Achsvermessung E61 mit Niveauregulierung

  • Achsvermessung E61 mit Niveauregulierung

    Hallo Leute,

    kann jemand erklären wie das Achsvermessung bei E61 mit Niveauregulierung RICHTIG durchgeführt wird?
    Ich fahre einen E61 530d LCI mit M Paket (alles original)

    Warum ich das frage...

    Mir ist bekannt, dass Gewichte verteilt werden müssen (2x68kg vorne, 68kghinten, 21kg Kofferraum und voll Tank). Welche Schrauben gedreht werden müssenist auch bekannt. Vorderachse ist auch klar.

    ABER... Und das ist das was mich interessiert...

    Was passiert mit Niveauregulierung hinten?
    Muss der Motor ständig laufen damit die Achse hinten nicht absackt wärendvermessen wird?

    Ich glaube in TIS oder ISTA habe ich gelesen, dass die Sicherung von derPumpe rausgezogen werden muss damit die nicht nachpumpen kann. Aber wenn, sagenwir mal, die Balgs (also Luftfeder) nicht 100% dicht sind und ein bisschen Luftdoch rauskommt, was dann?

    Ich finde niemanden hier in der Gegend (Raum Viersen/Düsseldorf) der das richtigmacht.Bin bei 2 gewesen und jeder macht was er will. Gewichte verteilen...NIX DA. Beieinem musste ich sogar zeigen wo gedreht werden soll.

    Ich wäre auch SEEEHR dankbar, wenn jemand hier, bei uns ein Werkstatt kennt wo man das RICHTIG machen kann.
    Außerdem, sind mir 350€ für Achsvermessung bei BMW ein bisschen übertrieben(das ist der Preis der mir genannt wurde in Viersen, M.Gladbach und Düsseldorfbeim freundlichen).

    Bitte nicht mit Gegenfrage antworten warum und wofür ich das machen möchte.

    Vielen Dank für eure Hilfe

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  • Bei der Achsvermessung ist nicht relevant wie dicht die Balgen sind, die eingepumpte Luft die der Balg besitzt bleibt bestehen, auch wenn das Fahrzeug ausgemacht wird.

    Also Auto anmachen aufladen der Gewichte, anschließend Auto aus und stehen lassen. Da sollte nicht viel Luft verloren gehen. Sollte dein Auto schief steht sind die Balg im Eimer.... Wenn ich nämlich mein Fahrzeug abends abstelle ist der am nächsten tag genauso hoch wie am Vortag.. Somit würde ich mir darüber keine Gedanken machen.

    Aber für eine Achsvermessung ist dies mein ich nicht relevant. Wichtig ist das das Fahrzeug gerade ausgerichtet ist, sprich auf geradem Untergrund steht..

    Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen... Interessant ist noch das man das Fahrzeug nicht auf den mm genau ausrichten kann da die Luftfederung hinten nicht so genau reagiert, man Programmiert auch nur in 10mm schritten.
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  • Vielen Dank für die Antwort.

    Meine sind auch dicht. Zumindest würde ich behaupten. Ich habe das nur erwähnt weil manchmal "niveliert" sich die karre von alleine und da dachte ich, was ist wenn das wärend des Vermessen passiert..? Vielleicht sollte man deswegen die Sicherung ziehen..?

    Die "klüge" mechaniker wissen es leider nicht.

    Danke noch mal
  • Das einpumpen passiert meist wenn das Auto etwas in Schräglage steht dann lässt er entweder etwas druck ab oder drückt etwas Luft nach sodass dein Auto wieder waagerecht steht. Wenn er auf dem Geraden steht sollte er nur pumpen wenn du Gewicht in den Kofferraum legst oder wenn du einen Anhänger ziehst.

    Das mit der Sicherung habe ich so selbst noch nicht gehört. Würde auch keinen Sinn machen weil bei jedem vermessen das Fahrzeug auf ebener Bühne steht und die Regulierung beide Balken gleich viel aufpumpt und nichts nachpumpt. Wichtig ist das aufladen der Gewischte vor dem abstellen des Motors.

