E60 vorfacelift kaufberatung

  • Hier sind schon mehrere Sachen falsch.
    1. BMW schreibt keine Marke und Viskositäten vor, sondern gibt Spezifikationen für Motoren frei.
    Wenn jetzt als der Vertragspartner bspw. ein 5w40 LL01 in deinen N53 kippt, ist das konform zur BMW Freigabe.
    2. Wenn BMW ein konkretes Öl vorschreiben würde, dann wäre das ihr eigenes (was bis vor kurzem auch nur umgelabelte Castrol Produkte gewesen sind, jetzt Shell).
    2.1 BMW empfiehlt Gem. offizieller Dokumentation übrigens LL01-FE für den N52 & N53. Das gibt es eigentlich nur als eigenes BMW Produkt und von Agip. Wenn also Castrol auf deiner Rechnung stand, ist nicht der Empfehlung gefolgt worden (sehr wohl aber der Freigabe).
    3. Die Vertragswerkstätten füllen das ein, was BMW frei gibt und für die am wirtschaftlichsten. Einer der Gründe warum ungefähr jedes Auto was in einer BMW Vertragswerkstatt war in den letzten 15 Jahren 5w30 Ll04 bekommen hat beim Ölwechsel. Vom 2l R4 CR-Diesel erster Generation bis zum 4,8l V8 samt Valvetronic....

  • Bin vor ein Paar Monaten umgestiegen vom E39 525i (M54B25) auf E60 530i (N52B30) mit 138tkm!
    Schon ein massiver Motorunterschied! Motor zieht deutlich besser und ist sportlicher. Viel Aluminium an der Karrosse was den Rost vorbeugen sollte!
    Habe das Navi Prof mit Großen Monitor und das CCC verbaut! Wirkt leider alles Altbacken, aber auch für den E60 gibt es Android-Radios wie beim E60. Ich bin zufrieden, habe in der Limo sogar mehr Platz im kofferraum als beim E39, Nur verstaumöglichkeiten im Fahrerbereich ist weniger als beim Vorgänger und die umklappbare Rücksitztbank fehlt mir auch!


    Ansonsten habe ich keine Elektrik-Probleme. Noch keine Probleme mit Valvetronic. Magnetventile machen auch scheinbar keine Ärger und was mich überrascht, der Motor säuft bei mir kein Liter Öl bisher (fahrleistung bisher ca. 2000km.

  • mein 525i N53 verbraucht auch kein Öl zum Thema Öl meiner hat auch vom Vorbesitzer 5W30 BMW Freigabe bekommen. Zwei Dinge sind für mich wichtig beim Ölwechsel Marke 5W30 mit BMW Freigabe und das zum guten Preis. Alle 2 Jahre bekommt meiner den Ölwechsel bei 12000 km.

  • Tja, so ist das eben, total unterschiedliche Erfahrungen und/oder Berichte über die Zuverlässigkeit/Reparaturanfälligkeit diverser Motorenbaureihen.


    Der eine kennt NUR Negativbeispiele aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis, der andere hat sich son Auto gekauft mit einem Problemmotor, fährt damit zig Tausend Kilometer Jahraus-Jahrein ........ und weiß gar nicht, dass er einen Problemmotor hat.


    Was soll man da raten, wenn einer mit Kaufempfehlungen um die Ecke kommt?


    Früher war alles besser, der BMW 2500 meines Vaters sprang sogar mit einer so gut wie leeren Batterie an, es reichte dem Motor eine einzige Umdrehung und er lief, dafür rostete die Karosse wie verrückt, man konnte zusehen, wie die Rostflecken täglich größer wurden und an der Tankstelle zahlte man den Tribut für die alte Technik, der brauchte nämlich so um die 17 Liter Super im gemischten Verkehr und war auch auf langsam gefahrenen Langstrecken (höchstens 120 km/h) nicht unter 11,5 Liter vom damals feinsten Super zu fahren.


    Dass der kein ABS und kein ESP sowie keinerlei Airbags hatte, dürfte klar sein, auch einen Toter-Winkel-Warner oder Spurhalteassistent oder ein Navi war nichtmal gegen Geld und gute Worte zu bekommen, der 2500 meines Vaters damals hatte ja nicht mal eine Servolenkung, damit war das Einparken noch echte Männer-Muskelarbeit.


    Aber am Motor war nie was dran, der lief und lief und lief und lief ..........



