E61 535d abspecken, wie und wo?

  • Ich habe immer mehr den Eindruck, hier geht es um reinste Verarschung, allein wenn ich sowas lese:

    Billythekid schrieb:

    Gelochte Bremsscheiben weren eine Option. Musste man aber nachwiegen ob die gelochten tadsachlich leichter sind als die Bremsscheiben ohne Löcher.
    Da zweifelt doch tatsächlich jemand daran, ob durch das Weglassen von Material das Werkstück leichter werden würde. Nein, natürlich nicht, es wird schwerer, viel schwerer.

    Des weiteren meint man hier ernsthaft, dass diese Gewichtserleichterungen im Gramm-Bereich wirklich einen irgendwie messbaren winzigen Einfluss auf die Leistungsdaten des Autos haben?

    Wohlgemerkt, das Auto liegt im Bereich von 1,9 Tonnen, deutlich abgemagert könnte man auf 1,6 Tonnen kommen und dann sollen 20 Gramm da den Ausschlag geben?

    Es scheint hier so einige Spinner zu geben, wieso um alles in der Welt will jemand ein eher dem Fahrkomfort und Luxus zuzuordnendes Auto unbedingt zur lärmenden und unkomfortablen Rennsemmel machen wollen? Nur, um den Beschleunigungswert um 1 Sekunde anzuheben? Dafür jedoch den Verlust auf allen Komfort hinnehmen?

    Da gäbe es viel eher geeignete und viel dankbarere Tuningobjekte, wie wäre es mit mit einem Einser oder Dreier-BMW mit dem jeweils stärksten Motor? Oder einem Polo, Golf oder einem anderen, schon von Hause aus leichtem Auto? Womöglich eines, das schon ab Werk über keinen Luxus verfügt, den man nun mit Mühe und Kosten ausbauen müsste?

    Preisfrage: Warum sieht man als Grundkarosse der Tourenrennwagenrenner kaum Fünfer-BMW, sondern immer nur Dreier oder Einser?

    Grüße
    Udo
  • Kleinvieh macht auch Mist.
    Moin, heute habe ich meinen Luftfilter gewechselt und festgestellt das der Luftfilterkasten ganz schön schwer ist. Da kann man bestimmt auch noch ein Kilo einsparen wenn man diesen runden Sportlufi drauf macht, sofern du keine Unterdruckschlaeuche im Luftfilter Gehäuse hast. Sonst hilft nur eine aus Carbon.
  • silverminer schrieb:

    Du hast definitiv das falsche Auto. Was anderes kann man dazu nicht sagen.
    Das falsche Auto für was, um etwas Gesamtmasse / rotierende / ungefederte Massen einzusparen ohne dabei Komfort zu verlieren? Was ist denn dann für dich das richtige Auto dafür, ein Polo?

    Meiner Meinung ist das ein Auto mit sehr viel Potential, ob jetzt für Leistungssteigerung als auch für Gewichtreduktion ohne dabei alle Dämmungen abkratzen zu müssen.

    Seit den Maßnahmen ist der Verbrauch um ca. 0,5-0,6L dauerhaft gesunken. Der Wagen beschleunigt besser, es ist spürbar an Trägheit gesunken (ok, die rotierenden Massen haben natürlich eine größere Wirkung gehabt). Deiner Meinung also war dies alles umsonst, da man einen E61 oder 535d fährt?

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  • Billythekid schrieb:

    Kleinvieh macht auch Mist.
    Moin, heute habe ich meinen Luftfilter gewechselt und festgestellt das der Luftfilterkasten ganz schön schwer ist. Da kann man bestimmt auch noch ein Kilo einsparen wenn man diesen runden Sportlufi drauf macht, sofern du keine Unterdruckschlaeuche im Luftfilter Gehäuse hast. Sonst hilft nur eine aus Carbon.
    Guter Tipp, hatte auch schon mehrmals im Kopf, vor allem am Motorrad. Habe aber gelesen, dass man da aufpassen muss. Zieht es warme Luft an, oder ist das Volumen zu klein, können Leistungsverluste entstehen.
    Bin aktuell ganz scharf die Runflates runter zu machen, auf meine Nachfrage beim Reifendienst sind da pro Reifen ca.2kg drin, können also 8kg weniger rotierende Massen rauskommen (die vor allem sehr weit vom Drehpunkt liegen). Meine aktuelle Reifen sind noch mit ca. 4-4,5mm Profil, weiß nicht ob ich das jetzt machen soll oder erst im Frühling.;)
  • Habe gerade heute von RFT auf schweren 17 Zoll zu nonRFT auf scheinbar leichten 16 Zoll gewechselt. Habe nicht gewogen, aber die 17er Räder waren locker 5kg schwerer, eher mehr. Vier mal 5kg als rotierende Maße sind schon ordentlich. Das würde ich also angehen, wenn die Reifen eh fällig sind, dann hast du auch fast keine Zusatzkosten.
  • Bearmode schrieb:

    Habe gerade heute von RFT auf schweren 17 Zoll zu nonRFT auf scheinbar leichten 16 Zoll gewechselt. Habe nicht gewogen, aber die 17er Räder waren locker 5kg schwerer, eher mehr. Vier mal 5kg als rotierende Maße sind schon ordentlich. Das würde ich also angehen, wenn die Reifen eh fällig sind, dann hast du auch fast keine Zusatzkosten.
    Verkehrte Welt? Früher mal, ja ganz früher, da wollte man zu Tuningzwecken (bessere Straßenlage, geileres Aussehen) die größtmöglichen Räder/Reifenkombinationen haben, je größer, je niedriger der Querschnitt, umso besser.

    Heute montiert man ebenfalls zu Tuningzwecken die kleinstmöglichen Räder und Reifen an sein Auto? Um Gewicht zu sparen? Auf Kosten des Aussehens und der Straßenlage/Bremseigenschaften? Sicherheit egal?

    Ich verstehs irgendwie nicht.

    Und die Runflat-Reifen hatten unter anderem den Sinn, den schweren Ersatzreifen bzw. den Kompressor und das Reifendichtmittel einzusparen, außerdem machen diese Runflat-Reifen einen unvermeidlichen Notstopp plus das Hantieren mit Reifendichtmittel und Kompressor bzw. den Reifenwechsel eventuell auf Autobahnen überflüssig, dienen also im weitesten Sinne der Sicherheit.


    Grüße
    Udo
  • Größtmögliche Felgen und so kleiner Querschnitt wie möglich sind nicht zwangsläufig besser, das weißt du sicher. Optisch vielleicht, technisch und vom Fahrverhalten her sind 17/18" wahrscheinlich näher am Optimum (solange die Bremse noch genug Freigang hat).

    Ansonsten hast du natürlich Recht, aus Sicherheitsgründen sollten E60 Fahrer die kein RDKS und RFT Reifen haben ihre Fahrzeuge in der Garage stehen lassen. ;)
  • Das sind jetzt 21" auf einem X1 oder X3 weiß ich nicht mehr genau.
    Und 19" auf einer E klasse
    Beide mit dünnen Reifen.
    So schwer sehen die gar nicht aus.
    Die 21" auf dem X sahen gar nicht vom Umfang so groß und schwer aus.
    Dateien

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  • Alter Verwalter, ich wusste ich hätte es nicht lesen sollen.

    Die Felgen sehen extrem schön aus, das war meine Motivation. Ich finde zB riesige Felgen mit dünnen Reifen hässlich. So viel zu auf Kosten des Aussehens - ist ja immer noch subjektiv.

    Ich nutze das Auto zu 90% auf der AB. Dadurch sind kleine leichte Felgen deutlich nützlicher für mich: Komfort besser, Durchzug besser, spart Sprit. Auf Einlenkverhalten kann ich in dem Ausmaß verzichten, ein sportliches Auto wird der E60 auch mit 17/18 Zoll nicht. Und, dass groß ≠ sportlich ist, sollte eigentlich klar sein.

    Und dass man das Gewicht den Felgen ansehen soll ist ja wohl ein Witz. Kleinere Felgen haben auch bei gleichem Gewicht die Masse stärker am Mittelpunkt des Kreises, geht gar nicht anders. Zusätzlich sind sie meist noch leichter als größere Felgen, einfach weil sie eben kleiner sind.

