6er v8 mit über 180.000km

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  • Altes ausgenudeltes Öl entzieht den Dichtungen den Weichmacher und die Dinger werden hart wie Stein ! Das gilt aber nicht nur für VSD sondern auch für VDD und die profildichtung am lagerbock Generator! Es ist also kein Zufall, dass diese Sachen fast parallel beim n62 auftreten!
  • Der Weichmacher wird auch durch frisches Öl entzogen. Öl hat grundsätzlich Reinigungswirkung. Übertrieben gesagt sind Lösungsmittel im Öl. Dabei ist es recht egal ob das Öl frisch oder alt ist. Ventilschaftdichtungen sind auch aus anderem Material als die Ventildeckeldichtungen. Die Simmerringe der Kurbelwelle vorne und hinten gehen dann ja auch gleichzeitig mit kaputt??
    Gruß Uli
  • uli07 schrieb:

    Der Weichmacher wird auch durch frisches Öl entzogen. Öl hat grundsätzlich Reinigungswirkung. Übertrieben gesagt sind Lösungsmittel im Öl. Dabei ist es recht egal ob das Öl frisch oder alt ist. Ventilschaftdichtungen sind auch aus anderem Material als die Ventildeckeldichtungen. Die Simmerringe der Kurbelwelle vorne und hinten gehen dann ja auch gleichzeitig mit kaputt??
    Ich denke , dass das hier das falsche Thema ist um das aus zu diskutieren .
    Man kann sich durch so viele Foren lesen wie man will oder mit betroffenen diskutieren , es ist nun mal eine Tatsache , dass bei vielen Betroffenen VDD und VSD fast gleichzeitig kaputt gehen und fast alle Autos haben oder hatten diese langen Ölwechselintervalle .
    Trotz allem altes Öl entzieht schneller Weichmacher aus Dichtungen und Kunststoff als frisches Öl , weil es verschiedene Eigenschaften nicht mehr hat und Kraftstoffeintrag und Verbrennungsrückstände tragen ihr übriges dazu bei !
  • Du hast recht. Eigentlich ist das ja bei allem so wenn es alt wird. ich frage mich jetzt nur warum Dichtungen vor 30 Jahren kaputt gingen. Da sollte noch alle 5 - 7500 Kilometer Ölwechsel gemacht werden. Bei manchen Herstellern erst bei 10000 Km. Dann frage ich mich warum ein LKW-Motor der alle 60 - 80000 Km Ölwechsel machen muß nicht völlig versifft ist. Aber ist egal. Je öfter man Ölwechsel macht je mehr verdienen die Ölmultis und am Stammtisch hat man ein Thema.
    Gruß Uli
  • Zunächst einmal hatten vor 30 Jahren die Automobilen Premium Hersteller noch andere Ziele - sie wollten Autos bauen die möglichst lange halten ! In den letzten Jahren hat sich das ein bisschen gewandelt - möglichst viele Autos bauen und verkaufen ! Und die Vertragswerkstätten müssen auch noch üppig leben können ! Aber das ist kein BMW Problem , sondern ein Problem aller Hersteller .
  • leider gibt es bei diesen Autos immer zu wenig Infos ! Wenn bei den 180000 km schon die bekannten Krankheiten des N62 beseitigt wurden sind und er auch sonst kein Wartungsstau hat , dann lohnt es sich schon so ein Auto zu kaufen !
    Wenn man alles noch vor sich hat dann nicht ....
  • Hmmm. Also über den Motor kann ich nichts schlechtes sagen und das Gequengel hier nicht recht verstehen. Meiner hat gerade 350TKm erreicht und davon über 100TKm auf Gas.

    Ja, jetzt habe ich gerade die Zwischenhebel ersetzt und klar hatte ich auch die Stirndeckeldichtung (ca. 280 TKM) und die Lagerblockdichtung (ebenfalls 280 TKM) zu ersetzten wie auch die Ventilschaftdichtungen bei ca. 230TKM. Dazu ein paar Schläuche, die bei eben diesen Arbeiten kaputt gegangen sind.

    Aber so what? Bei dem Kilometerstand rege ich mich NULL au, weil alles andere ein physikalisches Wunder wäre. Plus ich habe unendlich Spass am V8! Der Wagen wird sonst vernünftig gepflegt und das Öl wechsele ich eh gerne früher als später. Was soll schon passieren bei einem Motor, der bei 170 Reisegeschwindigkeit gerade mal an die 3.000 Touren rankommt? Da lacht der V8!

    Was natürlich mit der Zeit dazukommt sind Fahrwerksteile und all die anderen Verschleißteile und Abnutzungen. Aber das hat jeder andere Wagen auch.
  • Slider schrieb:

    Eingelaufene Valvetronic, überall Ölverlust, getriebeseitiger Abschlussdeckel Kühlsystem...

