M57TÜ2 Steuerkettenriss

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  • M57TÜ2 Steuerkettenriss

    Hallo Forum!

    Ich bin zwar schon lange Autobegeistert und auch Bmw Fahrer, jedoch sind meine Bmw "nur" daily-driver und daher war ich bis jetzt auch noch nicht wirklich in Foren diesbezüglich aktiv.

    Meine Anmeldung hier kommt leider nicht aus heiterem Himmel, da ich hier aber schon einige intressante und tiefgreifende Beiträge gelesen habe, denk ich das hier richtig bin!

    Bin schon seit jahren M57 fahrer, anfangs im e39 hierbei kann ich 350tkm und 520tkm vorweisen, seit diesem Jahr jedoch auch e61, da 2 angetrieberne räder einfach 2 zu wenig sind...

    Nun zu meinem Problem, Kettenriss auf AB bei rund 3000u/min, zuvor rund 20tkm problemlos absolviert, keine vorigen Anzeichen durch kettenrasseln o.Ä.
    Kette zwischen Nockenwelle und Pumpe vermutlich gerissen. (Fahrzeug hat inkl. meinen 20tkm rund 300tkm mit vollem serviceheft runter)

    Zu meinem Glück bin ich im Besitz eines Motorspenders jedoch 2WD und Schaltgetriebe.

    Mir tun sich jetzt 3 möglichkeiten auf:

    1.) Beide Motoren komplett raus, Ölwanne umbauen, krümmer turbo umbauen, kabelbaum umbauen, Steuerkette auf verdacht tasuchen?

    2.) Kopf demontieren, ventile dichtung hydros tauschen

    3.) Guten Kopf vom spender nehmen

    Bin zwar doch relativ versiert, jedoch sind alle 3 dinge einiges an arbeit, was würdet ihr mir empfehlen?
    :?:
    freue mich über eure denkanstöße !

    LG agp
  • Was hat der Spendermotor denn gelaufen?

    Ich bin normalerweise immer für ne Instandsetzung. Lohnt meistens dann, wenn man viel selbermachen kann. Das heisst, die Schrauberei drumherum, die viel Zeit brauch.
  • Hallo!

    danke für eure antworten!

    Der andere Motor hat zwar knapp weniger Km gelaufen, ob er allerdings schonend behandelt wurde ist eine andere geschichte (wer steigt bei Schaltgetriebe nicht gern voll drauf?)

    Ich habe etwas im Netz recherchiert, und kam auf einige intressante Lösungen von gleichgesinnten.
    Bis jetzt war ich immer der Meinung ein gerisserne Zahnriemen/Kette ist bei höhere Drehzahl der sichere Tod für jeden Kopf.
    Aber da es bei Bmw ja die umlenkhebel gibt, sollten diese+Ventil die Sollbruchstelle sein...
    Da ich nun schon von mehreren Seiten erzählt bekommen habe, das der Kurbeltrieb das Problemlos übersteht bin ich nun guter Dinge.

    Aber da das ganze Spekulieren nicht zum Erfolg beiträgt, nehm ich nun mal den Zylinderkopf runter und schau mir die kleinere oder größere Misere an.
    Dazu benötigt man einen injektor abziehere, diesen hab ich mal bestellt..

    ich werde weiter Berichten.

    lg

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von agp8x ()

  • Habe einen m20 Motor gesehen, bei dem zwar diverse Kipphebel gebrochen sind, jedoch ist leider auch die Lagerung der Nockenwelle gebrochen und somit war der Kopf auch Schrottreif... Wiedas beim m57 ist kann ich nicht sagen.

    Der Motor läuft übrigens mit einem spenderkopf seit ca. 5tkm in meinem e30 weiter. Toi toi toi.

    Ich warte aber eigentlich darauf, dass er sich verabschiedet.
  • Original von agp8x
    Hallo!

    danke für eure antworten!

    Der andere Motor hat zwar knapp weniger Km gelaufen, ob er allerdings schonend behandelt wurde ist eine andere geschichte (wer steigt bei Schaltgetriebe nicht gern voll drauf?)

    Ich habe etwas im Netz recherchiert, und kam auf einige intressante Lösungen von gleichgesinnten.
    Bis jetzt war ich immer der Meinung ein gerisserne Zahnriemen/Kette ist bei höhere Drehzahl der sichere Tod für jeden Kopf.
    Aber da es bei Bmw ja die umlenkhebel gibt, sollten diese+Ventil die Sollbruchstelle sein...
    Da ich nun schon von mehreren Seiten erzählt bekommen habe, das der Kurbeltrieb das Problemlos übersteht bin ich nun guter Dinge.

    Aber da das ganze Spekulieren nicht zum Erfolg beiträgt, nehm ich nun mal den Zylinderkopf runter und schau mir die kleinere oder größere Misere an.
    Dazu benötigt man einen injektor abziehere, diesen hab ich mal bestellt..

    ich werde weiter Berichten.

    lg


    Das hört sich gut an. Wir sind gespannt wie's darin aussieht.
  • Hallo!

    ich habe bei Audi/vw auch schon einige gebrocherne Kurbelwellen gesehen, aber dort fahrt das ventil hald direkt gegen die nockenwelle.

