ...... das wars auch schon, von elektrischer Sitzverstellung mit Sitzmemory steht da nix.

      Das Auto hat allerdings auch im Serienzustand ein paar elektrisch betätigte Sitzverstellungen, aber eben nicht alle Funktionen, bei den gegen Aufpreis lieferbaren höherwertigeren Sitzen kann man alles elektrisch verstellen, sogar die Höhe der Kopfstützen und das Ausfahren der vorderen Wangen, bei den ganz teuren Sitzen kann man sich auch die seitlichen Sitzwangen verstellen und natürlich lässt sich das Lenkrad elektrisch verstellen und alles noch dazu per Memory-Funktion speicherbar für 2 Personen, sogar schlüsselabhängig, wenn also der Partner aufschließt, verstellen sich all diese Dinge von selbst auf seine Konfiguration und umgekehrt. Sehr praktisch.

      Aber all das hat dieser BMW nicht.

      Der hat nur die "Buchhalterausstattung", das ist ein Sparbrötchen.

      Den würde ich nicht kaufen, ehrlich nicht, später bereust du es und willst dies und das nachrüsten, was dann mit ungeheurem Aufwand verbunden ist. Der dickste Negativpunkt sind die unerträglichen Sitze, damit bekommst du schon nach ein paar Kilometern Beschwerden, längere Strecken am Stück werden zur Tortur werden.


      Grüße
      Udo
    • Hi,

      DANKE für eure schnellen Antworten.

      Naja, auch wenn der jetzt, nach dem was ich hier so lese, kaum Ausstattung hat...gegenüber meinem jetzigen E39 ist das schon der reinste "Elektronikladen".
      Außer Klimaautomatik, Leder, Sitzheizung u. EFH rundum ist da nichts. Reicht mir vollkommen aus > je weniger Spielereien, umso weniger kann kaputt gehen.

      Mich interessieren da mehr eine intakte Technik u. wenig Kilometer. Falls doch ein Mangel vorhanden ist, sollte ich ihn kostengünstig reparieren können u. der Kaufpreis sollte entsprechend sein.
      Das vorhandene Vanos-Problem sollte, lt. dem was man hier so liest, zu 95% mit neuen Magnetventilen erledigt sein. O-Ring-Probleme (Beisan), wie bei meinem M54-Motor, gäbe es beim N52 nicht od. ganz selten. Wenns wirklich nur an den MV`s liegt (ok, Risiko, das weiß ich natürlich erst nachdem ich sie erneuert hab), ist der Wagen allein schon wegen den fast 90.000 Km, die er weniger hat als meiner, eine Option für mich...vorausgesetzt der Preis passt.

      Am nächsten Montag weiß ich wohl genaueres...Info folgt.

      Danke u. Gruß
      Ralf
    • motoro schrieb:

      Hi,

      DANKE für eure schnellen Antworten.



      Am nächsten Montag weiß ich wohl genaueres...Info folgt.

      Danke u. Gruß
      Ralf

      Du scheinst auf dieses Auto fixiert zu sein, du willst es unbedingt haben.

      Gier ist ein sehr schlechter Ratgeber, du kaufst von Privat ein Auto mit technischen Mängeln, wie der jetzige Besitzer ja freimütig zugibt, hat das Auto ein Problem mit dem Motor, was genau dieses Problem ist, bleibt offen, außer Mutmaßungen gibt es da nichts.

      Kaufst du das Teil jetzt, kannst du den Kauf nicht mehr rückgängig machen, auch dann, wenn sich im allerschlimmsten Fall herausstellen sollte, dass die Reparatur sehr teuer werden wird, weil doch was anderes die Ursache war, das kann bis zum völligen Zerlegen des ausgebauten Motors gehen, was Kosten in Höhe von 5.000 Euro verursachen könnte, nach oben hin offen. Natürlich kann man die Kosten minimieren, wenn man selbst Hand anlegen kann oder Bekannte hat, aber das Risiko bleibt ja bestehen, dass der Motor ein unbekanntes Problem hat.

      Also ich würde dieses 12 Jahre alte Auto trotz der geringen Kilometerleistung für das Alter aus zwei Gründen NICHT kaufen, erstens die Minimalausstattung mit den Seriensitzen und zweitens (viel wichtiger) wegen dem Motorproblem.

      Wäre der Verkäufer seriös, würde er das Problem auf eigene Kosten VOR dem Verkauf beheben lassen, dann kann er auch viel leichter dieses dann fehlerfreie Auto guten Gewissens verkaufen, wenns doch eh nur "ein kleines Problemchen mit dem VANOS" ist.

      Macht er aber nicht, warum wohl?

      Der glaubt selbst nicht ganz daran, dass das nur ein kleines, kostengünstiges Problemchen ist, was der Motor da hat, darum will er die Kiste lieber jetzt so verkaufen und dem Käufer das volle Risiko aufdrücken.