    Heute hat man all die tollen Sachen im Auto, kann ganz easy Einparken, die Fahrtstrecke wird einem vorgesagt, sogar mit Stauumfahrungsempfehlungen, das Auto bricht nicht mehr aus, man muss nur Lenken und Bremsen und bei einem schweren Unfall steigt man praktisch fast unverletzt aus dem Auto aus, im 2500 wäre man schwerstverletzt oder gar tot bei gleicher Unfallschwere. Auch das Rostproblem ist im wesentlichen keines mehr, aber die Technik ist mehr geworden, viel mehr, die Autos sind heute fahrende Computer und die Motoren mussten immer weiter in Hinsicht auf Verbrauchsoptimierung und Schadstoffbegrenzung optimiert werden, was nur mit noch mehr Technik geht.


    Leistete der damalige 2500er aus 2500 cm³ Hubraum noch sagenhafte 150 PS bei einem Fahrzeuggewicht von um die 1,5 Tonnen (wohlgemerkt, diese Motoren nannte man nicht umsonst "Eisenschweine" und von Leichtbau hatte noch nie jemand was gehört) bei einem Durchschnittsverbrauch von 17 Litern, bieten heutige Motoren aus 2 Litern Hubraum über 250 PS bei sehr viel niedrigeren Verbräuchen und bei stark gestiegenem Fahrzeuggewicht, trotz Leichtbauweise.


    Leider haben die dann auch nur noch 4 Zylinder anstatt deren 6, dafür jedoch Direkteinspritzung und Turbolader und jede Menge Technikgedöns drumherum.



    Klar, dass da mal was kaputt geht.



    Was solls, die Zukunft ist eh elektrisch.



    Autofan Dieter

  • Die Masse wird nicht elektrisch.
    Das ist ein stark geförderter Trend.
    Mittelfristig wird Wasserstoff das Elektroauto ablösen mMn.


    aber nun mal BTT. Hier geht es ja um eine Kaufberatung für VFL Benziner.
    Da sind am solidesten die M54 und der N52B30.


    elektromobilität oder Ölverbrauch eines N53 kann man woanders diskutieren.

  • Bin vor ein Paar Monaten umgestiegen vom E39 525i (M54B25) auf E60 530i (N52B30) mit 138tkm!
    Schon ein massiver Motorunterschied! Motor zieht deutlich besser und ist sportlicher. Viel Aluminium an der Karrosse was den Rost vorbeugen sollte!
    Habe das Navi Prof mit Großen Monitor und das CCC verbaut! Wirkt leider alles Altbacken, aber auch für den E60 gibt es Android-Radios wie beim E60. Ich bin zufrieden, habe in der Limo sogar mehr Platz im kofferraum als beim E39, Nur verstaumöglichkeiten im Fahrerbereich ist weniger als beim Vorgänger und die umklappbare Rücksitztbank fehlt mir auch!


    Ansonsten habe ich keine Elektrik-Probleme. Noch keine Probleme mit Valvetronic. Magnetventile machen auch scheinbar keine Ärger und was mich überrascht, der Motor säuft bei mir kein Liter Öl bisher (fahrleistung bisher ca. 2000km.

    Hey.. wie groß ist der unterschied vom fahren? Also abgesehen von der Leistung klar. Aber Fahrverhalten geradeauslauf und fahrgeräusche besser als im e39? Und was ist deiner bj?

  • Fährt sich vom Fahrverhalten sehr ähnlich wie beim E39! (ich glaube die haben sogar das gleiche Fahrwerk?)
    Fahrgeräusche, Geradeauslauf eigentlich ähnlich!
    Unterschiedlich natürlich die Haptik und das Interieur und alles wirkt etwas mehr moderner!
    Für mich natürlich dennoch alles neu und irgendwie noch unvertraut da ich vom Schalter auf Automatik umgestiegen bin. Mein E39 hatte 280tkm auf der Uhr und wirkte manchmal an manchen Punkte ausgeleiert. Das ist beim E60 jetzt nicht so. :)

  • Also ich habe ein 525i aus dem bj06 mit dem N52 Motor.(218PS)
    Ich bin bis jetzt 10t km gefahren (akutell 230t km) und es fährt sich einwandfrei.Es zickt nicht rum und läuft super.
    aber verbraucht alle 2.000-2.500km 1 Liter Öl.Ob das normal ist keine Ahnung.Rauchen tut er nicht. :)

  • fw ist relativ ähnlich zum e39 aber sehr viel massiver... alles dicker und stärker was streben, lager und gelenke angeht... fahren lässt sich der e60 entspannter, ist gefüglt leichtfüßiger trotz mehr masse... auch die lenkung iat leichter, falls der e39 keime servotronic hat... und er ist straffer, das serien fw knüppelt schon fast wie die alte m technik... muss man schon mögen. Mir ist das manchmal schon zu viel... motoren sind freilich killefick... unendlich komplex, viel krimskrams dran, der abkacken kann... die zeiten der dauerläufer ala m50 oder m52 sind definitiv vorbei...

