Beiträge von ekkik

    Nun hat es uns auch erwischt, Wischer "spinnt".

    Allerdings konnte ich das Problem auf Grund der vielen Infos hier im Thread recht schnell beheben.

    Erstmal zu den Symptomen:

    1) Wischer läuft einfach ein paar Runden weiter als geplant, also z.B. 3.mal anstatt einmal nach "Hebel nach unten antippen"

    2) Wischer bleibt (selten) irgendwo auf der Scheibe stehen und funktioniert erst nach einigen Minuten wieder.

    Fall 1) ist einfach zu erklären durch die teilweise fehlende Erkennung der Endstellung des Wischers. Einer der zwei Schleifkontakte im Wischermotor(-Getriebe) hat nicht immer Kontakt auf seiner Schleifbahn.

    Fall 2) hat die gleiche Ursache; das Steuergerät achtet auf die Meldung des Kontaktes zur Endstellung, die nach jeder Umdrehung erwartet wird. Fehlt diese Meldung mehrere Male, so geht das Steuergerät davon aus, dass der Wischer sich nicht bewegt, also klemmt o.ä. Normalerweise würde dadurch der Motor bald durchbrennen, daher vorsichtshalber die Abschaltung.


    So nun zur Lösung des Problems:

    Hier in den Forum-Dokumenten gibt es eine sehr schöne Anleitung zum Ausbau des Motors incl. Gestänges: LINK

    Der Motor muss nicht vom Gestänge abgebaut werden. Die Getriebeplatte ist mit 5 Torx-Schrauben befestigt und lässt sich recht einfach abnehmen.

    Nun erkennt man die zwei Schleifer , die auf dem großen Kunststoffzahnrad laufen. Der innere Schleifer hat nur Kontakt über eine Kupferfläche, wenn der Wischer in Endstellung ist. Der äußere hat immer Kontakt mit einer Kupferbahn. In meinem Fall waren beide Kontakte etwas korrodiert und stark verschmutzt; kann sein das etwas Feuchtigkeit in das getriebe gelangt sind.

    Ich habe alles gereinigt und die Kupferbahnen mit 1000er Schmirgel vorsichtig behandelt und leicht eingefettet. Die zwei Schleifer etwas hochgebogen, um mehr Spannung zu erzeugen.

    Die Gehäusedichtung konnte ich wiederverwenden und habe sie mit Hylomar "verstärkt".

    Alles wieder zusammengebaut -> funktioniert einwandfrei.


    Mal sehen wie lange; falls es später Probleme geben sollte, werde ich mich wieder melden.....

    Unterschiedliche Bremsengrößen bei unterschiedlicher Motorisierung und/oder Gewicht ist eigentlich OK.

    z.B. haben die E39 520 vorn nur 298er Scheiben, während die V8 324er haben. Es ist halt schon ein Unterschied, ob ich aus >250 oder bei 210 eine Vollbremsung machen muß.

    Trotzdem ist auch die E39-V8-Bremse vollkommen unterdimensioniert. Das war schon beim E34 und Vorgängern so, da versteht man die Bremsenabteilung wirklich nicht....

    Bei den E60/61 ist es wohl etwas besser geworden. Zumindest bei unserem E61 525i (M54) ist die die Bremse einigermaßen ausreichend.....

    Beim E39 habe ich gute Erfahrung mit den Brembo MAX in Verbindung mit TRW-Belägen gemacht.

    Vorher auch alle Achsteile erneuert, neue ATE-Scheiben getestet, hat alles nicht gereicht.

    Erst mit den Brembo gings. Auch bei starkem Bremsen aus hoher Geschwindigkeit kaum Bremsfading.

    Aber die E39-Bremse ist natürlich trotzdem unterdimensioniert....

    Generator, Anlasser, Bremsleitungen etc. sind für einen einigermaßen versierten Hobbyschrauber gut machbar. Man muss ab 200000km schon damit rechnen , dass Defekte vorkommen.

    Blöd wird es halt immer dann, wenn es auf größeren (Urlaubs-)Fahrten passiert.....

    Daher halte ich es wie folgt:

    - Immer ein Ohr für ungewohnte Gerausche haben (Generator-Lager fangen lange vor ihrem Ausfall zu "pfeifen" an)

    - Immer mal wieder den Motorraum checken (Schläuche, Kabel, Riemen)

    - Unten: Achsaufhängung, Leitungen etc.

    - vorbeugend Generator ausbauen, Kohlen prüfen (ersetzen), Lager nachfetten, Laufrollen prüfen

    - Bremsen (Sicht-)prüfen ist selbstverständlich

    - Motorölwechsel alle 10000 (5-W40, 5W-50)

    - (Automatik-)Getriebe Ölwechsel alle 100000km


    Also eher vorbeugend...

    Am motorblock seitlich befindet sich bei fast jedem Motor eine Wasserablassschraube. Die würde ich erstmal suchen. Dann läuft auch der Block leer.

    Das Abziehen des unteren Kühlerschlauches am Kühler bringt normalerweise auch mehr, als nur die Kühlerablassschraube.


    Das Pemco 913 würde ich nicht nehmen, ist silikatfrei :(

    Das Pemco 911 dürfte eher passen, da silikathaltig.

    G48 ist der Markenname von BASF. G11 verwenden alle anderen wie Z.B. Mannol AG11, Febi G11.

    D.h. Wenn man nicht unbedingt BASF verwenden will, kann auf die G11 anderer Anbieter zurückgegriffen werden. Man braucht dafür also nicht "spülen".

    Hinweis: VW/Audi verwendet schon seit langem G12 und G12++ (BASF: G40 oder so ähnlich). Dies ist nicht mit G11 mischbar !


    Wichtig bei den BMW-Motoren (zumindest bis M54) ist, daß das Kühlmittel silikathaltig ist (G48, G11) !

    Sollte aber auch für den N52 gelten, da bei diesem, wie weiter oben beschrieben, G48 (BASF) verwendet wird.