Beiträge von BMW-Oldie

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    Original von e61-neuling
    Sagt ja auch niemand das die Kiste dann die nächsten 250tkm ohne Reparaturen auskommt. Man steckt halt nicht drinn, treffen kann es einen immer auch mit weit weniger als 200tkm.


    Von weiteren 250tkm ist doch gar keine Rede, eher den nächsten 50tkm oder weniger.
    Ohne das Auto zu kennen ist das sowieso alles Kaffeesatzleserei und führt nicht weiter. Bei Motor und Getriebe kann man über diverse Servicefunktionen verschiedene Daten auslesen um den Verschleisszustand abschätzen zu können.


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    Original von e61-neuling
    Als Randnotiz:
    Den 528i gab es nicht mit M54.
    Ist ein M52TU.


    Sorry, mein Fehler, M54 ist bei allen 6-Zylinder Benzinern ausser 528i die letzte Version gewesen im E39. Aber das macht es nicht besser da der M52 den Dieseln genauso überlegen ist was Wartung, Reparaturaufwand und Kostenrisiko angeht.

    Wenn man von einem E39 528i mit M54 auf den E61 530XD mit M57 schliesst, ist sicher alles nicht so tragisch.
    Realistisch gesehen, ist aber je nach Wartungsstand des E61 das Kostenrisiko nicht unerheblich. 50% vom o.g. Kaufpreis sind hier rein an Materialkosten für Reparaturen in nächster Zeit durchaus möglich.
    Und dabei kann der Wagen erstmal einen guten Eindruck machen und gefühlt normal fahren.
    Aber ich bin dann raus hier, sind mir zuviel Relativierer und Verharmloser unterwegs die ihre Infos nur aus dem Netz ziehen und keinerlei praktische Erfahrungen haben.
    Ich repariere seit 25 Jahren hauptsächlich BMW, deswegen kann ich nicht mitreden. :zzz:

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    Original von Ralph525
    Hi, hab schon kräftig gegoogelt und auch hier gestöbert, werde aber immer mehr verunsichert zum Thema "Motorisierung" in einem e61....


    Welche Motorisierung (Benziner) bzw. welcher Motor ist der "Zuverlässigste" ?!.....


    Zur Zeit fahre ich noch einen seeeeeehr zuverlässigen e34 525er Benziner Touring und mein zukünftiger e61 sollte ebenbürtig sein.....;-).....


    Du kannst dich von dem Gedanken verabschieden, dass ein E61 an die Zuverlässigkeit eines E34 heranreicht. Gerade der M50 Motor war ein absolut problemloser Kandidat, ausser die Wapu mit dem Plastikradd zu tauschen und evtl. den Kettenspannerkolben, brauchte man da ausser normalem Service nichts machen. Mein E34 525i Touring lief mit über 400tkm ohne jegliche Probleme, der Motor hatte keinen nennenswerten Ölverbrauch und ausser dem BMW üblichen Kabelbruch an der Heckklappe und einem Satz verschlissener Lima Kohlen gab es sowohl am Fahrwerk und auch am Motor sowie an der Karosserie nichts ausser normalen Wartungen bzw. Tausch von Verschleissteilen. Billiger als die 300tkm mit dem E34 (mit ca. 100tkm gekauft) kann man kaum fahren wenn es nicht gerade ein Kleinwagen sein soll.
    Das hier von Usern mit Laufleistungen von 100tkm bis 200tkm auf die Zuverlässigkeit des Motors geschlossen wird, ist wenig aussagekräftig, denn denn die Konstruktionslebensdauer liegt ja bei 200tkm und die sollte eigentlich unter normalen Bedingungen erreicht werden.

    Das kann man niemals seriös beantworten ohne das Auto gesehen und gecheckt zu haben. Dazu sollte man sich natürluch auch auskennen.
    Die Minibildchen in den Autobörsen (btw - seit wann hat Mobile.de die Vollbildansicht abgeschafft?) sagen gar nichts aus über den optischen Zustand und erfahrungsgemäß sind 50% der Angaben zum Fahrzeug gelogen.

