E61 530i N52B30 mit 300.000 km kaufen?

  • 530i N52B30 mit 300.000 km kaufen? 8

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    Hallo zusammen,

    ich bin momentan auf der Suche nach einem BMW E61 525i/530i und bin dabei auf folgenden Kandidaten gestoßen: https://www.kleinanzeigen.de/s…-tuev/2880736343-216-7986

    Es handelt sich um einen 530i aus dem Jahr 2005 – also noch mit dem N52B30, der ja für seine Zuverlässigkeit und Laufkultur in höchsten Tönen gelobt wird.


    Nun zu meiner Frage: Meint ihr, es lohnt sich, ein Exemplar mit 300.000 km zu kaufen und gegebenenfalls ein paar tausend Euro zu investieren, oder würdet ihr eher die Finger davon lassen?

    Ich weiß, dass die E60/E61-Modelle allgemein als relativ haltbar gelten. Ein Kollege von mir fährt beispielsweise einen E61 525d aus 2009 mit inzwischen 475.000 km.


    Kurz zu meinem Hintergrund: Ich bin handwerklich relativ flink und kann das meiste am Auto selbst reparieren. Ich habe auch schon diverse Teile, inklusive Kupplung, an meinem damaligen E46 320i getauscht. Daran sollte es also nicht scheitern.

    Budgettechnisch hatte ich ursprünglich so an 7000 Euro gedacht (mir ist klar, dass man damit zwangsläufig immer bei Fahrzeugen um die 200.000 km landet). Mit besagtem Fahrzeug hätte ich also noch mindestens 4000 Euro in der Hinterhand um direkt auftretende Mängel zu beheben.


    Allgemein ist der aktuelle Gebrauchtwagenmarkt eh eine totale Katastrophe, wenn ich mir die Preise so anschaue. Irgendwie gibt es auch in meinem Umkreis (Heidelberg: 100 km) nicht sonderlich viel Auswahl.

    Alternativ würde auch ein E91 325i/330i in Frage kommen. Aber auch hier sieht es momentan ähnlich auf dem Markt aus.


    Vielleicht kann mir ja der ein oder andere mit seine Erfahrung weiterhelfen.

    Vielen Dank im Voraus.

  • Wenn du schon mal was am Auto machen kannst, ist doch gut. Hast du dir den bereits vor Ort angeschaut?


    Was für mich immer so ein Geschmäckle hat.... dieses komische Lenkrad da, schwarze BMW Logos.... das ist für mich einfach Fusseltuning. Die "Rückfahrkamera" (????) ist auch ein Landlord-Special irgendwie.

    Das sind aber alles Dinge, die man ändern kann. Wenn um den Motor geht, hab ich keine Ahnung. Fahre keine Benziner. Ich würde ihn mir anschauen und wenn man ein gutes Gefühl hat, kann man weiter schauen. Ahnung von von Autos scheinst du ja zu haben.

  • Wenn du alles am Auto selber machen kannst, kann man kaufen, auf jeden Fall.

    Der verlinkte sieht jetzt nicht sehr gepflegt aus, eher einmal ordentlich geputzt; mit TÜV ist auch nicht mehr weit, aber das muss jetzt nicht unbedingt viel heißen.

    Und für den Preis kann man nicht viel falsch machen. Auf 2500€ drücken und mitnehmen 👍

    Aber musst halt damit rechnen, dass er auseinanderfällt, sobald vom Hof fährst, überspitzt gesagt

  • Ich bin ein Fan von großen Laufleistungen.

    Meistens ab 180.000km aufwärts, weil dann schon die meisten Reparaturen durch sind.

    Bei 300.000km ist natürlich wieder der nächste Meilenstein, wo erneut Reparaturen auftreten können (Kupplung,Dämper,etc) mal abgesehen davon, dass bei 20 Jahre alten Autos generell immer was sein kann. Ja auch bei 80000km Laufleistung kann Mal was an der Achse sein, weil Gummies trotzdem 20 Jahre haben.


    Wenn du vor den Ersatzteilpreisen und der mechanischen Arbeit keine bedenken hast dann tue es.

    E60/61 ist viel Elektro Klimm Bimm, also richtige Auslesesoftware besorgen und auch elektrisch bewand sein, dann kann sowas klappen.

    Glück / Schicksal gehört immer dazu ob man Spaß dran hat oder nicht(also wenig Fehler hat oder häufig :) )


    Positiv finde ich das manuelle Getriebe, haste weniger Sorgen als bei den Automatiks (lese da immer mit und wenn da regelmäßig Wartung gemacht wurde halten die auch, aber ist dir ja egal). Auch kein X-Drive ist gut.


    Zuerst dachte ich WOW mit Sitzbelüftung. Aber dann sah ich auf den Fotos das das Material auf den Sitzen nicht diese Löcher zur Belüftung hat.

    Vorm Achsenbecher die Blende zeigt eindeutig Sitzbelüftung und Lordosenstütze. Dachte das gibt es nur bei den Comfort Sitzen, diese Sitze sehen aber nicht nach Comfort aus. Bmw Spezies kann das einer bestätigen / verneinen?


    Wieder Frage an die BMW Spezies: ist das Radio / Navi das CIC? Soll ja öfters Probleme machen?...


    Ich hab den N52B30 mit 290000km und läuft wie ne eins. Ob der die 500000km schafft? Wer weiß.

    An deiner Stelle würde ich mir den angucken wenn es (wie bei mir damals) in der Nähe nicht viel vergleichbares gibt. (Als ich nen N52B30 haben wollte gab es 10 Stück in gesamt Deutschland wovon 8 über 400km entfernt waren).


    Beim angucken -> Ölfilterdeckel abschrauben und reingucken ob das Innenleben im Filter steckt (der Korb).

    KGE Schläuche anschauen ob die schon zerbröseln.

    OBD Scanner mitnehmen mit bimmertool Lite / bimmerlink Fehlercodes auslesen, löschen, Proberunde fahren, wieder Fehler gucken.

    Beim Durchbeschleunigen muss bei ~3000 und bei ~4500 nen Schub zu spüren sein (Disa klappen)

    (Katalysator Konvertierungs Fehler 1 und 2 nicht auf leichte Schulter nehmen - könnte was größeres sein)


    Wie tomjoshy schon schrieb hab ich auch so ein gefühl von Mischmasch / günstiges Tuning / halb vollendet im Bauch. Vor allem durch die sitzlüftungsknöpfe und sitze.



    Hinten im Endrohr die Abgasklappe wird bestimmt nicht mehr funktionieren, da festgegammelt.

    Unter der Vakuum Pumpe sollte nicht zu viel Öl sein (ist unter der Lima)

    Halt uns auf den laufenden!

  • Grundsätzlich sehe ich keinen Grund kein Auto mit 300.000km zu kaufen.

    Kommt immer auf den Einzelfall an, wie bei jedem Auto.


    Der Preis lässt jedenfalls finanziellen Spielraum für Laufleistungsbedingte Reparaturen.

    Das ZMS ist meist so ab 200.000km irgendwann mal fällig


    Technisch ist der Motor jedenfalls noch für locker 200.000km gut, zumal MPI und nicht dieses Benzindirekteinspritzer-Gelumpe :saint:

    Viele neue Motoren schaffen nicht mal die 100.000km :pfeiff:

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