​LED statt Xenon! D1S und D2S LED Leuchtmittel.

  • Ich kanns versuchen aber ich kann mir nicht vorstellen dass das viel bringt wenn kein direkter Vergleich da ist. Mit den Augen sieht man ja im Scheinwerferlicht viel mehr als auf dem Foto einer Kamera zu erkennen ist.


    Du kannst sie ja auch zurückschicken wenn sie dir nicht zusagen.

    Bei meiner Handy-Kamera sehe ich sogar mehr als mit dem Auge. :D


    Ja? Gut zu wissen, dann schick ich sie halt zurück :top: Hab nur irgendwas mit Belgien gelesen, keine Ahnung wie die da drauf sind.

  • An den Leuchtbildern und der Erfahrung in der Realität sieht man ja ganz klar, dass diese Leuchtmittel völlig zu Recht keine Zulassung haben, sie passen eigentlich nicht zu den Scheinwerfern, wie kann das auch passen, wenn die lichterzeugende Fläche doppelt so groß ist, wie das Original? Die Scheinwerfer sind ja genau auf diesen Xenon-Lichtpunkt abgestimmt, nun sollen sie eine doppelt so große Fläche auf die Fahrbahn projizieren, das geht nicht, also gibt es komische Effekte bei der Homogenität des Lichtes:


    - keine wirkliche rechte Lichterhöhung zur besonders guten Ausleuchtung des rechten Fahrbahnrandes erkennbar, eher eine gleichmäßige Linie, damit schon mal durch die Lichtprüfung durchgefallen. Keine TÜV-Plakette zu bekommen.


    - Ein Scheinwerfer hat eine andere Lichtfarbe als der andere, das zeugt nicht gerade von einer guten Qualität und eine sorgfältigen Endkontrolle der Leuchtmittel, auch das mit den Rottönen im linken Scheinwerfer muss zwangsläufig zur Versagung der TÜV-Plakette führen, wenn der Prüfen nicht völlig besoffen ist.


    - Die Ausleuchtung im Nahbereich mag zwar toll erscheinen, ist jedoch nicht sorgfältig projiziert, sondern chaotisch angeordnet und viel zu hell, was eine scharfe Hell-Dunkel-Grenze ergibt, man sieht zwar alles hervorragend, was ausgeleuchtet wird, aber alles darüber hinaus bleibt im Dunkel, richtig konstruierte Scheinwerfer besitzen absichtlich einen "ausgefransten" Hell-Dunkel-Bereich, damit man auch dahinter noch was erkennen kann, das wird hier fehlen oder ist unzulässigerweise viel zu weit ausgedehnt, so dass Gegenverkehr geblendet wird.


    - Dafür ist die Ausleuchtung im Fernbereich nur eingeschränkt, man sieht also weniger weit, wer tut sich das selber an? Jeder Meter Fernsicht ist hilfreich, darum werden ja verstärkte Leuchtmittel angeboten für die Halogenlampen, weil man damit weiter sehen kann und, als Nebeneffekt, auch die Lichtmenge im Vordergrund erhöht wird.


    Wer freiwillig auf immerhin 30 Meter Leuchtweite verzichtet und das auch noch lobt ..... nun ja, man muss nicht alle Menschen verstehen.



    Mir wäre das zu viel Aufwand, alle zwei Jahre die Scheinwerfer wegen der TÜV-Prüfung wieder umzurüsten.


    Und so ganz überzeugen kann mich das nicht.


    Autofan Dieter

  • - Ein Scheinwerfer hat eine andere Lichtfarbe als der andere, das zeugt nicht gerade von einer guten Qualität und eine sorgfältigen Endkontrolle der Leuchtmittel, auch das mit den Rottönen im linken Scheinwerfer muss zwangsläufig zur Versagung der TÜV-Plakette führen, wenn der Prüfen nicht völlig besoffen ist.