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    Original von timiboy
    @ BMW-Oldie


    BMW wiederum sagt es ist Lifetime-Öl im Getriebe :D Ich gründe meine Haltung nicht nach dem Wetter in Lapland, sondern nach meiner Erfahrung mit Automatikfahrzeugen. Diese dränge ich auch niemandem auf. Ein ordentlicher Service bei ZF kostet weit über 500€ bei unseren Autos, den einfach auf Verdacht zu machen bei 100K ist denke ich nicht nur in meinen Augen fragwürdig. Natürlich schadet es nicht, wir reden hier aber immerhin von knapp 5% des Kaufpreises. Ich bin überzeugt da sind ein paar andere Baustellen oft akuter und lebenswichtiger für das Auto als der Getriebeölwechsel!


    Ich habe natürlich extremen Respekt vor Leuten, die mehr private Erfahrungen mit Automatikgetrieben haben wie deren Hersteller wie z.B. ZF selbst, welche diese Getriebe nicht nur entwickeln und herstellen, sondern zig Milliarden km an Erfahrungen vorweisen können.
    Das man einen Getriebeölwechsel selbst machen kann ist nicht erst seit gestern bekannt, und nicht umsonst gibt ZF diese Serviceinformationen heraus wo alles Wissenswerte drin steht.
    Wer es selbst nicht kann und wem es zu teuer ist den entsprechenden Service an seinem Fahrzeug machen zu lassen, der sollte sich evtl. überlegen, ein Fahrzeug zu kaufen was er sich auch leisten kann.
    Im Übrigen gibt es genug freie Werkstätten die gleiche Arbeiten günstiger verrichten wie ZF, BMW und Co.


    Zum Motorölwechsel fährt mit so einem alten Auto auch nicht jeder zu BMW oder lässt den Ölwechsel ganz weg weil es bei BMW zu teuer ist. :apaul:

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    Original von BigM



    Das ist dann aber schon Betrug und kann (oder sollte) von Dir zur Anzeige gebracht werden, wenn die Einträge nachweislich NICHT durch eine Werkstatt gemacht wurden sondern durch dich.


    An anderer Stelle tust du es als Verkäufertaktik ab wenn der Händler bewusst falsche Angaben macht obwohl man es in dem Fall klar belegen kann.
    Hier kann doch keiner nachweisen wer wann welchen Stempel reingedrückt hat, vermutlich würde die Polizei die Anzeige gar nicht aufnehmen.
    Und selbst wenn, passiert da gar nichts. Es laufen tausende Straftäter frei herum oder werden laufen gelassen weil die Justiz völlig überfordert ist. Da passiert bei solchen Lappalien gar nichts.

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    Original von 530xit
    Ich glaube hier gibt es einige die was durcheinander werfen. Bei einem Ölwechsel wird nur das Öl komplett gewechselt. Das bedeutet das das Öl entweder mit Druck durch das System gedrückt wird, oder der Wandler mit Pressluft leer gedrückt wird und damit dann neues Öl rein kommt. Bei Spülung wird das Reinigen des Getriebes mit einem Reiniger gemeint.


    Du wirfst da wohl einiges durcheinander. Der Ölwechsel nach ZF Vorschrift ist im von mir verlinktem Dokument auf der ZF HP beschrieben. Das Öl wird über die Ölwanne abgelassen und nach Wechsel der Ölwanne (bei der Plastikwanne) wird neu befüllt.
    BMW macht das genauso und dabei verbleibt einiges an Restöl im Getriebe, Wandler, dem Wärmetauscher usw.


    Eine Spülung macht auch ZF nur mit dem entsprechenden Getriebeöl ZF Lifeguardfluid 6.

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    Original von Stephan e60 2004
    ja war genau bei einem 520i 2004er drauf.


    aber trotzdem enttäuscht. gut ich will auch nicht zu tief. nun sind sie drauf und bleiben drauf. meine serienmäßigen behalt ich als ersatz und fertig. vielleicht lassen die federn ja noch etwas nach wie der eine schrieb :/


    :D


    Es geht nicht nur um die Motorisierung. Die Federn werden bei BMW anhand jeglicher gewichtsträchtiger Ausstattung für das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Wenn der Wagen aus dem das Fahrwerk stammt mehr Ausstattung hatte die beim Gewicht reinhaut wie deiner, dann kommen nichtmal die 15 mm tiefer raus.
    Und gebrauchte BMW Federn setzen sich nicht mehr, da würde ich mir keine Hoffnung machen.


