Beiträge von Zlatko

    Der Igel ist nichts anderes als der s.g. Gebläsewiderstand. Aufgrund der Bauform des Kühlkörpers in den älteren Baureihen E39, E46 usw. hat er den Spitznamen Igel bekommen.
    Beim E60 sitzt der Widerstand direkt am Gebläsemotor. Ist aber ein seperates Bauteil welches auch einzeln gewechselt werden kann.


    Weder Gebläsemotor noch Widerstand sind wirklich teuer. Ausgebaut werden muss eh die komplette Einheit und den Gebläsemotor kann man dann einfach mal an 12V hängen und testen.


    Vor Beginn der Demontagearbeiten aber Sicherung und Fehlerspeicher checken.


    Ausgebaut wird der Gebläsemotor samt Widerstand durch den Innenraum. Er sitzt praktisch hinter dem (M)ASK/CCC/CIC Rechner bzw. dem Radio. Muss aber schon Einiges demontiert werden.

    Vielen Dank Steffen…


    Ich lese das die Motoren auch Probleme mit der vanos haben.


    Gibt es dort irgendwas um dieses Problem zu verhindern?

    Im Zuge des Pleuellagerwechsels wird i.d.R. auch die Hochdruckleitung der Vanos mit erneuert.
    Bei einigen Betrieben gehört das aber nicht zum Standardumfang dieser Arbeit sondern kommt gesondert hinzu.


    Meiner ist in ca. 3 Wochen beim Lagerschalenwechsel.
    Ansonsten bekommt er jedes Jahr (und damit etwa alle 5.000 km) frisches 10W60.

    N52 = MSV70
    N52N = MSV80


    Auch sind einige Dinge der Peripherie anders, dürfte allerdings alles nicht zur Mehrleistung beitragen. Ich nehme an, dass man hier einfach mittels Software noch die letzten 14 PS rausholen konnte. Ggf. erreichen die N52N auch oft gar keine 272PS und man wollte unabhängig der Baureihe alle 3 Liter Reihensechser ab 03/2007 mit dieser Leistungsangabe verkaufen.
    So dass noch viel weniger Leute merken, dass man - warum auch immer - in einigen Baureihen nicht auf den N53 gegangen ist.

    Wie ist das zu verstehen? Welche Zustände hat dein möglicherweise defektes ACC?

    Im Klartext: habe ich während der Fahrt mal das ACC benutzt und es wieder abgeschaltet, verhält sich die Steptronic weiter so wie im Eingangspost beschrieben. Eben auch dann, wenn ich die ACC nicht mehr nutze und bereits abgeschaltet habe.


    Die ACC funktioniert an sich einwandfrei und hat auch bei meinem VFL nur die Funktion "aus" oder eben "aktiver Abstandtempomat".

    Ich habe die Sache die letzten Tage nochmal beobachtet und sehe wohl einen Zusammenhang mit dem ACC2.


    Mir ist bekannt, dass bei aktiver ACC teilweise Schaltbefehle im Steptronic Modus überstimmt werden. Weit vor den sonst üblichen Rück- und Hochschaltschwellen. Irgendwo hatte ich das auch gelesen, meine ich. Auf jeden fall schaltet das Getriebe bei aktiver ACC anders und nutzt die Motorbremse noch viel stärker, als sonst. Hier hatte ich schon früher immer mal wieder bei Bergabfahrt manuell hochgeschaltet damit die Drehzahl nicht so hoch ist und bei aktiver ACC wurde dann nach kurzer Zeit - trotz manueller Gangwahl - erneut heruntergeschaltet um die Motorbremse maximal zu nutzen.


    Scheinbar ist es bei mir aber so, dass mich die Steptronic nach einer Fahrt mit ACC auch ohne aktiven Tempomat überstimmt. Fahre ich los und nutze ACC nicht, konnte ich keine selbstständigen Schaltvorgänge bemerken. Hatte ich seit Motorstart allerdings mal ACC aktiviert, beginnt das Ganze.


    Nicht weiter schlimm...

    Hallo zusammen,


    vor wenigen Tagen ist mir das erste Mal aufgefallen, dass sich mich meine Steptronic trotz manuellem Modus überstimmt und selbstständig schaltet.
    Mir ist das Verhalten sehr wohl bekannt, wenn man versucht bspw. 30 Km/h in "M6" zu fahren - aufgrund der niedrigen Drehzahl schaltet er dann selbstständig weiter runter - logisch.


    Ich nutze den manuellen Modus ja nun wirklich sehr(!) selten, habe ich mich vor wenigen Tagen auf einer Landstraße auf ein Überholmanöver eingestellt und bin so bei etwa Tacho 90 Km/h aus "D" im 6. Gang in "M4" gewechselt und habe mich so bei etwa 3.000 U/min auf ein rasches Überholmanöver vorbereitet. Doch noch bevor die Gegenfahrbahn frei war, hat das Getriebe selbständig wieder bis in "M6" nach oben geschaltet! :O Er blieb im "manuellen" Modus und die Anzeige zeigte demnach auch korrekt "M6" an, aber was bitte soll dieser Eingriff?


    Provozieren konnte ich das Ganze dann erneut und die Steuerung übernahm das Schalten trotz "M-Modus" immer nach ein paar Metern wieder selbst.
    Am Folgetag bin ich dann absichtlich öfters mal im manuellen Modus umhergefahren und konnte recht unkoordiniert immer mal wieder Eingriffe bemerken. Weit weg vom Drehzahlbegrenzer und auch weit über der unteren mir sonst bekannten Rückschaltschwelle.


    Erklären kann ich mir das Ganze nicht - auch scheint es kein Kontaktproblem in der Schaltgasse zu sein, da nach dem unmittelbaren Wechsel in "M" keine Schaltungen ausgeführt werden. Immer erst nach einem manuellen Herunterschalten und ein paar Metern Fahrt.


    Jucken tut mich das Ganze nicht arg da ich wie erwähnt zu 99% mit dem Gaspedal schalte, aber hatte das schon mal jemand ebenfalls? :coffee:

    Dann hatte die Werkstatt keinen hydraulischen Ausdrücker und wollte die Antriebswelle lediglich mit Hammerschlägen aus der Nabe heraustreiben.


    Das geht eben manchmal schief.


    Auch (m)ein hydraulischer 10 Tonnen Ausdrücker muss bei manchen Wellen ganz schön ackern, hat aber bisher jede Welle zerstörungsfrei innerhalb weniger Minuten ausgedrückt...

    Ja, zum vollständigen Batteriewechsel gehört bei jedem E6x auch die Registrierung. Wenn beim Wechsel Kapazität und Bauart geändert wurden, muss das ebenfalls am Diagnoserechner eingegeben werden.


    Hat aber an sich keine Auswirkung auf die Funktion, nach dem Ein- und Ausbau funktioniert nach wie vor alles. Da Du bereits die Uhrzeit neu eingeben musstest, war das System kurz stromlos bzw. so schwach, als wäre die Batterie abgeklemmt gewesen.


    Zum Fehler selbst: eine solche Abschalteinrichtung an sich gibt es nicht. Haben die Schalter denn nach dem Kauf denn sicher funktioniert?

    Du hast normalerweise zum Schlüsselsatz noch einen dünnen, schwarzen Kunststoffschlüssel/Notschlüssel mit Bart erhalten.


    Damit kann man das Fahrzeug am Fahrertürschloss öffnen. Um es zu starten muss der Kunststoffschlüssel allerdings in diesen Adapter und dann in das Zündschloss gesteckt werden.


    Das ist der Adapter für den Notschlüssel.