520i mit 4 Zylinder

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      Und selbst wenn der Vorbesitzer ein ordentlicher war , solltest Du bei der km Leistung berücksichtigen, dass dir folgendes bevorstehen könnte:
      - Kupplung/Zweimassenschwungrad
      - Kat/ Rußpartikel Filter
      Das sind dann mal schnell 3t€
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      cen009 schrieb:

      Und selbst wenn der Vorbesitzer ein ordentlicher war , solltest Du bei der km Leistung berücksichtigen, dass dir folgendes bevorstehen könnte:
      - Kupplung/Zweimassenschwungrad
      - Kat/ Rußpartikel Filter
      Das sind dann mal schnell 3t€
      Der Benziner hat keinen Partikelfilter und der KAT ist eher unauffällig, wieso sollte der kaputtgehen?

      Aber Kupplung und vor allem Zweimassenschwungrad ............ das ist richtig, das wird fällig sein ...... und teuer.

      Darum würde ich den Preis für die baldige Instandsetzung vom Kaufpreis abziehen, wenn es denn unbedingt dieses unmögliche Auto sein soll.

      Ein Wiederverkauf dürfte nahezu unmöglich sein.


      Wer will denn so ein Auto mit so einem völlig überforderten Motor?


      Grüße
      Udo
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      Ups stimmt ja mit der dpf :)

      Ich denke für jemanden der mit 200tkm ein auto kauft und diesen noch 100tkm fahren möchte, spielt der Wiederverkaufswert eh keine große Rolle.

      Die 8000€ wenns Händlerpreis ist, finde ich grad noch ok. Schließlich muss er auch was verdienen und trägt das Risiko das der Kunde was zu reklamieren hat, was nach 180tkm schon des Öfteren vor kommen kann
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      cen009 schrieb:

      Ich denke für jemanden der mit 200tkm ein auto kauft und diesen noch 100tkm fahren möchte, spielt der Wiederverkaufswert eh keine große Rolle.

      Die 8000€ wenns Händlerpreis ist, finde ich grad noch ok. Schließlich muss er auch was verdienen und trägt das Risiko das der Kunde was zu reklamieren hat, was nach 180tkm schon des Öfteren vor kommen kann
      Also die Gewinn-/Verlustsituation des Händlers kann mir erstmal völlig egal sein, wenn ich ein Auto kaufen will, schließlich ist es ja MEIN Geld, das der Händler haben will, man muss rein wertfrei den Gegenwert betrachten, den man dafür bekommt.

      Da sind 8.000 fürn kaum nachgefragtes Standuhrenauto (wer fragt denn beim Fünfer explizit nach DIESEM Motor? Niemand) schon exorbitant hoch, sogar dann, wenn er "nur" um die Hunderttausend Kilometer auf der Uhr hätte, weil dazu auch noch die Ausstattung nur minimal ist, nicht mal ordentliche Sitze sind da drin, damit bekommt man nach nur wenigen Kilometern Popo- und Kreuzschmerzen, die BMW-Seriensitze taugen nun mal nix, da sind die Sitze aus dem seligen Golf I noch besser.

      Aber dann mit fast 200.000 Kilometern auf der Uhr? Wo teure Reparaturen bevorstehen? Also ehrlich, mehr als 5.000 Euro wäre mir der Hobel nicht Wert und selbst für dieses Geld würde ich den NICHT kaufen.

      Dann lieber 10.000 Euro in einen anständigen Fünfer investieren, mit Sechszylindermotor und Automatik und Komfortsitzen. Und weniger Laufleistung als dieses Angebot.

      Oder, wenn man unbedingt komfortabel UND sparsam unterwegs sein will, nach nem Diesel Ausschau halten, da ist sogar der Vierzylinder noch zu empfehlen, leistungsmäßig auf jeden Fall, nur der Sechszylindersound fehlt dann, dafür lässt sich dieses Auto auch mit Automatik mit um die 6 Liter fahren, während die Sechser da mindestens anderthalb Liter mehr konsumieren, dafür hat man dann eben noch mehr Kraft und vor allem den geilen Sound.


      Ach ja, bei dem hier besprochenen Vierzylinder-Benziner mit 170 PS wird letztlich der Verbrauch im Alltag kaum weniger sein, als mit einem Sechszylinder-Benziner mit größerem Hubraum und mehr Leistung, da man den kleinen Vierer fast immer treten muss, um damit wenigstens im Verkehr ordentlich mitschwimmen zu können, während man beim Sechser wegen der Mehrleistung das Gaspedal nur streicheln muss.