    Thema Runflat: Hier habe ich tatsächlich lange überlegt. Ausschlaggebend waren aber meine jüngsten Erfahrungen mit RFT, das war alles andere als sicher. Egal, ich sehe das für und wider, am Ende sind die nRFT komfortabler und leichter, auf Kosten der Bequemlichkeit im Fall der Fälle. Sicherheit naja, sehe ich nicht mehr so eindeutig.
    Zudem ich durch die hohe Reifenflanke umso mehr von den Vorteilen profitiere, während die Nachteile gleich bleiben.
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  • Billythekid schrieb:

    Das sind jetzt 21" auf einem X1 oder X3 weiß ich nicht mehr genau.
    Und 19" auf einer E klasse
    Beide mit dünnen Reifen.
    So schwer sehen die gar nicht aus.
    Die 21" auf dem X sahen gar nicht vom Umfang so groß und schwer aus.
    Das ist ein psychologischer Trick der Hersteller, sie bauen sehr große Radkästen in den Wagen, sodass eine normale Felge mickrig aussieht. Der Käufer greift unbewusst zu aufpreispflichtigen, übergroßen und überteuerten Felgen ;)

    @Bearmode, 'magsd' sehe ich genauso, nicht umsonst fährt Formel1 mit 13 Zoll.. Aber vielleicht sind das alles Dummköpfe die keine Ahnung von Sportlichkeit haben, sie sollten schnellstens auf 22 Zoll mit Runflats umrüsten um die Straßenlage und Sicherheit zu verbessern! :D
  • Bearmode schrieb:

    Alter Verwalter, ich wusste ich hätte es nicht lesen sollen.

    Die Felgen sehen extrem schön aus, das war meine Motivation. Ich finde zB riesige Felgen mit dünnen Reifen hässlich. So viel zu auf Kosten des Aussehens - ist ja immer noch subjektiv.

    Ich nutze das Auto zu 90% auf der AB. Dadurch sind kleine leichte Felgen deutlich nützlicher für mich: Komfort besser, Durchzug besser, spart Sprit. Auf Einlenkverhalten kann ich in dem Ausmaß verzichten, ein sportliches Auto wird der E60 auch mit 17/18 Zoll nicht. Und, dass groß ≠ sportlich ist, sollte eigentlich klar sein.

    Und dass man das Gewicht den Felgen ansehen soll ist ja wohl ein Witz. Kleinere Felgen haben auch bei gleichem Gewicht die Masse stärker am Mittelpunkt des Kreises, geht gar nicht anders. Zusätzlich sind sie meist noch leichter als größere Felgen, einfach weil sie eben kleiner sind.

    Thema Runflat: Hier habe ich tatsächlich lange überlegt. Ausschlaggebend waren aber meine jüngsten Erfahrungen mit RFT, das war alles andere als sicher. Egal, ich sehe das für und wider, am Ende sind die nRFT komfortabler und leichter, auf Kosten der Bequemlichkeit im Fall der Fälle. Sicherheit naja, sehe ich nicht mehr so eindeutig.
    Zudem ich durch die hohe Reifenflanke umso mehr von den Vorteilen profitiere, während die Nachteile gleich bleiben.
    Die Felgen finde ich cool, wäre schon interessant was die mit einem Reifen drauf so wiegen.

    Zu Runflats: ich habe 15 Jahre lang keinen einzigen platten Reifen gehabt, mit den Runflats schon zwei Platzer (Pirelli Cinturato). Sobald die verbraucht sind kommt der Schrott bei mir nie wieder drauf. Aktuell sind bei mir die Winterreifen Sottozeros drauf, die sind sehr hart! Ich glaube der einzige der hiermit gewinnt ist BMW beim gesparten Ersatzrad und Wagenheber. Schon unglaublich, dass man jeden Gullydeckel im 5ßer merkt. Wie war so dein Eindruck beim Wechsel auf den NonRFT, ist Komfortzuwachs deutlich?
  • Das mit den Radhäusern sehe ich auch so. Die vom E60 sind ja schon riesig.
    Das war ein Bedenken meinerseits bei 16 Zoll. Sieht aber größer aus als erwartet und ich liebe das Design einfach.

    Nächstes Mal wiege ich die Felgen, versprochen. Der BMW Felgenkatalog gibt 8kg an, der ist aber nicht immer richtig. Jedenfalls habe ich zwei auf einmal aus einem Altbaukeller (tief und ungleiche Treppe) hoch getragen, runter in den Neubaukeller ging das mit den Styling 138 auf keinen Fall.

    Dementsprechend will ich jetzt auch nicht zu sehr die RFT verreißen. Ein Fazit gebe ich gerne nächste Woche nochmal, dann bin ich über 500km mit den neuen Felgen gefahren. Die ersten (euphorischen, also wenig objektiven) 200km waren jedenfalls sehr gut. Deutlich leiser und ein weicheres Abrollen. Schlaglöcher und Schienen sind zumindest gefühlt nicht so hart durchgeschlagen.
    Allerdings, und das ist wahrscheinlich auch zu großen Teilen dafür verantwortlich, sind die neuen Reifen Markenreifen, die alten nicht; die alten von '11, die neuen von '16; die alten sind am Ende ihres Lebens angekommen, die neuen erst ganz am Anfang. Dazu noch die Unterschiede in den Dimensionen (und bei den Felgen). So ganz auf RFT und nRFT kann ich es also nicht festmachen.

