E61 535d abspecken, wie und wo?

  • Interessant, das kannte ich bisher nicht.
    Sicherlich eine gute Sache wenn man gerne schnell durch die Kurven oder auf der Rennstrecke fährt. Bei mir eher kein großes Thema, da das Fahrzeug nur auf der Autobahn zügig benutzt wird. Habe den Punkt nur am Rande erwähnt, da mir dies nachteilig auf Nässe auffiel, ich vermeide das jetzt aber ganz einfach, indem das Pedal bei Nässe nie in den Kick-down durchgedrückt wird (außer bei höheren Geschwindigkeiten halt).
  • Bei Audi wurden auch gerne bei RS2 und RS3 breitere Reifen für die Front genommen weil die über die Vorderachse geschoben haben.

    Im Fahrzeugen mit viel Leistung wird auch hauptsächlich mit Hinterantrieb breitere Reifen und Räder verwendet.

    Dein Wagen muss jetzt mit feintuning auf weniger Gewicht auf der Hinterachse feinjustiert werden.

    Jede Veränderung im Gewicht Verteilung am Fahrzeug bringt Veränderungen im Fahrverhalten und das muß jetzt mit anderen FahrwerksStreben oder breiteren Reifen kompensiert werden.
    Und 700 Nm ist schon ein schönes brocken ;)

    Das ist ganz normal im Motorsport.

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  • Ander schrieb:

    Hier wird soviel Bullshit verzapft, dass man es kaum aushält.
    Über echtes oder "gefühltes" Fahrverhalten durch Änderungen im einstelligen Prozentbereich.
    Man kann sich nur wundern...
    Dann lass es doch sein bevor du Herzinfarkt bekommst. Es gibt hier genügend Posts, die in jedes Weltbild passen und bevor man schreibt, sollte man erst die 1.Post lesen. Wir reden hier von einer 30% Leistungssteigerung eines 535d, in Verbindung mit Reduzierung des Gesamtgewichts bisher insgesamt im einstelligen, auf der Hinterachse aber im zweistelligen Bereich bei Verringerung des Reifenquerschnitts.
  • temius schrieb:

    Ander schrieb:

    Hier wird soviel Bullshit verzapft, dass man es kaum aushält.
    Über echtes oder "gefühltes" Fahrverhalten durch Änderungen im einstelligen Prozentbereich.
    Man kann sich nur wundern...
    Dann lass es doch sein bevor du Herzinfarkt bekommst. Es gibt hier genügend Posts, die in jedes Weltbild passen und bevor man schreibt, sollte man erst die 1.Post lesen. Wir reden hier von einer 30% Leistungssteigerung eines 535d, in Verbindung mit Reduzierung des Gesamtgewichts bisher insgesamt im einstelligen, auf der Hinterachse aber im zweistelligen Bereich bei Verringerung des Reifenquerschnitts.
    Du versuchst hier die Quadratur des Kreises, am Ende wird das alles nichts gebracht haben, außer ein Fahrzeug mit äußerst zweifelhaften Fahreigenschaften.

    Die Autos und hier insbesondere die hochpreisigen deutschen Autos, in erster Linie BMWs, sind in ihrer Fahrgeometrie, wozu natürlich auch die Gewichtsverteilung gehört, äußerst sorgsam ausbalanciert, damit sie gemeinhin neutral gut "liegen", man damit nie in Schwierigkeiten kommen kann.

    Gerade beim 5er der Modellreihe e 60/61 hat BMW sich da viel Mühe gegeben, indem man den gesamten Vorderwagen aus Aluminium hergestellt hatte, damit man eine neutrale Gewichtsverteilung (50 : 50) bekommt, der leichtere Vierzylinderdieselmotor hat die Batterie vorne sitzen, die schwereren 6-Zylindertypen haben die Batterie wohl im Kofferraum, um auch hier wieder den Ausgleich zu schaffen.

    Auch sollten die Reifen eine genügend große Fahrbahnkontaktfläche haben, damit die Leistung an die Straße auch abgegeben werden kann, wenn man nun noch den Motor in der Leistung steigert, muss man eben größere Reifen verwenden.

    Du aber machst aus Gewichtsersparnisgründen genau das Gegenteil und verbaust nur Minimalbereifung und wunderst dich, dass deine Kiste beim Vollbeschleunigen auf einmal ausbricht.

    Das ist nicht nur äußerst dumm, sondern auch extrem gefährlich, nicht nur für dich, sondern auch für deine Mitfahrer und Unbeteiligte, die du mit ins Unglück stürzt beim nächsten Harakiri-Manöver.