    Mein Motor war bei 250tkm dermaßen platt, dass schon Stücke der Kettengleitschienen in der Ölwanne zu finden waren. Zudem mussten alle acht Kolben ersetzt werden.
    Jupp kann ich mich nur anschließen. Leider keine Einzelheit. Wir hatten in einer riesen Niederlassung genau einen Kunden der da noch in den Motor investiert hat. So Motoren sind ab einer gewissen laufleistung nur für den Do-It-Yourself man geignet.
  • ich kann eigentlich nur das wiederholen , was ich schon mal geschrieben habe . Die meisten Leute hier können sich keinen neuwertigen V8 leisten und sind gezwungen die Autos mit Laufleistungen , jenseits der 100000 , 150000 oder 180000km zu kaufen ! Das die Autos dann schon durch ein paar Hände gingen und nicht immer sorgfältig behandelt wurden ist auch in vielen Fällen so . Da entsteht nun mal ein Wartungsstau , der nur schwerlich aufgeholt werden kann , das jetzt alles auf den Hersteller zu schieben ist Quatsch !
  • BMW hat mit dem N62 sicher keinen problemlosen Motor gebaut, es kommt schlichtweg von beiden Seiten. Es gibt genügend Motoren, die man wie die letzte Grütze behandeln kann und trotzdem 300tkm recht problemlos abreißen. Natürlich ist das keine Entschuldigung zum Verheizen von Motoren. Und es gibt auch sicher schlechtere Motoren, die selbst bei guter Pflege gerne die Grätsche machen. Schwarz/weiß ist das alles sicher nicht...




    Michlb70 schrieb:

    Die meisten Leute hier können sich keinen neuwertigen V8 leisten
    Gewagte Aussage...
  • ja gewagte Aussage, aber es ist nun mal so , dass die meisten ihren n62 als gebrauchten gekauft haben , aus welchem Grund auch immer !
    Vielleicht hätte ich auch besser schreiben sollen, dass sich die meisten Leute hier keinen neuen leisten können oder leisten wollen!
  • Ich glaube nicht das sich jemand der z.B. sich nen e60 550i holt sich keinen F10 550i mit weniger km leisten kann.. oder eben nen neuwagen.
    Aber wieso sollte man bitte so dumm sein sich einen Neuwagen zu holen der extreme Verluste in sich birgt? Da sind die Reperaturen insgesamt was nach 100.000km auf einem zukommen wesentlich günstiger als sich ein Wagen für 70.000 Euro zu kaufen und dann mit 100.000 km nurnoch 20.000 zu bekommen...

    Also kannst du sozusagen für 50.000 Euro dein Fahrzeug reparieren ;) glaube das reicht aus. ;)

    Es ist nunmal nicht jeder geil auf ein Nagel neues Auto. Da die Negativen Punkte gegen die Positiven eindeutig hinaussteigen.
    Alleine der Wertverlust macht alles positives wieder nieder.

    Vorallem steht ein Fahrzeug mit 200.000 km möglicherweise besser als ein Fahrzeug mit 50.000 km da.
    Die Pfelge macht es eben aus.
  • Ob nun ein Fahrzeug was 4 mal soviel Kilometer gelaufen ist wie ein anderes und dann noch besser sein soll bezweifele ich mal ganz stark.
    So geil kann man auf ein Auto garnicht sein das man eins kauft was jenseits von 150000 oder 180000Km gelaufen hat. Das ist ganz einfach das kein Geld da ist aber ein BMW her muß. Kommt hier doch ständig vor.
    Gruß Uli
  • na aber natürlich kann das sein... was ich im Autohaus so erlebe deckt sich damit.

    Die Stadtschleudern wo leute 6mal am tag aus und einsteigen,zudem die Motoren ständig warm laufen und dann wieder abzukühlen... was da an verschließ abläuft. Puhhhh....
    da zieh ich mir einen langläufer vor... bzw. hab nicht mal ein schlechtes gewissen bei den Kisten.
  • Meiner war von einem Arzt und hat seine Wartungen sogar früher als nötig bekommen. Ansich hat er vom Interieur kaum nutzungsspuren nur an der Beifahrertür ist etwas lack vom Holzdesign abgeplatzt aber da kommt einfach neuer Klarlack drüber und gut ist. :top:
    Und von Außen sind keine Kratzer im Lack, nur wenige Steinschläge an der Motorhaube was aber völlig normal ist und wurde scheinbar öfters mal poliert weil Wasser ziemlich gut abperlt und die Oberfläche ziemlich gut für die gelaufenen km aussieht.

    Selbst der Bmw Händler wo ich hin bin war sehr erstaunt über diesen Zustand bei 150.000 km. Weil die meisten wirklich abgesessene Sitze durch das häufige ein und aussteigen haben.

    Es kommt wirklich drauf an wie der Vorbesitzer gefahren ist und vorallem obs ein Stadtauto oder Langstreckenauto war.
    Und bei dem Arzt bin ich mir sehr optimistisch das er nicht der vollgasfahrer war.
  • Interessant was man so hört.
    Klar ist weniger gelaufen immer besser und je nachdem wie der Vorgänger mit dem Fahrzeug umgegangen sind auch ein sehr wichtiger Anhaltspunkt ist. Aber wie schaut es den mit Wertverlust und Wiederverkauf aus? Lässt sich der v8 mit hoher Laufleistung noch verkaufen? Wer kauft den beispielweise einen 6er mit 200.000 auf der Uhr? Wen man 17 ausgibt wen er erst 120 drauf hat, aber dann ihn mit 220tausend kilometern verkauft, was bekomm ich dann noch für so ein Wagen? Kauft jemand überhaubt sowas noch? Würde mich alles interessieren bevor ich mir einen zulege.