Mir kommt die Sache schon längst Spanisch vor. Wenn die Frage ernst und ehrlich gemeint war, kann ich mir nicht vorstellen, daß man seit dem nicht ins Forum schaut...
Timiboy
Mir kommt die Sache schon längst Spanisch vor. Wenn die Frage ernst und ehrlich gemeint war, kann ich mir nicht vorstellen, daß man seit dem nicht ins Forum schaut...
Timiboy
Na ja 3 Jahre und 77 Beiträge ist jetzt nicht sooo frisch ![]()
Timiboy
Hat keine Zeit zu gucken, ist schon am fahren ![]()
Na ja 3 Jahre und 77 Beiträge ist jetzt nicht sooo frisch
Timiboy
Dann habe ich mich wohl verschaut ![]()
War mein erster Blick als ich den Thread gesehen habe. Der erste Gedanke ging natürlich in Deine Gedankenrichtung
Bin irgendwie gespannt ob wir mal eine Rückmeldung lesen ![]()
Timiboy
Hallo,
ich hatte von der Forensoftware keine eMails trotz Abo-Funktion erhalten - Entschuldigung. Also, ich bin kein Troll. Und wie einige schon richtig vermutet haben, geht es um die gesundheitlichen Gründe. Ich traue ihm das Fahren einfach nicht mehr zu. Die Bundes-Kampagne des TÜV zur anonymen Fahrprüfung für Senioren wurde leider in Hessen nicht umgesetzt. Diese Seniorenfahrprüfung ist leider mit kompletter Anschrift und so weiter. Damit wurde mir das Werkzeug genommen, daß ich ohne Gesichtsverlust meines Vaters darüber den Wagen vielleicht entsorgen kann. Zum Thema Wert des Wagens. Ich glaube, er ist fast nichts mehr wert, auch wenn der TÜV noch ein Jahr hält, denn das Fahrwerk fährt sich irgendwie aufgebockt hart. Vermutlich muß alles gewechselt werden. Der Käufer erhält natürlich die beiden Aktenordner mit der lückenlosen Servicehistorie und allen Kilometermeldungen. Das mag komisch klingen, aber mir ist das Gefühl meines Vaters wichtiger als die paar Euro, die ich spare. Jeder, der auch nur einigermaßend etwas von Autos versteht, wird diesen Wagen auf 250 bis 400tkm schätzen. Alleine das Leder der Sitze spricht schon eine deutliche Sprache. Der Punkt ist einfach, daß ich mir das Leben zur Entsorgung des Autos, nciht des Vaters, einfacher machen wollte. 300tkm schaffen und verkaufen -> Eine Sorge weniger. Wenn das alles nicht geht, muß ich das mit meinem Vater ganz gegen seinen Willen durchziehen. Die Menschen, die sich hier im Forum ein wenig damit auskennen, wissen, daß sich reine Informationen ("es ist doch kein Unterschied ob 298 oder 300tkm") nur schlecht merken lassen, dafür Emotionen ("ich habe versagt" "nicht einmal das schaffe ich noch") viel besser merken lassen. Was ich letzlich brauche, ist konkret gesprochen, das Photo von dem Tacho mit 300tkm, mit genügend Auto darum herum, daß es eindeutig als seiner zu erkennen ist. Welchen Zahlenwert dieser hinerher anzeigt, ist egal, so lange es legal ist.
Das Thema selber fahren: 1,2Tkm ist eine ganze Menge. Der Wagen steht in der Garage bei meinem Vater in Hessen, 300 km von mir entfernt. Wenn ich den Wagen mit zu mir nehme, um 1,2tkm zu fahren, brauche ich einfach zu lange. Und jetzt an einem WE 1,2tkm zu fahren, ist auch etwas viel. Falls einige die Frage nun stellen, warum ich daran denke, den Tacho zu justieren, wenn ich nicht einmal bereit bin, 12h Auto zufahren, kann ich die Frage nur so beantworten, daß ich einen 70Stunden-Job habe und sehr froh bin, wenn es ein WE gibt, an dem ich nicht arbeiten muß und keine Krisen bei meinen Eltern lösen muß. Außerdem würde mein Vater den Wagen ganz banal suchen, wenn er nicht mehr in der Garage steht, weil ich ihn fahre. Hier kommt das Photo von vorhin ins Spiel.
Zur Zeit bin ich in der richtig guten Lage, daß mein Vater den Fahrzeugschein verloren hat. Im Internet habe ich auf der Website vom Bürgeramt den Hinweis gefunden, daß man mindestens 4 Wochen warten soll, bevor man einen neuen Ausweis beantragt. Jetzt habe ich noch die Information platziert, daß erst der Ausweis da sein muß, bevor der neue KFZ-Schein beantragt werden kann. Wenn ich Glück habe, kommen vielleicht 8 Wochen zusammen.
Noch etwas Anderes zu einem der ersten Beiträge, in welchem jemand schrieb, ich solle ihn doch fahren lassen: Hierzu ist die Rechtsprechung zwar nicht perfekt eindeutig, aber doch recht wahrscheinlich:
"Weiß der Betroffene [=Angehörige] also aufgrund von bereits gemachten Erfahrungen, dass in den Augenblicken, in denen die Orientierungsfähigkeit des Erkrankten erheblich eingeschränkt ist, Dritte gefährdet und Schäden angerichtet werden, so ist der Aufsichtspflichtige verpflichtet, alles zu tun, um diese Gefährdungen zu vermeiden."