    Da der Vorderwagen sowieso schon ab Werk fast extrem abgespeckt ist, kann man nur im Heckbereich Gewicht einsparen, was jedoch die Fahreigenschaften verschlechtert, wie du selbst erfahren hast.

    Ich würde die alte Balance wieder herstellen und die größtmöglichen Reifen fahren, dann stimmt auch wieder das Fahrverhalten in Notsituationen.

    Und sage keiner, dass er niemals nicht in solche Notsituationen kommen würde, das kann jedem passieren. Und dann kommt es darauf an, dass das Auto punktgenau zu fahren ist, ein plötzlich ausbrechendes Heck kann da niemand gebrauchen.

    Beispiel: Ich fuhr auf einer gut ausgebauten Autobahn des Nachts bei wenig Verkehr auf der linken Spur mit gemütlichen 160 km/h, als ich ganz plötzlich vor mir (auf der linken Spur!) ein unbeleuchtetes Fahrzeug stehen sah, Vollbremsung natürlich gemacht, reichte aber nicht aus, also bremsend auf die andere Fahrbahn gelenkt, die gerade frei war, obwohl auf der Standspur auch Fahrzeuge standen, ebenfalls unbeleuchtet (was da passiert war, weiß ich nicht) und, was soll ich sagen, das Auto verhielt sich völlig neutral, folgte exakt den Lenkbewegungen und so wurde ein Unfall vermieden, Puhhhh .................

    Jetzt stell man sich mal dein Auto in der gleichen Situation vor, diese Heckschleuder .................. ich mag gar nicht daran denken.


    Grüße
    Udo
  • Ganz schön heftig was dir da passiert ist. Zum Glück hast du gut reagiert, ein Aufprall mit dieser Geschwindigkeit könnte fatal enden.

    Zum Thema Ausbalancierung: beim Abspecken des Hecks wird ein Fahrzeug im normalen Fahrbetrieb nach meinem Verständnis eher untersteuernder (schwerere Front, leichterer Heck). Ausbrechender Heck passiert nur im vollgas bei Nässe, im Normalbetrieb verhält sich der Wagen normal. Von einem Heckschleuder wurde ich also auf keinem Fall sprechen.

    Nach mir überwiegen die Vorteile eines leichteren Fahrzeuges einer perfekten Ausbalancierung (nur meine Meinung). Wenn ich nur eine Ausbalancierung von z.B. 60/40 erreiche, dafür 120kg leichter dann würde ich das auf jeden Fall vorziehen. Schon allein darum, dass der Wagen deutlich besser bremst. Und das Gewicht fühlt man auch so (obwohl man das gar nicht erst glaubt), meinen aktuellen Zustand kann man aber leicht testen:

    - was wiegt ein großer vollgepackter Reisekoffer, 20kg? Frag einfach deine Frau dir 4 Koffer voll zu packen. Dann die vier Koffer ins Auto packen und ne Woche rumfahren. Wenn du die später entnimmst, hast du den Effekt, der bei mir aktuell ist. Da wirst du merken, dass dein Fahrzeug sich anders anfühlt: in den Kurven, beim beschleunigen und bremsen, insgesamt wird der weniger träge. Wirst du die Koffer wieder ins Auto packen wollen für eine bessere Ausbalancierung? - schwer zu sagen..
  • temius schrieb:



    Zum Thema Ausbalancierung: beim Abspecken des Hecks wird ein Fahrzeug im normalen Fahrbetrieb nach meinem Verständnis eher untersteuernder (schwerere Front, leichterer Heck). Ausbrechender Heck passiert nur im vollgas bei Nässe, im Normalbetrieb verhält sich der Wagen normal. Von einem Heckschleuder wurde ich also auf keinem Fall sprechen.

    Nach mir überwiegen die Vorteile eines leichteren Fahrzeuges einer perfekten Ausbalancierung (nur meine Meinung). Wenn ich nur eine Ausbalancierung von z.B. 60/40 erreiche, dafür 120kg leichter dann würde ich das auf jeden Fall vorziehen. Schon allein darum, dass der Wagen deutlich besser bremst.

    Ich weiß nicht, warum geben sich denn die Hersteller so viel Mühe und investieren so viel Geld, nur damit die Kiste eine möglichst neutrale Gewichtsverteilung bekommt? Wenn dein Einwand stimmen würde und eine Frontlastigkeit hätte irgendeinen Vorteil, warum hat sich BMW dann die Mühe gemacht, den ganzen e 60-Vorderwagen aus Alu zu fertigen?