      Grüße
      Udo
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      2 Liter Maschine ist für Kurzstrecke gut, wird schneller warm als 3, 4 Liter Maschine. Und wer Sprit sparen will der fährt auch langsam, der Fließende Verkehr ist ihm dann auch relativ egal, habe schon genug 5er langsam fahrrer gesehen.
      Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung. Wer welche findet kann sie gerne behalten.
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      Billythekid schrieb:

      2 Liter Maschine ist für Kurzstrecke gut, wird schneller warm als 3, 4 Liter Maschine.
      Wo hast du denn diesen Unsinn her? Die Kühlwassermenge ist jeweils so bemessen, dass die Wärme zuverlässig abgeführt werden kann, andererseits sorgt ein funktionierendes Thermostat dafür, dass das Kühlwasser auch schnell warm wird, dabei ist es doch egal, über wieviel Zylinder so ein Motor verfügt oder wie groß oder klein sein Hubraum ist.

      Mehr Zylinder bedeuten auch mehr Zündungen pro Umdrehung, also mehr Leistung, mehr Verbrauch und mehr Hitzeentwicklung.

      Ein Verbrennungsmotor gleich welcher Art, ist generell nicht geeignet für Kurzstrecke, der Motor sollte schon warm werden, wobei damit nicht das Kühlwasser, sondern die Öltemperatur gemeint ist, die sollte mindestens 80° C betragen, nur dann ist ein Motor warm und kann belastet werden, alle Passstellen sind dann optimal zueinander passend, so dass die höchste Leistung bei geringstem Verschleiß abgefordert werden kann, jeder Kaltstart mit anschließendem Kaltlauf bedeutet erhöhten Verschleiß, weil dann eben noch nicht alle Passungen den optimalen Ausdehnungskoeffizienten haben.

      Also: Viel Kurzstrecke = erhöhter Verschleiß, wenig Kurzstrecke = weniger Verschleiß.



      Grüße
      Udo
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      Es kommt ja immer noch drauf an , was für Ansprüche man gegenüber einem Auto hat.
      Vielleicht möchte der Jenige die Unterhaltskosten (steuern , Versicherung , Verschleißteile wie bremsen ... ) gering halten.

      Und es macht auch ein Unterschied ob man gewählt ist bei einem Händler oder privat zu kaufen. Privat wäre 5000€ realistisch, Händler wäre 8000€ oberste Grenze.
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      cen009 schrieb:

      Es kommt ja immer noch drauf an , was für Ansprüche man gegenüber einem Auto hat.
      Vielleicht möchte der Jenige die Unterhaltskosten (steuern , Versicherung , Verschleißteile wie bremsen ... ) gering halten.

      Und es macht auch ein Unterschied ob man gewählt ist bei einem Händler oder privat zu kaufen. Privat wäre 5000€ realistisch, Händler wäre 8000€ oberste Grenze.
      Und warum sollte der Händler daran 3.000 Euro verdienen? Nur, weil er ein halbes Jahr Gewährleistung leisten muss?
      Damit bin ich nicht einverstanden. Aber muss jeder selber wissen.

      Natürlich kommt es auf "die Ansprüche" an, die jemand an sein zukünftiges Auto stellt, welche Ansprüche genau sollten das denn sein, um sich für einen vierzylindrigen Benziner-Fünfer mit nur 170 PS bei enormen 6.700 Touren zu interessieren? Ein großes und schweres Auto mit nem viel zu kleinen und zu schwachen Motor? Dazu noch Handschaltung, die man bei den Voraussetzungen auch sehr oft betätigen muss mit den viel zu unbequemen Standardsitzen, die schon nach kurzer Zeit des Sitzens für Popo- und/oder Kreuzschmerzen sorgen? Also für einen untermotorisierten großen Wagen ohne jeglichen Langstreckenkomfort? Ungeeignet für die Stadt?

      Ich glaube übrigens nicht, dass die Gesamtkosten mit diesem Motor signifikant niedriger ausfallen als wie mit einem der größeren Sechszylindermotoren, wer sparen will, sollte zum Diesel greifen.

      Wenn dieses Auto mit der Ausstattung und dem Motor SO toll sein soll, wie einige hier meinen, wieso ist dieser Typ dann so selten verkauft worden?