    Gewichte rein... kurz laufen lassen das die Regulierung funktioniert und dann Motor aus.
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  • Hi
    leider habe ich es noch in einer freien Werkstatt nicht gesehen dass die das Fahrzeug nach BMW Vorgabe beladen.
    Und falls Du die drauf hinweist heißt es :
    Unsere Software berechnet das ohne Beladung. Du kannst bei BMW die Komponenten einzeln vermessen. Also nur das woran gearbeitet wurde.
  • GGD5350 schrieb:

    .....
    Gewichte rein... kurz laufen lassen das die Regulierung funktioniert und dann Motor aus.
    aber das dann ergibt für mich auch keinen Sinn. Was bewikt dann das Beladen wenn die Achse sich dann wieder aufpumpen kann? Mit der Beladung will man doch diese "schieflage" (Sturz) erreichen um eben das Max oder Min einstellen zu können. Und wenn der Wagen sich nach dem Beladen wieder aufrichten kann, dann hat man damit nichts erreicht. Oder verstehe ich hier etwas falsch...?

    Ich beziehe mich hier, natürlich, nur auf die Hinterachse.

    Die Sache mit der Sicherung steht in TIS und ISTA. Werde versuchen das zu finden um hier zu posten.

    @pat530...

    Leider ist es so wie du sagst, keiner macht das richtig. Genau deshalb möchte ich verstehen und wissen in welche Reihenfolge und wie alles gemacht wird damit ich das Geld nicht aus dem Fenster schmeiße. Ich bin kein Anfänger was Technik angeht. Nur die Sache mit dem Beladen, genauer zu sein die Reihenfolge, habe ich noch nicht richtig verstanden.
    Zum freundlichen fahre ich nicht weil deren Preise einfach eine Frechheit ist. Klar, die Glaspaläste müssen irgendwie bezahlt werden :)

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  • Neu

    arelava schrieb:

    GGD5350 schrieb:

    .....
    Gewichte rein... kurz laufen lassen das die Regulierung funktioniert und dann Motor aus.
    aber das dann ergibt für mich auch keinen Sinn. Was bewikt dann das Beladen wenn die Achse sich dann wieder aufpumpen kann? Mit der Beladung will man doch diese "schieflage" (Sturz) erreichen um eben das Max oder Min einstellen zu können. Und wenn der Wagen sich nach dem Beladen wieder aufrichten kann, dann hat man damit nichts erreicht. Oder verstehe ich hier etwas falsch...?
    Ich beziehe mich hier, natürlich, nur auf die Hinterachse.
    Sorry, wir haben aneinander vorbei gesprochen. Abstellen Motor aus und anschließend beladen sollte eigentlich auch der Kompressor ausbleiben. Kannst du aber vorher Testen, in dem du ein Sack Zement oder Streusalz und co. bei ausgeschaltetem Motor (Zündung aus/Schlüssel abgezogen) in dein Kofferraum legst. Wenn er dies tuet Sicherung raus.
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    Hallo,

    mein Auto geht ja morgen nun zur Achsvermessung und ich habe mich jetzt ein wenig belesen und gelesen, dass das ja mit den Gewichten im Auto erfolgen soll.
    Kann mir jemand vllt. das Dokument zukommen lassen aus dem T*S , was ich dann mal morgen mitgeben kann?
    Hab keine Lust, dass die die Achsvermessung nicht ordentlich machen.... Oder sehen die das automatisch in dem Prüfstand, dass bei dem Fzg Gewichte eingelegt werden müssen?
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    Die Geschichte mit den Gewichten kommt ganz auf den Messstand an. Bei meinem Spezi gibt es die Optionen mit Beladung und ohne. Wir haben beides getestet. Erst unbeladen vermessen und eingestellt. Dann haben wir ihn nach Vorschrift beladen und vermessen. Die Werte waren alle in Ordnung. Allerdings muss sich der Einsteller mit seinem Gerät auskennen.
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    eigentlich müssen die alle infos aus dem Program bekommen nach dem das Model (also dein BMW) eingegeben haben. Leider, macht fast keiner das was da steht.
    Ich habe jetzt zur Hand kein ausdruck, aber es muss:

    - Voll getankt werden
    - Vorne Fahrer und Beifahrerseite jeweils 68kg
    - Hinten 68kg
    - Kofferraum 21kg

    und dann noch die richtige Schrauben drehen, was auch nicht jeder mechaniker (leidergottes) kennt
  • Neu

    arelava schrieb:

    eigentlich müssen die alle infos aus dem Program bekommen nach dem das Model (also dein BMW) eingegeben haben. Leider, macht fast keiner das was da steht.
    Ich habe jetzt zur Hand kein ausdruck, aber es muss:

    - Voll getankt werden
    - Vorne Fahrer und Beifahrerseite jeweils 68kg
    - Hinten 68kg
    - Kofferraum 21kg

    und dann noch die richtige Schrauben drehen, was auch nicht jeder mechaniker (leidergottes) kennt
    Hast Du gelesen was ich schrieb? Zu dem macht es beim e61 keinen Unterschied ob er beladen ist oder nicht. Wenn er fährt, hebt die Federung das Heck auf Sollmass. Also wozu soll ich eine Beladung simmulieren, die in der Praxis nur mit defektem Komressor vorkommen kann?
  • Neu

    ja, ich habe gelesen, aber meine Antwort richtete sich nicht an dich, und als ich schrieb da habe ich dein beitrag noch nicht gesehen.

    Es gibt aber zwei arten (wie du auch geschrieben hast) von Achsvermessungen. Ein mal mit beladen und ein mal mit Höhenmessung. Zur 99% in freien Werksätten, zumindest die die ich kenne, wird die erste Variante angewendet.

    Hier tis.bmwcats.com/doc1105077/21/ mit Google translator nachschauen

    Und wenn es keinen Unterschied macht ob beladen oder nicht, Warum schreibt dann BMW das vor???

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    530xit schrieb:

    Hast Du gelesen was ich schrieb? Zu dem macht es beim e61 keinen Unterschied ob er beladen ist oder nicht. Wenn er fährt, hebt die Federung das Heck auf Sollmass. Also wozu soll ich eine Beladung simmulieren, die in der Praxis nur mit defektem Komressor vorkommen kann?
    Da hast du recht, sobald das Fahrzeug gestartet wird ! wird das Auto auf Sollwert gebracht.

    Die einzige Idee die mir zur beladenen Variante einfällt ist folgend : Bei Modellen mit EDS (M-Reihe) wird das Fahrzeug beladen um die Einstellung bei Volllast (Sport /Sport+) zu gewährleisten.
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    Bei den e60 ist das durchaus plausibel, aber beim e61 macht es eben nicht viel Sinn. Also die ganze Geschichte mit Beladen hab ich lediglich bei BMW gesehen. Die freien Werkstätten bei mir Inn umkreis beladen das Auto schon seit Jahren nicht mehr. Viel zu ineffektiv.
  • Neu

    32 00 ... Fahrzeug in Normallage bringen
    Erforderliche Vorarbeiten:
    • Prüfbedingungen kontrollieren, ggf. Fahrzeug in Stand setzen




    • Höhenstandsabgleich durchführen
    • Fahrzeuginnen- und Gepäckraum (inkl. Gepäckraummulde) auf Beladung prüfen, ggf. Fahrzeug entladen
    • Einbringen der DIN-Beladung (siehe Technische Daten) in das Fahrzeug
    • Fahrzeughöhenstand ermittelnHinweis: Wenn sich der Fahrzeughöhenstand nicht innerhalb der Toleranz (siehe Technische Daten) befindet, muss das Fahrzeug in Stand gesetzt werden.




    32 00 Achsvermessung - Normallage E60 / E61


    Fahrzeug mit kompletter Ausstattung für den normalen Fahrbetrieb mit:
    2 x 68 kg auf den Vordersitzen (Sitze in Mittelstellung);
    1 x 68 kg auf den Rücksitz (Mitte);
    1 x 21 kg in Gepäckraum (Mitte) und vollgetankt.



    32 00 ... Fahrzeug in Konstruktionslage bringen
    Erforderliche Vorarbeiten:
    • Fahrzeug in Normallage bringen







    32 00 ...
    Prüfbedingungen zur Fahrwerksvermessung
    Folgende Prüfbedingungen sind vor der Fahrwerksvermessung zu beachten:
    1. Nur von BMW frei gegebene Rad- Reifenkombination am Fahrzeug verbaut.
    2. Vorschriftsmäßige Profiltiefe. Die Profiltiefe darf achsweise zwischen links und rechts maximal 1-2 mm differieren.
    3. Vorschriftsmäßiger Reifenfülldruck (siehe Hinweisschild am Fahrzeug).
    4. Sämtliche Fahrwerkskomponenten müssen technisch in Ordnung sein
    5. Zustand von Federung und Stoßdämpfer in Ordnung: Sichtprüfung auf Bruch usw.
    6. Bei Fahrzeugen mit Niveauregulierung: Sicherung der Luftversorgungsanlage ziehen, damit kein Ab- bzw. Aufregeln erfolgt.




    32 00 155 Fahrwerksvermessung KDS mit Höhenstandsmessung ohne Beladung

    [/td]
    [/tr]
    [/table]
    Hinweis:

    • Allgemeine Hinweise und Begriffe beachten
    • Allgemeine Fahrwerksdefinition beachten
    • KDS-Datenstände aktualisieren
    • Einhaltung der Prüfbedingungen kontrollieren, ggf. Fahrzeug in Stand setzen



    • Fahrzeug auf Hebebühne fahrenHinweis: Die Vorder- und Hinterräder müssen mittig auf den Dreh- bzw. Schiebeplatten stehen.Hinweis: Drehplatten können je nach hersteller von der Bilddarstellung abweichen!

    Hinweis:

    Bei Fahrzeugen mit Aktivlenkung:
    Vor der Fahrwerksvermessung Inbetriebnahme Aktivlenkung durchführen!
    Bei Fahrzeugen mit HSR:
    Servicefunktion "HSR-Aktuator auf Mittelstellung bringen" ist in der Inbetriebnahme Aktivlenkung inbegriffen.


    Messwertaufnehmer/Höhenstandsmaarken an Fahrzeug anbringen (Vorschrift der verschiedenen Gerätehersteller beachten).
    Achtung!
    Nur Schnellspannhalter mit Polycontrolstiften (1) verwenden.Andere Quickspanneinheiten sind aufgrund von zu großer Messungenauigkeit nicht zulässig!
    Bilddarstellung Messwertaufnehmer KDS II




    • Kunden- und Fahrzeugdaten eingeben
    • Fahrwerksausführung identifizieren und Fahrzeug auswählen
    • Reifenfülldruck und Profiltiefe eingeben
    • Fahrzeughöhenstand mit Maßband messen (nur Beissbarth KDS II Achsmessgerät)Falls der Höhenstand außerhalb des Toleranzbereiches (+40/-20 mm) liegt, Fahrzeug entsprechend be- bzw. entladen, um das Fahrzeug in dieses Höhenstandsfenster einzustellen



    • Bremsspanner einbauen


    E81, E82, E87, E88, E90, E91, E92, E93:
    Achtung!
    Um bei der Einschlagroutine ”Max. Lenkeinschlag” eine Beschädigung der Seitenwand vorn zu vermeiden, müssen bei der Ausgangs- und Eingangsvermessung die Messwertaufnehmer von den Schnellspannhaltern / Quickspanneinheiten abgenommen werden! Dabei darf das Verbindungskabel weder an den Messwertaufnehmern noch an den Drehplatten abgezogen werden.

    Hinweis:
    Nach der Einschlagroutine müssen die Messwertaufnehmer wieder in die Schnellspannhalter / Quickspanneinheiten gesteckt, anhand der Libellen ausgerichtet und fixiert werden.



    • Sicherungsstifte aus beiden Dreh- und Schiebeplatten herausnehmen


    • Eingangsmessung entsprechend den Anweisungen des Geräteherstellers durchführen

    • Ggf. Vorderachse und Hinterachse einstellen
    • Ausgangsmessung entsprechend den Anweisungen des Geräteherstellers durchführen
    • Messprotokoll speichern, ausdrucken
    • Sicherungsstifte in beide Dreh- und Schiebeplatten einsetzen
    • Fahrwerksvermesssystem abbauen
    • Ggf. Justierung ACC-Sensor durchführen

    Nur bei Kundenbeanstandung (z. B. mangelhaftes Fahrverhalten):
    Achtung!
    Schrauben (Vorderachsträger an Motorträger bzw. Karosserie) nicht herausdrehen!

    Alle Schrauben (Vorderachsträger an Motorträger bzw. Karosserie) lockern und anschließend wieder mit Drehmoment festziehen.Siehe Vorderachsträger absenken .


    Achtung!
    Nur bei Fahrzeugen mit Aktiver Geschwindigkeitsregelung:Da die Fahrachse die Referenz für die ACC-Justierung ist, ist nach einer Einstellung der Hinterachse, die die Fahrachse verändert auch die Justierung des ACC-Sensors zu überprüfen!
    Nach nur einer Einstellung der Vorderachse ist der ACC-Sensor nicht zu überprüfen!





    32 00 150 Fahrwerksvermessung KDS mit Beladung bis Konstruktionslage

    [/td]
    [/tr]
    [/table]
    Hinweis:

    • Allgemeine Hinweise und Begriffe beachten
    • Allgemeine Fahrwerksdefinition beachten
    • KDS-Datenstände aktualisieren
    • Einhaltung der Prüfbedingungen kontrollieren, ggf. Fahrzeug in Stand setzen



    • Fahrzeug auf Hebebühne fahrenHinweis: Die Vorder- und Hinterräder müssen mittig auf den Dreh- bzw. Schiebeplatten stehenHInweis: Drehplatten können je nach Hersteller von der Bilddarstellung abweichen!

    Hinweis:

    Bei Fahrzeugen mit Aktivlenkung:
    Vor der Fahrwerksvermessung Inbetriebnahme Aktivlenkung durchführen!


    Messwertaufnehmer/Höhenstandsmarken an Fahrzeug anbringen (Vorschrift der verschiedenen Gerätehersteller beachten).
    Achtung!
    Nur Schnellspannhalter mit Polycontrolstiften verwenden.Andere Quickspanneinheiten sind aufgrund von zu großer Messungenauigkeit nicht zulässig!
    Bilddarstellung Messwertaufnehmer KDS II




    • Fahrwerksausführung identifizieren und Fahrzeug auswählen
    • Reifenfülldruck und Profiltiefe eingeben
    • Fahrzeug in Konstruktionslage bringen



    • Bremsspanner einbauen


    E81, E82, E84, E87, E88, E90, E91, E92, E93:
    Achtung!
    Um bei der Einschlagroutine ”Max. Lenkeinschlag” eine Beschädigung der Seitenwand vorn zu vermeiden, müssen bei der Ausgangs- und Eingangsvermessung die Messwertaufnehmer von den Schnellspannhaltern / Quickspanneinheiten abgenommen werden! Dabei darf das Verbindungskabel weder an den Messwertaufnehmern noch an den Drehplatten abgezogen werden.

    Hinweis:
    Nach der Einschlagroutine müssen die Messwertaufnehmer wieder in die Schnellspannhalter/Quickspanneinheiten gesteckt, anhand der Libellen ausgerichtet und fixiert werden.



    • Sicherungsstifte aus beiden Dreh- und Schiebeplatten herausnehmen

    • Eingangsmessung entsprechend den Anweisungen des Geräteherstellers durchführen
    • Ggf. Vorderachse und Hinterachse einstellen
    • Ausgangsmessung entsprechend den Anweisungen des Geräteherstellers durchführen
    • Messprotokoll speichern, ausdrucken
    • Sicherungsstifte in beide Dreh- und Schiebeplatten einsetzen
    • Fahrwerksvermesssystem abbauen

    • Justierung ACC-Sensor durchführen

    Achtung!
    Nur bei Fahrzeugen mit aktive Geschwindigkeitsregelung:Da die Fahrachse die Referenz für die ACC-Justierung ist, ist nach einer Einstellung der Hinterachse, die die Fahrachse verändert auch die Justierung des ACC-Sensors zu überprüfen!
    Nach nur einer Einstellung der Vorderachse ist der ACC-Sensor nicht zu überprüfen!