    Du hast schongesehen, dass der linke Scheinwerfer der Xenonbrenner ist (den der TÜV ablehnen muss wegen der Rottöne)....und der rechte das LED-Leuchtmittel?

  • Und das es absolut nicht stimmt, dass man mit den Dingern keinen TÜV bekommt. Schau mal ein bisschen im Internet, jetzt nicht speziell E60 sondern auch andere Fahrzeuge. Hab schon mehrere Feedbacks gesehen, dass Leute ohne Probleme den Lichttest bestanden haben und eine TÜV Plakette bekommen haben. Dass jemand damit keinen TÜV bekommen hat, hab ich allerdings noch nicht gesehen. ;)

  • Und das es absolut nicht stimmt, dass man mit den Dingern keinen TÜV bekommt. Schau mal ein bisschen im Internet, jetzt nicht speziell E60 sondern auch andere Fahrzeuge. Hab schon mehrere Feedbacks gesehen, dass Leute ohne Probleme den Lichttest bestanden haben und eine TÜV Plakette bekommen haben. Dass jemand damit keinen TÜV bekommen hat, hab ich allerdings noch nicht gesehen. ;)

    Der TÜV hat ne Plakette drauf geklebt, weil ers nicht gesehen hat. :rolleyes: Und weil dich niemand gesehen hat, als du nachts um 3 mal am Arsch der Welt über eine rote Ampel gefahren bist, ist es deswegen auch in Ordnung über rot zu fahren? Oder wie?


    Ist ja alles schön und gut. Wichtiger als "Jetzt sehe ich dank LED mehr" wäre mir, was der Gegenverkehr denn dazu sagt. Und zwar auch bei Regen oder nasser Fahrbahn.


    Ohne jetzt hier eine Großdiskussion auslösen zu wollen, aber ich muss bei diesem Lichtgebastel immer an die Knaller denken, die sich irgendwelche Xenonbrenner in ihre H4 oder H7 Halogenscheinwerfer setzen, mit der Begründung, dass sie sonst so wenig sehen und jedes Mal wenn dir so einer nachts entgegen kommt, bis du für 10 Sekunden blind. Besonders bei Regen. "Hauptsache ich sehe was, scheiß doch auf die anderen." :rollen:


    Hat denn schonmal jemand ausgetestet, wie sich das Licht auf den Gegenverkehr auswirkt? Das fänd ich hier am Interessantesten...
    Denn das find ich teilweise auch schon bei Autos fatal, die LED ab Werk und Fernlichtassistent haben. Ich habs im Golf VII und ich hab den Fernlicht Assistenten deaktiviert, weil er zu spät reagiert und andere definitiv blendet, kommen mir auch oft genug welche entgegen und da wunderts mich bis heute, dass der Scheiß ab Werk überhaupt zulässig ist.

  • Ich glaube die frage ist total überflüssig, weil ich zum beispiel die ganze woche von gefühlt zig autos geblendet wurde (dunkelheit, fahrbahn feucht bis nass), dank led und was weiss ich was noch, und komischerweise viele golfs.... e klasse....smarts..porsche 911..achja und die superfahrer alla vitos, vw t irgendwas und ford galaxy usw. also die disskusion über die blendbarkeit im gegenverkehr... da sollten erstmal die hersteller selber ihre arbeit machen.... wir bemängeln das schon seit jahren an verschiedenen autos im dauerlauf... aber tut sich nix...

  • Auch wenn es nicht so richtig zum Thema passt, Diese Blender die du ansprichst sind die Leute die meinen ne Glühlampe wechseln zu können und können es nicht. Meistens ist es ja auch nur ein Auge was in den Himmel schaut. Für die Dösigkeit dieser Leute kann der Hersteller recht wenig.

  • So ist es. Man könnte es auch schlampern bei der endkontrolle nennen... und teilweise auch schlamperei bei der entwicklung weil einer ne idee hatte und es nicht zuende gedacht hat. Hauptsache es ist auf dem markt.