      Grüße
      Udo
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      Billythekid schrieb:

      Weniger Hubraum= weniger zu erwärmende Metall Massen dadurch schneller auf Betriebstemperatur. Schneller auf Betriebstemperatur= weniger Verschleiß.
      Weniger Hubraum = kleinerer Motor = weniger Kühlwasser = weniger Energieumsatz da weniger Leistung = weniger Hitzeentwicklung = genauso schnell oder langsam warm wie ein größerer Motor mit mehr Hubraum = mehr Kühlwasser = aber auch mehr Energiedurchsatz demzufolge = mehr Hitzeentwicklung.

      Die Aufheizung des Kühlwassers und damit auch des Motorblocks hängt primär vom Energiedurchsatz ab, nicht von der Größe.

      Alle neueren Motoren, die man auf Direkteinspritzung zur Verbrauchsminderung umgestellt hat, haben Probleme schnell warm zu werden, es fehlt einfach die Energie dazu, weil der Kraftstoff effektiver zur reinen Leistungserzeugung genutzt wird, der Wirkungsgrad ist besser und damit fällt eben nicht mehr so viel Abwärme an, die das Kühlwasser schnelle aufheizen könnte, der gesamte Motorblock bleibt kühler.

      Besonders merkt man das bei den Dieselmotoren, die ohne elektrische Zusatzheizung nicht mehr auskommen. Nur damit kommt zumindest das Wasser für die Heizung auf eine brauchbare Temperatur.


      Grüße
      Udo
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      Kleiner Motor wird schneller warm als ein großer Motor, davon bringt mich keiner ab :maul:
      Es stimmt durch die Injektoren wird mehr Kühlung möglich aber gleichzeitig die Leistung ist gestiegen.
      Mehr Leistung= mehr Hitze. Wo wir wieder am Anfang Wären .
      Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung. Wer welche findet kann sie gerne behalten.
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      Billythekid schrieb:



      Es stimmt durch die Injektoren wird mehr Kühlung möglich aber gleichzeitig die Leistung ist gestiegen.
      Mehr Leistung= mehr Hitze. Wo wir wieder am Anfang Wären .
      Nein, nicht mehr Hitze, sondern mehr Leistung für den Antrieb (mehr Effektivität, weniger Verbrauch = weniger Aufheizung).

      Aber seis drum, ich sehe wohl, ich kann dich nicht vom Gegenteil überzeugen, du willst unbedingt Recht behalten.

      Wobei du im Prinzip sogar Recht hast = ein sehr viel kleinerer Verbrennungsmotor, nehmen wir mal einen 1-Zylinder 50cm³ Mopedmotor, dazu noch luftgekühlt, hat so wenig den Brennraum umschließendes Material, dass das sehr schnell warm wird, die Betriebstemperatur erreicht, den Motor kann man sozusagen aus dem Stand voll belasten (fast).

      Dass diese Dinger trotzdem keine hohen Laufleistungen erreichen, hat andere Gründe.

      Ein aus massivem Grauguss gefertigter Motorblock mit sagen wir mal 2 Litern Hubraum, verfügt da schon über ganz andere Materialmassen, die erst mal erwärmt werden müssen, das sollte einleuchten. Ein 3-Liter Sechszylinder ist da sicherlich noch schwerer. Allerdings verfügt der Sechszylinder auch über zwei aufheizende Zylinder mehr, verbraucht mehr Benzin, leistet aber auch mehr, der wird ebenso schnell oder langsam warm, wie der kleinere Kollege, der ja pro Zylinder über genauso viel Motormasse verfügt, die erwärmt werden muss, ist ja kein 50 cm³ Mopedmotor.

      Anders sind da schon die neueren Leichtmetallmotoren, die sind leichter, das Material kann schneller auf Temperatur kommen, allerdings nicht, wenn sie über die neuesten, hocheffizienten Direkteinspritzungen verfügen, die einfach nicht so viel Abwärme produzieren, sondern die Energie weit besser in Bewegung (Leistung) umsetzen.


      Grüße
      Udo
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      Haha, nette Diskussion und mehr Bewegliche Teile desto höher der Verschleiß/Belastung auf Kurbelwelle usw.
      Hilft das dem TE? Nein.
      Meinen 1,3l Civic mit Vergaser 4zyl. habe ich bei 340tkm abgegeben, meinen e34 M5 6zyl. mit 320tkm und mein aktueller 545i mit 8zyl. hat etwas über 200tkm.

      Für den Motor und Ausstattung finde ich den Preis aber zu hoch. Am besten mal zwei, drei Motoren Probefahren und du merk ob es dir wirklich reicht. Und ob das Schaltgetriebe beim 520i so eine gute Wahl ist!