Dies ist ein Zitat der
https://www.deutsche-alzheimer…haftet-fuer-schaeden.html
geschrieben von
Bärbel Schönhof, Bochum
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Sozialrecht,
Lehrbeauftragte der Universität Dortmund
Der Punkt ist, daß mit einem E39 erheblich mehr Leben kaputt gemacht werden kann, als mit einem Roller.
Das Baujahr des E39 ist 1998.
Das Tragische ist, daß letztes Jahr eine größere Reparatur anstand und meine Mutter den Reparaturauftrag erteilt hatte und die Werkstatt anfing, bevor ich kontaktiert wurde, obwohl ich darum bat. Es ist zwar eine glasklare Flucht, den Wagen per wirtschaftlichem Totalschaden zu entsorgen, als ihn per diskussion zu verkaufen. Nur ist die Diskussion zwar führbar, müßte aber jedes Mal beim Anblick der leeren Garage erneut geführt werden. Einen Schaden an dem Wagen zu simulieren erscheint mir nun allerdings auch zu abgedreht.
Viele Grüße und Vielen Dank für die Hinweise in den ganzen Antworten
P.S: Ich habe gerade noch einmal geschaut: Das Thema ist wirklich "abonniert". Falls ein Moderator das liest, könnte er bei Gelegenheit mir mitteilen, was ich falsch eingestellt habe?
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Mein Vater ist bis letzten Sommer noch Auto gefahren. Er hat dann von selbst gesagt das er nicht mehr fahren möchte.
Du hast einen Link über Alzheimer gepostet. Wenn es dann so ist, dann sitze es aus. Auf der anderen Seite schreibst du das du 300 km von deinen Eltern entfernt wohnst. Nimm doch einfach das Auto mit zu dir. Brauchst ja nur zweimal kurz hintereinander deine Eltern besuchen dann stehen da 300000 km auf dem Tacho.
Wenn ein Foto wirklich ausreichend ist, dann würde ich vorschlagen, dass du einfach ein Bild in sehr guter Qualität machst und ich fake es dir einfach auf 300xxxkm und die Sache hat sich dann erledigt.
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Danke, das wird helfen. Das habe ich wohl über den Wechsel der Forumssoftware übersehen. War falsch eingestellt.
dann sitze es aus."
Das ist Plan B, den ich momentan favorisiere, allerdings auf Koaten meiner Mutter. Deswegen bin ich recht froh, daß das Thema jetzt erst einmal 8 Wochen ruht
"Auf der anderen Seite schreibst du das du 300 km von deinen Eltern entfernt wohnst. Nimm doch einfach das Auto mit zu dir. Brauchst ja nur zweimal kurz hintereinander deine Eltern besuchen dann stehen da 300000 km auf dem Tacho.
Ich schrieb ja, daß ich einen einfacheren Weg suchte. Zumal das über 4 Wochen fehlende Auto wieder die Fragen aufwirft.
Wenn ein Foto wirklich ausreichend ist, dann würde ich vorschlagen, dass du einfach ein Bild in sehr guter Qualität machst und ich fake es dir einfach auf 300xxxkm und die Sache hat sich dann erledigt.
Das klingt gut. Das emotionale Erlebnis habe ich/er dann zwar nicht. Aber das ist der beste Plan B. Ostern bin ich wieder dort. Dann mache ich die Photos. Es hat den Charme der absoluten Legalität. Danke.
Viele Grüße
Kein Ding, kriegen wir locker gelöst. ![]()
Und wie siehts aus? : )
Wollte die ganze Geschichte nur der Ordnung halber abschließen und mich bedanken: Habe die Photo-Variante gewählt, nachdem der Wagen durch einen glücklichen Zufall ersteinmal eine ganz leere Batterie hatte als ide Papiere wieder da waren. Die Batterie konnte ich durch verschiedenes Vergessen des Ladegerätes noch ein wenig länger leer lassen und dann war sie so tief entladen, daß sie getauscht werden mußte... Dann trat leider so schnell hintereinander Verschlechterungen auf, daß ich den Wagen mitnehmen konnte und mit 2 Aktenordnern mit den gesammelten Werkstatt- und TÜV-Berichten privat verkaufen konnte. Er hat nur noch zweimal gefragt und letztlich brachte mir das Photo trotz meiner Gedanken auf Grund der Verschlechterungen nichts mehr. Irgendwie anders wäre es mir lieber gewesen. Dieses Autowegnehmen ist einfach nicht gut.
Und, was sagt dein Vadder?
Über dir steht’s doch!
Danke für das Update und alles gute wünsche ich.
Also für mich ist es jetzt nicht ersichtlich ob er sich jetzt gefreut hat oder nicht...
Aber naja, 1200km ist nun wirklich nicht viel. Dieselfahrer schaffen sowas innerhalb von 1-2 Wochen.
Wenn alles geklappt hat ist das doch toll.
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