Beiträge von Klutten

    Dazu würde ich mir noch einen langfaserigen Microfaserhandschuh kaufen, mit dem du dann die Felgen einfach bis in die Ecken flächig waschen kannst. Ich selbst nutze als Felgenreiniger "Sonax Xtreme Plus" und freue mich immer wieder, wie babyglatt meine Felgen nach dem Waschen sind. Durch die verbauten Ceramicbeläge gibt es glücklicherweise keinen festsitzenden Bremsstaub mehr.

    Erste Adresse ist Lupus-Autopflege. Der genialste Shop, wenn es um Autopflege geht. Billig sind die Sachen nie, aber die Leistung ist dafür deutlich besser als bei 08/15-Ware. Bürste und Pinsel z.B. halten viele Jahre und rentieren sich dadurch. Wenn du die oft nutzt, ist der Preis Nebensache.

    Deine Frage zu beantworten ist einfach -> ja, H&R bietet bei 10mm eine Zentrierung.


    Andererseits solltest du mal ein wenig im Forum stöbern. 9,5" mit ET15 sind schon mehr als knapp und haben je nach Reifenfabrikat beim ein oder anderen an der Radhauskante geschliffen. Vielleicht solltest du dir erstmal Gedanken machen, wo du jetzt noch mal 10mm mehr Freiraum herbekommen möchtest, ohne an der Karosserie Hand anzulegen.


    An der Vorderachse solltest du maximal auf eine effektive ET12 gehen. Alles andere wird auch fragwürdig knapp und sieht nicht mehr harmonisch zur Hinterachse aus. Allerdings solltest du erstmal mit dem Prüfer deiner Wahl klären, ob er eine so unterschiedliche Größenordnung an Spurplatten einträgt. Vorne breiter als hinten kann oft ein Ausscheidungskriterium sein. Zudem ist in solchen Fällen oft eine Einzelbegutachtung nach §21 StVZO fällig.

    Warum soll er froh sein? Durch die Falschaussage des Prüfers ist er selbst der Dumme, der nach einer Kontrolle oder einem Unfall dafür gerade stehen muss. Die Betriebserlaubnis ist durch die anderen Einpresstiefen erloschen. Dazu kommt, dass ein M5 eine andere Herstellerkennung (7909 statt 0005) und auch eine andere EG-Typgenehmigung hat. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe, auch wenn sie rein äußerlich sehr ähnlich sind.

    Die Felge ist für dein Auto nicht zugelassen. Die Rondell 0038 gibt es laut Datenbank nur in 8,5Jx19H2 ET16 für den E60, wahlweise zu fahren mit 245/35R19 oder 255/35R19. In den Auflagen stehen auch Karosseriearbeiten an VA (für245er) und VA/HA (für 255er). Ob diese erforderlich sind, muss man im Einzelfall feststellen.

    Zitat

    Original von HGH
    So wie ich die Sache JETZT sehe, habe ich zwar eine TÜV-Abnahme für die Spurplatten und eine andere TÜV-Abnahme für die Felgen/Reifen, aber KEINE Abnahme und somit auch keine Erlaubnis für Platten mit diesen Felgen, richtig?


    Korrekt. Die Eintragungen sind jeweils nur für sich gültig, es sei denn, der jetztige Prüfer hat sich auf die Spurplatten als vorangegangene Änderung bezogen. Das sollte aber im Prüfbericht stehen. Hätte er es richtig gemacht, hätte er das Gutachten der Spurplatten einfordern und den Wagen verschränken müssen. Die Lösung habe ich dir ja schon im vorherigen Beitrag geschrieben.

    Über Qualität lässt sich sicher streiten, nicht aber über die Tatsache, dass eine Gewaltbremsung aus 200 km/h nach 500 km Einbremszeit fast jede neue Bremse schädigen kann. Je nachdem wie man seine Bremse eingefahren und die Bremsleistung sukkzessive gesteigert hat, ist das natürlich unterschiedlich. Es können aber durchaus noch Gefügeänderungen stattfinden, sodass eine Bremsscheibe zum Verzug neigt. Bei den guten "teuren" BMW-Scheiben ist man da besser gewappnet, da diese speziell geglüht und bei den Leichtbauscheiben auch feingewuchtet werden.


    Ich fahre jetzt seit 6.500 km mit ATE-Ceramic-Belägen auf original Leichtbauscheiben und bin wunschlos glücklich. Kein Dreck auf der Felge und gute Bremsleistung.

    Bei den Angaben musst du dich über ein Anstreifen am Radlauf nicht wundern. Deine Kombination steht so noch mal ~12mm weiter außen, als ein 275/30R19 auf einer 9,5Jx19H2 ET17. Letztere Kombination ist oft schon sehr knapp bemessen.


