525dA Facelift kaufen??

  • 525dA Facelift kaufen??

    Hallo an alle,

    habe ja vor 1 monat mein 530d vfl verkauft.. jetzt habe ich ein 525da Lci gefunden wieder aus deutschland wie mein vorgänger weil in deutschland ist die auswahl größer als österreich.

    Werde ich bei dem viel Leistungsunterschied spüren als VFL 530d mit 218 Ps ?

    Der Wagen ist ein 525da facelift mit 130000km
    Bj: 2007/10

    M Paket
    Leder Sportsitze (Beige)
    Navi Prof.
    Xenon mit Kurvenlicht
    Shadowline hochglänzend

    was mich stört dass er kein Sitzheizung hat..

    Preis ist 20000€

    was sagt ihr zu diesem Angebot?

    und was ich noch fragen wollte ich brauche dann ein überstellungskennzeichen dass ich den auto nach österreich fahren kann.. Aber ich habe gehört dass es in Deutschland ein 3 Monats kennzeichen gibt kriegt man den 3 Monats kennzeichen gleich bei der zulassungstelle?

    Ich bedanke mich jetzt schon auf eure Antworten.

    mfg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DjHaLiL ()

  • Ohne Sitzheizung geht gar nicht.
    Auf Grund der hohen Wikungsgrade der Dieselmotoren bleibt keine "Abwärme" mehr für die Heizung übrig.
    Rechne mal mit mind. 5-10 Km, bis bei Frost lauwarme Luft aus den Düsen kommt.

    Ja, ich sag s gerade heraus:
    Das ist kein Winterauto.

    Wenn Du aus Ö bist solltest du sogar eine Standheizung in Erwägung ziehen.

    Und dafür verzichtest du auf das Navi Prof, das taugt eh nichts. Hol Dir besser was aus dem Zubehör.

    Grüsse

    Stefan
  • naja sitzheizung ist im winter ein muss aber bei dem preis weiss ich nicht ob ich hier die augen zu drücken kann :S preislich ist er wirklich sehr sehr in ordnung weil ich seit 1 monat überall hingeschaut habe unter 23 findet man wirklich gar nichts
  • Original von Kawafred
    Vermute auch das es ein EU Model ist.
    Hatte zwei Autos angeschaut bei meiner Suche und beide hatten keine Sitzheizung und waren aus Italien.


    Korrekt, kann aber auch ein Spanier sein.
    Irgendjemand hier aus dem Forum (habe den Namen vergessen) fährt einen originär spanischen 550i, der hat trotz Komfortsitzen und Leder auch keine Sitzheizung.
    Auf jeden Fall ist es definitiv kein deutsches Fahrzeug, wenn er Leder aber keine Sitzheizung hat!!!

    Du kannst Dir vom Händler ja mal die Fahrgestellnummer geben lassen und per eMail bei der BMW-Kundenbetreuung die Liste der werksmäßigen Fahrzeugausstattung anfordern. Dort sollte man es imho sehen können für welches Land er gedacht war.
  • Original von DjHaLiL
    und mit dem kennzeichen hat keiner ne ahnung oder :?:


    Hier in Deutschland gibt es sogenannte Kurzzeitkennzeichen, die in der Regel für Überführungs- oder auch Probefahrten gedacht sind. (Beispielfoto )
    Um so ein Kennzeichen zu bekommen brauchst Du nur den Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung.
    Lt. ADAC könntest Du wohl mit so einem Kennzeichen das Auto nach AUT überführen. :??:

    Hier mal zwei Links: klick und klick

    Am Besten ist aber Du informierst Dich nochmal genau, z.B. beim ADAC oder ÖAMTC.


    Grüße
  • Ich habe meinen auch aus Deutschland geholt und hatte ein 10Tages Überstellungskennzeichen.Das hat mit glaube ich 170,- und konnte mit dem Problemlos nach Österreich fahren.Bei den Überstellungskennzeichen ist man glaube ich haftpflichtversichert.
    Wie und wo man die genau bekommt weiß ich nicht,da mir das alles der Händler erledigt hat.
  • Original von Shorty
    Ich habe meinen auch aus Deutschland geholt und hatte ein 10Tages Überstellungskennzeichen.Das hat mit glaube ich 170,- und konnte mit dem Problemlos nach Österreich fahren.Bei den Überstellungskennzeichen ist man glaube ich haftpflichtversichert.
    Wie und wo man die genau bekommt weiß ich nicht,da mir das alles der Händler erledigt hat.


    Die bekommst Du in Deutschland bei jeder Zulassungsstelle.

    Dort musst Du den Fahrzeugbrief bzw. diese Zulassungsbescheinigung vorlegen und nachweisen, dass Du eine Kfz-Haftpflicht hast.

    Dann wird alles registriert und Du bekommst einen Wisch mit den Kennzeichendaten, damit dann zum Schildermacher (meist irgendwo neben der Zulassungsstelle), dieser prägt Dir die Schilder.
    Mit den Schildern dann wieder zurück zum Sachbearbeiter und dann kommen die Siegel aufs Kennzeichen.
    Jetzt kannst Du die Schilder ans Auto "tackern" und fahren.