    Im Übrigen hätte ich sowas Gebrauchtes nicht eingebaut, zumindest die Dämpfer sollte man schon neu kaufen. Sachs Dämpfer gibts komplett um die 500 Euro, das sollte einem das Fahrverhalten wert sein.

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    Original von uli07
    Die Meinungen über spülen gehen weit auseinander. Mein Schrauber hält nichts davon. Er sagt immer, normaler Ölwechsel und gut. Das aber dann alle 80000 bis 100000 Kilometer.


    Leider sind es nur Meinungen und keine technisch belegbaren Fakten.
    Warum sollte man beim Getriebe nur einen "halben" Ölwechsel machen? Beim Motor würde auch keiner auf die Idee kommen, nur
    60 % des Motoröls abzulassen und nur die Menge wieder aufzufüllen.


    Bei der Wandlerautomatik ist es nun mal konstruktiv bedingt, das eine grössere Ölmenge im Getriebe bzw. Wandler verbleibt, und man nur durch spülen mit Getriebeöl die Wechselmenge erhöhen kann.


    Wenn ein 6HP* bei 180tkm oder 200tkm noch keinen Ölwechsel gesehen hat, dann wird es Zeit einen richtigen Ölwechsel vorzunehmen. Und dann auch inkl. Spülung weil nur so ein annähernd kompletter Wechsel möglich ist.
    Für BMW ist mit 200tkm die Ziellebensdauer des Getriebes und auch des ganzen Autos erreicht. Deswegen gibt es ja die tollen Lebensdauerfüllungen. Nur wenn man wirklich relativ sicher gehen will, dass so ein Getriebe deutlich länger als 200tkm hält, sollte man sich an die Empfehlung des Getriebeherstellers ZF halten und je nach Fahrweise alle 80-120tkm das Getriebeöl wechseln.


    Natürlich gibt es immer Ausnahmefälle, ein Getriebe kann trotz Ölwechsel bei 80tkm einen Defekt bei 100tkm haben. Oder ein anderer fährt ganz ohne Ölwechsel 400tkm.

    Wer baut die AGR Kühler denn ein die so schnell undicht werden? Meist ist der fehlerhafte Einbau dafür verantwortlich, dass der AGR Kühler reist. Wenn der AGR Kühler z.B. einige Zeit nach Tausch des Thermostat reisst, dann kann man sicher sein dass der einfach verspannt eingebaut wurde.

    Die Kiste aus dem ersten Link vom TE ist mit der aktuellen Anzeige seit Anfang April inseriert, wer weiss wie oft der schon neu eingestellt wurde. Kann ja schon ewig abgemeldet sein und zig mal beim Händler umrangiert und diverse Kurzstreckenprobefahrten usw. hinter sich haben. Bei sowas würde ich sehr genau hinsehen.



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    Original von timiboy
    Ein Getriebeölwechsel bei 100.000 km halte ich persönlich für verfrüht.


    Persönliche Befindlichkeiten sind kein guter Rat in technischen Dingen.


    ZF gibt in den Serviceinformationen nicht umsonst die Empfehlung, je nach Fahrweise nach 80-120tkm einen Getriebölwechsel vorzunehmen.

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    Original von Klutten
    Kauf dir lieber mal vier neue Reifen und erfreue dich an einem weichen Gummi, welches mit Sicherheit viel leiser sein wird und sich auf einem 2-Tonnen-Auto auch fahrtechnisch deutlich bemerkbar macht.

    ...und bei sportlicher Fahrweise nach spätestens 10tkm komplett verschlissen ist. ;)
    Auch einen 520i kann man so bewegen, das die Vorderreifen ordentlich Gummi lassen, und da hält ein härterer Reifen üblicher Weise länger als weiche Gummimischungen.


    Gerade bei einem schweren Auto macht ein zu weicher Reifen übrigens wenig Sinn.


