E61-550er

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    • Hi, ich weiß es ist eine etwas blöde Frage aber kann man einen 550er mit 130TKm mehr-oder-weniger bedenkenlos kaufen bzw. wie "langlebig" sind die V8-Motoren. Gilt hier das Gleiche hinsichtlich Injektoren oder speziell das berühmte Wasserrohr...?!?!
      Gruß
      Ralph
    • Injektoren hat der N62TÜ keine.
      Allerdings sind Wasserrohr, Ventilschaftdichtungen, eingelaufene Valve Tronic Wellen und Undichtigkeiten an der Vakuumpumpe häufige Themen.

      An für sich kann man sich sowas aber schon kaufen. Bei 200tkm brauchen die meisten aber mal eine Kur, dafür gibt es dann wieder Fahrspaß. Ein 550i ist schon nett zu fahren, das entschädigt.
    • Ralph525 schrieb:

      Hi, ich weiß es ist eine etwas blöde Frage aber kann man einen 550er mit 130TKm mehr-oder-weniger bedenkenlos kaufen bzw. wie "langlebig" sind die V8-Motoren. Gilt hier das Gleiche hinsichtlich Injektoren oder speziell das berühmte Wasserrohr...?!?!
      Gruß
      Ralph
      Injektoren gibts da nicht, ist ja kein Diesel.

      Langlebig sind heute eigentlich alle Motoren, gerade die von BMW, egal ob Diesel oder Benziner.

      Allerdings kann es schon mal Ärger mit der Peripherie geben, also mit Ventilen, Ventilschaftdichtungen, Turboladern (hat der V 8 nicht), Hochdruckpumpen, dem Einspritzsystem an sich, den Zündspulen, der Zündung an sich oder dem recht komplizierten "VANOS" oder Doppel-Vanos-System (Verstellung der Ventilsteuerzeiten und dem Ventilhub), Steuerketten könnten reißen oder überspringen, wenn der Spanner defekt ist und natürlich könnten Steuergeräte den Geist aufgeben, Verbindungen, elektrische wie mechanische könnten brechen oder zu große Übergangswiderstände haben, die Auspuffanlage könnte durchgerostet sein, der Partikelfilter (beim Diesel) verstopfen weil ein Thermostat defekt ist und das Kühlwasser nicht mehr warm wird, weshalb nie eine Regeneration des Filters durchgeführt werden kann ...........

      Eher sehr selten kommt es heute noch vor, dass der Motor an sich defekt wird, also Kolben, Kolbenringe, Pleuel, Kurbelwelle, Lager, Zylinderlauffläche defekt wird oder so verschlissen ist, dass der Motor nicht mehr richtig läuft.

      Es gibt dokumentierte Fälle von Motoren, gerade auch von BMW, egal ob Diesel oder Benziner, ob kleiner Motor (2 Liter) oder großer Motor problemlos weit mehr als 400.000 Kilometer auf der Uhr hatten, einige Motoren, die so viel gelaufen hatten, wurden mal zerlegt und so gut wie kein Verschleiß festgestellt.


      Trotzdem ist bei einem Kauf immer ein genauer Check empfehlenswert, am besten zusammen mit jemanden, der so ein Auto genau kennt oder von einem unabhängigen Tester mal unter die Lupe nehmen lassen, die TÜVs und DeKras und wie die alle heißen, bieten solche Bewertungen an, zudem schadet es nicht, sich alle Unterlagen zeigen zu lassen, also Rechnungen, wenn angeblich dies und das gemacht wurde und natürlich das Scheckheft vorlegen lassen, falls das Auto als "scheckheftgepflegt" angeboten wurde.

      Ich würde z. B. das Kaufgespräch gleich abbrechen, wenn bei der vorher angekündigten Besichtigung weder das angeblich stets gut geführte Scheckheft noch entsprechende Rechnungen über große Reparaturen, die angeblich gemacht wurden, "gerade nicht zur Hand" sind ...........

      Oder wenn eine "kleine Beule" sich doch als größerer Unfallschaden am eigentlich als "unfallfrei" angepriesenen Auto entpuppt, oder wenn der Zustand von Fahrersitz, Pedalen, Schaltknauf und Lenkrad sich so gar nicht mit dem Kilometerstand von angeblichen "nur 90.000 gelaufen" in Übereinstimmung zu bringen ist, oder wenn aus 2 Vorbesitzern dann plötzlich doch 3 oder 4 werden ..........