    Nach Ablauf der Kennzeichen (Ablaufdatum ist groß rechts auf dem gelben Grund eingeprägt) sind die Schilder ungültig und Du kannst sie entsorgen oder ins Wohnzimmer hängen
    :D :D

    Wenn Du das Auto vom Händler kaufst, würde ich es ihn machen lassen, ist deutlich einfacher für Dich!


    Viele Grüße

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Ernie ()

  • ich bedanke mich auf eure antworten letztes Jahr habe ich mein wagen auch mit dem 15 Tages Kennzeichen importiert..

    @Ernie: Also ich kann auch den 3 Monats Kennzeichen problemlos holen oder ?? Weisst du vl auch noch wieviel die dann auch kosten?
  • Zu den Kennzeichen:
    Am billigsten sind Kurzzeitkennzeichen, ca. 70eur, sind für 5 Tage und auch in Österreich gültig (soweit ich weiss). Man muss nur darauf achten, eine grüne Karte zu bekommen.
    Dann gibt es noch die Ausfuhrkennzeichen.
    Sie gelten für 15 Tage, 1,2 oder 3 Monate.
    Kosten bei 1 Monat z.B 45€ Versicherung, ca.40 beim Verkehrsamt und ca. 30€ die Schilder.
    Zusätzlich wird (neuerdings!) bei diesen die Kraftfahrzeugsteuer für mindestens 1 Monat erhoben. Man muss dazu ein (flüssiges) Konto in Deutschland bei der Beantragung angeben.
    Für alle gilt: Keine Kasko möglich.
    Hifestellung bei elektrischen Problemen / Nachrüstungen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tomek ()

  • Zudem ist es in Österreich nicht erlaubt, ein Fahrzeug mit nicht Österreichischen Kennzeichen länger als 30 Tage zu betreiben.
    nachzulesen hier

    Nach 30 Tagen verliert das Fahrzeug seine Straßenzulassung und im Falle eines Crashs kann es passieren, dass die Versicherung aus steigt.
    Auch noch eher harmlos. Wenn du einen "neidischen" Nachbarn hast, der dich am Finanzamt anschwärzt ---- dann wird´s teuer :?:

    Überlege dir das gut mit den 3 Monaten --- im Finanzstrafverfahren in Österreich kann es dir passieren, dass du für "nur" Zigarettenschmuggel €30.000.-- und mehr bezahlst :spinnen:
    (weis ich, da es einen Kumpel von mir erwischt hat)
    Gruß
    Georg
  • Hier mal ein Auszug aus dem WKO Portal:

    Als „Inländer“ werden alle Personen unabhängig von ihrer Nationalität bezeichnet, die ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

    Grundsätzlich gilt, dass dieser Personenkreis nur Fahrzeuge in Österreich- also im Inland - verwenden darf, die auch hier zugelassen sind. Wenn Inländer Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen mehr als 1 Monat in Österreich verwenden, riskieren sie Verwaltungs- und Finanzstrafen. Diese Frist kann auf 2 Monate ausgedehnt werden, wenn es gute Gründe gibt, dass binnen eines Monates eine Zulassung des ausländischen Fahrzeuges in Österreich nicht möglich ist.

    Wer als Inländer ein ausländisches Fahrzeug länger als einen Monat in Österreich verwendet, bei dem wird vermutet, dass das Fahrzeug einen dauernden Standort in Österreich hat. Diese Vermutung bewirkt, dass so ein Fahrzeug auch in Österreich zum Verkehr zugelassen werden muss (österreichisches Kennzeichen) und alle nötigen Steuern (Nova, Kfz-Steuer etc.) bezahlt werden müssen. Diese Vermutung gilt bis zum Gegenbeweis, den der von der Behörde beschuldigte Lenker dann führen muss. Oft kann man aber einen solchen Gegenbeweis nicht führen.

    Dennoch ist es in bestimmten Fällen möglich, dass Inländer im Ausland zugelassene Fahrzeuge in Österreich legal verwenden können.

    * Verwendung in Inland weniger als einen Monat lang ab Einbringung ins Inland:

    Ab der Einbringung eines Fahrzeuges mit ausländischer Zulassung ist es auch Inländern erlaubt, bis zu einem Monat dieses Fahrzeug zu verwenden, ohne dass es in Österreich zugelassen werden muss. Das Kraftfahrgesetz stellt in seinem Wortlaut auf die Einbringung ins Inland, nicht auf die Verwendung ab.
    Daher stellt sich die Frage, wie der Fall der regelmäßigen Fahrten ins Ausland zu sehen ist - ob die Einmonatsfrist bei der Rückkehr nach Österreich (neue Einbringung ins Bundesgebiet) immer wieder neu zu laufen beginnt oder ob die Verwendung im Inland nur einmal, binnen eines Monats ab der ersten Einbringung erlaubt ist (wobei Voraussetzung aber in jedem Fall ist, dass das ausländische Kfz nie länger als einen Monat im Inland verbleibt).