    2 Injektoren haben sich schonmal durch starten gelöst, also schonmal 2 zylinder mit vermutlich dichten ventilen ;)

    für den rest wart ich jeztt mal auf den bestellten Abzieher, mal schauen...

    lg
  • Hallo!

    alle 6 injektoren sehen noch neuwertig aus, das ist leider das einzig positive das ich derzeit berichten kann.

    Nockenwellen sehen in ordnung aus aber das heißt ja leider nicht viel.

    2 kippelhebel gebrochen (beim gleichen zylinder), einige Schrauben der nockenwellenlager teils lose bzw verbogen (bei anderen zylindern).

    Halteschraube von Vakuumpumpe bei demontage abgerissen :trinken:
    Untere steuerkette gerissen.

    Laut Tis kann man den Kopf demontieren ohne vorher den ganzen kettenmist abzubauen.
    Nur leider hat die obere kette trotz geöffneter gleitschienen zu wenig spiel um das nockenwellenrad auszufädeln ? gibts da einen trick?

    Mitlerweile werd ich schon immer pessemistischer, da selbst Tis zum Tauschen der Kette den Motorausbau vorschlägt.
    Da ich dank allrad zum Ausbaud er ölwanne die halbe Vorderachse zerlegen muss um die wellen demontieren zu können bzw dann das diff zu demontieren, überlege ich den vorderachsträger mit auszubauen, da muss ich jedoch wieder das lenkgetriebe halb demontieren und den Motor irgendwo abstützen, leider ist die Abstützung etwas schwierig, da alle Teile an der Unterseite demontiert wrden müssen, und die Abstützung an der getriebeglöcke ist mir aufgrund des dann anliegenden Hebels zu gewagt.

    Nun stehe ich wieder vor 2 möglichkeiten

    1. Laut Tis "Motor entfernen"
    d.h. Auspuff - kardan - getriebe- alles restliche vom motor abstecken und raus damit.

    2. Motor irgendwie im motorraum anbinden (ich denke da an motorhalter an dome ect) lenkung teils abmontieren träger runter und alles von unten machen..

    Der Sinn eines so neuen Fahrzeuges war für mich eigentlich Tanken-Fahren-Servicearbeiten-Verschleißteile. :lol:

    Auf so eine Halbrestauration hab ich eigentlich gerade garkeine lust, aber mal für 3-4k reparieren zu lassen auch nicht.

    Hat jemand eine idee wie man den Kopf demontiert ? prinzipiell tausch ich zwar eh beide ketten, aber diese jetzt einfach so abzusäbeln find ich auch etwas :rollen:

    Bin für Ideen und inspirationen offen!

    ich werde weiter berichten!
  • M57TÜ2 Steuerkettenriss *Bilder*

    Nun es ist soweit!

































    Kopf ist herunten!

    Ventile sehen alle in ordnung aus, bis auf zylidner nr 6, da ist alles sehr rusig bzw hier dürfte auch etwas Kontakt vorgekommen sein (dort waren nockenwellenlagerschrauben lose, kipphebel aber ok)

    Ventile zylinder 1 und 6 hab ich mal mittels flüssigkeitstest auf dichtheit überprüft, scheinen ganz ok

    Jemand eine idee warum dieser zylinder im verhältnis so deratig verrust ist?, bei dem einen ventil sieht mans auch sehr schön.
    Alle 6 Zylinder haben noch einen sehr schönen Kreuzschliff, auch dort scheinen Kolbenringe alle noch ganz gut (flüssigkeitstest)

    Jeztt ist natürlich die überlegung der weiteren vorgehensweise...
    einfach wieder zamstöpeln und fahrn wird vermutlich funktionieren, möchte aber nicht nach einigen km nochmal alles zerlegen weil sie ein ventil nockenwelle oder sonst etwas verabschiedet....
  • Hi !

    Stimmt schon das der Motor 3 ketten hat, die ölpumpenkette wird bei verlust und beei richtiger Reaktion nicht so dragisch sein (außer sie verfängt sich und ruiniert so etwas).
    Die beiden anderen sind leider jedoch sehr esentiell, ein Kontakt außer wenn die Nockenwelle genau auf 45" vor Ot stehen bleibt ist hier sicher.

    PS:

    Falls sich jemand diesen Auzieher überlegt zu kaufen



    Kann ich nur bedingt dazu raten, es wird nämlich groß beworben das man damit speziell m57 injektoren ausziehen kann, würde prinzipiell auch gut funktionieren, jedoch fehlt der Adapter um die Ausziehgewindestange am Injektor selbst anzuschrauben.

    Find ich schon etwas eine Frechheit, hab mir den Adapter selbst gebaut, war jedoch nicht mein bestreben.

    lg
  • Ich würde mit dem Kopf mal zu Motorenbauer. Der kann den mal unter die Lupe nehmen, und Du hast die Sicheheit, das das Teil in Ordnung ist. Dann sind die nächsten 300tKm gesichert. Untenrum sieht der ja noch gut aus. Wegen dem Russ der beiden Zylinder, würde ich mir mal keinen Kopf :D machen.