Dieselfilter wechseln

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  • Wir haben bei meinem letzten Service vorige Woche auch den Dieselfilter selbst gewechselt, sicherheitshalber ca. 5 mal entlüftet für ein paar Minuten auch wenn es heißt einmal reicht.
    Sieht man aber eh vorne im Motorraum ob in der Treibstoffleitung noch Luftbläschen sind.
  • Original von Neurocil
    warum willst du bereits nach 50tkm wechseln ?

    regulär ist der soweit mir bekannt nach ca 130-150tkm fällig also beim 3. ölservice.



    wie lange fährst Du denn bis zum 3.Ölservice? 130-150tkm? das sind von Ölservice zu Ölservice zw.43 und 50tkm??? :?:

    das wird sich Deine Maschine aber bedanken. Also ich kenne diese Wechselintervalle zwar vom Sprinter, aber ob das für nen PKW so gut ist mag ich zu bezweifeln!

    Also ich finde selbst die 25tkm zu hoch die der BC vorgibt.

    Ok für ein Langstreckenfahrzeug von mir aus, aber wenn man das privat Überland und vorwiegend Stadt fährt mit ggf. ein bisschen AB ist das mit Sicherheit wenig sinnvoll.

    zurück zum Dieselfilter, habe den Filer erneuert und dann 2 mal die Zündung aus- eingeschalten...das wars.

    Der Motor ist top angesprungen und hat auch nicht gestottert oder ist ausgegangen...dank elektrischer Vorförderpumpe.
  • Hallo zusammen,
    Schön das es schon diese Thema hier gibt :top: alt aber für diesel Fahrer intressant.

    Mein 530D hat jetzt 120000 km drauf,woher weiß ich ob filter mal gewechselt worden ist?
    Ich fahre am Tag ca 30 km zur arbeit,wenn ich mal die Möglichkeit habe fahre ich lamge Strecken aber des kommt net so oft vor..

    Habe den Wagen mit ca.70000km gekauft,und soviel ich weiß wurde das in meinem Besitz nich net gemacht.

    Ich arbeite ja in einem VW vertriebzentrum,da gibt es einen Kollegen der einen
    Audi a6 2.0 tdi fährt,der gute Kollege wechselt jedes Jahr seinen benzinfilter :spinnen: er sagt er fährt nicht so viel immer Kurzstrecken,deswegen muss man den Filter wechseln um keine Probleme zu bekommen.

    Er hat ne streiche von ca.5 km,morgens hin abends zurück,was haltet ihr davon?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chaos ()

  • Das ist echt war,aber er hat auch einen Roller den er einmal im Jahr für ca.1-2 Wochen nutzt dann fährt er wieder seinen a6 :D
    Ich hatte vorher 50 km hin und zurück,durch einen Umzug sind es weniger deswegen weiß ich net ob der Filter davon einen Schaden bekommt oder sowas in der Art?
  • Alles unter 20km fahre ich mit dem Rad aber zurück zum Thema.

    Ein Treibstoff-Filter hat doch die Aufgabe unerwünschte Partikel vom Motor fern zu halten. Dazu sitzt der Filter irgendwo in der Leitung zwischen Tank und Motor und wartet darauf den Dreck der nicht durch den Filter passt aufzuhalten. Das macht der Filter sobald man den Motor stratet und damit Treibstoff bewegt bis zum Zeitpunkt an dem man den Motor ausschaltet.
    Dem Filter ist es egal wie lange am Stück der Treibstoff durchfließt, ob das nun für 5km passiert oder 500 ist eigentlich egal. Fahre ich die 5km 100x wird genau der gleiche Dreck hängen bleiben wie wenn man die 500km am Stück fährt.

    Was man aber als Dieselfahrer durchaus beachten sollte ist rechtzeitig auf Winterdiesel umzusteigen. Friert der Diesel im gesamten Kreislauf ein schadet das dem Filter enorm.
  • Servus ja danke so sehe ich das eigentlich auch,aber mein Kollege meinte bei Kurzstrecken würden sich Luftblasen oder Kondenswasser bilden,ich weiß es nicht mehr genau was er sagte aber das soll bei den Dieselmotor schlecht sein..

    Ich fahre ja nebenbei meine Outlander,so kann und hoffe ich meinen diesel etwas schonen und für weitere Strecken mit der Familie nutzen :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von chaos ()

  • Kann er das auch erklären oder reicht ihm die Behauptung?