    Aber ich kann jetzt schon sagen, dass so ein eindeutiger Komfortgewinn ist zu vorher.
  • Bearmode schrieb:

    Das mit den Radhäusern sehe ich auch so. Die vom E60 sind ja schon riesig.
    Das war ein Bedenken meinerseits bei 16 Zoll. Sieht aber größer aus als erwartet und ich liebe das Design einfach.

    Nächstes Mal wiege ich die Felgen, versprochen. Der BMW Felgenkatalog gibt 8kg an, der ist aber nicht immer richtig. Jedenfalls habe ich zwei auf einmal aus einem Altbaukeller (tief und ungleiche Treppe) hoch getragen, runter in den Neubaukeller ging das mit den Styling 138 auf keinen Fall.

    Dementsprechend will ich jetzt auch nicht zu sehr die RFT verreißen. Ein Fazit gebe ich gerne nächste Woche nochmal, dann bin ich über 500km mit den neuen Felgen gefahren. Die ersten (euphorischen, also wenig objektiven) 200km waren jedenfalls sehr gut. Deutlich leiser und ein weicheres Abrollen. Schlaglöcher und Schienen sind zumindest gefühlt nicht so hart durchgeschlagen.
    Allerdings, und das ist wahrscheinlich auch zu großen Teilen dafür verantwortlich, sind die neuen Reifen Markenreifen, die alten nicht; die alten von '11, die neuen von '16; die alten sind am Ende ihres Lebens angekommen, die neuen erst ganz am Anfang. Dazu noch die Unterschiede in den Dimensionen (und bei den Felgen). So ganz auf RFT und nRFT kann ich es also nicht festmachen.

    Aber ich kann jetzt schon sagen, dass so ein eindeutiger Komfortgewinn ist zu vorher.
    Und wie ist so dein Fazit zu NON-RFTs? Hat sich was verbrauchsseitig verbessert?
    Inzwischen habe ich das Dachreling gegen Leisten getauscht, eindeutiger Komfortgewinn durch geringere Geräuschkulisse bei fas 5kg weniger Gewicht. Auch Kofferraum ist unter der Klappe bis zum Blech geräumt, die Steuergeräte habe ich auf die Seite verlegt. Mittlerweile bald 60kg runter ohne, dass dies am Fahrzeug irgendwie sichtbar wäre.
  • Ah, gut, dass du mich erinnerst.

    Mir gefallen die non-RFTs sehr gut. Das Kurvenverhalten ist gerade beim Einlenken anders, ich würde sagen schwammiger. Auch läuft er gefühlt Spurrillen stärker hinterher, komischerweise gibt sich das gefühlt ab 140, sodass auch höheres Tempo nicht zu Angstzuständen führt. Zum Fahrverhalten will ich sonst aber nicht zu viel sagen, ich fürchte an meiner Achsgeometrie stimmt was nicht, da auch das Lenkrad schief steht.
    Durchzug merkt man imho bei niedrigeren Geschwindigkeiten, dass es sich etwas verbessert hat. Komfort ist extrem gestiegen. Geräuschkulisse ist viel ruhiger, Schlaglöcher o.ä. kommen deutlich weniger durch.

    Verbrauch: Leider bin ich seitdem deutlich mehr in der Stadt gefahren als sonst, weshalb sich das nicht so ganz gut vergleichen lässt. Ich habe aber ein wenig darauf geachtet. Auf der Autobahn ist nahezu kein Unterschied da. Vielleicht 0,1l/100km zugunsten der nRFT. Das ergibt sich wohl daraus, dass ich hier fast immer mit Tempomat fahre und nicht viel beschleunigt wird. In der Stadt ist definitiv ein Unterschied da. Ich bin zwar noch nie 100km am Stück durch die Stadt gefahren, aber mit genulltem Verbrauch und am Durchschnittsverbrauch sieht man es. Der Unterschied liegt da im Bereich von 1l. Natürlich ist es gerade in der Stadt schwer die Bedingungen genau zu replizieren, aber es ist ein Unterschied da.