Ab 1. Januar 2018 wird die Abgasmessung wieder am Rohr durchgeführ

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  • Ab 1. Januar 2018 wird die Abgasmessung wieder am Rohr durchgeführ

    Wie ich soeben gelesen habe, ändert sich ab 1. Januar 2018 die Messung der ASU.
    Es wird wieder hinten am Abgasrohr gemessen.
    Was bedeutet dass für die, die keinen DPF haben bzw. die AGR deaktiviert haben ?
    Muss alles wieder in den original Zustand gebracht werden?


    Hier der Beitrag in Original:



    Die Abgasuntersuchung am Endrohr kommt zurück
    Bisher waren Fahrzeuge ab dem Baujahr 1. Januar 2006 im Rahmen der Hauptuntersuchung beim TÜV von der Abgasmessung am Endrohr per Sonde befreit – eine Onboard-Diagnose reichte stattdessen. Doch der Abgasskandal rund um Feinstaubemissionen und Stickoxide kassiert dieses Verfahren wieder ein: Ab dem 1. Januar 2018 müssen sowohl Dieselfahrzeuge als auch Benziner die direkte Messung der Abgase am Auspuffendrohr wieder bestehen. Damit können die Kosten einer Hauptuntersuchung um bis zu 12 Euro steigen.
  • Das ist doch mal ne schöne Entwicklung.

    Wenn das Auto die Werte nicht schafft, geht man davon aus, das etwas kaputt ist. Also bekommt man die Auflage den Defekt zu beheben. Ist wie bei Bremsen oder Ölverlust.

    Im Normalfall, mit dPF sollten die Werte bei einem BMW kein Problem sein.
  • E61-DriverII schrieb:

    Was bedeutet dass für die, die keinen DPF haben bzw. die AGR deaktiviert haben ?
    Muss alles wieder in den original Zustand gebracht werden?
    Erfahrungsgemäß schaffen es auch Fahrzeuge ohne DPF die Grenzen für den Trübungswert einzuhalten. Zumindest solange ein eventuelles Chiptuning sauber durchgeführt wurde und der Wagen nicht Rußt wie ein ein Kohlekraftwerk.

    Bei Fahrzeugen ohne KAT wird das schon schwieriger. Aber es gibt auch keinen vernünftigen Grund den zu entfernen.
  • lupos schrieb:

    saft6luck schrieb:

    Wenn es die Grenzwerte (die für das FZG gelten) konstruktionsbedingt nicht schafft
    Dann würde ja kein Fahrzeug dieser Konstruktion die Grenzwerte schaffen.
    Das wird wohl eher so sein das für eine bestimmte FZG Type Werte festgelegt werden welche bei funktionierenden individuellem Exemplar eingehalten werden können.
    Evtl. noch einmal zum besseren Verständnis: Ein in D Zugelassenes FZG muss konstruktionsbedingt die Grenzwerte einhalten, egal welche für diesen Typ angewendet werden müssen.
    Sollte es konstruktionsbedingt die Grenzwerte nicht einhalten, hätte es nicht zugelassen werden können (z.B. Import -> nicht Relevant) oder die Typ-Zulassung war nicht richtig oder die Konstruktion (Anm.d.R. durch Hersteller oder Besitzer) wurde geändert (DPF entfernt, Kat. entfernt, etc.).
    Fällt es bei der Prüfung durch wird der TÜV entsprechend nicht zugeteilt und für die Behebung des Mangels eine Frist gesetzt.

    NB. "Konstruktionsbedingt" entspricht nicht der Typ-Zulassung, sondern stellt nur den aktuellen Zustand dar.
  • Bei uns in Ö wurde nie auf OBD umgestellt. Beim Pickerl kommt immer die Sonde hinten rein. Stimmen die Abgaswerte nicht mit dem was für das Modell eingespeichert ist, gibt's keine Plakette und man wieder kommen. Bei Euch wird es einfach wieder wie früher. Wie haben sich den damals die "getunten" Fahrzeuge verhalten?

    Timiboy
  • Wie schon gesagt, ich habe keinen DPF und AGR ist bei mir auch deaktiviert und ich komme trotzdem durch die AU.

    Erlaubt sind 0,5 s/m^-1 und ich hatte bei der letzten AU 0,35 s/m^-1.

    EDIT: Der Wert ist mit normalem Diesel + 2-Takt Öl. Ein Jahr davor (Österreich ist jährlich) bin ich mit einem Tank voll Shell V-Power hin gefahren und habe die geforderten 0,5 s/m^-1 erst beim 3. Versuch (also drei mal direkt hintereinander) geschafft. Da sind dann 0,48 s/m^-1 heraus gekommen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mariozankl ()