    Und auch teilweise natürlich bedingt, die sehr hellen led blenden nun mal wenn die strasse nass ist.. dann blendet das licht selber nicht sonder das gespiegelte licht der hellen leds vom nassen boden...


    Bei den zuffenhausener zum beispiel sieht man oft das der fahrerscheinwerfer oft zu hoch eingestellt ...musse mal beobachten.... die ganze produktpalette durch... beim sternchen nicht anders... von zwiebelringe und vorsicht wahnsinn ganz zu schweigen, da sehe ich teilweise beide seiten zu hoch.


    Wie gesagt es sind nicht alle autos aber viele. Da ich täglich mindestens 500km auf der strasse pro tag unterwegs bin, sehe ich in relation „viel“ und empfinde es daher als „oft“

  • Der TÜV hat ne Plakette drauf geklebt, weil ers nicht gesehen hat. :rolleyes: Und weil dich niemand gesehen hat, als du nachts um 3 mal am Arsch der Welt über eine rote Ampel gefahren bist, ist es deswegen auch in Ordnung über rot zu fahren? Oder wie?
    Ist ja alles schön und gut. Wichtiger als "Jetzt sehe ich dank LED mehr" wäre mir, was der Gegenverkehr denn dazu sagt. Und zwar auch bei Regen oder nasser Fahrbahn.


    Ohne jetzt hier eine Großdiskussion auslösen zu wollen, aber ich muss bei diesem Lichtgebastel immer an die Knaller denken, die sich irgendwelche Xenonbrenner in ihre H4 oder H7 Halogenscheinwerfer setzen, mit der Begründung, dass sie sonst so wenig sehen und jedes Mal wenn dir so einer nachts entgegen kommt, bis du für 10 Sekunden blind. Besonders bei Regen. "Hauptsache ich sehe was, scheiß doch auf die anderen." :rollen:


    Hat denn schonmal jemand ausgetestet, wie sich das Licht auf den Gegenverkehr auswirkt? Das fänd ich hier am Interessantesten...
    Denn das find ich teilweise auch schon bei Autos fatal, die LED ab Werk und Fernlichtassistent haben. Ich habs im Golf VII und ich hab den Fernlicht Assistenten deaktiviert, weil er zu spät reagiert und andere definitiv blendet, kommen mir auch oft genug welche entgegen und da wunderts mich bis heute, dass der Scheiß ab Werk überhaupt zulässig ist.

    Da stimme ich dir voll und ganz zu, es darf niemanden blenden oder sonst zum Nachteil anderer werden!


    Ich hab das mit dem Blenden nicht getestet, da aber viele damit durch den TÜV gekommen sind, denke ich, dass es durchaus in Ordnung ist. Wenn es wie bei den H7 mit Xenon Schrott blenden würde, dann wäre es auch sofort aufgefallen. Das müsste man aber schon vernünftig testen.


    Es gibt viele, die sich einfach H7 Scheinwerfer mit Linse + Xenon-Brenner für H7 nachgerüstet haben. Wenn diese allerdings super eingestellt sind, merkst du kaum Unterschied zum Original Xenon. Merken tust du es nur, weil zb. die Reinigungsanlage fehlt und im Innenraum der Halogenschalter mit Höhenregulierung drin ist. Denke bei den LEDs wird es auch gut funktionieren.


    Legal ist es nicht, keine Frage. Aber solange es niemanden auffällt und ganz besonders stört. :nixsag:

  • Hätte ich jetzt nicht gedacht. Wenn ich beim Lichttest war standen die Dinger oft zu tief, auf jeden Fall nie zu hoch.

    dann weisst du ja, warum es danach zu hoch steht. Viele dieser fachmänner in den fachwerken mit den ganzen meistern verstehen gar nicht, wie die einstellung funzt. Die rollen das gerät da dran und drehen dann irgendwie dran rum. Das die einstellung aber die kenntnis bestimmter maße voraussetzt, das haben viele nicht gelöffelt...