    Nur bei Kundenbeanstandung (z. B. mangelhaftes Fahrverhalten): Achtung!
    Schrauben (Vorderachsträger an Motorträger bzw. Karosserie) nicht herausdrehen!

    Alle Schrauben (Vorderachsträger an Motorträger bzw. Karosserie) lockern und anschließend wieder mit Drehmoment festziehen.Siehe Vorderachsträger absenken .

  • Neu

    Also mal ehrlich, ich glaube nicht, dass irgendjemand für einen E61 mit AL und DD und ACC einen derartigen Zinnober veranstaltet.

    Zumal auch die Aussage im Raum steht, dass alle Fahrwerkskomponenten in Ordnung sein müssen, sonst ist der ganze Aufwand für die Tonne.
    Kann man jetze annehmen wenn man TÜV (bekommen) hat, aber dafür die Hand ins Feuer legen... :D
  • Neu

    Andreas53639 schrieb:

    Also mal ehrlich, ich glaube nicht, dass irgendjemand für einen E61 mit AL und DD und ACC einen derartigen Zinnober veranstaltet.

    Zumal auch die Aussage im Raum steht, dass alle Fahrwerkskomponenten in Ordnung sein müssen, sonst ist der ganze Aufwand für die Tonne.
    Kann man jetze annehmen wenn man TÜV (bekommen) hat, aber dafür die Hand ins Feuer legen... :D
    Da haste Recht, bestimt nicht. Ich bin auch kein Paranoid der penibel auf A bis Z achtet. Aber ich möchte mich wenigstens vergewissern, dass meine Achsen nach so eine Vermessung so stehen wie es sein sollte. Und ich nicht jedes mal nach paar tkm die Reifen weg schmeißen muss weill die "Fachleute" scheiße gemacht haben.
    Die letzten 2 male waren die hintere nach rechts "VERMESSEN", also paar tkm später die Reifen im Arsch. Habe dann einfach an den Reifen eine Holzlatte dran gelegt um zu prüfen. Siehe da, nach rechts. Wenn man die Leute dann anspricht, dann ist der Fahrer immer schuld.
  • Neu

    arelava schrieb:

    Da haste Recht, bestimt nicht. Ich bin auch kein Paranoid der penibel auf A bis Z achtet. Aber ich möchte mich wenigstens vergewissern, dass meine Achsen nach so eine Vermessung so stehen wie es sein sollte. Und ich nicht jedes mal nach paar tkm die Reifen weg schmeißen muss weill die "Fachleute" scheiße gemacht haben.Die letzten 2 male waren die hintere nach rechts "VERMESSEN", also paar tkm später die Reifen im Arsch. Habe dann einfach an den Reifen eine Holzlatte dran gelegt um zu prüfen. Siehe da, nach rechts. Wenn man die Leute dann anspricht, dann ist der Fahrer immer schuld.

    Hatte auch schon mal eine nicht richtig eingestellte Spur, leider auch mit reifentausch verbunden. Jedoch wurde in der zweiten Werkstatt das ganze überprüft und ich habe neben dran gestanden. Bei mir war der Sturz nicht mehr korrekt. Das kann vorkommen wenn man Winterreifen mit einem kleineren Querschnitt und Breite fährt und anschließend doppelt so große Sommerreifen drauf zieht. Das wurde damals eingesehen und die Einstellung wurde noch einmal gemacht mit meiner Anwesenheit und bis jetzt keine Probleme mehr gehabt. Ich würde drauf achten das die Achsvermessungsstaion auf neustem Standard ist und das die das Ding bedienen auch wissen was Sache ist.
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