DPF: Aschezähler = Partikelmenge?

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  • DPF: Aschezähler = Partikelmenge?

    Hi,

    ich habe meinen DPF reinigen lassen und ein Protokoll mitbekommenauf dem steht
    "Aschezähler auf „Null“ setzen, Fehlerlöschen genügt nicht."

    In der (freien) Werkstattt wurde dann die Partikelmenge zurückgesetzt und steht jetzt bei 0,0g ("Aschemenge" oder "Aschezähler" war nirgends im Menü des Bosch-Testers zu finden).

    Ich gehe mal davon aus, daß das dann damit gemeint war, oder? :?:
  • Original von klaffi
    Das VFL Model hat einen Asche- und Rußzähler. Beide werden zurückgesetzt. Ich gehe davon aus, daß das der Bosch Dienst gemacht hat.
    Ob das beim FL Modell dann auch noch so ist, weiß ich nicht.


    Bitte mehr Info, wie es funktioniert, dann sind wir alle schlauer.
  • Es gibt im Netzt recht schöne, aber nicht immer einfach zu lesende Dr. Arbeiten zu diesem Thema.
    Das Motormanagement muß wissen wie viel Asche und Ruß sich im DPF befindet. Die Asche läßt sich nicht regenerieren. Sie entsteht hauptsächlich durch Ölverbrennung und Dieseladditive, sowie Rückstände bei der Rußverbrennung. Das Motornagement ermittelt wei viel Asche im DPF ist, damit nur so lange reneneriert wird, bis der Ruß weg ist. Die Asche bleibt aber weiter im DPF. Die Kenntniss über die Aschemenge ist deshalb wichtig, weil das Regenerieren dann ein Ende hat, wenn der Ruß verbrannt ist. Würde die Software noch versuchen die Asche zu verbrennen, dann gäbe es kein Ende, weil die Asche sich nicht verbrennen läßt.
    Mein 535d hat momentan 120g Asche und 28g Ruß im DPF. Jedenfalls theoretisch aufgrund von Strömungswiderstand und anderen Faktoren bestimmt. Die Berechnung ist sehr komplex. Kann man in den Dr. Arbeiten gut erkennen. Bei ca. 30 g wird das Motormanagement den Ruß verbrennen, bis der Rußwert 0g erreicht wird (optimalerweise). Manchmal fängt er bei mir auch schon bei 25g Ruß an zu regenerieren. Die Asche bleicht aber bei 120g.
    Sie nimmt aber langsam immer mehr zu. In größeren Abständen wird der Aschewert neu ermittelt.
    Wird ein DPF ersetzt, wird der Aschewert mit dem Diagnosetester auf 0 gesetzt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von klaffi ()

  • Original von klaffi
    Es gibt im Netzt recht schöne, aber nicht immer einfach zu lesende Dr. Arbeiten zu diesem Thema.
    Das Motormanagement muß wissen wie viel Asche und Ruß sich im DPF befindet. Die Asche läßt sich nicht regenerieren. Sie entsteht hauptsächlich durch Ölverbrennung und Dieseladditive, sowie Rückstände bei der Rußverbrennung. Das Motornagement ermittelt wei viel Asche im DPF ist, damit nur so lange reneneriert wird, bis der Ruß weg ist. Die Asche bleibt aber weiter im DPF. Die Kenntniss über die Aschemenge ist deshalb wichtig, weil das Regenerieren dann ein Ende hat, wenn der Ruß verbrannt ist. Würde die Software noch versuchen die Asche zu verbrennen, dann gäbe es kein Ende, weil die Asche sich nicht verbrennen läßt.
    Mein 535d hat momentan 120g Asche und 28g Ruß im DPF. Jedenfalls theoretisch aufgrund von Strömungswiederstand und anderen Faktoren bestimmt. Die Berechnung ist sehr komplex. Kann man in den Dr. Arbeiten gut erkennen. Bei ca. 30 g wird das Motormanagement den Ruß verbrennen, bis der Rußwert 0g erreicht wird (optimalerweise). Manchmal fängt er bei mir auch schon bei 25g Ruß an zu regenerieren. Die Asche bleicht aber bei 120g.
    Sie nimmt aber langsam immer mehr zu. In größeren Abständen wird der Aschewert neu ermittelt.
    Wird ein DPF ersetzt, wird der Aschewert mit dem Diagnosetester auf 0 gesetzt.


