Frage dazu:
Wissen wir denn sicher, dass der Thermostat im Getriebe-Wärmetauscher immer offen steht, wenn das Motor-Kühlwasser eine bestimmte Temperatur erreicht?
Und NICHT die Öffnung des Thermostaten von der ÖLTEMPERATUR des Getriebes abhängt?
Überlegung:
Sollte das Öffnen nämlich von der Öltemperatur abhängen, dann kann man einen Inline-Thermostaten vergessen, weil der bei kaltem Motor das Kühlwasser blockiert und damit zulässt, dass das Getriebe überhitzt. Das wird nämlich manchmal viel schneller warm als der Motor.
Es ist dann nämlich eher umgekehrt:
Das Getriebe wärmt bei Belastung den Motor mit, wenn der noch kalt ist. Weil die Öltemperatur des permanent strömenden Öls den Thermostaten des Kühlwassers öffnent. Eine clevere Lösung.
Und wenn aber das Motor-Kühlwasser durch einen kalten Inline-Thermostaten gestoppt wird, überhitzt daher ganz einfach das Getriebe. Und das, obwohl der Motor noch nicht warm ist.
Ausblick (Spekulation):
Es ist vorstellbar, dass man so nicht weiterkommt. Auch mit einem Thermostaten im Ölkreislauf ist nicht geholfen, denn es kann ja sein, dass das Öl immer fließen muss.
Es gibt vielleicht überhaupt nur eine Möglichkeit, wenn man das selbst machen will und den WT ausräumen, und die ist aufwendig:
Einen Thermofühler an das Öl, einen an das Kühlwasser, eine kleine Elektronik und ein Steuerventil vor das Kühlwasser.
Das ist sicher besser als die mechanische Lösung von BMW, aber auch aufwändiger.
Die Lösung von Alpina richtet sich nicht umsonst nach der Getriebetemperatur.
BMW hat sich ja vielleicht was dabei gedacht, zwei kleine Thermostate direkt im Gehäuse des Wärmetauschers unterzubringen.
Das alles nur so als Bemerkung am Rande. Dinge müssen nicht immer so einfach sein, wie sie erscheinen.
k-hm