So Männer, Auto rennt wieder...
eigentlich habe ich "nichts" gemacht, zumindest habe ich nichts bewusst gefunden, aber dazu gleich.
Zunächst würde ich gerne meine eigene Frage von vorher beantworten:
Zitat
Original von P_I_M_P
Im ETK steht bei mehreren Schläuchen (5 Stk) die selbe Nummer zB 10 > Unterdruckleitung schwarz. Muss ich diese Teilenummer also nur 1 Mal bestellen und bekommen die 5 Schläuche wie auf dem Bild oder soll ich genauso oft bestellen wie abgebildet? Oder kommt gar Meterware und ich solls zuschneiden?
Grüße
Die Schläuche beim
sind Meterware, zumindest die mit dem Gewebe. (Hier hatte ich etwas Glück, von dem schwarzen Schlauch hatte der Händler ca 1,8 m als Rest und hat mir den Rest dann als 1 m verkauft > 15 Euro
)
Am Samstag habe ich alles nötige inkl. Ansaugbrücke abgebaut und als erstes alle Unterdruckschläuche AGR seitig kontrolliert. Beim Knicken dieser Schläuche sieht man sofort viele kleine Risse drin, also eindeutig porös. Der Unterdrucktest ergab aber > dicht. Hm, da ich schon dabei war, wurden alle diese Schläuche gleich gegen neue Silikonschläuche ersetzt (die im anderen Thread von Neurocil empfohlen wurden). Ich habe die alten Schläuche aufgeschlitzt, nach "links" gedreht und dann geknickt > keine Risse von innen... Der Schlauch zum Motorlager ist als einziger alt geblieben, da kam ich einfach nicht dran... Die Elektro-Pneumatischen Ventile habe ich auch ausgebaut und draußen mit 12V getestet. Man hörte das Klacken vom Umschalten und der Luftstrom wurde von einem zum andern Stutzen geschaltet. Hier also soweit alles ok.
Turboseitig habe ich nur wenige Schläuche getauscht, da beim LCI viele (zb Wastegate am großen Turbo) einfach nicht zu erreichen sind! Ich habe zusätzlich die ganze Unterbodenverkleidung und den Lüfter vorne abgebaut. So kommt man einigermaßen an die Bypass-Dose (roter Schlauch) dran, die Wastegate-Dose habe ich nicht einmal zu Gesicht bekommen! Hier sehe ich einfach keine Chance, ohne den Turbo abzubauen..... Da ich hier aber sowieso nie was im Zusammenhang mit dem kleinen Turbo vermutet hatte > einfach abgehakt.
Die mit Gewebe ummantelten Schläuche bröseln/zerfallen zwar wie mehrmals berichtet zu "Staub", dies betrifft aber bloß die Ummantelung! Das Gewebe, besonders über dem kleinen Turbo, wird auf Grund der Hitze spröde und bröselt beim Anfassen ab. Ich habe so einen Schlauch mit bröselnder Ummantelung aufgeschlitzt und gebogen > kein einziger Riss drin. Der Unterdrucktest ergab auch i.O. Dennoch habe ich alle Schläuche, an die ich dran kam, erneuert. Die Druckwandler Turboseitig konnte ich immer noch nicht elektronisch testen, da ich den verdammten Stecker nicht abbekomme (s.o.)
. Der Handtest ergab, dass die Federn der UD-Dosen schön stramm sind. Die Bypass-Klappe kriegt man mit der Hand kaum auf, die Feder ist hier besonder stramm.
Wie man sieht, habe ich eigentlich "nichts" gemacht: alle als i.O. geprüften Schläuche getauscht, Dosen auf Gängigkeit sowie Federn auf strammen Sitz geprüft. Die Freigängigkeit des kleinen Turbos konnte ich nicht testen, da dieser übelst zugebaut ist. Da ich schon dabei war, wurden die Drallklappen und das AGR Ventil gereinigt, wobei die Drallkllappen noch ziemlich neu aussehen und der orangene Gummiüberzug schön elastisch ist. Zusätzlich hatte ich den Luftfilterkasten und den LMM abgebaut, etwas gereinigt aber auch hier nichts besonderes gemacht.
Wie auch immer, auf dem Weg nach Hause drücke der Wagen wie gewohnt. Kommt jetzt wie gewohnt auch bei 1500 UPM, wobei er dann bis 2000 UPM natürlich noch was drauflegt. Da ich nicht wirklich was finden konnte, der Fehlerspeicher leer ist und das Ansprechverhalten für mich vollkommen akzeptabel ist, stelle ich jetzt alle Aktivitäten in der Richtung ein.
Für den Unterdrucktest an den Unterdruckdosen sowie für die Prüfung der UD-Schläuche kann ich euch folgende Handpumpe für recht schmales Geld ans Herz legen: http://www.amazon.de/Vakuumtes…RG/ref=reg_hu-rd_add_1_dp
Ist zwar keine Mityvac, dennoch erreich ich mit dieser Pumpe ca. -600mbar, welche auch über längere Zeit stabil gehalten werden! Man kann das vordere Messingstück abbauen und den Gummikolben sehen. Den Kolben habe ich vorher etwas eingeölt, damit dieser besser abdichtet. ( Heute erst habe ich mit Hilfe der Pumpe 500 ml überschüssiges Öl aus dem Motor abgesaugt
).
Die Bilder der Klappen folgen in einem extra Post.
Grüße