  • fw ist relativ ähnlich zum e39 aber sehr viel massiver... alles dicker und stärker was streben, lager und gelenke angeht... fahren lässt sich der e60 entspannter, ist gefüglt leichtfüßiger trotz mehr masse... auch die lenkung iat leichter, falls der e39 keime servotronic hat... und er ist straffer, das serien fw knüppelt schon fast wie die alte m technik... muss man schon mögen. Mir ist das manchmal schon zu viel... motoren sind freilich killefick... unendlich komplex, viel krimskrams dran, der abkacken kann... die zeiten der dauerläufer ala m50 oder m52 sind definitiv vorbei...

    Alternative: der leicht veränderte und super robuste E39-M57TÜ oder der etwas anfälligere 2-Turbo TOP Motor im E60. Und nicht zu vergessen, der E60 ist nicht so rostanfällig.

  • motoren sind freilich killefick... unendlich komplex, viel krimskrams dran, der abkacken kann... die zeiten der dauerläufer ala m50 oder m52 sind definitiv vorbei...

    Ja, das ist so, leider.


    Das ist jedoch bei JEDER Marke, JEDEM Hersteller genau so und nicht anders, die Hersteller sind ja aber auch gezwungen, immer mehr, immer kompliziertere Technik zu verbauen, weil die Abgas- und Verbrauchsvorschriften der EU immer restriktiver werden und ab irgendwann in naher Zukunft (ich kenne das Datum leider nicht) unerfüllbar sein werden, die EU hat nämlich festgelegt, dass dann der Flottenverbrauch eines Herstellers nur noch 2,2 Liter sein darf.


    Das geht dann nur mittels vieler, auch tatsächlich verkaufter E-Autos, die ja gemäß dieser EU-Links-Grünen-Milchmädchenrechnung einen CO²-Ausstoß von Null haben, obwohl das Unsinn ist, berechnet man die gesamten Herstellungskosten über die Lifetime.


    Das erklärt ja auch den gegenwärtigen Trend der Automobilindustrie hin zum E-Auto, wobei die Sprecher der Autoindustrie unisono vom "neuen Konzept der Umweltfreundlichkeit", von "Grüner Zukunft" und so weiter reden, dabei ist da nichts weiter dahinter als die absolute Notwendigkeit des Überlebens.


    Ja, ich weiß, Meckerei auf höchstem Niveau und wer so ne Gurke von neuestem Motor fahren muss, ist nicht zu beneiden. Was aber ist die Alternative?


    Die zuverlässigen, alten Motoren haben inzwischen auch schon jede Menge Kilometer runter, die zugehörigen Autos kommen ebenso ins Alter, irgendwann stellt sich dann die Frage, was machen? Alte Technik wieder und wieder reparieren und im Laufe der Zeit eine Unmenge Geld da reinstecken? Oder lieber gleich das neuere Auto kaufen? Und sich mit der empfindlichen Technik rumärgern? Man hat die Wahl zwischen Pest und Cholera.



    Autofan Dieter

  • Alternative: der leicht veränderte und super robuste E39-M57TÜ oder der etwas anfälligere 2-Turbo TOP Motor im E60. Und nicht zu vergessen, der E60 ist nicht so rostanfällig.

    rettet dich auch nicht, so ein heutiger diesel ist genauso komplex und vollgestopft mit technik. schlimmer ist nur ein raketentriebwerk... im ernst, das solideste und problemloseste ist eim alter saugrohreinspritzer der 90er/00er jahre. Das ging ja schon beim m54 los, disa, egas, vanos usw. Aber alles was DI ist, ist perse anfällig. Das ganze gesteigert durch die steigenden abgasnormen.


    Nun ja, so einen alten e34 am leben zu halten, ist einfach mittels einem simplen ratschenkasten und teilen, die noch sinnvoll entworfen wurden und günstig beschafft werden können. Das kostet weit weniger als allein der wertverlust eines neuen zB F10 in den ersten jahren. Und wenn dem was fehlt, kommt man mit seiner modulbauweise und den daraus resultierenden preisen schnell in zahlungsnot... und braucht für einfache reps schon einen kleinkredit.