    Unter Umständen ist ein frontlastiger e 60 noch problematischer in gewissen Situationen als ein hecklastiger?

    Dass die Fahrgeometrie auf Zusatzgewicht im hinteren Bereich (Passagiere auf der Rückbank, Gepäck im Kofferraum) ausgelegt ist, versteht sich doch von selbst, es wurden entsprechende Fahrversuche unternommen und dabei die Maximalbeladung festgelegt, bei der das Fahrzeug noch einigermaßen sicher zu beherrschen ist, also für Mehrgewicht hinten ist bereits konstruktiv Vorsorge getroffen, aber doch nicht für eine Entlastung des Hecks, es kann dir kein BMW-Fahrwerksentwickler vorhersagen, inwiefern sich das Fahrverhalten verändert, wenn man nur im hinteren Bereich Gewicht wegnimmt, auch keine Renningenieure, weil, wenn man ein Auto erleichtert, um es für die Rennstrecke fit zu machen, nimmt man überall Gewicht weg, man achtet peinlichst darauf, die Balance ja nicht negativ zu verändern, man will ja mit dem Dingen möglichst schnell um jede Art von Kurven fahren können, da muss das Auto auf der Fahrbahn kleben bleiben.

    Ein hinten übermäßig erleichtertes heckangetriebenes Auto mit Normalgewicht auf der Vorderachse wäre kaum konkurrenzfähig auf der Rennstrecke, da mag der Motor noch so kraftvoll sein, was nützt es, wenn das Auto die Kraft gar nicht erst auf die Straße bringen kann? Was nützt ein schnelles, aber in jeder Kurve über die Vorderräder schiebendes und damit abbremsendes Rennauto?

    Ach ja, Thema Bremsen: Die Vorstellung, dass das Auto besser bremsen würde, wenn man die Balance wegnimmt, stimmt leider so nicht, an der Hinterachse ist so eine Art Bremskraftregler eingebaut, der die Bremskraft bei zunehmender Belastung der Hinterachse vermehrt an die Hinterachse leitet, damit die Bremsbalance erhalten bleibt.
    Dieser ist jedoch NICHT für eine Gewichtsreduktion auf der Hinterachse ausgelegt, das heißt, er vermindert nicht die Bremskraft an der Hinterachse bei abnehmender Belastung, weil er darauf nicht ausgelegt ist.

    Das könnte zur Folge haben, dass das Auto hinten zu stark bremst, wenn man mal drauftritt. Natürlich wird das ABS das Schlimmste verhindern, aber vor dem Einsatz des ABS hat man ja auch noch einen großen Bereich, in dem das ABS erst mal nicht zum Einsatz kommt.

    Ich meine, die Balance sollte bei jeder Art von Modifikation am Auto halbwegs erhalten bleiben.



    Grüße
    Udo
  • udogigahertz schrieb:

    Wenn dein Einwand stimmen würde und eine Frontlastigkeit hätte irgendeinen Vorteil
    Bitte richtig lesen, das wurde nirgendwo behauptet.

    udogigahertz schrieb:

    wäre kaum konkurrenzfähig auf der Rennstrecke
    Dito, der Einsatzbereich des Fahrzeuges ist schon mehrmals beschrieben.

    udogigahertz schrieb:

    das Auto hinten zu stark bremst, wenn man mal drauftritt. Natürlich wird das ABS das Schlimmste verhindern, aber vor dem Einsatz des ABS hat man ja auch noch einen großen Bereich, in dem das ABS erst mal nicht zum Einsatz kommt.
    ..das Auto bremst hinten zu stark.. aber ABS hat das schlimmste verhindert..

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  • Die E6x sind ab Werk schon für Sicherheit, Luxus Artikel und Beladung untersteuernd ausgelegt also die schieben über die Vorderräder.

    Das kann man mit dem oben genannten verstellbaren Stabilisatoren so einstellen das er in der Balance ist oder Hecklastiger wird.

    Mit der richtigen Radreifenkombination und dem Fahrwerk versteht sich.

    Das merke ich bei meinem in schnell und eng gefahrenen Kurwen. Aber auf der Autobahn ist davon nichts zu merken.
  • @Ander
    Sachlich und begründet? Alter Schwede, da wollte ich nicht so drauf gehen aber wenn unbedingt gewollt:

    zu dem "mit viel Mühe und Geld" durch den Hersteller angeblichen 50:50 Balance der Marketingabteilung: wurde dieser mit 1830kg im Fahrzeugschein oder mit den tatsächlichen 1990kg erreicht? Wenn ich eine Standheizung in der Konfiguration auswähle die 70-80kg wiegt, wie wird die 50:50 Balance wieder hergestellt? Und bei anderen Extras? Und wenn einer die Extras doch nicht nimmt, aber die Achse und Bremsen sind ja "auf den Mindergewicht nicht ausgelegt", dann ist das Fahrzeug so wie oben beschrieben nicht fahrbar und gefährlich? Bitte erklären.