      Lass das lieber, da ist Ärger vorprogrammiert und ihr seid Nachbarn ..................


      Grüße
      Udo
    • ccnacht schrieb:

      Bei Auto(ver)kauf sollte man sich (leider) immer an die Regel halten: nie von oder an Nachbarn, Freunde, Kollegen, Familie...
      Ja, das ist richtig, gibt nur Ärger.

      Beispiel: Vor ca. einem Jahr war ein gebrauchtes Auto meines Nachbarn zu verkaufen, es war soweit technisch in Ordnung, hatte aber außer Metalliclack und manueller Klimaanlage keine einzigen Extras, also Grundausstattung und war schon über 10 Jahre alt aus Zweitbesitz.

      In einem Vorgespräch wurde eine Preisvorstellung des Verkäufers von "um die 1.000 Euro, da werden wir uns schon einig" genannt.

      Inzwischen hatte ich mich mal schlau gemacht, für welchen Kurs diese Autos gehandelt werden, das Maximum waren 3.000 Euro bei einer sehr gut ausgestatteten Karosse aus Erstbesitz, unfallfrei, scheckheftgepflegt, ohne Beulen und vom Händler.

      Also empfand ich einen Preis von 1.000 bis maximal 1.500 Euro als angemessen, zumal das Auto auch noch beide hinteren Kotflügel durch die Stoßstange eingedrückt bekommen hatte, der ist wohl rückwärts gegen eine Wand gefahren, also beide hinteren Kotflügel waren zu erneuern (Entbeulen ging nicht mehr, es war schon ein scharfer Knick im Blech), die hintere Stoßstange und auch die vordere Stoßstange waren ebenfalls arg ramponiert.

      Dann, als es zum Verkauf kam, war plötzlich von "mindestens 3.000 Euro" die Rede, dieses Geld hätte man auch von jedem beliebigen Händler als Inzahlungnahmepreis bekommen können. Ich wies natürlich darauf hin, dass diese 3.000 Euro nur für ein viel besser ausgestattetes Auto ohne Beulen und vom Händler als "Verhandlungsbasis" gilt und dass allein das Beseitigen der Beulen durch zwei neue hintere Kotflügel wohl nen Tausender kosten dürfte, einschließlich Lackierung, dass wir uns doch bitte gerne unterhalb von 2.000 Euro treffen könnten, aber nicht mehr.

      Ein weiterer Gesprächstermin wurde anberaumt, diesmal in Gegenwart von erfahrenen "Experten" der verkaufswilligen Familie, bevor es jedoch dazu kam, sagte dieser potenzielle Verkäufer alle weiteren Verhandlungen ab, man habe auf solche "Schlechtmachereien" des eigenen Autos keine Lust, das hätte man nicht nötig.

      An wen und für wie viel die dann das Auto verkauft hatten, weiß ich nicht, ist mir auch egal. Wir haben inzwischen aber wieder ein normales Verhältnis.


      Also allein eine Preisverhandlung kann zu Unfrieden führen, der eine meint, der andere hätte ihn über den Tisch gezogen, und zwar so schnell, dass er die Reibungswärme als Nestwärme empfunden hätte.


      Grüße
      Udo
    • Billythekid schrieb:

      Oder, nimm dir jemanden mit Erfahrung und Fehlerlesegerat mit zum Auto kauf mit der kann dir dann sagen ab das Auto was taugt.
      Mmh, als gelernter Kfzler, der allerdings seit 35 Jahren als Maschinenbau-Techniker tätig ist, bescheinige ich mir mal selbst etwas Erfahrung, zumal ich seit fast 40 Jahren an Autos schraube.
      Wie weiter oben bereits erwähnt sind eine Hebebühne u. entsprechende Werkzeuge vorhanden, ebenso diverse Software zur Fehlerauslese, auch für BMW.

      Dass ich mit fast 55 Jahren auf ein Auto fixiert u. gierig danach bin (wie Udo meint) ist meiner Meinung nach etwas lächerlich.
      Ich seh hier lediglich die Möglichkeit ein Schnäppchen zu machen. Da ich die Reparatur des Vanos selbst mache (Die Beisanringe bei meinem E39 hab ich auch selbst gemacht) kostet es mich nur die Teile.
      Lässt mein Nachbar mir den Betrag beim Kaufpreis nach, den BMW für die Reparatur verlangt, hab ich das Geld schon mal in der Tasche.
      Von daher liegt mir wenig dran, dass er den Wagen selbst reparieren lässt und der Wagen dafür teurer ist.

      Vorrausetzung, damit der Wagen für mich überhaupt interessant ist, wäre ein Preis deutlich unter 7000, besser um 6000€.
      Wenn ich dann noch 1000€ in die Reparatur investieren muss, ist das für mich ok... Buchhalterausstattung hin od. her.

      Wie bereits erwähnt... Montag weiß ich mehr.

      Gruß
      Ralf