Tempomat Ausfall ab 100 km/h

  • Ich denke, dass das Thema nicht von der Lambdasonde her kommt. Die magische Zahl 99 auf 100 km/h ist nicht zufällig und kommt sehr wahrscheinlich von einer fehlerhaften Bedingung in einem Fehlererkennungsalgorithmus.

  • Ich denke, dass das Thema nicht von der Lambdasonde her kommt. Die magische Zahl 99 auf 100 km/h ist nicht zufällig und kommt sehr wahrscheinlich von einer fehlerhaften Bedingung in einem Fehlererkennungsalgorithmus.

    Solange nicht abgeklärt ist, obs bei ihm nicht aufs selbe Fehlerbild rausläuft - kann man "glauben", was man will. Natürlich braucht das STG bestimmte Fest-Werte für die rechnerische Orientierung, wenn die aber auf Grund unplausibler oder unplausibel werdender Abgaswerte diese Berechnungsalgorithmen stören, was dann? Dann kommts zu Folgeerscheinungen und in dem Falle wohl erstmal aus Sicherheitsgründen (?) zur Tempomatabschaltung / - aussteuerung. ... Was spricht dagegen, statt an der Glaskugel rumzureiben und sich in theoretischen Phantasien zu ergehen, stattdessen einfach mal die Hardware Stück für Stück zu testen nachm Ausschlußverfahren.

  • Wenn du davon überzeugt bist, dass gezeigt werden kann, dass es unter bestimmten Umständen die fehlerhafte DDE-Mengenregelung ist (UMWELTBEDINGUNGEN", Abgaswerte, Luftmasse, Pumpe, Ventile, Klappen, Turbo, usw. ...), was zu diesem seltsamen Tempomatverhalten führt (was aus meiner Sicht durchaus möglich sein kann), dann solltest du es untermauern und die Bedingungen spezifizieren. Bei meinem M57 wird der Tempomat auch unter den schlimmsten DDE-Bedingungen bei 100 km/h nicht abgeschaltet.

  • Nichts ist daran schlimm, aber er wollte den Wagen doch zu BMW bringen und hätte mal ein Update geben können. Zudem hat er ja auch schon Änderungen vorgenommen .


    Man kann es vielleicht schon etwas eingrenzen.


    Verstehe ich das Richtig, ihr habt beide einen E60 520i mit M54Effdf60 520i m54

  • Ich sehe gerade, dass der Schaltplan beim M54 ganz anders ist als beim Rest.


    M54: Steuergeräte: 1)Schaltzentrum Lenksäule ( Lenkstockschalter ) -----2) Sicherheits ung Gateway Modul----- 3)DME Steuerung

    4)Raddrehzahlsenor Hinten Rechts---------------------5)DSC--- ---------------------------------3)DME Steuerung


    Rest: Schaltzentrum Lenksäule ( Lenkstockschalter ) -----Sicherheits ung Gateway Modul----- DDE Steuerung



    Ist es möglich die MAN der Steuergeräte auszulesen und mal zur Verfügung zustellen?

  • Ahh okay,

    Ja also ich besitze den 520i mit m54 motor, und folgendes wurde jetzt gemacht radlager hinten neu abs sensoren vorne hinten neu ( bei bmw selber gekauft) lenkstock gereinigt.


    Was ich jetzt noch machen werde ist lenkwinkel kalibrieren, und eventuell in das getriebe soll auch noch ein geschwinkeitssensor sein, den eventuell noch zutauschen… aber irgendwann hab ich auf gut deutsch gesagt die schnautze voll!😅

  • Wenn du davon überzeugt bist, dass gezeigt werden kann, dass es unter bestimmten Umständen die fehlerhafte DDE-Mengenregelung ist (UMWELTBEDINGUNGEN", Abgaswerte, Luftmasse, Pumpe, Ventile, Klappen, Turbo, usw. ...), was zu diesem seltsamen Tempomatverhalten führt (was aus meiner Sicht durchaus möglich sein kann), dann solltest du es untermauern und die Bedingungen spezifizieren. Bei meinem M57 wird der Tempomat auch unter den schlimmsten DDE-Bedingungen bei 100 km/h nicht abgeschaltet.

    Ich kann dir nur - wie bereits beschrieben bei gleicher Problematik und gleicher Fehlererscheinung >> u.a. Tempomatabschaltung ab 100km/h, bis 99 in Funktion - nochmals schreiben (und ich dachte bereits, ich wäre ausführlich genug gewesen) dass es bei Betreffendem (NICHT bei mir) in der E60/61-Schraubergruppe im FB am Ende bei ihm an einer "angefressenen Leitung" vordere linke Lambdasonde lag ... alle anderen "Vermutungen", die u.a. auch hier geäußert wurden, liefen ins Leere, waren also auch nur Glaskugelpolieren. Und bei ihm ebenfalls im Protokoll hinterlegt der Hinweis "Umweltbedingungen". ... Deshalb der Hinweis, mal die Leitungen / Sonden zu checken und notfalls, wenn da nichts offensichtliches an Defekten zu erkennen ist - wenn deren herstellerseitig angegebene "Lebensdauer" (Einbau-/Nutzungszeit) überschritten ist, mal neue Sonden zu verbauen. Immerhin habe ich weder geschrieben "DAS isses definitiv", allerdings wurde das bei sämtliche "Rate-Tipps" völlig außen vor gelassen.

  • Umweltbedingungen existieren für sehr viele Fehlerspeichereinträge, eigentlich für sehr viele Steuergeräte und deren Fehlerspeichereinträge.

    Das sind (pauschale) Daten, die zu den Fehlern gespeichert werden und bei der Fehleranalyse helfen sollen.


    "Je nach Steuergerät" werden diese (auch "Umweltdaten" genannten) Werte zur Verfügung gestellt, da nicht jedes Steuergerät genügend EEPROM (damals sehr teuer) verfügbar hat, um die Daten überhaupt dauerhaft zu speichern.


    Das Vorhandensein von "Umweltbedingungen" lässt keinerlei Rückschluss auf Abgasrelevanz zu, auch wenn diese Daten bei der DDE/DME sehr viele Motorrelevante Daten enthalten. Meist werden die Umweltdaten sowieso steuergeräteeinheitlich pauschal mit jedem Fehler gespeichert.


    Ps. Mit besseren Möglichkeiten bei späteren Baureihen wurden einige Einschränkungen aufgehoben, die hier aber noch relevant sind.


    Dieser Zusammenhang beim Fall im Schrauber-FB ist also Zufall.

  • Man könnte diesem "Zufall" aber durchaus nachgehen, oder? Mehr wollte ich eigentlich auch nicht angeregt haben.

    Ehe man straight nur in eine Richtung "forscht" und dabei solche "Zufälle" außer acht lässt und sich dabei nen Buckel sucht.

    Leider wurde die Problematik vom TE nicht weiter aktuell gehalten, um zu erfahren, ob und wie er sein Problem in den Griff bekommen hat.

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