    Im Übrigen ist die Diskussion müßig, was nun besser ist, weiche oder harte Gummimischungen, teure Markenreifen oder günstige, ständig neue Reifen weil sie kaum bis zum Herbst halten und wenn die häufigen Regenfälle im Herbst losgehen fährt man mit 2 mm Restprofil rum und hat oft Aquaplaning.
    Zumal auch die Markenhersteller verschiedene Reifenmischungen bieten, z.B. hat Michelin Treadwear 300 im Angebot oder auch die recht harten Erstausrüsterreifen bei BMW. Dann gibts natürlich von fast allen Herstellern die weichen Treadwear 180 Reifen die gerade auf einem recht schweren Auto wie dem E61 im Sommer bei hohen Temperaturen schnell an ihre Grenzen kommen.
    Dann schmieren die meisten Treadwear 180 Reifen bei sportlicher Fahrweise nämlich recht schnell, gerade an der VA hat man bei zügig gefahrenen Kurven dann richtiges Graining und kann zusehen wie der Reifen wie ein Radiergummie an der Aussenschulter verschleisst.

    Ist doch ein typisches Verschleissbild für einen BMW der im Serienzustand an der VA bis zu 0°18' positiven Sturz haben kann. Damit wird der Vorderreifen bei zügiger Kurvenfahrt an der Aussenschulter extrem belastet, wenn man enge Kurven im Grenzbereich nimmt schiebt der Wagen über die VA denn es ist konstruktiv gewollt dass auch Hecktriebler untersteuern. Wenn man das einige Male praktiziert sieht jeder Reifen so aus, auch ein Pirelli, Conti, Michelin oder sonstwas.


    Die Dekra hat beispielsweise so einen asphaltierten Platz mit aufgezeichnetem Kreis mit 25 m Durchmesser. Wenn da zwecks Eintragung von Fahrwerk und/oder Rad-Reifen Kombination zum Test Runden gefahren werden, braucht man nur wenige Runden an der Grenze zum deutlichen Untersteuern und der kurvenäussere Vorderreifen sieht genauso aus. :D


    Die Spureinstellung hat mit dem Verschleissbild wenig zu tun. Bei zuviel Vorspur über einen längeren Zeitraum wären die äusseren Profilblöcke bis zur ersten umlaufenden Rille fast weg.

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    Original von Motpower
    Werde ich mal machen
    Auch mal schauen wie das mit der auspuffanlage in Wirklichkeit aussieht


    Albern - um es mal vorsichtig zu formulieren. Es sieht nach deutlich mehr aus als der Wagen bietet. Der Besitzer dürfte höchstens 20 Jahre alt gewesen sein.
    Der Wagen wird ja schon eine ganze Weile angeboten. Gute E61 zu realistischen Preisen sind innerhalb einer Woche verkauft.

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    Original von xcitehh
    F11 ja aber wenn ich die Wahl habe einer der ersten F11 für Mitte 20k oder einen voll ausgereiften E61 aus der letzten Reihe für 20 k da nehme ich lieber den super ScheckHeft und History nachgewiesenen e61 ;)


    Und vom F11 gibt es keinen mit nachvollziehbarer Historie? Der E61 hat auch in den letzten Baujahren genügend bekannte Probleme mit Elektronik und Software, da ist sogar einer der ersten F11 eher problemloser. Zumal man beim F11 mehr Auswahl hat und die Wagen häufig aus erster Hand kommen, beim E61 sucht man die Nadel im Heuhaufen.
    Nächstes Jahr werden dann nochmal viele F10 bzw. F11 aus Privatbesitz auf den Markt kommen da gewisse Leute kein Auto einer ausgelaufenen Baureihe fahren. Dann ist der E60/61 zwei Generationen überholt was die derzeit seit längerem recht hohen und stabilen Preise deutlich drücken wird.


    Dann hat man bei einem E61 den man jetzt für 20k€ kauft einen ordentlichen Wertverlust.
    Wenn man jetzt nicht unbedingt kaufen muss, würde ich jetzt weder einen E61 noch einen F11 kaufen sondern ein Jahr warten.