    Und zum Bild, bleib mal sachlich und denk erst mal einfach nach, was du für ein Bild hinterlässt. Nicht ein konstruktiver Beitrag, aber dauerhaftes offtop im Thema, das dich nicht interessiert. Eine Meinungsäußerung ist berechtigt und gut aber das langt auch. Wir sind in einem guten technischen Forum, wo man auf jede technische Frage auch einen guten Antwort bekommt. Aber es gibt leider überall Leute, die alles schlecht reden was nicht in ihr Weltbild passt. Es werden Argumente aus dem Finger gezogen, irgendwelche juristischen Fragen aufgegriffen oder sie werden sogar persönlich (wie bei dir grad). Wenn ich in anderen Foren wie Motort**k lese was zu stink normalen Fragen an Übertreibungen geschrieben wird, da musste ja jeder aus meinem Bekanntenkreis mit Motorschaden und Loch im Kolben fahren. Man sollte die Informationen schon ein bisschen differenzieren und mehr an der Sache bleiben.
  • Entweder der ganze Quatsch hat tatsächlich Auswirkungen, dann sind diese was Fahrverhalten und Sicherheit angeht hauptsächlich negativ.

    Oder das ganze Gebastel hat (aufgrund relativ geringer Veränderungen, prozentual) sowieso keine relevanten Auswirkungen die über den Placebo-Effekt hinausgehen (das denke ich).

    In jedem Fall Nonsens; basierend auf der fixen Idee von "Sparsamkeit".
  • CCC88 schrieb:

    Meiose schrieb:

    Standheizung 80kg... ?(
    Klar. ;( ;( ;( :lol:
    Oh Mann. Da merkt man einfach alles. Ein guter Troll der bestimmt nichtmal weiß wo sie überhaupt verbaut ist. Schade, das die Moderation hier noch nicht eingegriffen hat.

    Nachrüstsatz SHZ wiegt 10,5kg... :rolleyes:
    Mach mal locker mit den Ausdrücken.

    Stimmt habe mich vertan, den Richtwert von 70kg habe ich im Kopf gehabt für die komplette Klimageschichte. Vom Prinzip her ändert sich aber kaum was an der Sache, das Gesamtgewicht kann je nach Ausstattung im dreistelligen Bereich variieren und wird sicherlich an der Achslastverteilung nicht vollständig kompensiert. Die 50:50 wird wahrscheinlich in irgendeiner bestimmter Konfiguration erreicht und dann auf die Fanne geschrieben. Hat aber mit der Realität wahrscheinlich genau so viel zu tun wie der Normverbrauch oder Fahrzeuggewicht im Fahrzeugschein.
  • Und Männer, beenden wir mal hier die negative Entwicklung im Thread.

    Die Sache hat damit begonnen das Fahrzeug nach eigenem Bedarf zu individualisieren, hauptsächlich aber Entlastung des Antriebsstranges durch weniger Masse und Verbesserung der Bremswirkung (die anderen positiven Effekte spielen natürlich eine Rolle, dennoch eher zweitrangig da der Wagen schon stark und sparsam war). Die Idee war also das zu entfernen, was ich in dem Wagen nicht benötige und mit gemessener Masse und evtl. Auswirkungen im Forum für andere zu posten. Ein wichtiger Punkt war aber die Einholung von Erfahrungen zu diesem Thema (falls sich jemand auch dafür interessiert) und Klärung von technischen Fragen.

    Wenn hier Leute schreiben, dass Entfernung von Panoramaversteifungen zu verrückt ist, was im Crashfall ein sicherheitsrelevantes ist, dann haben sie auch Recht (die Versteifungen werde ich auch bei nächster Gelegenheit zurück verbauen, da mir das Risiko im Fall der Fälle nicht Wert ist). Alle anderen im Laufe des Threads entstandenen Umbauten sind aber sicherheitsmäßig ok und haben sogar zur deutlichen Steigerung des Komforts beigetragen.

    Da aber das Thema für die meisten wohl uninteressant ist und die Resonanz immer negativer wird, werde ich weitere Postings zu dem Thread beenden.
    Ich bedanke mich bei allen für Eure Beiträge, Hilfestellungen und Erfahrungen.
    Danke und Gruß