  • Also was das Thema Fahrwerk angeht, wo ich aber nur den E61 kenne jetzt seit 60tkm, muss ich mit der Rumpeligkeit aber widersprechen.
    Ich hab aktuelle Hart&Ruppig Federn vorn drin, hinten um 25mm die Niveauregulierung abgesenkt und das kombiniert mit SFA-Dämpfern (ab Werk nur Standard). Selbst doch die recht Straffe Kombination ist absolut Langstrecken tauglich. Mit dem Wagen fahr ich Köln und zurück ohne Probleme an einem Tag (~900km). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das beim E60 anders aussieht.
    Edit: wobei ich dann aber noch ergänzen muss, dass ich die Komfortsitze haben. Die werden natürlich dazu auch nicht unerheblich ihren Teil beitragen beim Langstreckenkomfort, aber was das FW angeht bleibt es meiner Meinung nach dabei. Fährt sich entspannt.

  • Das mit dem Fahrwerk empfindet jeder anders, das kann man nicht verallgemeinern.


    Dem einen ist ein straff abgestimmtes M-Fahrwerk noch viel zu weich, dem anderen erscheint ein Serienfahrwerk als viel zu hart und ruppelig.


    Lustigerweise kann derjenige, dem das Serienfahrwerk zu hart ist, beim gleichen Fahrzeug das straffe M-Fahrwerk als komfortabler empfinden, alles möglich.


    Autofan Dieter

  • auf der autobahn merkst du davon auch nichts, da rollt alles unspektakulär dahin... wir haben hier aber noch strassen aus den 60ern und 70ern, zt historische innenstadt mit kopfsteinpflaster, dazu trambahngleise, viele bahnübergänge, überlandstrassen mit fugen, flickstellen, löchern und wellen... da wird so ein hoppel fw schnell zum test für bandscheiben und plomben...

  • auf der autobahn merkst du davon auch nichts, da rollt alles unspektakulär dahin... wir haben hier aber noch strassen aus den 60ern und 70ern, zt historische innenstadt mit kopfsteinpflaster, dazu trambahngleise, viele bahnübergänge, überlandstrassen mit fugen, flickstellen, löchern und wellen... da wird so ein hoppel fw schnell zum test für bandscheiben und plomben...

    Ja. das ist so, erst bei Beanspruchung durch schlechte Wegstrecken merkt man, ob ein Fahrwerk komfortabel oder eher straff ausgelegt ist. Das ist aber nun auch eine allgemein bekannte Binsenweisheit, dennoch können verschiedene Leute den Komfort oder eben Nichtkomfort jeweils ganz verschieden werten, der eine freut sich über sein straffes Fahrwerk, der spürt nun endlich mal wieder jedes Steinchen am Boden, weiß genau, wo sein Auto hinwill und kann gegensteuern, der andere ärgert sich über die Hoppelei, der will nur möglichst komfortabel von A nach B kommen, wenns auch noch zügig vorangeht, umso besser, der will aber nicht durchgeschüttelt werden.


    Da muss jeder selber seine Erfahrungen machen und dann den für ihn genehmen Komfort (oder eben Nichtkomfort) wählen, da gibt es kein besser oder schlechter.


    Ich bin mal so nen Citroen mit dem damals berühmten hydropneumatischen Fahrwerk gefahren, die Autos sollten ja laut einhelliger Tester-Meinung über sämtliche Fahrbahnunebenheiten nur so hinwegschweben, dass man gar nichts davon merkt, dass da ein Schlagloch war ..... nun ja, erstens stimmte das überhaupt nicht, man merkte die Schlaglöcher schon, da war nix mit "wegbügeln", so ein Quatsch, allerdings fanden keine harten Stöße statt, dafür jedoch wankte und bewegte sich die ganze Karosserie wie ein schwerer Dampfer in unruhiger See, für mich war das eher sehr unangenehm, weil man zu keinem Zeitpunkt irgendeine präzise Rückmeldung vom Fahrwerk bekam, man fuhr seltsam entkoppelt und wurde sanft hin- und hergewogen, das war nicht meins, überhaupt nicht.


    Andere schwörten darauf.


    Also Federungskomfort sollte man dem persönlichen Empfinden überlassen, das kann man nicht verallgemeinern, insofern hilft es nichts, wenn jemand Aussagen darüber trifft, ein anderer mag das alles genau andersrum empfinden.



    Autofan Dieter

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