    Das Verkehrsministerium und die Finanzbehörden (hier geht es um die Steuerpflicht und die Nova) vertreten die Ansicht, dass mit der regelmäßigen Wiedereinbringung die Einmonatsfrist nicht immer wieder neu zu laufen beginnt. Auch die vorhandene Judikatur der Finanzsenate kommt überwiegend zu dieser Rechtsansicht.
    Der Wortlaut des Gesetzes lässt aber auch die gegenteilige Auslegung zu.

    Bisher gibt es dazu keine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes (Stand 4.11.2010), daher ist eine endgültige Klärung noch nicht erfolgt.


    *

    Verwendung in Inland länger als ein Monat ab Einbringung ins Inland:
    Entscheidend dafür ist die Art der Verwendung eines ausländischen Fahrzeuges in Österreich:
    Fahrzeuge haben dann keinen dauernden Standort im Bundesgebiet (daher gilt bei ihnen nicht die Vermutung eines dauernden Standortes in Inland), wenn sie z.B.
    *
    o für Messen oder Ausstellungen ins Inland eingebracht werden
    o überstellt werden und im Inland mehr als 1 Monat verbringen
    o zu Testzwecken (von Journalisten) im Inland verwendet werden

    Sobald mit einem solchen Fahrzeug aber Tätigkeiten vorgenommen werden, die ein „typischer Inländer“ vornimmt (in die Arbeit fahren, Einkaufen fahren etc.), wird die Behörde auf einen dauernden Standort im Inland schließen. Die Verwendung eines derartigen Fahrzeuges länger als einen Monat bewirkt, dass die ausländische Zulassung als aufgehoben gilt (auch wenn nach wie vor ausländische Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sind). Dieses Fahrzeug ist dann nicht mehr zum Verkehr zugelassen, die Pflicht zur Steuerzahlung entsteht.

    Folgen einer illegalen Verwendung ausländischer Fahrzeuge in Österreich

    Wenn sich im Zuge eines Verwaltungsstrafverfahrens herausstellt, dass ein Inländer ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug länger als einen Monat in Österreich betreibt (ohne dass die Voraussetzungen Testfahrt, Journalist vorliegen), hat dies schwerwiegende Folgen.
    Das Fahren eines Fahrzeuges ohne Zulassung ist eines der schwersten Delikte, die das Kraftfahrgesetz kennt (vergleichbar mit dem Lenken eines Fahrzeuges ohne entsprechenden Führerschein).


    Neben einem Verwaltungsstrafverfahren für den Lenker, der gegen die Frist von einem Monat verstößt, hat auch der Lenker und/oder der Halter des Fahrzeuges mit einem Finanzstrafverfahren zu rechnen, da er Kfz-Steuer und Normverbrauchsabgabe (Nova) durch die Nichtzulassung des Fahrzeuges im Inland hinterzogen hat. Auch eine Hinterziehung der Umsatzsteuer ist denkbar. Die Polizei ist verpflichtet, der Finanzbehörde solche Fälle zu melden.


    Die früher bestehende Doppelwohnsitzbescheinigung (für Personen, die sowohl in Österreich als auch im Ausland einen ordentlichen Wohnsitz haben) wurde bereits vor Jahren ersatzlos gestrichen. Damit ist es für Inländer nicht mehr möglich, aus Steuerersparnis¬gründen über längere Zeit ein Fahrzeug mit ausländischem Kennzeichen zu lenken.


    Auch Angestellte oder Vertreter, die im Inland Tätigkeiten verrichten, bei denen sie ein Fahrzeug mit ausländischen Kennzeichen zur Verfügung gestellt erhalten, können legal nur ein Monat (in Ausnahmefällen zwei Monate) das ausländische Fahrzeug für ihre Arbeit verwenden.

    Daher muss hier auf das Risiko aufmerksam gemacht werden, wenn ein Inländer längere Zeit hindurch mit einem ausländischen Fahrzeug fährt.


    Wenn es deshalb ein Straf- und Abgabeverfahren gibt und man die Bescheide bis zum Verwaltungsgerichtshof bekämpft, und wenn das Gericht dann zum Ergebnis kommt, dass durch die Wiedereinbringung die Monatsfrist nicht immer wieder neu zu laufen beginnt, sind neben den hinterzogenen Steuern, den Finanz- und Verwaltungsstrafen auch noch Anwaltskosten zu begleichen.



    Verwendung von ausländischen Fahrzeugen durch Personen OHNE Hauptwohnsitz im Inland.


    Hier sieht das Gesetz eine Verwendung von bis zu einem Jahr vor. Hier ist nur wesentlich, dass der Lenker durch einen längeren Aufenthalt in Österreich nicht den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen zeitweilig in Österreich hat. Denn dann wäre ein österreichischer Hauptwohnsitz gegeben, der auch eine Ummeldung des ausländischen Kfz nach Österreich erforderlich macht.

    Gruß
    Georg
  • vielen dank für die ausführlichen antworten also dass heisst ich kann ein ausfuhrkennzeichen mit maximum 1 Monats Gültigkeit holen..

    Ich habe den verkäüfer geschrieben ob der Wagen ein EU Modell ist oder Deutsche Ausführung.. seit gestern meldet er sich nicht :?: