525d VFL - Leistungsverlust - Fehlersuche

  • 525d VFL - Leistungsverlust - Fehlersuche

    Moin,

    ich hab folgendes Problem mit meinem 525d Bj. 2007 - 260.000km.

    Seit ein paar Wochen hab ich so ab 90 kmh keine/weniger Leistung mehr, es fühlt sich an als ob der Turbo nicht bzw. nicht komplett mitläuft. Ich Erreiche jedoch trotzdem meine 210 km (aktuell Winterreifen drauf)

    Im Fehlerspeicher steht nichts relevantes.

    Folgendes hab ich geprüft:
    -Luftfilter frei
    -LMM mit Rheingold geprüft - alles ok
    -DPF regeneriert sich

    Rheingold hat mir nach dem LMM-Test gesagt, dass irgendwas mit dem Ladedrucksteller/Turbo nicht stimmt und ich auch mal die Unterdrucksache prüfen soll.

    Nun meine Frage dazu:
    Was hat denn der Druckwandler bei meinem 525d mit dem Turbo zu tun?
    Ich war der Meinung, dass der nur beim 535d der Turbo über Unterdruck angesteuert wird, und bei meinem per Stellmotor.
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  • okay, ich hatte nur gedacht, dass de Anweisungen von Rheingold immer auf das spezifische Modell abgestimmt ist.

    Gibts noch ne Möglichkeit dass etwas anderes als der Turbo kaputt ist? Bzw, wie kann ich sichergehen, dass es auch wirklich der Turbo ist?
  • So hab gerade mal nen Soll/ist Abgleich vom Ladedruck gemacht.
    Über 2300 U/M ist fast keine Abweichung feststellbar
    Unter 2300 U/M sind eine deutliche Abweichung sichtbar.

    Das würde doch heißen dass die VTG defekt ist oder?
  • Also die Verstellung der Turbinengeometrie arbeitet perfekt und hängt nicht.
    Die Ladeluftschläuche hatte ich vorher ab, nur ein leichter Ölfilm m.M. nach ok.
    Risse konnte ich auch keine feststellen.


    Ich hab auch zwei Fahrten gemacht und die Werte geloggt.

    1. Fahrt mit Drehzahlen unter 2300 U/M
    youtu.be/MYV_54-7cFY

    1. Fahrt mit Drehzahlen deutlich über 2300 U/M
    youtu.be/YP1f6sPgrQ4

    Jemand eine Idee?

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  • Wenn die Mechanik der VTG tatsächlich freigängig ist, dann kann es nur noch die VTG-Verstelleinheit (Ladedruckstelleinheit) sein.

    Die gibt es auch einzeln zu kaufen. Problem an der Sache ist, dann die VTG genau auf den Turbo kalibriert werden muss und dass kann man nur auf einer Prüfbank, einer so genannten Flow Bench.
    Es gibt in D einige auf Turbolader spezialisierte Anbieter, die über eine Flowbench verfügen.

    Die ganzen günstigen Turbolader mit VTG (egal ob per Unterdruck oder elektro-mechanisch angesteuert) sind in den meisten Fällen nicht kalibriert. So einen würde ich mir nie verbauen, die Abweichungen von den Soll-Werten sidn einfach zu groß.

    Die Firma Holex oder ATC Turbotechnik bieten so eine Kalibrierung an.
    Ob sich das preislich lohnt, oder ob man doch besser gleich einen kompletten Turbo mit kalibrierter VTG kauft, kann ich dir nicht sagen.
    Am Besten bei den Firmen mal anfragen.
  • Da werd ich mal anfragen - Danke!

    Woran erkenne ich ,dass ich einen Turbo mit kalibrierter VTG kaufe?
    Ist das nur beim originalen von BMW so?

    Ich würde nur trotzdem gerne sicher gehen, dass es auch der Turbo/Verstellereinheit ist bevor ich den raushol.

    Was mir bei meinem Video noch aufgefallen ist, ist dass die gemessene Luftmasse manchmal ziemlich stark springt.
    ist das normal, oder kann doch der LMM einen abhaben (Auch wenn Rheingold sagt dass diese ok ist)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thstorm ()

  • thstorm schrieb:

    ...

    Was mir bei meinem Video noch aufgefallen ist, ist dass die gemessene Luftmasse manchmal ziemlich stark springt.
    ist das normal, oder kann doch der LMM einen abhaben (Auch wenn Rheingold sagt dass diese ok ist)
    Hi Storm,

    mMn ist das nicht normal, meine bisher gemessenen LMMs lieferten mit allen Tools kein so ein Gezappel

    (80% waren allerdings bereits "tot") :lol:

    Entweder ist Dein Interface falsch eingestellt oder das Ding hat einen ab.

    Grüße Touri
  • Ich werde den LMM mal auf Verdacht tauschen, mal sehen ob der für den Leistungsverlust verantwortlich ist.

    Ich habe das Auto am Donnerstag bei nem Kumpel auf der Bühne da wollte ich noch folgendes prüfen:
    -Überprüfen ob der Krümmer Risse hat, von oben seh ich da nix
    -Prüfen ob die Anschlüsse am Turbo dicht sind
    -Prüfen ob irgendwo an den Turboschläuchen was undicht ist. (Von oben sah bisher alles dicht aus)
    -Testweise DPF-Ersatzrohr einbauen

    Abgasgeruch hab ich bisher keinen feststellen können von daher denke ich nicht dass im Abgassystem irgendwo eine Undichtigkeit ist, aber mal sehen.

    Noch Ideen, was ich auf der Bühne prüfen sollte um dem Leistungsverlust auf die Spur zu kommen?
  • thstorm schrieb:

    Moin,

    ich hab folgendes Problem mit meinem 525d Bj. 2007 - 260.000km.

    Seit ein paar Wochen hab ich so ab 90 kmh keine/weniger Leistung mehr, es fühlt sich an als ob der Turbo nicht bzw. nicht komplett mitläuft. Ich Erreiche jedoch trotzdem meine 210 km (aktuell Winterreifen drauf)

    Im Fehlerspeicher steht nichts relevantes.

    Folgendes hab ich geprüft:
    -Luftfilter frei
    -LMM mit Rheingold geprüft - alles ok
    -DPF regeneriert sich

    Rheingold hat mir nach dem LMM-Test gesagt, dass irgendwas mit dem Ladedrucksteller/Turbo nicht stimmt und ich auch mal die Unterdrucksache prüfen soll.

    Nun meine Frage dazu:
    Was hat denn der Druckwandler bei meinem 525d mit dem Turbo zu tun?
    Ich war der Meinung, dass der nur beim 535d der Turbo über Unterdruck angesteuert wird, und bei meinem per Stellmotor.
    Moin,

    da ich das gleiche Problem und den gleichen Wagen habe, kann ich die Problematik ganz gut nachempfinden. Ich habe dazu vor einiger Zeit auch einen Threat525d - fehlender Durchzug.

    Schätzungsweise wird es ein Zusammenspiel aus Undichtigkeiten im Ladedrucksystem und Fehlfunktion der VTG/Ladedrucksteller sein, die jedoch nicht so gravierend abweichen, dass ein Fehlercode im FS abgelegt wird. Dazu kommt, dass man sich bei solch einer Laufleistung die Investition in einen neuen Turbo + Ladedrucksteller (kein überholtes Altteil) wirklich überlegen muss. Ich werde vermutlich mit dem Mehrverbrauch und der geringeren Leistung leben.
  • Ich bringe das auto heute zu einer freien Werkstatt (ehemalige BMW-Vetragswerkstatt) zur Diagnose.
    Mal schauen was die sagen...wenns der Turbo ist seis, drum dann wird der halt getauscht - was bringt mir n Auto was kein Spaß macht :)
  • Ben-G schrieb:

    Wenn die Mechanik der VTG tatsächlich freigängig ist, dann kann es nur noch die VTG-Verstelleinheit (Ladedruckstelleinheit) sein.

    Die gibt es auch einzeln zu kaufen. Problem an der Sache ist, dann die VTG genau auf den Turbo kalibriert werden muss und dass kann man nur auf einer Prüfbank, einer so genannten Flow Bench.
    Es gibt in D einige auf Turbolader spezialisierte Anbieter, die über eine Flowbench verfügen.

    Die ganzen günstigen Turbolader mit VTG (egal ob per Unterdruck oder elektro-mechanisch angesteuert) sind in den meisten Fällen nicht kalibriert. So einen würde ich mir nie verbauen, die Abweichungen von den Soll-Werten sidn einfach zu groß.

    Die Firma Holex oder ATC Turbotechnik bieten so eine Kalibrierung an.
    Ob sich das preislich lohnt, oder ob man doch besser gleich einen kompletten Turbo mit kalibrierter VTG kauft, kann ich dir nicht sagen.
    Am Besten bei den Firmen mal anfragen.
    Hi Ben,

    im E39 Forum wurde viel darüber diskutiert, wann eine Turbo wirklich Schrott ist - und das merkt man ganz brutal, nicht so, wie hier geschildert.
    Wenn er noch einigermaßen läuft ist es meistens die Unterdruck / elektro-mechanische Steuerung, die Kalibrierung oder die VTG - so wie Du es beschreibst.

    Grüße Touri
  • Ben-G schrieb:

    Wenn die Mechanik der VTG tatsächlich freigängig ist, dann kann es nur noch die VTG-Verstelleinheit (Ladedruckstelleinheit) sein.

    Die gibt es auch einzeln zu kaufen. Problem an der Sache ist, dann die VTG genau auf den Turbo kalibriert werden muss und dass kann man nur auf einer Prüfbank, einer so genannten Flow Bench.
    Es gibt in D einige auf Turbolader spezialisierte Anbieter, die über eine Flowbench verfügen.

    Die ganzen günstigen Turbolader mit VTG (egal ob per Unterdruck oder elektro-mechanisch angesteuert) sind in den meisten Fällen nicht kalibriert. So einen würde ich mir nie verbauen, die Abweichungen von den Soll-Werten sidn einfach zu groß.

    Die Firma Holex oder ATC Turbotechnik bieten so eine Kalibrierung an.
    Ob sich das preislich lohnt, oder ob man doch besser gleich einen kompletten Turbo mit kalibrierter VTG kauft, kann ich dir nicht sagen.
    Am Besten bei den Firmen mal anfragen.
    Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen - das stimmt nicht so ganz ......
    Ich habe meinen Ladedrucksteller auch schon getauscht und mich vorher bei einem, sagen wir mal "Erfahrenen" schlau gemacht.
    Wenn du mal so einen Ladedrucksteller aufschraubst, wirst Du sehen, dass man da nichts kalibrieren kann.
    Der wird nur mechanisch kalibriert und zwar über die Halterung ( Langlöcher ) - wenn du also den Halter nicht abschraubst, sondern nur den Steller tauschst, ist alles gut. Das geht mit ein bisschen Fuckeln einwandfrei von oben. Das hat nicht mal eine Stunde gedauert. Den neuen Regler habe ich in Hitzeschutzband ( für Krümmer ) "eingepackt" so gut es ging - die Hitze ist nämlich das, was ihn irgendwann tötet. Also mein Regler ist neu und der Dicke läuft Bombe ......
  • Wolfmanjack schrieb:

    Ben-G schrieb:

    Wenn die Mechanik der VTG tatsächlich freigängig ist, dann kann es nur noch die VTG-Verstelleinheit (Ladedruckstelleinheit) sein.

    Die gibt es auch einzeln zu kaufen. Problem an der Sache ist, dann die VTG genau auf den Turbo kalibriert werden muss und dass kann man nur auf einer Prüfbank, einer so genannten Flow Bench.
    Es gibt in D einige auf Turbolader spezialisierte Anbieter, die über eine Flowbench verfügen.

    Die ganzen günstigen Turbolader mit VTG (egal ob per Unterdruck oder elektro-mechanisch angesteuert) sind in den meisten Fällen nicht kalibriert. So einen würde ich mir nie verbauen, die Abweichungen von den Soll-Werten sidn einfach zu groß.

    Die Firma Holex oder ATC Turbotechnik bieten so eine Kalibrierung an.
    Ob sich das preislich lohnt, oder ob man doch besser gleich einen kompletten Turbo mit kalibrierter VTG kauft, kann ich dir nicht sagen.
    Am Besten bei den Firmen mal anfragen.
    Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen - das stimmt nicht so ganz ......Ich habe meinen Ladedrucksteller auch schon getauscht und mich vorher bei einem, sagen wir mal "Erfahrenen" schlau gemacht.
    Wenn du mal so einen Ladedrucksteller aufschraubst, wirst Du sehen, dass man da nichts kalibrieren kann.
    Der wird nur mechanisch kalibriert und zwar über die Halterung ( Langlöcher ) - wenn du also den Halter nicht abschraubst, sondern nur den Steller tauschst, ist alles gut. Das geht mit ein bisschen Fuckeln einwandfrei von oben. Das hat nicht mal eine Stunde gedauert. Den neuen Regler habe ich in Hitzeschutzband ( für Krümmer ) "eingepackt" so gut es ging - die Hitze ist nämlich das, was ihn irgendwann tötet. Also mein Regler ist neu und der Dicke läuft Bombe ......
    Der Ladedrucksteller lässt sich mit Rheingold ansteuern und er bewegt sich ruckartig die vorgeschrebene Strecke. Daher wüsste ich nicht, was ein separater Tausch des Stellers bewirken sollte ?
  • Hat denn jemand ein Video von einen definitiv korrekt funktionierenden Ladedrucksteller?
    Meiner bewegt sich zwar auch ruckartig wenn er angesteuert wird, aber so ohne dass ich mal einen korrekt arbeitenden Steller gesehen habe tue ich mir schwer das zu beurteilen.
  • wurstdieb schrieb:

    Wolfmanjack schrieb:

    Ben-G schrieb:

    Wenn die Mechanik der VTG tatsächlich freigängig ist, dann kann es nur noch die VTG-Verstelleinheit (Ladedruckstelleinheit) sein.

    Die gibt es auch einzeln zu kaufen. Problem an der Sache ist, dann die VTG genau auf den Turbo kalibriert werden muss und dass kann man nur auf einer Prüfbank, einer so genannten Flow Bench.
    Es gibt in D einige auf Turbolader spezialisierte Anbieter, die über eine Flowbench verfügen.

    Die ganzen günstigen Turbolader mit VTG (egal ob per Unterdruck oder elektro-mechanisch angesteuert) sind in den meisten Fällen nicht kalibriert. So einen würde ich mir nie verbauen, die Abweichungen von den Soll-Werten sidn einfach zu groß.

    Die Firma Holex oder ATC Turbotechnik bieten so eine Kalibrierung an.
    Ob sich das preislich lohnt, oder ob man doch besser gleich einen kompletten Turbo mit kalibrierter VTG kauft, kann ich dir nicht sagen.
    Am Besten bei den Firmen mal anfragen.
    Ohne Dir zu Nahe treten zu wollen - das stimmt nicht so ganz ......Ich habe meinen Ladedrucksteller auch schon getauscht und mich vorher bei einem, sagen wir mal "Erfahrenen" schlau gemacht.Wenn du mal so einen Ladedrucksteller aufschraubst, wirst Du sehen, dass man da nichts kalibrieren kann.
    Der wird nur mechanisch kalibriert und zwar über die Halterung ( Langlöcher ) - wenn du also den Halter nicht abschraubst, sondern nur den Steller tauschst, ist alles gut. Das geht mit ein bisschen Fuckeln einwandfrei von oben. Das hat nicht mal eine Stunde gedauert. Den neuen Regler habe ich in Hitzeschutzband ( für Krümmer ) "eingepackt" so gut es ging - die Hitze ist nämlich das, was ihn irgendwann tötet. Also mein Regler ist neu und der Dicke läuft Bombe ......
    Der Ladedrucksteller lässt sich mit Rheingold ansteuern und er bewegt sich ruckartig die vorgeschrebene Strecke. Daher wüsste ich nicht, was ein separater Tausch des Stellers bewirken sollte ?
    Naja - wenn der Dicke scheiße läuft und der Ladedrucksteller im FS auftaucht, halte ich ( wie in meinem Fall ) einen Tausch nicht nur für sinnvoll, sondern für die einzig brauchbare Lösung ...... :rollen: