Welcher Chip solls sein?


  • Hallo Harald,
    fährst du die Box und wie ist das Befinden? Preis ist ja von o.k., 399€. Aber ist das etwas für den Preis? Die Frage stell ich mir bei dem Angebot.



    Hallo Timmy,
    bin ja von deinen Daten beeindruckt aus 197PS holst du / Tuner 270 PS raus. Wo hast du dies machen lassen und wie lange / KM bist du schon damit unterwegs?
    Mike

  • Hatte bei meinem 530d schon Breyton D-Box für 3,0d , und der ging schon besser aber hab es dann wieder verkauft.
    Jetzt hab ich den Chip von AC Schnitzer und der ist 1000xBesser, mehr leistung und ist auch sicherer auch die anschlüsse waren anderst als bei dem von breyton, viel mehr anschlüsse bei dem AC Schnitzer chip.

  • Zitat

    Original von bmw4ever
    .....Chip von AC Schnitzer........auch die anschlüsse waren anderst..............viel mehr anschlüsse bei dem........chip.



    Was hat denn so ein Chip für Anschlüsse ? :O :?:





    Gruß Fabian

  • Anschlüsse haben die Boxen, aber ob die Anzahl der Anschlüsse etwas über die Qualität aussagt? :O


    Ich persönlich mag keine Boxen verbauen - ist aber nur ein subjektives Empfinden. Schnitzer und Co. machen allerdings nix anderes als so manch andere Tunder - verlangen nur viel mehr Geld.


    Ich war bei hs-elektronik.


    Timmy

  • Die Anschküsse sagen natürlich nix über die Qualität,
    aber der name Ac Schnitzer ist vertrauenswürdiger als Breyton finde ich, und ich weis ja das der Schnitzer besser war weil ich ja beide verbaut hatte und da gab es nun mal unterschiedliche leistungsersteigerung.


  • Die Anschlüsse was an den Motor kommen, bei Breyton war es nur einer, und bei Schnitzer glaub 6 oder 7 und der einbau war auch schwieriger.

  • Ich bin mit dem Reuter-Motorsport Modul sehr zufrieden
    Hatte ich damals beim 330d auch drin
    Und mein Vater hat seit 2003 das Teil drin
    149000km hat er jetzt damit gefahren ..null problemo
    Das schöne ist du fährst vorher und nachher auf den Prüfstand
    ergebniss bei mir 317ps :top:

  • Das ist kein Chip von Ac Schnitzer, sondern eine Box. Daher auch die Anschlüsse. Hatte diese Box selbst bestellt, aber nicht einbauen lassen. Bei einem evtl. Motorschaden kann man diese Box nicht mal eben ausbauen um das Tuning zu vertuschen. Das ist bei einem Chip schon einfacher. Zumal die Einbauzeit der Box mit 1,5 Stunden angegeben ist

  • Die Frage ist brauch man die paar mehr PS?


    Und ich glaub sofern man ein Software Uptade macht ist der Chip weg bei der Box bleibt die Leistung..


    Bin mir aber nicht sicher..

  • Zitat

    Original von Sniper3
    Das ist kein Chip von Ac Schnitzer, sondern eine Box. Daher auch die Anschlüsse. Hatte diese Box selbst bestellt, aber nicht einbauen lassen. Bei einem evtl. Motorschaden kann man diese Box nicht mal eben ausbauen um das Tuning zu vertuschen. Das ist bei einem Chip schon einfacher. Zumal die Einbauzeit der Box mit 1,5 Stunden angegeben ist



    Bei meinem AC Schnitzer Box hab ich vlt 20min gebraucht und bei Breyton ca. 2-3min, so groß ist der unterschied ja auch wieder nicht

  • Ob man die "paar" PS braucht oder niocht muss jeder selber entscheiden - es geht aber meist nicht nur um PS, sondern auch um das Drehmoment. Das kann in der Praxis schon Unterschiede machen.


    Der Chip muss nicht zwingend "weg" sein, wenn ein Update durchgeführt wird. Diese Software-Updates lassen sich auch so machen, dass der Bereich, der vom Chip beeinflusst wird (Motormanagement) nicht überspielt wird.


    Timmy

  • Zitat

    Original von Timmy
    Also sorry, aber schon die Aufmachung der Website und die Wortwahl dort ... :rollen:


    Sicher kein Laden, dem ich meinen 60K-Wagen anvertraue.


    Timmy


    zustimmung.
    wenn mich auf der ersten seite gleich ne tusse mit "machs mir du hengst blick" anschaut ist das für mich keine seriöse adresse.
    ist rein subjektiv, aber für mich ist sowas entscheidend :bad:

  • Nabend,
    kann man diese Tuning Boxen problemlos beim TÜV eintragen lassen ? Was kostet sowas ? Worin besteht der Unterschied zwischen einer 400€ und einer 800€ Box bei identischen Leistungsdaten ? :?:


    Gruß
    Eugen

  • Also ich klaue jetzt mal frech einen Text, der aber gerne bei einem namhaften Chiptuner nachzulesen ist. Vielleicht klärt das so manches, worüber ich mir schon Gedanken vor dem Tuning gemacht habe:


    Chiptuning oder Zusatzsteuergerät beim Turbodiesel?
    Diese Frage stellt sich wenn über elektronisches Turbo-Diesel Tuning nachgedacht wird, der folgende Beitrag erläutert beiden Methoden und soll ihnen bei der Kaufentscheidung helfen.