    Luftblasen kommen in das System nur dann wenn es irgendwo undicht ist. Bei einem Wechsel kommt Luft in das Zuleitungssystem und deshalb muss es entlüftet werden. Ist das einmal geschehen und das System dicht gibt es keine Luftblasen, weder durch Kurzstrecken noch durch sonst was.
    Kondenswasser entsteht wenn Dampf an kalte Flächen stößt und die Flüssigkeit vom gasförmigen in den flüssigen Zustand übergeht.
    Das wäre für Dieselfahrzeuge gar nicht gut. Diesel ist chemisch betrachtet Heizöl leicht und Öl (auch Dieselöl) ist leichter als Wasser und daher würde sich kondensiertes Wasser am Grund des Tanks sammeln und irgendwann beim starten statt dem Diesel den Weg zum Motor nehmen. Was dann passieren würde kann sich jeder denken.

    Ich halte diese Aussagen für urban legends, auf gut Wienerisch G'schichtldrucker.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von silverbridge ()

  • Da bin ich gespannt.

    Mal zur Info:
    Früher, Nein noch viel früher, quasi in der Steinzeit der Automobile waren Treibstoffe nicht für Motoren gemacht und die Materialen die man einsetzte wurden durch die Treibstoffe angegriffen. Korrosion war ein ständiges Thema und die gelösten Minerale taten ein übriges um Brennraum und Abgasleitungen zu quälen. Später, viel später hat man versucht durch unterschiedliche Methoden Treibstoffe daran zu hindern chemische Reaktionen auszulösen und man begann Additive zuzusetzen und die Raffinierie zu verfeinern. Filter sollten helfen Ablagerungen abzufangen und speziell bei den Abfallstoffen der Benzinherstellung (Diesel) die unliebsamen Rückstände (des mineralischen Öls) rauszufischen.
    Vilee Raffinerien waren einfach zu faul oder nicht auf dem neuesten technischem Stand um die Filterung zu gewährleisten, also musste man das spätestens im KfZ machen da sonst der ganze "Dreck" im Motor landete. Wer wusste schon ganz genau aus welcher Raffinierie der Treibstoff kommen wird? Die Filter waren damals auch nicht so wahnsinnig effiktiv.

    Heute ist die Industrie sehr viel fortschrittlicher und schafft mit Zusätzen und gezielter Raffinerie weitaus bessere Brennvorgänge im Motorraum ohne Schadrückstände. Daher halten heute die Filter in PKWs auch sehr lange. Sie haben einfach nicht mehr viel zu tun (aber immer noch ein klein wenig was)

    Öl ist auch bekannt dafür Wasser zu binden, wenn man es chemisch betrachtet, das gilt auch für raffiniertes Öl. Je größer die Oberfläche ist (je größer die Tankgrundfläche) desto mehr Wasserteilchen werden an der Oberfläche gebunden. (das hat aber nichts mit kondensieren zu tun).

    Ist das relevant? NEIN.

    Was ist also der Grund für Probleme mit Wasser? Antwort: gepantschter Diesel - vor allem Bio-Diesel. Der wird günstig angeboten und damit er noch günstiger wird, wird er manchmal auch gestreckt. Dann scheidet das Wasser aus und wenn es kalt wird friert es einfach und blockiert den Zufluss. Dieses Problem kennen vor allem Landwirte und deren Maschinen sind eben keine PKWs, die müssen dann einen Vorfilter mit Wasserabscheider nehmen oder dafür sorgen die Leitung auf Temperatur zu halten (Dieselfilterheizung).

    Ich denke Dein Kollege fährt A6? oder kommt der mit einem alten Deutz?

    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von silverbridge ()

  • Also wenn du so fragst Stelle ich fest das es sein kann das der Kollege wirklich noch an alten Weisheiten festhält,er kommt aus Sizilien und seine Familie hatte früher viel land und Traktor zu fahren war selbstverständlich als Bauer.
    Vielleicht liegt es wirklich daran,deine Nachricht hat den anschein das du dich da sehr gut auskennst :top:

    Habe mal diesen Bericht gefunden,der filter soll 20€ Kosten ob das der dieselfilter auch ist?
    Oder gibt's vielleicht noch einen anderen filter,weiß jetzt net ob die Audi und BMW Diesel die selben Systeme haben :?:

    motor-talk.de/forum/2-5tdi-kra…er-tauschen-t4763677.html

    N8

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