      Ein seriöser Verkäufer legt alle Karten offen auf den Tisch, ein Betrüger eben nicht, der trickst, druckst rum, verschleiert und vertuscht.


      Generell gilt: Lieber ein "seriöses" Auto kaufen, das 250.000 Kilometer runter hat, bei dem der Verkäufer auf bald zu machende größere Reparaturen hinweist, dessen Verkäufer nichts verschweigt, der jedoch sein Auto bei der Besichtigung auch gut präsentiert, also in einem sauberen Zustand Innen und Außen, als das baugleiche Auto mit "nur" 150.000 Kilometern auf der Uhr, dessen Verkäufer es nicht für nötig erachtet, das Auto vor der Besichtigung auch mal zu putzen, dessen Innenraum man nur mit der Kneifzange anfassen möchte. Ja, es gibt solche Spezialisten.


      Grüße
      Udo
    • udogigahertz schrieb:

      Ralph525 schrieb:

      Hi, ich weiß es ist eine etwas blöde Frage aber kann man einen 550er mit 130TKm mehr-oder-weniger bedenkenlos kaufen bzw. wie "langlebig" sind die V8-Motoren. Gilt hier das Gleiche hinsichtlich Injektoren oder speziell das berühmte Wasserrohr...?!?!
      Gruß
      Ralph
      Injektoren gibts da nicht, ist ja kein Diesel.

      Was haben Injektoren mit Diesel zu tun? Schon zu E60 LCI Zeiten hatten 90% aller E60 Injektoren - ganz egal welcher Motor. In der Tat hatte nur der N62TÜ keine.

      Wie häufig in deinen Beiträgen viel theoretisches Blabla ohne nennenswert nützlichen Inhalt...
    • Ben-G schrieb:

      Den Begriff "Injektor" verwendet man eigentlich nur bei Dieselfahrzeugen. Jeder weiß aber was gemeintist, wenn man beim Otto-Motor von Injektor spricht

      Allgemein sind das alles Einspritzventile/Einspritzdüsen.
      Kenne ich anders:
      Ein Injektor ist eine Einspritzdüse, was eine direkte Übersetzung ist. Der Begriff wird, zumindest in der Zulieferindustrie, synonym verwendet.
    • Üblicherweise wird inzwischen bei Direkteinspritzern von Injektoren gesprochen, tatsächlich hat aber jedes Auto ohne Vergaser Injektoren. Ist, wie ja bereits gesagt, eine Übersetzung der Einspritzdüse.

      Ändert aber am eigentlichen Thema nichts: Die Einspritzdüsen im 50i sind nicht das Problem, sondern VSD, Wasserrohr, teilweise noch VDD und die Dichtung Generatorblock. In der Preis/Leistung ist der Motor imho aber zieeemlich gut.
    • Ander schrieb:

      Was glaubt ihr denn eigentlich, wofür das "i" bei z.B "550i" steht?

      Gut, war rhetorische Frage.
      :D :D
      Ja, stimmt, im Englischen gibts da keine Unterscheidung zwischen Einspritzdüsen und Injektoren, da sind das alles "injectors", natürlich klein geschrieben, deshalb auch die Verwendung des kleinen "i" bei BMW für Einspritzung, auch schon für Saugrohreinspritzung, also keine Direkteinspritzung.

      Im allgemeinen Umgangs-Sprachgebrauch bezeichnet man jedoch eigentlich ausschließlich die Einspritzdüsen bei den heutigen Diesel-Direkteinspritzern als Injektoren, die "Injektoren" bei den Benzinern als Einspritzdüsen, obwohl es eigentlich auch Injektoren sind.

      Die Unterscheidung macht schon Sinn, denn es liegen Welten zwischen den Injektoren bei den heutigen Dieseldirekteinspritzern und den Benzin Direkteinspritzer-Einspritzdüsen, die Diesel-Düsen arbeiten mit Hochdrücken von 1.800 bis 2.500 bar, die Benziner begnügen sich mit einigen zig-bar, je nachdem.

      Grüße
      Udo
    • Ja aber bei unserem Sprach Gebrauch versteht doch jeder was gemeint ist.
      Schraubenzieher heißt ja auch eigentlich Schraubendreher und Zollstock : Gliedermassstab. Und wenn man bei einem Benziner über Injektoren spricht dann ist auch der Direkteinspritzer gemeint. Das wird sich auch nicht so schnell ändern.