    Ein großes Lob an deinen TÜV-Mann, der so eine Kombination inkl. 20mm Spurplatten einträgt, ohne das Auto zu verschränken oder im Bremsenprüfstand zu belasten. So ist es zwar eingetragen, aber das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Wenn du an den Radlaufkanten nichts machen möchtest, dann solltest du auf 10-12mm Spurplatten ausweichen und dann die Eintragung beim TÜV reklamieren, damit sie geändert wird.

    Die gleichen Symptome hatte ich in letzter Zeit auch. Ein Neubefüllen brachte nur kurzzeitig Abhilfe, allerdings zeigte sich dadurch das Leck deutlich. Auf der Fahrerseite war der Klimakondensator durchgegammelt. Binnen 4 Wochen waren 500g der 700g Füllung wieder draußen. Heute wurde das gute Stück getauscht und alles funktioniert zunächst wieder so wie es soll.


    Das Heulen sollte bei vollständig befüllten System nicht auftreten, da es meist durch den niedrigen Druck und den Mangel an Kältemittel hervorgerufen wird. Eventuell hat der Kompressor aber auch schon einen Folgeschaden erlitten - ist ja bei BMW fast als Verschleißteil anzusehen.

    Man ist dir großzügig entgegen gekommen, die Aussage ist aber trotzdem nicht vollständig richtig. In der ABE für die H&R-Federn ist in den Hinweisen und Auflagen beschrieben, dass die Hinterachse auf ein Abstandsmaß von 355mm anzupassen ist. Streng genommen ist daher eine technische Änderung vorhanden, deren Anbau in Kombination mit der anderen Rad- / Reifenkombination begutachtet werden muss.


    Der Passus "...es bestehen keine technischen Bedenken gegen andere Änderungen, sofern ..." gibt schlussendlich nur eine Anbauabnahme nach §19(3) StVZO frei, da sonst ein Auschluss von Mehrfachänderungen der Fall wöre, womit man dann wieder eine aufwendige Begutachtung nach §21 StVZO anstreben müsste.

    Ich habe vorhin mal mein Auto (Bj. 09/09) angelegt und mir die Vorgaben angesehen. Eine automatische Überprüfung mit dem HU-Adapter gibt es nicht. Es bleibt vorerst alles beim Alten - sprich, die Systemdaten müssen vom Prüfer selbst abgearbeitet werden. Da ACC in den Systemdaten als zu untersuchendes Sytem hinterlegt ist, muss es auch funktionieren. Es muss sich aktivieren lassen und es darf keine Fehlermeldung hinterlegt sein.

    Die kleine Delle im Felgenhorn ist nicht frisch, da sie keinerlei blanke Spuren aufweist. Daher ist auch der Riss in der Felge nicht erst seit gestern da. Schlussendlich würde ich auf einen Ermüdungsbruch mit anschließendem schlagartigem Druckverlust tippen. Bei der Geschwindigkeit zerstört sich die Flanke dann schnell selbst, da auf der Innenseite kaum Platz im Radhaus ist.


    Glück im Unglück.

    Ein Auto verkehrsunsicher schreiben ist nur ein Mausklick. Es gilt zwar die Empfehlung die Zulassungsbehörde zu informieren, aber das war bei mir noch nie nötig. Wenn ich in einer Werkstatt geprüft habe, wurde der Kunde angerufen und das Fahrzeug direkt dort repariert. An der Niederlassung musste ich bisher erst ~3 Fahrzeuge mit defektem Bremslichtschalter aus dem Verkehr ziehen, 3x mit geplatzten Bremsleitungen und 2x mit einer durchgerosteten Ölwanne. Glücklicherweise passiert so etwas nur 3-4 Mal im Jahr, also hochgerechnet auf alle Prüfer eigentlich eine gute Quote für die vielen Millionen Autos auf den Straßen.


    @ Leon
    Wirst du bei uns aaS in den neuen Bundesländern?

    Zitat

    Original von Neurocil
    Damit die ZB dann gleich ein Straf-Verfahren einleiten kann -oder ? ;)
    Allerdings wäre so eine weitergabe der Daten für die Prüforganisation auch nicht ganz "ohne" ... so wäre diese indirekt zur "langen Hand" als Ordnungsorgan unfunktioniert. Das hat schon n "Geschmäckle :bad:


    Die Prüforganisationen gehören schon immer als "Erfüllungsgehilfe" zu der exekutiven Staatsgewalt, eben nur indirekt über die Beauftragung durch das jeweilige Bundesland, aber das zeigt dir schon, wem du mit deiner Arbeit verpflichtet bist. Ich bekomme in der nahen Zukunft noch eine Befähigung direkt vom KBA. Da sollte dann auch klar sein, wer am längeren Hebel sitzt. ...ich führe aus, die Bundesbehörde legt Randbedingungen fest, an die ich mich zwingend zu halten habe. So ist das im Leben.