    Sehr gut erklärt :top:
  • Original von CCC88
    Original von klaffi
    Es gibt im Netzt recht schöne, aber nicht immer einfach zu lesende Dr. Arbeiten zu diesem Thema.
    Das Motormanagement muß wissen wie viel Asche und Ruß sich im DPF befindet. Die Asche läßt sich nicht regenerieren. Sie entsteht hauptsächlich durch Ölverbrennung und Dieseladditive, sowie Rückstände bei der Rußverbrennung. Das Motornagement ermittelt wei viel Asche im DPF ist, damit nur so lange reneneriert wird, bis der Ruß weg ist. Die Asche bleibt aber weiter im DPF. Die Kenntniss über die Aschemenge ist deshalb wichtig, weil das Regenerieren dann ein Ende hat, wenn der Ruß verbrannt ist. Würde die Software noch versuchen die Asche zu verbrennen, dann gäbe es kein Ende, weil die Asche sich nicht verbrennen läßt.
    Mein 535d hat momentan 120g Asche und 28g Ruß im DPF. Jedenfalls theoretisch aufgrund von Strömungswiederstand und anderen Faktoren bestimmt. Die Berechnung ist sehr komplex. Kann man in den Dr. Arbeiten gut erkennen. Bei ca. 30 g wird das Motormanagement den Ruß verbrennen, bis der Rußwert 0g erreicht wird (optimalerweise). Manchmal fängt er bei mir auch schon bei 25g Ruß an zu regenerieren. Die Asche bleicht aber bei 120g.
    Sie nimmt aber langsam immer mehr zu. In größeren Abständen wird der Aschewert neu ermittelt.
    Wird ein DPF ersetzt, wird der Aschewert mit dem Diagnosetester auf 0 gesetzt.


    Sehr gut erklärt :top:


    Danke. :)
    Schön, daß man es verstehen kann.
  • Original von klaffi
    Original von CCC88
    Original von klaffi
    Es gibt im Netzt recht schöne, aber nicht immer einfach zu lesende Dr. Arbeiten zu diesem Thema.
    Das Motormanagement muß wissen wie viel Asche und Ruß sich im DPF befindet. Die Asche läßt sich nicht regenerieren. Sie entsteht hauptsächlich durch Ölverbrennung und Dieseladditive, sowie Rückstände bei der Rußverbrennung. Das Motornagement ermittelt wei viel Asche im DPF ist, damit nur so lange reneneriert wird, bis der Ruß weg ist. Die Asche bleibt aber weiter im DPF. Die Kenntniss über die Aschemenge ist deshalb wichtig, weil das Regenerieren dann ein Ende hat, wenn der Ruß verbrannt ist. Würde die Software noch versuchen die Asche zu verbrennen, dann gäbe es kein Ende, weil die Asche sich nicht verbrennen läßt.
    Mein 535d hat momentan 120g Asche und 28g Ruß im DPF. Jedenfalls theoretisch aufgrund von Strömungswiederstand und anderen Faktoren bestimmt. Die Berechnung ist sehr komplex. Kann man in den Dr. Arbeiten gut erkennen. Bei ca. 30 g wird das Motormanagement den Ruß verbrennen, bis der Rußwert 0g erreicht wird (optimalerweise). Manchmal fängt er bei mir auch schon bei 25g Ruß an zu regenerieren. Die Asche bleicht aber bei 120g.
    Sie nimmt aber langsam immer mehr zu. In größeren Abständen wird der Aschewert neu ermittelt.
    Wird ein DPF ersetzt, wird der Aschewert mit dem Diagnosetester auf 0 gesetzt.


    Sehr gut erklärt :top:


    Danke. :)
    Schön, daß man es verstehen kann.