  • Es geht nicht um falsche oder richtige Scheinwerfereinstellung, sondern um die Intensität des Lichts. LED ist halt LED und die sitzen in einem Scheinwerfer, der für Xenon ist. Genauso wie bei den Xenonbastlern ein Xenonbrenner in einem Scheinwerfer sitzt, der für Halogen ist.


    Die Intensität des Lichts hängt auch vom Leuchtmittel ab und selbst wenn der Scheinwerfer korrekt eingestellt ist, kann er den Gegenverkehr blenden, da der verbaute Reflektor bzw. die Linse für ein anderes Leuchtmittel gemacht sind, als tatsächlich verbaut ist.


    Dass mittlerweile jede Menge Blender unterwegs sind, ist fakt, da stimm ich voll und ganz zu. Aber rechtfertigt das echt die Einstellung "Wenn dies machen, mach ichs auch"?


    Ja, es sind zum einen die, die die Lampe nicht richtig einsetzen, zum anderen sinds die, die die Scheinwerfer aus- und einbauen und danach nicht zum einstellen fahren und dann sind da halt noch die mit den manipulierten Scheinwerfern mit anderen Leuchtmitteln oder eben die, die sich zu 100% auf ihren Fernlicht Assistenten verlassen.


    Ist in jedem Fall nervig und ärgerlich, aber mich würds interessieren ob dazu mal jemand was sagen könnte. Ist natürlich schwer, weil einem das eigene Auto eher selten entgegenkommt, aber vielleicht hat ja mal jemand Zeit und Lust das ganze zu testen.

  • Ist dir überhaupt aufgefallen dass bei den Bildern links ein Xenonbrenner verbaut ist und rechts die LED?


    Punkt 1 ist ja wohl ein Witz. Die Lichterhöhung nach rechts ist vom linken zum rechten Scheinwerfer komplett identisch. Somit passt das auch.


    Punkt 2 du bemängelst hier das originale Xenonlicht und sagst das damit kein TÜV möglich wäre. Das zeigt dass du keine Ahnung von dem Thema hast.


    Punkt 3, jeder halbwegs aktuelle Scheinwerfer hat im abgeblendeten Zustand eine möglichst scharfe hell/dunkel Grenze um hohe Leuchtweite ohne Blendung zu ermöglichen. Nur so ist es überhaupt möglich das Licht bei Neufahrzeugen auf 0,5% einzustellen ohne den Gegenverkehr zu blenden.


    Punkt 4, man verliert 10% Leuchtweite und gewinnt dadurch 50% Leuchtbreite. Wäre es anders rum würdest du ganz bestimmt meckern wer denn bitte freiwillig so viel Leuchtbreite einbüßt nur um 10% Leuchtweite zu gewinnen. Jemandem wie dir kann man es nicht recht machen.

  • der optik ist das egal, welches leuchtmittel da drin sitzt, die linse und der reflektor macht mit dem licht immer das gleiche, egal aus welcher quelle es kommt, solange die position der lichtquelle in der optik die gleiche ist.

  • der optik ist das egal, welches leuchtmittel da drin sitzt, die linse und der reflektor macht mit dem licht immer das gleiche, egal aus welcher quelle es kommt, solange die position der lichtquelle in der optik die gleiche ist.

    Das ist nur bedingt richtig.
    LED-Licht beinhaltet andere Farben als Xenon z.B.


    Dadurch ergeben sich in derselben Linse andere Merkmale, gerade was die Lichtgeschwindigkeit anbetrifft.
    Und dann kommen noch die Durchdringungen mit hinzu. (Durch welches Material das Licht hindurch muss, Plastik oder Glas z.B.)
    Weil das Licht auch verschiedene Wellenlängen in sich trägt.


    Eine exakte Bestimmung des Ganzen kann demnach nur ein lichttechnisches Gutachten erfolgen.

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