E61 Zündschlüssel lässt sich nicht von 0 auf 1 drehen. Zündschloss klemmt/hakt

  • Hallo zusammen,
    der 5er meiner Frau (Bj. 2005 mit klassischem Schlüssel) hat mal wieder ein Problem. Der Schlüssel lässt sich nicht mehr von „Aus“ auf „Zündung an (Pos. 1)“ drehen. Hab mit der Suche schon ein Beitrag zum Zündschloss und Zündschlüssel gefunden, der beschreibt das Problem aber nicht ganz treffend. ?(


    Versucht man den Schlüssel zu drehen, hakt das Schloss. Manchmal (in einem von 10 Versuchen) bekommt man den Schlüssel mit viel wackeln und hin und her drücken mit leichter Gewalt gedreht. Die oberen Positionen lassen sich ohne Probleme drehen.
    Mein erster Gedanke, das Lenkradschloss, hat keinen Einfluss. Egal ob es eingerastet ist oder nicht, der Schlüssel bzw. das Schloss hakt.


    - Ersatzschlüssel zeigt dasselbe Fehlerbild.
    - Dann habe ich den Schlüssel mit Graphitspray eingesprüht. Auch keine Besserung.
    - Als letzte Möglichkeit etwas ballistol ins Schloss gesprüht. Ebenfalls immer noch das selbe Problem.


    Muss also ein neues Schloss her? :(


    Ein neues kostet bei Leebmann 77€. Der Austausch scheint laut TIS einfach zu sein, wo bekomme ich das Spezialwerkzeug her? Kann man da nen dünnen Durchschlag oder ein Stück Schweißdraht oder sowas nehmen?
    https://www.newtis.info/tisv2/…-32-steering-lock/ILEuTm5


    Oder ist es doch das Lenkradschloss? Das wäre dann komplizierter. Hierzu habe ich etwas im Forum gefunden.
    Weiß jemand was der Austausch beim Freundlichen kostet? Kann eine freie Werkstatt das? Ich denke nicht, da dafür ebenfalls Spezialwerkzeug nötig ist, oder?

  • Muss also ein neues Schloss her? :(


    Ein neues kostet bei Leebmann 77€. Der Austausch scheint laut TIS einfach zu sein, wo bekomme ich das Spezialwerkzeug her? Kann man da nen dünnen Durchschlag oder ein Stück Schweißdraht oder sowas nehmen?
    https://www.newtis.info/tisv2/…-32-steering-lock/ILEuTm5


    Oder ist es doch das Lenkradschloss? Das wäre dann komplizierter. Hierzu habe ich etwas im Forum gefunden.
    Weiß jemand was der Austausch beim Freundlichen kostet? Kann eine freie Werkstatt das? Ich denke nicht, da dafür ebenfalls Spezialwerkzeug nötig ist, oder?

    Im Endeffekt brauchst du nur was hartes das in das Loch passt. Also kleiner Inbuss oder Draht oder Büroklammer usw. Dann ziehst du das Schloss raus und fettest / schmierst den hinteren Teil. Da dürfte verharztes Fett sein, das muss vorher natürlich weg. Da sollte auch ein Sperrstift sein der auch neues Fett braucht. Aber auf keinen Fall den Schlüssel bei demontierten Zylinder rausziehen, ausser du machst gerne Puzzles für Fortgeschrittene.

  • Perfekt. Dann versuch ich das gleich mal und werde berichten. Ich werde erstmal fetten und hoffen das es wieder geht. Ansonsten sollte da auf lange Sicht ein neues rein.


    Müsste das neue Schloss irgendwie an den Schlüssel angepasst werden?

  • Erstmal vielen Dank, dass du mir (mal wieder ;) ) geholfen hast. Hab gestern Nachmittag das Schloss nach der TIS Anleitung ausgebaut. Wenn man die Handgriffe kennt ist das in 10-15 Minuten erledigt.


    3 Schrauben lösen, 2 oben, 1 unten.


    Plastikverkleidung ausclipsten (Ich hasse Plastikclips :-/ )



    Dann die Ringantenne ausclipsen und den Stecker lösen. Das Spezialwerkzeug hatte ich nicht. Mit 2 flachen Schraubendrehern vorsichtig die Plastikclips ( :cursing: ) lösen.



    Dann hoffen, dass ihr den Zündschlüssel drehen könnt und somit die Öffnung zum Entriegeln frei ist (das kleine Loch am Rand). Ich hab ein Stück Schweißdraht zum entriegeln genutzt. Ren Ring lösen und das Schloss herausziehen.






    Ich hab es gründlich gereinigt und dann mit Abus Schlosspflegespray ertränkt. Nach dem Zusammenbau lässt es sich zwar sehr leicht drehen. Hin und wieder verkantet es aber doch. Hatte überlegt nochmal zu schauen ob es irgendein spezielles Fett gibt, dass nicht so schnell verharzt. Habe dann aber heut morgen doch ein neues Schloss bestellt.

  • -> Danke für den Hinweis! Da steht Welle gegen Verdrehen sichern. Wie genau prüfe ich den dann die Freigängigkeit? Sorry für die dumme Frage

    In dem Du Dir eine Markierung machst, wenn der Schalter mit ausgebaut wurde, und Du dann die Schraube wieder löst, die zuvor die Welle gesichert hat.
    Dann kannst Du die Freigängigkeit prüfen und die Welle später wieder an ihre Markierung drehen.


    Anbei ein paar Bilder zum besseren Vorstellen vor dem Ausbau.
    Dort kannst Du auch die Schraube sehen, welche ich als Sicherung benutzt habe.

  • Vielen Dank! Das hilft total. :top:


    Hab heute das Schloss abgeholt. Steckt in nem schwarzen Kunststoffhalter. Ich denk zum Einbau Schlüssel einstecken, drehen. Aus der Plastikhülle ziehen und einbauen. Muss hier auch nochmal gefettet werden?


    Den Zündanlassschalter schau ich mir morgen auch an. und werde berichten. Danke!

  • So, kurzes Update.


    Zündanlassschalter gecheckt. OK.
    Neue Schloss eingebaut. War leicht gefettet. Ich hoffe das hält jetzt wieder 10 Jare. Einfach mit nem Zweitschlüssel den Schließzylinder verriegelt und gegen denalten geauscht. Dann den alten in den Kunststoffhalter geschoben, entriegelt und alles wieder zusammengebaut.


    Was soll ich sagen... dreht ohne Problem, hakt nicht mehr und der Schlüssel sitzt gefühlt straffer!


    Danke euch allen!

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