    Mich muss man außen vor lassen - kenne das System ja. Aber es ist gut auch für "Laien" ausgedrückt ;)
  • Original von klaffi
    Es gibt im Netzt recht schöne, aber nicht immer einfach zu lesende Dr. Arbeiten zu diesem Thema.
    Das Motormanagement muß wissen wie viel Asche und Ruß sich im DPF befindet. Die Asche läßt sich nicht regenerieren. Sie entsteht hauptsächlich durch Ölverbrennung und Dieseladditive, sowie Rückstände bei der Rußverbrennung. Das Motornagement ermittelt wei viel Asche im DPF ist, damit nur so lange reneneriert wird, bis der Ruß weg ist. Die Asche bleibt aber weiter im DPF. Die Kenntniss über die Aschemenge ist deshalb wichtig, weil das Regenerieren dann ein Ende hat, wenn der Ruß verbrannt ist. Würde die Software noch versuchen die Asche zu verbrennen, dann gäbe es kein Ende, weil die Asche sich nicht verbrennen läßt.
    Mein 535d hat momentan 120g Asche und 28g Ruß im DPF. Jedenfalls theoretisch aufgrund von Strömungswiderstand und anderen Faktoren bestimmt. Die Berechnung ist sehr komplex. Kann man in den Dr. Arbeiten gut erkennen. Bei ca. 30 g wird das Motormanagement den Ruß verbrennen, bis der Rußwert 0g erreicht wird (optimalerweise). Manchmal fängt er bei mir auch schon bei 25g Ruß an zu regenerieren. Die Asche bleicht aber bei 120g.
    Sie nimmt aber langsam immer mehr zu. In größeren Abständen wird der Aschewert neu ermittelt.
    Wird ein DPF ersetzt, wird der Aschewert mit dem Diagnosetester auf 0 gesetzt.


    ..wie Asche und Ruß entstehen ist mir schon klar...hast du einen VFL? Mein DPF von 530d hat doch nichts dran, wie weiß er wie viel Asche und Ruß drin ist?
  • Ja die Frage ist berechtigt. :top: Ich möchte es gerne auch wissen.
    Aber wenn du dir schon mal die Patente, zum Beispiel von Bosch, die man ja offiziell im Netzt finden kann, angesehen hast, wirst du sehen: Es ist verdammt kompliziert. Ohne Mathematik und Regelungstechnik bist du schnell am Ende. :lol: Ich versuche auch mittlerweile nicht immer alles zu verstehen. Geht einfach nicht.

    Guck dir zum Beispiel die ZFC (Zero Fule Correction) der Injektoren an. Einpritzung im Schubbetrieb zur Bestimmung der minimalen Einspriztmenge zur Erzeugung eines messbaren Drehmomentes. Um wiederum einen Korrekturfaktor für jeden Inkektor zu bestimmen. Hoch komplex das ganze Zeug. :anbet:

    Um noch mal auf die Asche im DPF zurückzukommen. Ich glaube, daß man beim Regenerieren den Verlauf des Differenzdruckes und die Abbrandgeschwindigkeit dazu heranzieht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von klaffi ()

  • Beim VFL ist das Wechselintervall bei 200.000km. Wenn man jetzt nur das Intervall zurücksetzt und den DPF drinnen läßt werden die Zähler zurückgesetzt. Danach wird der Ruß wie immer durch die Regeneration reduziert, aber der tatsächliche Aschemenge ist im DPF höher als das DDE annimmt.

    Jetzt vermute ich mal, da aber wegen der Aschemenge der Abgasgegendruck höher ist kommt das DDE nicht mehr mit den Soll- und Ist-Werten klar und regeneriert ggf. zu oft. Das kann dann zu anderen Problemen führen. Aber das ist nur eine Theorie vom mir, oder ist das System so schlau das es die Aschemenge selbst ermitteln kann.
  • HI,

    als ich damals die 200000km erreicht hatte wurde mir gesagt, dass der Partikelfilter erst wirklich fällig wird, wenn ein Leistungsverlust spürbar wird. Dann habe ich auch nur resettet und erst bei 265000 km gespült.