    Elektronisches Tuning bei Turbodieselmotoren ist relativ leicht möglich: solange der Russ - Ausstoss nicht deutlich zunimmt, es reicht eine Erhöhung der Einspritzmenge. In den Brennräumen ist ab Werk selbst bei Volllast noch ein Luftüberschuss vorhanden, mit dem eine zusätzliche Kraftstoffdosis verbrannt werden kann. Drehmoment und Leistung steigen an, bis der Luftüberschuss verbraucht ist und weitere Kraftstoff nur noch in mehr Russ statt mehr Leistung umgesetzt wird. Da die Förderraten Einspritzpumpen konstruktiv festgelegt sind, ist jede Anhebung der Einspritzmenge zwangsläufig mit einer Verlängerung der Einspritzdauer verbunden.


    Also einfache Lösung zur Mengenanhebung kann der Motorcomputer (Steuergerät) durch externe Tuningboxen, auch Zusatzsteuergerät genannt, per Verfälschung eines oder mehrerer Sensorsignale so getäuscht werden, dass eine höhere Einspritzmenge (= späteres Einspritzende) eingeregelt wird. In andere Abläufe bzw. dem Kennfelder des Motorcomputers (Steuergerät) wird nicht eingegriffen, so dass alle anderen Motorbetriebswerte wie Ladedruck und Einspritzbeginn auf dem serienmässigen Stand bleiben. Durch den teilweisen Verbrauch des Luftüberschusses werden die Abgaswerte grundsätzlich verschlechtert, können aber noch im Rahmen bleiben, was auch durch Gutachten dokumentiert wird. Da Tuningboxen in der Regel keine Drehzahlinformationen bekommen, können sie die Einspritzmenge grundsätzlich nur unabhängig von der Drehzahl anheben. Mit Tuningboxen können Drehmoment und Leistung nur im Rahmen des ab Werk vorhandenen Luftüberschusses erhöht werden. Eine noch saubere Leistungssteigerungen ist nur begrenzt realisierbar.


    Will man Drehmoment und Leistung dennoch gleichmässig steigern, so muss für eine Erhöhung der Einspritzmenge auch entsprechend mehr Sauerstoff zugeführt werden: eine Ladedruckerhöhung ist nötig. Je nach Motorversion ist das wieder durch Verfälschung (Reduzierung) des Sensorsignals für den Ladedruck möglich, worauf der Motorcomputer nach dem gleichen Prinzip wie bei der Tuningbox den realen Ladedruck höher als normal einregeln wird. Das schafft wiederum Freiraum für eine weitere Erhöhung der Einspritzmenge über die Tuningbox. Allerdings sind uns bisher keine Tuningboxen zur Veränderung des Ladedrucksignals gekannt, daher müsste eine solche Druckanhebung grundsätzlich in Eigenregie erfolgen Selbstbau eines Moduls für den Kabelweg oder Drucksensor zum Motorcomputer (Steuergerät).
    Bei diesem Konzept ist aber eine genaue Abstimmung zwischen Ladedruck und Einspritzmengenanhebung kaum möglich, so dass je nach Betriebszustand entweder der Lader unnötig hoch belastet wird oder deutliches Russen auftreten kann. Bastellösungen zum Vorverlegen des Spritzbeginns in Verbindung mit Tuningboxen. Das Signal des Nadelbewegungsfühlers lässt sich durch einige elektronische Bauteile so verfälschen, dass der Motorcomputer einen späteren Spritzbeginn als real erkennt und daraufhin in gutem Glauben den Spritzbeginn früher einregelt, als es im Kennfeld vorgesehen ist. Aber auch hier ist es praktisch unmöglich, ein optimales Gesamtergebnis über alle Betriebszustände hinweg zu erreichen. Wird das Spritzende für extreme Leistungssteigerungen sehr weit hinausgezögert, so spritzt die Düse immer noch ein, während der Motorkolben schon deutlich weiter abwärts gelaufen ist als bei der Originalabstimmung. Dabei kann der obere eingeschnürte Rand der Kolben liegenden Brennmulde von den brennenden Einspritzstrahlen getroffen und abgeschmolzen werden: das schadensträchtige zu späte Spritzende, ist per Tuningbox ohne Vorverlegung des Spritzbeginns eigentlich vorprogrammiert.
    Eine feinfühlige Abstimmung von Ladedruck und Einspritzmengenanhebung ermöglicht daher nur das Chiptuning mittels Änderung der Kennfelder für den gesamten Betrieb des Motors. Der Motorcomputer wird umprogrammiert. Da in den Kennfeldern auch die Motorendrehzahl verabreicht ist kann man per Chiptuning die Mehrleistung über das gesamte Drehzahlband variabel sauber modellieren.
    Bei Tuning wird quasi automatisch auch der Spritzbeginn entsprechend der berechneten Mehrmenge nach früher verlegt, was für eine optimale Kraftausbeute für die gesamten erhöhte Einspritzmenge erforderlich ist.
    Merke: Tuningboxen erhöhen nur die Einspritzmenge, ohne dass der Motorcomputer dies bemerkt. Daher wird auch der Einspritzbeginn nicht vorverlegt, der Ladedruck und die Luftmasse nicht berücksichtigt, d.h. die gesamte Mehrmenge wird am Ende der regulären Einspritzzeit in die Zylinder gebracht, was auch eine relativ schlechtere Energieumsetzung der Mehrmenge bedeutet, dass somit ein Leistungs- und Verbrauchsnachteil gegenüber dem Chiptuning bedeutet. Dabei kann auch der obere Rand des Kolbens von den brennenden Einspritzstrahlen getroffen und abgeschmolzen werden. Aus diesen Gründen sollte wenn immer es möglich ist dem Chiptuning über das Kennfeld den Vorrang gegeben werden. Tuning soll den Fahrspassfaktor und nicht den Frust erhöhen.


    Timmy

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