    Aus heutiger Sicht würde bei 200000 km gleich den Partikelfilter ausbauen und durchspülen da zum einen spürbar häufiger regeneriert wird und gleichzeitig der Kraftstoffverbrauch langsam anzeigt.

    In einen ADAC-Bericht wurde auch schon darauf hingewiesen, dass bei volleren Partikelfiltern der Diesel-Eintrag ins Motoröl hoch ist.

    adac.de/infotestrat/reparatur-…lverduennung/default.aspx

    Also lieber gleich rechtzeitig den DPF spülen und die nächsten 200000km Ruhe haben. Die Kosten sind überschaubar: ca. 100 EUR für Hebebühne + Teile.

    Gruß
    Dominic
  • Als ich meinen 535d VFL mit 78000km gekauft habe, wurde ein fälliger DPF Wechsel bei 160000km anzeigt. Wahrscheinlich durch Kurzstreckenverkehr des Vorbesitzers verursacht. Als ich lange Zeit mit einem Autobahnfahrprofil gefahren bin, erhöhte sich das Service Intervall auf 210000km. Je näher ich den 200000km komme, momentan habe ich 196000km drauf, umso mehr nähert sich das Service Intervall 200000km an. Ich würde sagen bei max. 200000 ist das Service Intervall erreicht. Es kann aber durch Kurzstreckenverkehr auch deutlich drunten liegen. Wie bei mir zum Beispiel bei 160000km, als ich ihn gekauft hatte.

    Wobei ich ab 200000km doch etwas machen muß, weil der Dieselverbrauch deutlich ansteigt. 1 Liter mehr als früher. Ebenso sind die Regenerierungsphasen deutlich kürzer.
    Ich werde versuchen ihn mit einem Reiniger von der Asche zu befreien. Muß aber vorher noch den Differenzdruck am DPF tracen, um zu sehen, ob das Reinigen etwas gebracht hat. Also ein vorher nachher Vergleich.
  • Ehrlich - spar dir den Reiniger. In meinen Augen ist der Effekt eher homöopathisch ;)
    Lieber gleich ausbauen und richtig reinigen.

    Ich hab damals 30 min entgegen der Flussrichtung mit einem starken Wasserstrahl gespült bis alles draußen war. Wie soll da ein Reiniger wirken, der irgendwo eingebracht wird und dazu noch in Flußrichtung durchgeht? Der Reiniger wird, genau wie das Abgas, sich den Weg des grinsten Widerstands suchen und wenn überhaupt nur an der Oberfläche kratzen.

    Ich vermute so ein Reiniger funktioniert eher für einen mit Ruß beladene Partikelfilter. Also, falls der Partikelfilter aufgrund von fehlender Regeneration mit Ruß voll ist. Z.B. durch ein defektes Thermostat. Dann kann nach der Reparatur ein Reiniger helfen den Filter wieder gangbar zu machen.
    Der Reiniger wird aber nicht funktionieren, wenn der Ruß bereits zu Asche verbrannt ist und die Asche sich "tief" im Filter befindet (am Ende der Kapillaren).

    Gruß
    Dominic
  • Ja, ich bin mir auch nicht sicher, ob der Reiniger funktioniert.
    Es ist der von Cartechnik. Angeblich soll er die Asche lösen.
    Na ja. Ich wills mal versuchen. Hat nicht viel gekostet die Dose.
    Ich muß aber erst mein AGR Ventil tauschen. Ist kaputt. :heul:
    Wenn ich ein Problem gelöst habe, dann kommen zwei dazu. :heul:
    Ich werde gar nicht fertig mit dem Reparieren. :heul:
  • HI,

    Um das anzuwenden musst du den Temperatursensor am Partikelfilter abschrauben. Ob der sich nach fast 200tkm noch so einfach lösen lässt!? Du wirst sehen.

    Hab noch ein gebrauchtes AGR-Ventil da falls du Interesse hast.

    Gruß
    Dominic